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Kolonialpolitik

Linker Streamer Marcant macht Bismarck für Herero-Völkermord verantwortlich – obwohl er längst tot war

Der linke Streamer Marcant hat in einem Livestream Otto von Bismarck mit dem Völkermord an den Herero und Nama in Verbindung gebracht. Dabei war der frühere Reichskanzler bereits sechs Jahre tot, als der Aufstand 1904 begann.

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Der linke Streamer Marcant (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Der linke Streamer Marcant hat in einem Livestream Otto von Bismarck für den Völkermord an den Herero und Nama verantwortlich gemacht. Dabei war der ehemalige Reichskanzler bereits sechs Jahre tot, als der Aufstand 1904 begann. Entsprechende Sequenzen sorgen auf Social Media derzeit für viel Aufsehen.

„Na doch, an den Hereros und an den Namas zum Beispiel“, entgegnete Marcant auf den Einwand seines Gesprächspartners, Bismarck habe keine Völkermorde begangen. Als dieser darauf hinwies, dass Bismarck den Völkermord nicht begangen habe, versuchte Marcant, seine Aussage mit dessen Stellung in der deutschen Kolonialpolitik zu begründen.

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„Er war ja Befehlshaber“, sagte Marcant zunächst. Auf den Einwand, Bismarck sei kein direkter Befehlshaber gewesen, entgegnete er: „Natürlich war er direkter Befehlshaber der Kolonie.“

Die zeitliche Einordnung macht diese Darstellung allerdings unmöglich. Der Aufstand der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika begann 1904. Bismarck war zu diesem Zeitpunkt bereits seit 14 Jahren nicht mehr Reichskanzler und seit sechs Jahren tot. Er war 1890 aus dem Amt ausgeschieden und starb 1898.

Die deutsche Kolonialpolitik hatte Bismarck zwar maßgeblich geprägt. Die Ereignisse von 1904 fanden jedoch erst unter Wilhelm II. statt und wurden von Generalleutnant Lothar von Trotha angeführt.

Lesen Sie auch:

Marcants Aussage, Bismarck habe den Völkermord an den Herero und Nama begangen, verwechselt damit die kolonialpolitische Verantwortung des ehemaligen Reichskanzlers mit den Ereignissen, die erst Jahre nach seinem Tod stattfanden.

Bereits zuvor hatte Marcant mit einer historischen Falschaussage für Aufsehen gesorgt. Er behauptete, die Schweiz habe jüdischen Flüchtlingen die Goldzähne herausgerissen und sie anschließend in Konzentrationslager geschickt (mehr dazu hier).

rs

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209 Kommentare

  • Gemäß der woken Devise:
    Wissen ist nichts,
    Haltung ist alles.

    301
    • Ich bin jetzt verwirrt.
      Hat der doch glatt „Fred Perry“ an.
      Tragen die „Skinheads“ auch.

      • „Skinheads“ sind ja auch Linke. Das steht sogar bei Wikipedia. Informieren Sie sich mal.

        • Skins sind Arbeiterklasse. Weder links noch rechts. Nicht jeden Rotz auf Wikipedia glauben!

          3
        • Skins sind einfach nur versoffene Idioten. Schon immer gewesen.

          1
    • Wissen ist Macht, nicht wissen macht aber auch nichts.

    • Dumm geboren und dann auch nichts dazu gelernt würde mein alter Lehrer zu so einen Härtefall wie Marcant sagen. Aber Hauptsache, man hat kann „Haltung zeigen gegen rechts“. Würde mich nicht wundern, wenn Marcant auch bald für links-rot-grün-Union im Bundestag sitzt.

      155
      • Neeeee, zuerst ist HaPe dran.

      • Sven da verwechseln sie leider etwas den das hat eher etwas damit zu tun Kohle machen aber nicht mit Arbeit und es funktioniert leider. Wer sind also die Dummen?

    • Der hat ja auch in einem Interview behauptet, das Wasser ab 300° kocht. – YouTube.

      • Der muss im selben Leistungskurs wie das Baerbock gewesen sein.

        • Welche 300 Grad meint er denn 300 Grad Fahrenheit oder Celsius sind zu heiss und 300 Kelvin zu kalt. Und 300 Reaumur (nusste googeln) sind ebenfalls zu heiss.

          2
      • 300°C bei 88bar Druck. Der Typ ist dummgefährlich.

    • Nun, werter Erwin, ist das nicht der „Marcant“, der von sich selbst behauptete, er entlarve die Dummheit seiner („rechten“) Gesprächspartner „durch Wissen und Intellekt“?

