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Mannheim

Mit Unterstützung der Grünen: Umweltaktivisten verteilen Müll, um auf Vermüllung aufmerksam zu machen

In Mannheim hat das örtliche „Umweltkollektiv“ Müllsäcke vor dem Stadthaus ausgeleert. Die Aktivisten wollten damit auf die angeblich zunehmende Vermüllung der Stadt hinweisen. Die grüne Landtagsabgeordnete unterstützte die kuriose Aktion.

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Die Umweltaktivisten beklagen die Vermüllung der Stadt – wie hier am Rheinufer. (IMAGO/Depositphotos)

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Der Mannheimer Morgen schildert das Geschehen plastisch: Die Müllsäcke seien schon bereitgestanden, „plötzlich geht alles ganz schnell“: Umweltaktivisten des „Umweltkollektivs Mannheim“ verteilten im Dauerregen Müll vor dem Stadthaus. Mit der „Guerilla-Aktion“ sollte demnach ein Zeichen gegen die Vermüllung der Stadt gesetzt werden.

Auf einem Plakat schreiben die Umweltaktivisten unter anderem, Mannheim liege jetzt an drei Flüssen, „Neckar, Rhein und dem Müllstrom“. Dieser Müllstrom entspringe „mitten in der Stadt“. „Dieser Müll wurde heute Morgen im Bereich der Innenstadt gesammelt“, behauptet das Umweltkollektiv über seine öffentliche Installation.

Er stamme von „Endverbrauchern“. Doch statt den Müll fachgerecht zu entsorgen, lag er anschließend zunächst wieder verteilt auf dem Boden: „Da liegen Kapseln und Kaffeebecher, da liegen Chips-Tüten, da liegen irgendwelche Essensverpackungen – das ist der Müll, den die Bürger dort hinwerfen oder auf der Straße hinterlassen“, sagte ein Sprecher der Gruppe.

Die Gruppe will mit ihrer Aktion auch politische Veränderungen erwirken. Die Verwaltung setze den „guten Bußgeldkatalog für Umweltvergehen“ bislang „so gut wie gar nicht um“. Das sei allerdings entscheidend, „um einen Bewusstseinswandel zu erreichen.“ Außerdem brauche es Förderungen für Mehrweglösungen.

Zahlreiche Passanten beobachteten die Aktion laut Mannheimer Morgen. Unterstützung erhielten die Umweltaktivisten von der örtlichen Landtagsabgeordneten der Grünen, Susanne Aschhoff. Die Bildungspolitikerin bekundete, sie könne „diese Initiative und das Engagement der Umweltschützer nur unterstützen.“ Es sei schockierend, wie viel Müll in der Stadt herumliege.

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Das Mannheimer Umweltkollektiv beschreibt sich selbst als „bunt zusammengewürfelten Haufen“. Es sei vor zwei Jahren im Zuge einer Kooperation mit dem Mannheimer Kunstverein entstanden. Nach zwei Stunden sammelten die Aktivisten den von ihnen ausgebreiteten Müll wieder ein.

mb

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37 Kommentare

  • Schon der Name „Mannheimer Umweltkollektiv“ lässt einem erschauern!

    • die bekommen bestimmt auch Taschengeld vom sensiblen Antifa-Lars

    • Mich lässt erschaudern, daß ein ne „Bildungspolitikerin“ diesen Vandalismus gutheißt. Man kann sich gut vorstellen, wie die Leute aussehen werden, die durch solche TaugenichtsInnen🤣erzogen werden.

  • Grüne wählen AFD um auf die Gefahr von „rechts“ hinzuweisen wäre mir lieber

  • Ich sage es mal so. In der Innenstadt von Mannheim haben die deutschen Besucher rapide abgenommen und der Müll hat zugenommen. Wer den wohl dahin wirft?

  • Sehr gut, dann sammelt das Mannheimer Umweltkollektiv jeden Tag in der Mannheimer Innenstadt den Müll ein und schwupps ist das Pobelem gelöst.

  • Vor 2015 sahen unsere Städte sauberer aus und von Jahr zu Jahr wird in einigen Bereichen mehr vermüllt. Wie viel Personal will denn die Dame von den Grünen noch einsetzen, um diese Fälle zu verfolgen? Die Strafgelder dürften bei den meisten nicht eingetrieben werden können. Dafür gibt es noch mehr Kosten für nichts.

