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Serbien

„Schädigt den Ruf des Fußballs“: UEFA bestraft Fans für Jesus-Choreo mit hohem Strafgeld

Die UEFA hat gegen serbische Fans wegen einer Choreo über Jesus Christus ein hohes Strafgeld verhängt. Die Choreo sei eine „Herabwürdigung des Fußballs“, heißt es von der UEFA. Andere Bekenntnisse politscher oder religiöser Natur blieben dagegen unbestraft.

Die Choreo in Belgrad (Screenshot: X)

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Der europäische Fußballverband UEFA hat gegen den serbischen Spitzenverein FK Crvena Zvezda eine Geldstrafe in Höhe von 95.500 € verhängt, nachdem serbische Fans bei der Europa-League-K.-o.-Partie gegen die französische Mannschaft LOSC Lille am 26. Februar eine christliche Choreografie gezeigt hatten. Die Strafe, die in den Entscheidungen der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA näher erläutert wird, bezieht sich auf die Vorfälle im Rajko-Mitić-Stadion, dem Spielort von FK Crvena Zvezda, und bestraft den Verein neben anderen Geldstrafen mit einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 € für die „Übermittlung einer für eine Sportveranstaltung ungeeigneten Botschaft“ sowie die „Herabwürdigung des Fußballs und der UEFA“.

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Die Choreo von FK Crvena Zvezda

Die serbischen Fans hatten in der Fankurve mithilfe von Papierzetteln eine orthodoxe Ikone von Jesus Christus dargestellt und ein Banner in serbischer Sprache mit der Aufschrift „Möge unser Glaube euch zum Sieg führen“ hochgehalten. Die Choreo wurde im Anschluss breit rezipiert und von vielen Fußballfans gelobt.

Aus Sicht der UEFA verstößt das Zeigen von Jesus Christus gegen Artikel 16(2)(e) der UEFA-Disziplinarregeln. Dieser bezieht sich im Wortlaut auf die Übermittlung provozierender Nachrichten beleidigender Art in Stadien, oft im Zusammenhang mit verbotenen Gesängen. Damit sind aber eher Schmähgesänge oder rassistische, sexistische oder stark provozierende Fangesänge gemeint als ein harmloses Bekenntnis zum Christentum. Auch Art. 11(2)(d) DR sieht die UEFA verletzt – meint also, die serbischen Fans würden „dem Ruf des Fußballs“ schädigen.

Die Entscheidung ist gerade angesichts anderer Geschehnisse fragwürdig: Der schottische Fußballclub Celtic Glasgow musste etwa nur 15.000 Euro zahlen, als man Tausende Palästina-Flaggen in Madrid präsentierte. Als die schottischen Fans 2016 gegen den israelischen Verein HAPOEL Be’er Sheva spielten und dort Palästina-Flaggen zeigten, gab es sogar gar keine Strafe von der UEFA, trotz der auf der Hand liegenden Provokation. Auch Religion fand zuletzt immer wieder Beachtung im Fußball – entsprechend wirkt es seltsam, nur ein christliches Bekenntnis so zu bestrafen: Immer wieder pausierten Spiele etwa aus Respekt vor dem muslimischen Fasten während des Ramadan.

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70 Kommentare

  • Einmal mehr stehe ich eher auf der Seite der Serben als auf der Seite EU oder in diesem Fall der UEFA.

    184
    • Ich auch,diesen woken Verein uefa achau ich schon lang nichtmehr.

      • Spenden Araber,
        Freunde der USA,
        der UEFA?

    • Gegenvorschlag, demnächst eine Mohammed-Choreo zu machen. Ob die UEFA dann zufrieden ist?

    • Hat Euer Idol neulich nicht gesagt, dass Jesus Christus Dschingis Khan nicht überlegen wäre?

    • Ich hasse Betrugsball.

  • Ein Hoch auf die wackeren Fans ! GROSSARTIG !

    155
    • … aber Isis-Finger von Spielern nach einem Tor im vollbesetzten Stadion und mitten in die Kamera ist erlaubt.
      Diesen Verein finde ich persönlich durch und durch mafiös, unglaubwürdig und nur noch peinlich und korrupt.

  • Ein Konterfei von Mohammed wäre wohl straffrei geblieben.

    114
    • Bildliche Darstellung des Propheten?

      Die Strafe dafür ist fatal.

