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Gender-Panne mit peinlichem Nachspiel

Tagesschau entschuldigt sich, weil Sender „Terroristen“ nicht genderte

Die Tagesschau - sonst so genderbewusst - vergaß, das Wort „Terrorist“ in woker Manier geschlechtergerecht zu machen. Als Kritiker des Senders das bemerkten, entschuldigte man sich für den schlimmen Fauxpas.

Auf den Social-Media-Accounts der Tagesschau wimmelt es eigentlich nur so von Gendersternchen und Doppelpunkte – Alles nach woker Linie ordnungsgemäß in geschlechtergerechter Form. Doch am 09. August ist der Tagesschau ein Gender-Fauxpas unterlaufen. Peinlich für das politisch korrekte ARD-Flaggschiff: Ein Instagram-Beitrag mit dem Titel „Landshut wird Lernort“ wurde falsch und inkonsequent gegendert! Während das Wort „Passagiere“ noch sorgfältig angepasst wurde, wurde bei den palästinensischen Terroristen plötzlich der Doppelpunkt für die geschlechtergerechte Sprache vernachlässigt. Dabei bestand die Terrorgruppe, die die Landshut entführte, nicht nur aus männlichen Mitgliedern. Das „Kommando Martyr Halimeh“ war sogar paritätisch besetzt.

Dies wurde von dem Twitternutzer „argonerd“ bemerkt, der umgehend darauf hinwies. „Passagiere“ werden geändert, aber Terroristen nicht – das wirkte so, als ob man bei der ARD nur die Guten, aber nicht die Bösen gendert. Am 10.08. fiel der Tagesschau der Fehler auf und auf Instagram wurde dem Beitrag eine Anmerkung hinzugefügt.

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„Für die Entführung der Landshut waren zwei Terroristinnen und zwei Terroristen verantwortlich. Insofern hätten wir „Terrorist:innen“ gendern müssen. Im Text haben wir dies korrigiert. Vielen Dank für die entsprechenden Hinweise, wir bitten den Fehler zu entschuldigen“, schreibt die Tagesschau dort. 

Grade den Terroristen wird es doch auch in den Siebzigern relativ egal gewesen sein, ob über sie auch Gendergerecht berichtet wird – ihr Heimatland Palästina ist für Geschlechtergerechtigkeit jedenfalls nicht sonderlich bekannt. Für Gender-Kritiker war die Panne natürlich ein schönes Stöckchen – und die Tagesschau springt in aller Verlässlichkeit darüber. Sich zu Entschuldigung in dieser Form hinreißen zu lassen, macht die Sache auch nicht besser  -im Gegenteil. 

Unter vielen Posts der Tagesschau auf Instagram herrscht Unruhe. Die meisten jungen Follower sind genervt von der fortlaufenden Verwendung von Gender-Sprache durch die ARD. Sie empfinden dies als unangemessen, erzieherisch, nervig. Doch es scheint, als würde die Tagesschau sich wenig darum scheren. Es entsteht das Bild einer Ignoranz seitens des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das politische Programm, das als aktuell und en Vogue angesehen wird, wird durchgesetzt – auf Kosten der Bürger. Der demokratische Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird so fehlinterpretiert, dass die Bürger mit der neuesten linken Agenda bestrahlt werden.

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