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Neue unbekannte Impfnebenwirkung?

Studie zeigt dramatischen Anstieg bei lebensbedrohlicher Hauterkrankung

Eine neue Studie berichtet von einer drastischen Zunahme einer seltenen und höchst gefährlichen Hauterkrankung während der Corona-Pandemie - und bringt sie mit der Covid-Impfung in Verbindung.

Screenshots aus Studie

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Kann die Corona-Impfung überschießende Immunreaktionen und damit potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen? Diese Frage stellen sich zunehmend Ärzte und Forscher auf der ganzen Welt. Erst am Samstag hat das Gesundheitsministerium von Peru den nationalen Gesundheitsnotstand wegen eines deutlichen Anstiegs des Guillain-Barré-Syndroms ausgerufen – einer seltenen Nervenkrankheit, die sich Ärzte mit einer überschießenden Immunreaktion auf Erreger oder Impfungen erklären und vermehrt nach Corona-Impfungen beobachtet wurde. Nun berichtet eine Studie von einer drastischen Zunahme einer seltenen Hauterkrankung während der Corona-Pandemie – und stellt auch hier einen möglichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung her. 

Die Autoren berichten von einem siebenfachen Anstieg bei Fällen des sogenannten Stevens-Johnson-Syndroms in ihrer auf Verbrennungen spezialisierten Abteilung eines Krankenhauses in Sydney, Australien. Die Erkrankung bezeichnet eine seltene überschießende Immunreaktion, die zu einer flächigen Ablösung der Haut führt und infolge zu massivem Flüssigkeitsverlust, Lungenentzündungen und Blutvergiftungen führen kann.

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Das Syndrom ist selten, aber gefürchtet, da es je nach Schwere der Erkrankung in zehn bis fünfzig Prozent der Fälle zum Tod führt. Meistens wird es durch eine Unverträglichkeit bestimmter Medikamente (unter anderem bestimmte Antibiotika) ausgelöst, es wurde aber – ähnlich wie beim Guillain-Barré-Syndrom – auch schon nach Impfungen und Infektionen beobachtet.

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Vor der Corona-Pandemie habe es lediglich zwei bis vier Fälle der Erkrankung in ihrem Krankenhaus gegeben, berichten die Studienautoren. In 2022 seien dann aber allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 14 Fälle aufgetreten. Alle vierzehn Patienten waren gegen Covid-19 geimpft worden. Drei von ihnen hatten ihre letzte Impfung einen Monat vor Auftreten der Erkrankung erhalten. In fünf Fällen trat das Syndrom innerhalb eines Monats nach einer Corona-Infektion auf. 

Den deutlichen Anstieg versuchen die Studienautoren mit drei möglichen Theorien zu erklären. Zum einen könnten die Bestandteile der Impfung direkt von Zellen des Immunsystems erkannt werden und so eine überschießende Immunreaktion über sogenannte zytotoxische T-Zellen auslösen. Dieser Mechanismus sei schon bei anderen Medikamenten beobachtet worden. Auch das Corona-Virus selbst könnte über diesen Triggermechanismus die Autoimmunreaktion verursachen. 

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Plötzliche Überempfindlichkeit bei Medikamenten durch Corona-Impfung?

Interessant ist insbesondere die dritte Theorie: Die Autoren halten es für möglich, dass die Corona-Impfung oder das Virus selbst das Immunsystem empfindlicher für bestimmte Medikamente machen könnten. Das heißt, dass durch den Kontakt mit der Impfung oder dem Virus die Schwelle herabgesetzt werden könnte, bei der bestimmte Medikamente das Stevens-Johnson-Syndrom auslösen. Zu dieser Hypothese passt, dass mehrere in der Studie beschriebene Patienten kurz vor Auftreten der Erkrankung Medikamente eingenommen hatten, die zwar als typische Auslöser des Stevens-Johnson-Syndroms bekannt sind, jedoch bisher von den Patienten gut vertragen worden waren. 

Man kann sich das so vorstellen: Ein normales Immunsystem kann sehr gut zwischen potentiell gefährlichen Erregern und ungefährlichen körperfremden Partikeln (wie beispielsweise aus Medikamenten) unterscheiden – hier ist die Schwelle für die Auslösung einer Immunreaktion also hoch und nur wirklich schädliche Erreger lösen eine Immunantwort aus.

Wird diese Schwelle aber herabgesetzt, setzt der Körper eine Immunreaktion in Gang, obwohl die von Immunsystem erkannten Partikel überhaupt nicht gefährlich für den Organismus sind – infolge können sich die Abwehrmechanismen auch gegen körpereigene Zellen richten. Beim Stevens-Johnson-Syndrom werden beispielsweise von den Immunzellen vor allem eigentlich gesunde Hautzellen zerstört, wodurch die krankheitstypischen Hautablösungen entstehen. 

Die Zunahme immunologischer Erkrankungen, bei denen ein Zusammenhang mit der Corona-Impfung vermutet wird, ist beunruhigend. Neben den genannten Guillain-Barré- und Stevens-Johnson-Syndromen wurde in Studien unter anderen auch von einem vermehrten Auftreten von Gürtelrose nach einer Corona-Impfung berichtet. Diese Erkrankung wird ebenfalls durch eine Fehlregulation des Immunsystems verursacht. 

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