„Überzeugendere Sprache“
Neuer Genderleitfaden der Uni Köln mahnt zum Gendersternchen
Das Gleichstellungsbüro der Universität Köln hat einen neuen Leitfaden für das Gendern herausgegeben. Darin fordert man dazu auf, das Gendersternchen zu nutzen. Dies würde „alle Geschlechter sichtbar“ machen.
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Das Gleichstellungsbüro der Universität zu Köln hat erneut eine überarbeitete und erweiterte Auflage des Leitfadens „Überzeugendere Sprache“ veröffentlicht, der seit 2009 herausgegeben wird. Es ist inzwischen die achte Auflage des Gender-Leitfadens, der an der Universität das Gendern erklären und beibringen soll. Nach Angaben der Universität soll er mit Beispielen, Erläuterungen und Hilfestellungen dabei unterstützen, eine Sprache zu finden, die geschlechtliche Vielfalt anerkennt und alle „Geschlechter wertschätzend sichtbar macht und anspricht“. Der Leitfaden kann auf der Website des Gleichstellungsbüros der Universität heruntergeladen werden.
Die neue Ausgabe pocht vor allem auf die Verwendung des Gendersterns. So verweist das Gleichstellungsbüro auf vier einfache Grundregeln: „Sprechen Sie alle Geschlechter durch die Nutzung des Gendersterns an (Studentinnen, Dozentinnen, Vorsitzender, Mitarbeiterinnen etc.)“, ist die erste dieser Regeln. Man solle alternativ mit Neutralisierungen durch „alternative Wörter“ oder „Partizipialformen (die Studierenden), Relativsätze (Personen, die studieren) oder Passivkonstruktionen (es wird studiert)“, so das Ministerium. Weiter solle man für „Präzision durch konkrete Sichtbarmachung des benannten Geschlechts“ sorgen und nachfragen, „wie eine Person angesprochen werden möchte, wenn Sie sich unsicher sind“. Damit würde man „Respekt zeigen“ und „Wissen um unterschiedliche Geschlechteridentitäten“ beweisen. „Sofern die Person Neopronomen für sich verwendet, bietet beispielsweise die Webanwendung DREO Unterstützung beim Üben“, empfiehlt das Büro weiter.
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In dem Leitfaden mahnt man dann weiter: „Sprache ist so einzusetzen, dass sie nicht diskriminierend ist.
Durch Sprache werden gesellschaftliche Normen bzw. Stereotype und die eigene Haltung zu diesen offengelegt. Nach wie vor werden Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit strukturell diskriminiert (Sexismus). Die Verwendung von geschlechtergerechter Sprache kann einen Beitrag zu
mehr Gleichberechtigung leisten, indem wir durch ihre Verwendung Hierarchien zwischen verschiedenen
Geschlechtern – und damit einhergehende Diskriminierungen – in Frage stellen“, heißt es dort. „Sprachliche Formen sind zu finden und zu verwenden, die alle Geschlechter adäquat repräsentieren und durch die sich alle angesprochen fühlen“, schreibt das Gleichstellungsbüro dazu weiter. „Durch einen sensiblen Sprachgebrauch tragen wir aktiv zur Gleichberechtigung der Geschlechter und
zu einer wertschätzenden Ansprache und Kommunikation sowie zur Eindeutigkeit und zur Vermeidung
von Missverständnissen bei“, führt man aus. „Sprache bildet gesellschaftliche Strukturen ab und ist wandelbar“, so die Feststellung der Uni Köln.
Als Vorbild nennt man die öffentlich-rechtlichen Sender: „Auch deutsche Medien wie ARD, ZDF oder Die Zeit nutzen inzwischen geschlechtergerechte Sprache. Der Duden bietet die Nennung und Nutzung der
weiblichen Form an und führt den Genderstern auf“, führt das Gleichstellungsbüro aus. „Wir empfehlen den Genderstern, da er geschlechtliche Vielfalt aktiv sichtbar macht und damit bejaht. Der Stern ist eine sprachliche Repräsentationsform jenseits des binären Systems und ist inzwischen eine übliche Schreibweise. Es gibt auch andere Varianten, wie den Doppelpunkt oder den Unterstrich, die auf
die gleiche Weise funktionieren“, heißt es vom Gleichstellungsbüro als Empfehlung. Statt „Lehrer“ soll man zum Beispiel „Lehrkräfte“ sagen, statt „Teilnehmerliste“ „Teilnahmeliste“.
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Solchen Volldeppen haben wir zu verdanken wo die Wirtschaft und die Gesellschaft momentan in Deutschland steht.
@Wir sind umzingelt von Idioten Die Gender-Idioten lassen nicht locker.
es ist mitunter faszinierend zu hoeren, wie geschliffen und ohne zu stolpern manche diskussionsteilnehmer in oeffentlich rechtlichen sendungen die gendersprache beherrschen.
das geschwurbel ist gekommen, um zu bleiben.
zumindest solange die regierungen der typischen gender-laender nicht abgeloest werden.
