Deindustralisierung
Protektionismus und Wasserstoffsubventionen: Merz‘ großer „Stahlgipfel“ floppt
Bundeskanzler Merz spricht bei seinem großen „Stahlgipfel“ von einer „existenzbedrohenden Krise“. Lösungen für die kriselnde Industrie sollen höhere Zölle und Subventionen für grünen Stahl sein – der Kanzler setzt auf Staatsintervention. Echte neue Vorschläge gab es jedoch kaum.
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Am Donnerstag lud Bundeskanzler Friedrich Merz zum großen „Stahlgipfel“ der Bundesregierung – gemeinsam mit Vertretern der Stahlindustrie wollte man im Kanzleramt darüber beraten, wie man die deutsche Stahlindustrie aus ihrer bislang größten Krise hieven kann. Herausgekommen ist wenig Substantielles – Merz setzt im Großen und Ganzen auf die Strategie seiner Ampel-Vorgänger: Symptombekämpfung und Staatsintervention.
Von einer „existenzbedrohenden Krise“ der Stahlindustrie spricht der Kanzler bei der Pressekonferenz – anstatt die Gründe klar zu benennen, etwa den völlig wirtschaftsfremden Umstieg auf grünen Stahl, der durch die Politik massiv gefördert wird, verliert sich der Christdemokrat in Träumen von Protektionismus und Staatsintervention.
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Den umweltfreundlichen Umbau von Anlagen möchte man stattdessen weiter mit Milliardensummen fördern. Den zur Herstellung von grünem Stahl benötigten Wasserstoff will man noch einfacher zugänglich und somit günstiger machen – dass bereits der Umstieg auf diese umweltfreundliche Produktionstechnik die Stahlindustrie in massive Probleme bringt, wird dabei völlig ignoriert.
Stattdessen macht Merz das Problem in der aggressiven Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump und den weltweiten Reaktionen darauf aus. Die „Zeiten fairen Handels sind vorbei“, konstatiert der Bundeskanzler – deshalb möchte er die EU darum bitten, künftig ebenso Zölle und andere protektionistische Maßnahmen einzuführen, um die heimische Stahlindustrie zu fördern. Außerdem möchte die Bundesregierung Unternehmen auch im EU-Ausland dazu bewegen, deutschen Stahl zu kaufen. Darüber hinaus möchte man die Strompreise für die Industrie durch Subventionen senken.
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Bereits in den Wochen zuvor hatte die Bundesregierung den „Stahlgipfel“ zum Erlösungsereignis hochstilisiert. Die gespielte Wichtigkeit der Veranstaltung hielt man noch auf der Pressekonferenz aufrecht – „intensiv diskutiert“ habe man, stellte Merz fest. Davon sieht man in den Ankündigungen der Regierungsspitze aus Kanzler und Vize jedoch kaum etwas – Überraschungen gibt es nicht, neue Vorschläge kaum.
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Der Mann ist heillos überfordert. Trotzdem träumt er davon, ein großer Staatsmann zu sein . Ein interessanter Fall für einen Psychologen.
Der ist nicht überfordert. Das liegt völlig im Plan.
Es braucht keinen Psychologen, nur normalen Menschenverstand statt Parteiengelaber! Jede Marktfrau, jeder Bauer, jeder Klempner sieht, woran es hapert, nur die Parteien des Elends nicht. Sie wollen es so, sie quälen Land und Leute für Seifenblasenpolitik!
Man könnte der Idee verfallen, dieser Mann sei ein Dummkopf.
Was ich natürlich nicht tue und weit von mir weise.
Der große Rambo-Zambo-Gipfel von Merz floppt. Wer hätte das gedacht. Gebrochene Wahlversprechen. Große Vorankündigungen vor „Gipfeln“ und dann Minimalergebnisse Das prägt die Amtszeit von Merz
Man könnte und sollte ihm den nickname „Super-Floppy“ vergeben.