  • Manchmal glaubt man der Tiefpunkt bei den Grünen wäre erreicht, aber dann kommt wieder jemand um die Ecke…

  • Sie fällen auch Bäume. Wohl um das Waldsterben aufmerksam zu machen?

  • Ob die Dame als Bildungspolitikerin auf dem richtigen Platz sitzt, wage ich nach solchen Aktionen zu bezweifeln.

  • Sie haben damit doch nur das Stadtbild verschönert. 🚮

  • …auf die zunehmende Vermüllung der
    Stadt Mannheim hinweisen.

    Wie sieht es in/vor besetzten Häusern aus?
    …nach Antifa-Demos? …in/um Heimen und
    Wohnungen unserer Neubürger?

    Gibt es Hinweise in 99 Sprachen plus Piktogramm?

  • Ja, die Grünen geben viel Müll von sich!

  • Für so etwas brauchen wir bei uns in der Stadt keine Umwelt-Guerilla, hier sieht es an vielen Plätzen, vor allem im Sommer, immer so aus.

  • wir brauchen dringend Oma’s gegen Müll!

    • Na,das wär doch wirklich mal ne sinnstiftende Aktivität für die Damen. Aufenthalt an der frischen Luft, mäßige Bewegung und Kontakt zur Szene.

  • Hat schon jemand Anzeige erstattet wegen Illegaler Müllentsorgung???

  • Das nennt man littering und ist strafbar. Obwohl…sind ja Grüne, da drücken wir uns doch gerne um eine Bestrafung.

  • … während dessen wird die Landschaft weiter zubetoniert, mit Logistikhallen, Rechenzentren, Einkaufsmärkten, Windrädern – für was – da doch die Gesellschaft in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten massiv schrumpfen wird.

  • Diese Aktion ist so abgrundtief dämlich und dumm. Wer reinigt dann die Flächen eigentlich wieder vom Müll. Die Grün+innen sollten eigentlich bei der Müllabfuhr unbezahlten Dienst leisten müssen.

    • sie haben den Müll ja wieder eingesammelt – alles gut. Es brachte der Stadt nur einen Imageschaden und sonst ist nichts passiert.

      Da sollte es mit einem geringen Bußgeld getan sein.

      • Mannheim? Imageschaden? Geht das denn überhaupt noch?

  • Da bin ich aber froh, daß sie nicht auf die zunehmende Messergewalt „aufmerkam machen“. Es ist schon genug Blut geflossen.

  • Haben die doch gewählt den Zustand.
    Ist doch schön das „Stadtbild“ 😉😅.

  • Grüne und Müll
    Alles eins

  • Das Vemüllungsproblem lässt sich nur mit einem entschlossenem Kampf für mehr Zuwanderung und gegen den Klimawandel lösen. Zur Finanzierung ist die Mehrwertsteuer auf 30% anzuheben und die Mehreinnahmen den sozialen Kampftruppen der globalistischen Moralelite zur freien Verfügung zu stellen.
    Damit nie wieder ein Kind auf Müll stolpert oder ausrutscht und sich das Genick bricht.
    Hat denn hier niemand mal irgendwann über die Kinder nachgedacht?
    Hundert Milliarden Soforthilfe für alle NGO, subito!

  • Wo hört der Müll auf, wo fängt die Kunst an? Oder umgekehrt: Wo hört die Kunst auf, wo fängt der Müll an?

  • Dekadenz und Dummheit hat noch jede Gesellschaft zunichte gemacht. Wir sind kurz davor.

  • Das bräuchten die Grünen gar nicht zu machen. Wenn man in die Viertel der Ausländer guckt dan sieht man doch genug Müll.

  • Auf dem Foto im Mannheimer Morgen sieht man 5 Aktivisten – alles Bleichgesichter. Der aufmerksame Beobachter sieht bei einem Mannheim-Bummel die Bleichgesichter-Fraktion jedoch stark unterrepräsentiert, ganz besonders im Großbereich um den Rouven-Laur-Platz, auch als Marktplatz bekannt. In den dort angrenzenden Quadraten F bis K watet man förmlich durch Müll. Finde den Fehler!

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