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Absurder Angriff

Künast behauptet, Bauern würden Kindern Angst machen – und will sie zur Kasse bitten

Zehntausende Bauern protestieren auf Deutschlands Straßen. Wie viele andere Politiker zeigt auch Renate Künast kein Verständnis. Die Grünen-Politikerin hält die Proteste für völlig „übertrieben“, die Aktionen der Bauern seien „überzogen“ und Kinder würden „Angst“ bekommen, behauptet die ehemalige Landwirtschaftsministerin.

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Nachdem zehntausende Bauern seit vergangener Nacht auf den Straßen des Landes protestieren, mehreren sich politische Stimmen, die ihr Unverständnis über den Frust der Bauern zum Ausdruck bringen. Auch Renate Künast (Grüne) kritisiert die Bauern-Konvois: Es sei „schon ziemlich überzeugen, quer durch die Republik, alles lahmlegen zu wollen“, meinte die Grünen-Abgeordnete im Mittagsmagazin.

Im RBB ließ noch eindeutigere Worte verlauten: Die Proteste „haben nichts mehr mit Demonstrieren zu tun. Ich habe auch gar kein Verständnis dafür, dass man sagt: Wir sind zu gar nichts bereit.“ Dabei sagt sie selbst, die Regierung sehe „keinen Spielraum“ für weitere Zugeständnisse gegenüber der Bauern. Diese müssten sich wie jede andere Berufsgruppe auch, an der Beschaffung der fehlenden 17 Milliarden beteiligen, so Künast. „Ich würde mir wünschen, dass sie Bauern mit uns gemeinsam konstruktiv überlegen, wie man die Betriebe eigentlich auf Klimakrisen einstellt“, sagte die Grünen-Politikerin.

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Im Mittagsmagazin monierte sie mit sichtlichem Unverständnis, dass „Menschen mit Passierschein gegenüber Bauern versuchen müssen, auf oder von der Autobahn zu kommen.“ Als sie „Bauern“ sagt, kneift sie die Augen zusammen und macht eine abwertend-fragende Handbewegung. Sie scheint das alles nicht zu verstehen und hält die Proteste für vollkommen „übertrieben“.

Künast habe zu dem gehört, dass Kinder „Probleme hatten, überhaupt zur Schule zu kommen und sehr viel Angst hatten.“ Wovor genau Kinder, die notorische Liebhaber von großen Maschinen und Nutzfahrzeugen sind, denn genau Angst haben sollen, erklärt die Abgeordnete nicht. Stattdessen verurteilt sie die Proteste und machte ihrem Unmut Luft.

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