Er ist kein Christdemokrat. Wenn er Christ und Demokrat wäre, von mir aus auch oder, würde er nicht so handeln wie er handelt.
Der Chef hat fertig.
….ist fertig! Aber sowas von.
und hat nur Bimbes für seine eigene Schatulle im Kopf..!!!
Mo
Der Stahlgipfel ist nicht gefloppt; er interessiert ihn nicht.
Für grünen Stahl braucht man Wasserstoff, um diesen herzustellen braucht man sehr, sehr, sehr viel Energie. Das ist das, was bei uns eher knapp ist.
Ein Wasserstoff Transport ist sehrt ineffizient, um dann bei unseren Standortbedingungen Stahl zu produzieren ist ist doch verrückt. Einfacher wäre es das Stahlwerk neben den Elekrolyseur zu stellen.
Vermutlich ist es auch günstiger in Wüsten Nähe (Katar oder China) ein neues modernes Stahlwerk zu bauen als unsere alten Werke zu modernisieren.
Was nicht geht, geht nicht. Sie können die Industrie mit Millionen oder Milliarden subventionieren, damit die unsinnige Dinge tun. Aber es kommt kein Gewinn dabei heraus. Die Politik sollte ehrlich sein und sagen: Wir planen, dass hier alles herunterfährt. Das ist unser Auftrag, für den wir bezahlt werden.
Zuerst erwürgt der Staat die Industrie durch unvorstellbar hohe Steuern und Abgaben. Dann will der Staat die Industrie doch noch am Leben erhalten: indem ein Bruchteil als Subventionen zurückgegeben wird. An dem großen Rest mästet sich der Staat selbst. Willkommen im grünen Sozialismus.
Die Chinesen machen eine Magnumflasche Changyu Brut auf
Grüner Stahl, grüner Wasserstoff, grüner …..finde den Fehler 😳
grüner Niedergang grüne Arbeitslosigkeit, grüne Armut.. ein Produkt von „Unserer Demokratie‘, erdacht, gesteuert und organisiert von CDU, CSU SPD, Grünen, Linken.
Grün wird immer mehr zur Farbe des Grauens! Fredy Krüger und Maikel Mayers aus den guten alten Horrorfilmen wären heute auch Grün angemalt!
Wir leben in einer Zeit der Gipfelstürmer.
Der Mount Everest wird ja auch laufend gestürmt Das Ergebnis.: Viel Unrat und wenig Sinn.
Die Nachteile des Sozialismus werden mit noch mehr Sozialismus bekämpft. Im Übrigen brauchen wir mehr Windrädchen. Dann wird alles gut.
Was dieser hochgewachsene Herr anfasst, floppt!
Wäre er Gärtner, würde er zwar im Gewächshaus markig rumkrakeelen, die Blumen würden aber aufhören zu blühen.
Merz ist in keinster Weise ein Mann mit Wirtschaftskompetenz, was man ihm noch vor der Wahl angerichtet hat.
Wie bereits zur Mitte der 1990er Jahre kritisiert wurde, ist mit einer ökonomistisch verkürzten Standort-Debatte den Belegschaften allen voran in der heutigen Stahlindustrie nicht einmal im Ansatz geholfen. Im Gegenteil. Deren unnennbare Qualen im Betrieb sehen sich dadurch noch sehr viel mehr gesteigert. Das gestrige Treffen im Kanzleramt hätte deshalb besser sich einer Theorie mit langer Reichweite bedient. Aber offenbar war es von den dortigen Teilnehmern nicht erwünscht.
Übrigens: Besonders verkürzt handhabt die IG Metall die Sache. Angeblich müssten die Unternehmen bloß „Verantwortung für den Standort und die Arbeitsplätze hier übernehmen“, wie in einer Verlautbarung der Gewerkschaft vom 7. November 2025 gefordert ist. Schon daran lässt sich ablesen, dass es dem sogenannten „Stahldialog“ sämtlich an Ernsthaftigkeit fehlt. Anders ist nicht erklärbar, dass sogar Zeit bleibt, klassenkämpferische Parolen zu schwingen.