Das ist Übung. Die Vertreter der arierrechtlichen Rassengerechtigkeit, analog der frauenrechtlichen Gendergerechtigkeit, hatten auch gewisse Sprachvorhaben für den enteignungsfinanzierten Rundfunk. Nach 1945 haben die gleichen Radiosprecher eine amerikanischere Sprache angewandt. RIAA etc.
Bis in die 90er hatten Nachrichtensprecher in den dritten Programmen einen leichten Dialekt. Wenn sie in der ARD auftraten Sprachen sie plötzlich alle wie in Hannover.
Die NATÜRLICHEN Geschlechter, so wie vom „lieben Gott“ konstruiert, sind für jedermann ohne Problem auch ohne irgendwelche Sternchen sicht- und erkennbar.
Ich persönlich halte das für kompletten Unfug. Durch diese Verstümmelung der Sprache wird keiner einzigen Frau geholfen.
Genauso sehen das meine Frau, Töchter und Enkeltochter.
Waren laut einer Umfrage nicht 85% gegen das gendern?
Nur weil irgendein Hansel an einer Uni so etwas schreibt, bildet er damit noch lange nicht die mehrheitliche Realität ab.
Bitte aufpassen, es geht umd ging beim Gendern zu keiner Zeit um die Frauen!
Das ist exklusiv für die Integration von „Menschen“ (oder Aliens?), welche man früher rezeptfrei in geschlossene Einrichtungen zur Behandlung schicken konnte 😊
Ich halte es ganz einfach: Wer mir z.B. eine E-Mail mit Gender-* schickt, dann wandert diese ungelesen in Ablage P. Soll derjenige sich halt noch einmal hinsetzen und korrektes Deutsch schreiben. Und wenn er das nicht macht, dann war die Info auch nicht so wichtig.
Ich handel exakt auch so
Auch bei Genderitis auf Unternehmenswebseiten, z.B. Stromanbietern wie „Oktopus“, bin ich sofort weg. Das fängt schon beim ungefragten Duzen an.
Nun, man liest: „Sprache ist so einzusetzen, dass sie nicht diskriminierend ist“, und wundert sich.
Das Diskriminieren beginnt schon bei den Bienen, die bestimmte Blüten aufsuchen, andere meiden, weil sie diese je nach Nektarangebot diskriminieren. Und weil sie das im Stock auch anderen Bienen kommunizieren, diskriminieren sie sogar „sprachlich“. Nur sind anscheinend auch die zartesten Blühpflanzen robuster als Studenten und Hochschulbeschäftigte.
Schon die Bienen wissen, daß der Zweck von Sprache darin besteht, zu diskriminieren, indem man begrifflich – oder auf anderem Wege – etwas von etwas anderem unterscheidet.
Aber Erkenntnistheorie und Logik scheint sich heutigentags an Hochschulen keiner besonderen Beliebtheit mehr zu erfreuen, sonst würden sieden erkenntnistheoretischen Grundsatz kennen:“ res recipitur modo recipientis, non modo rei receptae“ – Eine Sache wird nach Maßgabe des Wahrnehmenden wahrgenommen, nicht nach Maßgabe der wahrgenommenen Sache: Die wahrgenommene Sache kann mir nicht vorschreiben, wie oder als was ich sie wahrzunehmen habe.
Deutschland hat wahrlich
keine echten Sorgen……
🤦♂️
Ich bin selbst Akademiker und stelle fest, man schämt sich mittlerweile nur noch fremd, für das was sich hier noch höhere Bildungseinrichtung nennt!
Dort wird keine Bildung mehr vermittelt, sondern nur noch Ideologie. Die Emirate haben schon ihre Gründe, weshalb sie ihre Sprösslinge nicht mehr nach Europa zum Studieren lässt, zuviel Extremisten kamen zurück.
Früher habe ich mich gegen die Spaltung der Gesellschaft gewehrt und immer dafür geworben, dass wir alle einander verstehen und zuhören – bis ich gemerkt habe, dass ich mich zum Hampelmann mache. Das ist jetzt vorbei. Ich mache mich nicht mehr zum Clown.
Wer in einem Austausch mit mir beim Schreiben oder Sprechen gendert, wird von mir höflich darauf hingewiesen, dass der Austausch beendet ist. Es kümmert mich dann auch nicht mehr, wie das auf mein Gegenüber wirkt. Wie gesagt: es ist vorbei.
Wenn ich mich recht erinnere, war die Umbenennung der Fußballstadien damals eine der ersten „Spracherziehungsmaßnahmen“.
Aus dem Müngersdorfer Stadion wurde Rhein Energie Stadion, aus dem Westfalenstadion der Signal Iduna Park, aus dem Volksparkstadion die AOL Arena.
