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62 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Mannhart, als ich dachte, noch besser kann es kaum werden, machen Sie einfach eine ganze Sendung über NIETZSCHE …mit Herrn Bolz… Herrgottsakra, ich wollte ja nicht immer nur begeistert klatschen, aber ich kann nicht anders. Einfach nur herrlich, klug, anregend, witzig, tiefgründig. Werde meine Erwartungen noch höher schrauben und jeder weiteren Sendung gespannt entgegensehen. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt

  • Fantastische, super lehrreiche Sendung! Vielen Dank. Unbedingt wieder mal etwas Vergleichbares anbieten.

  • Inzwischen höre ich jeden Freitag „Bolz & Mannhart“ mit großem Interesse und steigendem Vergnügen. Die Sendung hat sich zu meiner Lieblingssendung in den neuen Medien entwickelt. Herr Bolz versteht es, sich „trotz“ seines Akademikertitels verständlich auszudrücken und die Gedanken von Herrn Mannhart einzuordnen und ausführlich zu erläutern. Wunderbar!
    Die heutige Sendung über Nietzsche hat mich ebenso gefesselt wie all die anderen. Bitte sehr gerne mehr davon!

  • Selten so lehrreiche und gewinnbringende anderthalb Stunden verbracht!

  • Tolle Sendung, bitte gerne mehr davon.

  • „Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit.“ sagte er und hatte recht… Schöne Sendung, die mich dazu bringt, mal wieder die alten vollgeschmierten Nietzsche-Bücher durchzustöbern. Die Kombination von Mannharts entdeckender Begeisterung und Bolz‘ einordnender, aber niemals besserwisserischer Expertise macht einen Riesenspaß, da geht es wirklich drum, die Dinge zu begreifen, jeder hört dem anderen zu, toll. Hätte auch noch ein paar mehr Nietzsche-Zitate vertragen, diese Sprache haut einen einfach immer wieder um. Bin also absolut aufgeschlossen für weitere „Ausflüge“ dieser Art!

  • Sehr geehrter Herr Mannhart,
    sehr gute Sendung. Interessant und Scheuklappen-frei. – Glückwunsch und gerne mehr davon. Vielleicht mal einen Diskurs zu Schopenhauer?

    • Schließe mich an!

  • Es war ein sehr interessantes und unbedingt weiter zu empfehlendes Gespräch.
    Eine Sendung dieser Art sollte des Öfteren bei Bolz & Mannhart stattfinden.

  • Jawoll, mag ich! 🙂 Immer ein wunderbarer Einstieg ins Wochenende!

  • Habe die Zeit noch nicht gefunden, bin aber sehr gespannt. Herzlichen dank an die beiden für dieses Format, dass seinesgleichen sucht.

  • Danke für den input.
    Mehr davon in Zukunft, ich bin total interessiert

  • Tolles Thema!
    1. ist es immer ein Gewinn sich mit Nietzsche zu beschäftigen.
    2. ist manche Klugheit und manche Einsicht beim Zeitgeist unter die Räder gekommen.
    Da lohnt es den Kopf mit alten Geistesgrößen wieder aufzuklaren.

  • Sehr gute Sendung, ich habe viel dazu gelernt und Lust bekommen, mal wieder einen Text von Nietzsche zu lesen. Bewundernswert das ausgebreitete Wissens- und Gedankenspektrum von Professor Bolz. Weiter so und besten Dank!

  • Selbst dann, wenn diagnostiziert wäre, woran die heutige Zeit krankt, bedarf es vorausgehend stets eines im Detail formulierten Ansatzes, wie damit menschliches Leben ermöglicht ist. Dadurch, dass die Welt mehrdimensional ist, böte es sich zumindest an, die Therapie an den unendlich vielen Ausdehnungen zu orientieren. Fehlt es weiterhin daran und herrscht gesellschaftlich auch künftig ein eindimensionales Handeln vor, rückt eine Heilung ansonsten in unerreichbare Ferne. Die einzige Wahl, die dann politisch verbleiben würde, bestünde daraufhin bloß darin, nur noch geduldig abwarten zu können, bis schließlich der Tod eintritt. Angesichts dessen gilt es in der Tat an die Frage von Friedrich Nietzsche zu erinnern: „Wie kann man nur weise sein in einer toten Gesellschaft?“ und die in ihr zum Ausdruck kommende Verzweiflung.

    • Nur zur Erinnerung: Am Mittwoch, den 21. Januar 2026 rekurrierte Donald J. Trump gleich eingangs seiner Rede im schweizerischen Davos unausgesprochen auf Friedrich Nietzsche. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kritisierte ausdrücklich ein „dead country“, das von ihm vorgefunden worden ist; wobei die Verwandlung daher rührt, dass verantwortliche Politiker „turning their backs on everything that makes nations rich and powerful and strong“. Insofern ist damit eine äußerst falsche Frontstellung inkriminiert, welche das laut Wilhelm von Humboldt „höchste Gut“ als Gegebenheit nicht wahrhaben will und stattdessen die Gesundheit und Produktivkraft dafür vergeudet, es vermeintlich erst noch von Menschenhand herstellen zu müssen.

      • Übrigens: Schon weil Theodor W. Adorno kritisiert, dass Friedrich Nietzsche das Pferd gleichsam von hinten aufzäumt, wäre es notwendig, endlich offen vor Augen zu legen, was richtig und falsch stets unterscheidet, wozu die Vorsitzende des Kongress-Ausschusses für Bildung und Arbeit spätestens anlässlich der Anhörung der Präsidentinnen von drei Hochschulen der Ivy League in Washington D. C. noch am 5. Dezember 2023 aufforderte.

