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„Mordpläne“

Russland plante wohl Attentat auf Rheinmetall-Chef

Russland soll Anfang des Jahres einen Mordanschlag auf den Rheinmetall-Chef Armin Papperberger geplant haben. Demnach konnten US-Geheimdienste die deutschen Nachrichtendienste rechtzeitig warnen, woraufhin die deutschen Behörden das geplante Attentat vereiteln konnten.

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Russische Geheimdienste planten wohl die Ermordung von Rheinmetall-Chef Armin Papperberger

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Russland soll Anfang des Jahres einen Mordanschlag auf den Rheinmetall-Chef Z geplant haben. Dies berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Verweis auf fünf Beamte aus den USA sowie aus anderen westlichen Ländern.

Dem Bericht zufolge sollen US-Geheimdienste zunächst deutsche Nachrichtendienste über den mutmaßlichen Anschlagsplan in Kenntnis gesetzt haben. Deutsche Behörden konnten daraufhin das geplante Attentat vereiteln. Ein namentlich nicht genannter deutscher Regierungsvertreter soll gegenüber dem Nachrichtensender die Echtheit dieser Warnungen bestätigt haben.

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Papperberger ist demnach nicht die einzige Person, die in das Visier russischer Geheimdienste geraten sein soll. CNN zufolge waren auch Attentate auf weitere namentlich nicht näher genannte Führungskräfte Europas geplant. Auch darüber hinaus hatte Russland wohl eine ganze Anschlagsserie auf Europa und Nordamerika geplant.

So wurden im April Deutsch-Russen verhaftet, die verdächtigt werden, Bomben- und Brandanschläge auf US-Militäreinrichtungen und andere Ziele in Deutschland geplant zu haben. Ähnliche Vorfälle wurden in anderen Ländern gemeldet, darunter Großbritannien und Frankreich. Hier wurden mehrere Verdächtige festgenommen, die mutmaßlich mit russischen Geheimdiensten zusammenarbeiteten, um Sabotageakte durchzuführen. In Polen wird aktuell ermittelt, ob Russland mit einem Brandanschlag, der im Mai das größte Einkaufszentrum Warschaus zerstörte, in Verbindung steht.

„Wir sehen Sabotage, wir sehen Mordpläne, wir sehen Brandstiftung. Wir sehen Dinge, die Menschenleben kosten“, sagte ein hochrangiger NATO-Beamter hierzu am Dienstag gegenüber CNN. „Ich glaube fest daran, dass wir eine Kampagne verdeckter Sabotageaktivitäten aus Russland sehen, die strategische Konsequenzen haben“, so der Beamte weiter.

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Eine deutsche Regierungsquelle bestätigte gegenüber dem CNN entsprechende Attentatspläne. Die deutsche Botschaft in Washington hat sich auf Anfrage zu diesem Vorfall nicht geäußert. Der Nationale Sicherheitsrat in den USA hat ebenso wie die russische und deutsche Botschaft in den USA auch keine Stellungnahme zu dem Sachverhalt abgegeben. Rheinmetall teilt CNN lediglich mit, dass entsprechende Sicherheitsmaßnahmen „stets in regelmäßiger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden“ getroffen werden.

Rheinmetall ist der größte Rüstungskonzern Deutschlands. Das Unternehmen liefert zudem in beträchtlichen Mengen Munition an die Ukraine. Darüber hinaus exportiert Rheinmetall strategisch wichtige Artilleriegeschosse in das Land. In wenigen Wochen plant Rheinmetall außerdem die Eröffnung einer Fabrik für Panzer in der Ukraine. Rheinmetall erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro und beschäftigte etwa 34.000 Mitarbeiter.

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