      • Stimmt, das ist ja auch die Ausrede dafür, dass christliche Symbole nicht mehr gezeigt werden dürfen. Houellebecq nannte das zutreffend „Unterwerfung“.

      • Wäre das eine Ziege?

      • Das wäre doch mal eine Botschaft. Nicht die Luntw vergessen!

    • Im Islam sind Darstellungen des Propheten aller Art unter Todesstrafe verboten.

    • Aluhut Nacktbar schreien auf dem Spielfeld ist jedenfalls überhaupt kein Problem. Da beschwert sich niemand und Strafe gibt es auch nicht.

  • Dann dürften die Serben im Stadion doch gar keine Nationalhymne mehr singen, Auszug: „Gott der Gerechtigkeit, der du uns vor dem Untergang bewahrst, höre die Stimme deines Volkes…“

  • Die serbischen Fans verunglimpfen ja nicht eine Religion, sondern bitten um göttlichen Beistand für das Spiel. Die UEFA bestraft also die christliche Einstellung und religiöse Überzeugung der serbischen Fans. Wenn einer wissen will was Rassismus ist, bekommt er es hier von der UEFA durch eine absurde Interpretation ihres eigenen Regelwerks auf dem Silbertablett serviert.

    • Genau so ist es.

  • Ramadan-Unterbrechungen sind aber selbstverständlich ok?

  • Sky & DAZN wurden letzten Sommer abgekündigt. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Moralaposteltum benötigt man weder vom DFB noch von der UEFA.

  • Ich hoffe, die WM fällt aus oder wird abgebrochen.

  • Nicht die Fans haben dem Ruf des Fußballs geschadet, sondern die „Sport“funktionäre der UEFA!

  • Dann müssten ja auch die Spieler, die sich vor dem Spiel oder nach einem Tor bekreuzigen oder niederknien auch bestraft werden.

    • Wurde glaub ich schon…war, da nicht etwas in Dortmund?🤔

      • Felix Nmecha, als er noch in Wolfsburg spielte.

  • Die machen den Fußball kaputt!

  • Erinnert mich an die Festspiele in Paris zur Olympiade.

  • UEFA kann weg.

  • UEFA und FIFA haben ihre eigenen Regeln und Gesetze. Die warten nur noch darauf, bis sie irgendwo ein Land kaufen können, dann gründen Sie einen eigenen Staat.
    Boykottieren und auf gar keinen Fall finanziell unterstützen durch Abos, Stadionbesuche etc. , dann wäre das Ding relativ schnell durch. Ist aber mit dieser Bevölkerung in Europa nicht zu machen.

    • Qatar hat die großen Sportverbände bei den Eiern.

  • irre!

  • Bitte, oh großer Vater, strafe die Uefa und sämtliche Institutionen, die Fussball zum Götzendienst erheben. Strafe sie für ihre Heuchelei und Blasphemie. Dein Name soll erklingen in der ganzen Welt als einzige Wahrheit, die es wert ist gehuldigt zu werden. Jedes Knie soll sich beugen in Anerkennung deiner Herrlichkeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    In Jesu Namen, Amen.

  • Man kann Fußball nicht auf diese Weise herabwürdigen. Die christliche Religion steht weit über jedem Sport.

  • Lässt sich drüber streiten.
    Jesus würde diese Choreo ablehnen.

  • Hätten sie statt Jesus eine LGBTQ Choreo gezeigt hätten sie wahrscheinlich noch ein Preisgeld von der UEFA bekommen.

  • Gott Fußball steht über allem! Nicht! Go woke, go broke

    • Ich nenne das Scheiß- und Betrugsball.

  • Christus ist hate speech. Ja wussten Sie das etwa nicht?
    Christus hat auch niemals Fussball gespielt. Das ist historisch belegt.

  • Eine Regenbogen-Choreo hätte dagegen feuchte Schlüppis bei der UEFA ausgelößt, könnt ihr vergessen bei den Serben😎

  • EUbrüssel hat keiner gewählt

  • Dann lasst alle religiösen und politischen Motive aus dem Sport. Alle.
    Nur noch Sport, keine Ramadan Pause, kein Zwang sich hinzuknien für einen drogensüchtigen Schwarzen, keine Regenbogen-Symbole. Ok?

    • Erklären sie das mal einem linksgrün-VERSIFFTEN !;-))

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