  • „Affen lesen keinen Nietzsche! – Doch Otto, sie verstehen ihn nur nicht!“
    (Ein Fisch namens Wanda)

    Wie Bolz+Mannhart komplexe Sachverhalte dem interessierten Zuhörer zugänglich machen und dabei die Probleme unserer Zeit erklären, ist einfach großartig. Gerne mehr davon.

  • Ganz phantastisch, dieser Norbert Bolz. Dass Herr Mannhart diesen Riesenfisch an Bord ziehen konnte, ist eine ganz besondere Leistung. Ad multos disputationes!

  • Informierend und nicht belehrend. Gute Gesprächsführung. Gerne mehr auch über Habermas oder Adorno!
    Gute Anwendung von philosophischem Handwerkzeug

  • Mir hat diese Sendung außerordentlich gefallen. (Ich höre sie gerade zum zweiten Mal.) Grund: Sie orientiert sich nicht an den Symptomen der gesellschaftlichen Krankheit, also den oft völlig absurden politischen und gesellschaftlichen Geschehnissen, sondern versucht, zum Grund vorzudringen.

    Auch ich denke, dass die heutige deutsche Gesellschaft (und nicht nur die deutsche, alle westlichen Gesellschaften scheinen ähnlich befallen) in der Tiefe gestört ist. Wenn wir uns auf den Kampf gegen die Symptome – etwa die Steuerpolitik oder den Antiamerikanismus/Antisemitismus – beschränken, kämpfen wir gegen Windmühlenflügel. Eine tiefere Analyse, wie die heutige, mag keine schnelle Änderung bewirken. Aber sie bringt jedenfalls mehr Klarheit und vielleicht mehr Frieden im Kopf. Bitte mehr davon!

  • Danke, bitte mehr davon

  • Ich bin ja einfacher gestrickt und hab nur Realschulabschluss aber ich lerne gern dazu. Das Freitagsgespräch hat mir sehr gut gefallen.
    Das mit dem ‚“Asketischen“ hab ich so noch gar nicht betrachtet.
    Ich arbeite aber darauf hin mit 12348Euro im Jahr auszukommen. Das ist steuerfrei und wenn ich nicht mehr verdienen muss bleibt nur noch Mehrwertsteuer, Grundsteuer und evtl Kfz als unvermeidbar übrig. Vielleicht finde ich ja noch ne preiswerte Ape50 zum einkaufen dann fällt letzteres auch weg.

  • Meine Herren! Für diese tolle Philosophierunde möchte ich einen ausgeben. Denn wenn man im Internet unterwegs ist und meist (leider nur), die 5 Sinne des Menschen findet, also Blödsinn, Schwachsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn, Unsinn und dann überascht wird mit solch einem tollen Gespräch… sollte doch eigtl. bei jedem vernünftigen Menschen mal ein Licht aufgehen und vor allem Freude bereiten!

  • Der Vergleich Askese der grünen Heilsbewegung und frühes Christentum ist oberflächlich und geht am Eigentlichen vorbei. Es ist durchaus relevant, dass das christliche Heil gerade kein diesseitiges meint, sondern eine radikale Absage an alle weltlichen Heilsversprechen. Gleichzeitig ist es auch eine Absage an eine sich verabsolutierende Herrschaft. Daher wurden frühen Christen von der herrschenden römischen Schicht als fundamentale Gefahr begriffen und entsprechend verfolgt. Die Dekadenz der Römer hatte ihre Ursache in einem eklatanten Sinndefizit. Der staatlich verordnete Kult bot keine tragenden Antworten auf menschliches Schicksal. Das Heilversprechen der Grünen steht dem frühen Christentums diametral entgegen, es ist dezidiert weltlich und setzt verabsolutierte Herrschaft voraus und statt Gewaltlosigkeit sehen alle sozialistischen Heilsbewegung auch den Terror als legitim an, den schon die Jakobiner deutlich praktiziert haben. Nietzsche hat den falschen Gegner/ Feind bekämpft.

  • Danke, gerne mehr Sendungen in dieser Art.
    Vorschläge :
    mit Freud
    und Luhmann
    und Thema: Wer ist der Antichrist, auch in Bezug zu P.Thiel und Zukunft.

  • Nietzsches Weltanschauung ist zu einem bedeutenden Teil positiv zu bewerten; aber weitgehend negativ in Bezug auf die Sozialethik. Nietzsches Weltanschauung ist auch (leider) nicht pantheistisch. Rechtsextreme machen den Fehler, militaristisch, autoritär oder xenophob zu sein. Vernünftig war (oder ist) es, eine übermäßige Einwanderung oder die (damaligen) Corona-Zwangsmaßnahmen abzulehnen. Liberalismus oder Sozialismus wirken sich je nach Situation positiv oder negativ aus. Zum Beispiel wirkt sich eine liberale Abtreibungspolitik negativ aus. Eine christlich-konservative Haltung (mit Tugenden wie Bescheidenheit, Fürsorge, Disziplin, Anstand usw.) ist zu befürworten; aber ein bibeltreuer christlicher Fundamentalismus ist abzulehnen.
    https://jlt343.wordpress.com

  • Nein. Denn es gibt eigentlich keine Moral. Es sind nur moralische Ideale, die der Einzelne in seiner Entwicklungsphase anstrebt. Quelle: Moralentwicklung

    Deshalb folgte nicht nur Nietzsche sondern auch das Gespräch über ihn dem Trugschluss der aktuellen Epoche Aufklärung: Der Verstand würde zur Vernunft führen.
    Zitat: „Es gibt keine empirischen Beweise dafür, dass mehr Wissen oder Intelligenz oder Reflexivität … Werte / -Nutzen-Diskrepanzen auflösen könnte.“
    Quelle: Keith E. Stanovich, Myside Bias

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

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