      • Wissen ist Macht.
        Nichts wissen macht nichts.

    • Erwin D. Und was erwartet man von Linken, und/oder Grünen? Auch nur halbwegs fundierte Geschichtskenntnisse? Allesamt agieren nach „etwas läuten hören, aber nicht wissen, wo die Glocken hängen…“ Ich bin noch aufgewachsen mit dem – nicht immer willkommenen – Spruch: Wenn Du etwas nicht weißt, dann halt besser den Mund“. Heute gilt offenbar vornehmlich: Egal, erst mal lauthals etwas raus schreien …

    • Gilt auch mal wieder für Apollo News, leider. Bismarck hat die deutsche Kolonialpolitik nicht geprägt, er war erklärter Gegner des Kolonialismus.
      Warum er dennoch zum Ende seiner Kanzlerschaft zum Geburtshelfer des deutschen Kolonialreichs wurde ist historisch unklar.
      Es war allerdings nicht zuletzt auch Bismarcks Haltung in der Kolonialpolitik, die den Zwist mit Wilhelm II und seine Ablösung 1890 hervorgerufen hat.
      Die Bildungslücken der jungen Generation in geschichtlichen Fragen ist dramatisch, umso mehr als sie ständig versucht absolut rechthaberisch auf nicht historisch korrekten Positionen zu bestehen.
      Wir haben die Geschichte Bismarcks und des deutschen Kaiserreichs in den 2000er Jahren noch im Unterricht gelernt. Scheint nicht mehr Bestandteil des Unterrichts zu sein oder es wird von einer neuen Lehrergeneration ahisorisch dargestellt.

      • Penultimo. Sie erlauben, dass ich dies etwas korrigiere …. (Btw. Ich habe auch noch intensiv Geschichte in der Schule gelernt, und nicht nur die deutsche. Zudem war das die ganze Schulzeit über mein Lieblingsfach. ) Bismarck war nur anfangs – na gut, längere Zeit – gegen Kolonien; er hielt sie für zu teuer und nutzlos, und „sein“ deutsches Reich für statuiert. Das, bis er unter Druck geriet, weil deutsche Kaufleute immer mehr Grundstücke in Afrika und auf den pazifischen Inseln erworben. 1884 machte er dann eine Kehrtwendung, und stellte diese Gebiete unter deutschen „Schutz“. Was explizit – oder hauptsächlich -dann zu seinem Sinneswandelt führte, darüber streite sich in der Tat noch die Historiker. – Von Bekannten/Verwandten, die noch zur Schule gehen, erfahre ich leider, das Geschichte heute offenbar als Vernachlässigens wert angesehen wird, bzw. sie steht und fällt vornehmlich mit dem jeweiligen Lehrer.

        • Die deutsche Sprache ist offenbar auch vernachlässigenswert, weshalb man besser die Konstruktion solcher Wörter vermeidet. Das ‚das‘ statt ‚dass‘ oder ‚daß‘ ist bisweilen ein Schreibfehler.

          0
    • Oder auch „Haltung statt Hirn“ 😀

    • Hauptsache Gendern

  • Naja, der AfD werden ja auch die Nazi-Verbrechen vorgeworfen, obwohl die Partei sich erst 2013 gegründet hat – 70 Jahre später.
    Passt doch – Geschichtsverdrehung nennt man sowas.

    186
    • Im Gegensatz zu den Grünen. Die wurden von SS und NSDAP-Schergen gegründet!

      • Die CDU auch. Und Adenauer stand der NSDAP nahe. Das Zentrum war im egal, er hat es nur benutzt.
        Und dass er seiner Ämter enthoben wurde? Klar, da war er ja auch noch Zentrum und somit politischer Gegner der NSDAP.

    • Na ja, die Nazi-Verbrechen werden der AfD nicht explizit zur Last gelegt. Allerdings sollen Aussagen wie
      „Die AfD steht in der Tradition des schlimmsten deutschen Unrechts.“
      – oder –
      „Das Wort Remigration ist nichts anderes als ein Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe.“
      die Nähe zur NSDAP hergestellt werden. Da gebe ich Ihnen recht.

      Allerdings scheint es auch die Fünfte äh Blaue Kolonne Moskaus mit historischen Fakten nicht allzu genau zu nehmen. Das merkt man immer dann, wenn mit absurdem und hahnebüchenem Unsinn der russische Angriffskrieg in der Ukraine erklärt und legitimiert wird.