Als deutlich wurde, daß das klappt, machten die Volkserzieher sich an die weitere Arbeit.
Wer sich vorschreiben lässt, wie er Sprache gebraucht, hat schon verloren.
Nicht umsonst ist eines der erfolgreichsten Bundesländer Bayern wo auch die traditionelle Mundart noch gepflegt wird im Gegensatz zu anderen Landesteilen.
Das wird sich bald ändern…
Es gibt bloss 2 Geschlechter.
Natürlich Köln! Da ist es schon lange sehr „bunt“.
Wie wird eigentlich im Englischen gegendert? Wie gendert man etwa „Driver“, „Singer“, „Player“, usw.?
Bin sprachlos
„Das würde alle Geschlechter sichtbar machen“. Das Unigelände darf nur noch im „Adams-“ bzw. im „Evas“kostüm betreten werden? Gibts auf der Uni-Homepage dann eine Bildergalerie? Schließlich lernt man ja nie aus. Ich möchte die Wissenslücke unbedingt schließen. Ich habe noch gelernt, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt. Wie sehen denn die restlichen 72, 78 oder gar 96 Geschlechter aus?
… alle zwei Geschlechter?
Auch ich hab so einen Leitfaden. Muss ich Behörden etc. anschreiben steht immer ganz unten als Vermerk , dass Schreiben die gegendert sind nicht beantwortet werden. Klappt bisher.
Wenn man 170 Gender-Lehrstühle in Deutschland hat, muss man sich nicht wundern, dass sie ihre Berechtigung nachweisen wollen. Hier liegt ein riesiges Sparpotenzial brach!
Gilt das auch für unsere muslimische Studenten, die nur zwei Geschlechter kennen?
Nein, das Angebot gibt es an der Uni Köln leider nicht. Muslimische Studenten können sich jedoch gerne in islamistischer Ideologie und Grundlagen der Pyrotechnik einschreiben 😊
„konkrete Sichtbarmachung des benannten Geschlechts“
Brauche weitere Instruktionen, stehe ohne Hose auf der Kreuzung und werde von Polizisten angeschrien.
Mmd 😂😂😂😂
Anti Gender Argument und Erhalt der deutschen Sprache und Kultur ist für mich auf jeden Fall auch ein Wahl Kriterium.
Gibt nur eine Partei die für Deutschland ist.
Wenn ich einen Mann mit Herr und eine Frau mit Frau anrede habe ich alle Geschlechter sichtbar gemacht.
Gründe dagegen:
Der Rat der deutschen Sprache lernt Sonderzeichen in Worten ab. Kein : *oder sonstwas. Auch kein binnen-i.
Partizip Formen meinen eine aktuelle Handlung. Ein ertrunkener Schwimmer ist tot, ein ertrunkener schwimmender ein Zombie.
Selbst Student und Studentin kann man nicht mehr sagen, will dann das diverse fehlt.
Wer sich nur angesprochen fühlt, wenn ein * ein _ oder : verwendet wird, ist zu bedauern und sollte über eine Therapie nachdenken.
Bitte nicht nur Therapie, sondern gleich in die schalldichte Geschlossene!
Überzeugendere Sprache? Für mich eher schwachsinnigere Sprache. Die berechtigtere Frage ist doch, warum die öffentliche Hand Geld für „Gleichstellungsbüros“ verplempert. Wie viele Mitarbeiter hat so ein Büro, das für das Funktionieren des Landes völlig sinnlos ist? Der Staat sollte sich endlich um die Lösung der wirklichen Probleme kümmern, anstatt Probleme herbeizuphantasieren.
Ich bin immer der Freund davon nicht die theoretischen Grundlagen zu betrachten, sondern wie es in der Realität praktiziert wird.
Im Gesprochen ist es so das fast ausschließlich die weibliche Form verwendet wird, die eigentliche Lücke und Betonung wird aus Gründen des Sprachduktus fast immer weggelassen. Resultat: es wird wieder nur ein Geschlecht angesprochen. Seltsamerweise finden das aber die Kritiker des, eigentlich grammatikalisch richtigen, generischen Maskulin vollkommen ok.
Welchen Schluss lässt das zu? Es ging nie um Respekt, Gleichheit und was noch alles so geschwurbelt wurde, es ging ausschließlich darum Frauen auch in der Sprache auf ein Podest über allen anderen zu stellen. Also klassischer Feminismus: Frau > Mann
Nee, es geht um Zersetzung und Zerstörung.
So sieht’s aus!
„Geschlechter sichtbar machen“: Ich weiß nicht, welche Vollpfosten auf dem Kölner Unicampus herumlaufen, für die Studentinnen unsichtbar sind. Mit diesem blödsinnigen Argument werden ja auch gerne Fotos beschriftet, auf denen lauter Frauen zu sehen sind. Es geht nicht um Sichtbarkeit von irgendwem, sondern um Umerziehung des Volkes und linke Diskurshoheit.