Nur zur Erinnerung: Spätestens seit den 1970er Jahren ist festgestellt, dass der Spielraum unternehmerischer Initiative unantastbar ist. Keine Achtung vor der Tatsache zu kennen und auch nur zu versuchen, darin einzugreifen, bedeutet deshalb, einer Pseudowissenschaft das Wort zu reden. Angesichts dessen hätte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung die Frage zu beantworten, warum von ihrer Forschungsförderung erst jüngst eine Untersuchung der Universität Mannheim zu „grünem“ Stahl finanziert worden ist, die insofern den Mindeststandards einer guten wissenschaftlichen Praxis (GWP) nicht im Entferntesten genügt? Immerhin dürfen Steuergelder nicht für fremde Zwecke eine Verwendung finden.
Seit der Wahl hat er nur gelogen und große Sprüches geklopft, z.B. eine Neuverschuldung wird es nicht geben oder links ist vorbei, finanziert aber weiter linke NGO´s, das Heizungsgesetz wird abgeschafft, usw.
Also, das können wir abhaken.
Bis die merken, dass der green deal nicht funktioniert, ist Deutschlands Wirtschaft Geschichte.
Stahlgipfel? … mag man Reinhold Messner klein beeindrucken. Für die WELT braucht es Deutsches Großes … ‚Einen Stahlpakt‘ und nicht weniger!
Wie wäre es mit einem Doppelwumms?
„Turbo“ wäre auch mal wieder dran…
„Außerdem möchte die Bundesregierung Unternehmen auch im EU-Ausland dazu bewegen, deutschen Stahl zu kaufen“
Warum sollte ich als Nichteuropäeisches Unternehmen in wirtschaftliche Probleme geraten wenn ich überteuerten deutschen Stahl für meine Produkte einsetze?
Zur Erinnerung, Sinn und Zeck jedes einzelnen Unternehmens ist es Umsatz zu machen und rentabel zu arbeiten. Freundschaft gibt es hier nicht. Mathematik und Physik lassen sich durch politisches Geplapper nun einmal nicht beeinflussen.
Interessant auch, wie die Bundesrepublik sich mit ihrem „best buddy“ Europe immer weiter von den Weltmärkten abkoppelt.
Merz und Substanz ist wie Hase und Igel.
Gibt es überhaupt irgendetwas, was bei Merz nicht floppt? Nö!
Doch… die Ukraine- Zahlungen. Die klappen…
Der Niedergang….
wenn man alles nur mit Subventionen am laufen halten kann, macht er einen großen Fehler. Diese Subventionen Herr Merz werden aus Sreuermitteln bezahlt, welche wieder von Arbeitern und Angestellten und Unternehmen erwirtschaftet werden müssen. Diese Tätigkeiten werden durch Ihre Politk täglich schwieriger und deswegen entlassen Firmen immer mehr Angestellte und verlafern Ihre Produktion ins Ausland. Das wiederum verringert die Steuereinnahmen aus denen Sie die Subventionen bezahlen wollen. Auf gut Deutsch: Sie sägen am Ast auf dem Sie sitzen. Das macht aber nur ein Mensch der von Nichts eine Ahnung hat, davon aber jede Menge. Es sei denn Sie haben einen Plan, mit der SPD und den Grünen nebst den Linken die deutsche Wirtschaft zu zerstören, dann machen Sie alles Richtig.
Statt Merz kannst du da auch einen Bauer hinschicken. Obwohl ich dem Bauer mehr Industriekompetenz zutraue.
Den Merz nehme ich garnicht ernst. Ausser Wortmüll und Lügen ist von diesem Kanzler der 2.Wahl nichts positives für Deutschland zu erwarten.