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Attentat

Slowakei: Schüsse auf Premierminister Fico – Zustand stabil

Der slowakische Premierminister ist angeschossen worden. Fico wurde mehrmals getroffen, sein Zustand ist stabil.

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Der slowakische Premierminister Robert Fico ist am Mittwochnachmittag angeschossen worden. Das berichten slowakische und internationale Medien. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Stadt Handlová, etwa 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bratislava, wie der Nachrichtensender TA3 berichtet.

Slowakischen Berichten zufolge wurde der Zustand des Premierministers stabilisiert, die Lage sei nicht lebensbedrohlich. Fico erlitt wohl Verletzungen im Unterleib, sowie an Armen und Beinen. Ein Reporter der Tageszeitung Dennik N hörte am Nachmittag Schüsse und will beobachtet haben, wie Sicherheitskräfte Fico in einen Wagen trugen. Andere Zeugen schilderten die gleiche Szene.

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Der Premierminister wurde in ein Krankenhaus gebracht und soll aktuell in ein weiteres Krankenhaus ausgeflogen werden. Unbestätigten Berichten zufolge wurde Fico am Arm und im Bauch oder Unterleib von Schüssen getroffen. Meldungen, dass er in den Kopf getroffen wurde, stellten sich inzwischen als falsch heraus.

Fico gilt als russlandfreundlich und hat in seiner Amtszeit seit 2006 diplomatische Beziehungen zu sozialistisch geprägten Ländern wie China oder Kuba ausgebaut. Zudem unterhält der Slowake gute Beziehungen zum ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.

Seit 2015 gilt Fico als Gegner der EU-Kommission und kritisiert regelmäßig den laschen Umgang der EU mit den verschiedenen Flüchtlingswellen. Wegen anhaltender Krisen und darauffolgender Massenproteste sah sich Fico im März 2018 zum Rücktritt gezwungen. Er gilt als Coronamaßnahmen-Kritiker und hat nach seiner erneuten Wahl zum Ministerpräsidenten im Oktober 2023 angekündigt, neu entwickelten WHO-Verträgen nicht zustimmen zu wollen.

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