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„Proteste“ und „abgehängte junge Männer”

So verharmlost der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Gewaltexzesse in Frankreich

In Frankreich herrscht seit Tagen ein Ausnahmezustand. Gewaltbereite Migranten legen Orte wie Marseille oder Paris in Schutt und Asche - und der öffentlich-rechtliche Rundfunk spricht von „Demonstranten“ und „Protesten“.

Während in Frankreich Geschäfte geplündert, Polizeibeamte angegriffen sowie Autos, Schulen und Wohnhäuser in Flammen gesetzt werden, titeln ARD und ZDF Geschichten wie „Weitere Nacht mit Protesten“ oder „Unruhen halten an“ – so als würden ein paar hundert Demonstranten mit Plakaten an der Straße stehen und hätten sich mit der Polizei geschubst. Was in Städten wie Lyon, Marseille oder Paris passiert, erinnert jedoch mehr an einen Bürgerkrieg – bei dem inzwischen drei Menschen ihr Leben verloren. Doch das hält den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) nicht davon ab die schweren Ausschreitungen, die größtenteils von nordafrikanischen Migranten ausgehen, zu verharmlosen.

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Hier tat sich zuletzt unter anderem der Sender Phoenix hervor: Als die Moderatorin in der Montagsausgabe von Phoenix vor Ort ihre Kollegin in Frankreich danach fragt, was das für Täter seien, die die „Krawalle“ begehen, spricht diese von „jungen Männern, teilweise sehr jungen Männern“ aus den Vorstädten die „abgehängt“ seien.

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Täter seien „natürlich Franzosen“

Ganz nebenbei erwähnt die Frau dann noch den „sogenannten Migrationshintergrund“ der Täter – natürlich nicht, ohne sofort zu betonen, dass sie „natürlich Franzosen“ sind.

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„Abgehängt“ heißt es beim ÖRR nun also, wenn tausende Männer aus dem arabischen oder afrikanischen Raum ihren Hass auf den französischen Staat und die westlichen Werte mit Gewalt auf die Straße tragen.

„Protestierende“ zünden Hotel an

Und wenn sie ein Hotel in Nordfrankreich anzünden? Spricht die Tagesschau immernoch von „Protestierenden“.

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„Demonstranten“ greifen Familie des Bürgermeisters an

Der MDR schreckt nichtmal davor zurück, Männer, die das Wohnhaus des Bürgermeisters von L’Haÿ-les-Roses, Vincent Jeanbrun, in dem sich seine Frau und seine 5- und 7-Jahre alten Kinder befanden, mit einem Fahrzeug rammten und dann Feuer legten als „Demonstranten“ zu bezeichnen.

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Die Frau floh mit den Kindern vor den „Randalierern“ (unter anderem Deutschlandfunk) – sie und eines der Kinder verletzten sich bei der Flucht.

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