      -140
      • Rede nicht so einen Unfug daher.Die dicken Geschäfte mit Putin haben SPD und CDU in Regierungsverantwortung getätigt.Dem innenpolitischen Gegner als Diener einer ausländischen Macht zu kennzeichnen ist der Klassiker der politischen Giftküche

      • „Allerdings scheint es auch die Fünfte äh Blaue Kolonne Moskaus“

        Die 5. Kolonne Moskaus ist seit den 60er Jahren die SPD. Ihre jüngsten Führer der Bewegung waren Schröder, Gabriel, Steinmeier, Schwesig, Scholz und Stegner.

        • Scholz, der Russenhasser?

          0
      • Legitimiert nicht ein einziger in der AfD.

        Fakt ist jedoch, so schmerzhaft es für die Ukraine sein mag, sie sind kein Bündnispartner und das aus gutem Grund.
        Jede Milliarde die dort in Waffen fließt und den Krieg verlängert ist eine verschenkte Milliarde.
        Das hat nichts mit Moskaunähe zu tun.
        Nach dieser Logik wäre jeder Krieg der auf der Welt stattfindet unser Angriffskrieg weil wir den Angegriffenen nicht unterstützen.

        Leute wie du glauben auch, dass wir das Weltklima retten wenn wir nur genug Fantasiesteuer auf Luft bezahlen. Leute wie du sind dankbare Untertanen.

      • Querdenker -Original-. Und? Man muss den russischen Angriff auf die Ukraine nicht unbedingt „legitimieren“, aber man sollte schon die ganze Vorgeschichte – und weshalb er dann ggf. erfolgte, kennen und vor allem nicht einfach „vergessen“. Wie das gar nicht schnell genug gehen konnte.

      • zum Beispiel ? Und jetzt bitte nicht irgendein Geschreibsel von einem „Hinterbänkler“ oder reinem „Sympathisanten“…….

      • Kann es sein, dass du etwas zurückgeblieben bist?

      • Ich habe ja schon viel Blödsinn lesen müssen, aber dein Kommentar hier übertrifft ihn in bei Weitem.

      • Linksgrüne Klugscheißerwelt.
        Wenn die Realität der Ideologie widerspricht, wird nicht die Ideologie geändert – sondern die Realität zum Problem erklärt.
        Einfach nur diese Clownswelt auslachen. 😂

  • Unsinn. Bismarck war lange Zeit ein Gegner des deutschen Kolonialismus. Auch der Kolonialismus war ein Elitenprojekt, von Junkern, Politikern, Kaufleuten, Medien und Teilen des Adels. Letztlich beugte sich Bismarck, vermutlich um seinen Job zu behalten.

    Übrigens waren auch die Werktätigen in Deutschland und ganz Europa gegen den Kolonialismus. Warum sollte das gemeine Volk, das vor allem aus Arbeitern und Bauern bestand, für billige Importe von Industrie- und Agrargütern gewesen sein, die ihnen die Jobs und damit die Existenz raubten?

    • So in etwa.
      Mal das Buch „Gedanken und Erinnerungen“ lesen.
      Auch die Protokolle des damaligen Reichstags geben Aufschluss.

    • Der neue Kolonialismus nennt sich Brain Drain. Abwerben von Fachkräften in der 3. Welt.

      • Ja genau, sind viele von denen in den letzten Jahren zu uns gekommen und beleben das Stadtbild. Das brain fließt zurzeit bei uns ab.

      • Das passiert den Deutschen ganz genauso. Und noch viel mehr ist flötengegangen.

      • Welche Fachkräfte aus der 3.Welt ? Die Tausende, die eigentlich nur als Tester in Solingen Verwendung finden könnten ?

      • Linksgrüne Klugscheißerwelt.
        Wenn die Realität der Ideologie widerspricht, wird nicht die Ideologie geändert – sondern die Realität zum Problem erklärt.
        Einfach nur diese Clownswelt auslachen. 😂

    • Welche Industriegüter sollen das denn gewesen sein? Und die Agrargüter waren Kolonialwaren, die bei uns gar nicht wuchsen. Diese Waren waren heiss begehrt, denn auch das ‚gemeine Volk‘ war reicher als heute und konnte sich das leisten, da Deutschland eben kein sozialistischer ‚Arbeiter- und Bauernstaat‘ war.

      • Holla, @Ex-Sozi! – Bis jetzt habe ich noch keine Antwort erhalten, welche Waren den deutschen Sozis ‚die Jobs und damit die Existenz‘ geraubt haben sollen. Diese Behauptung ist genauso frei fantasiert und ohne Geschichtswissen in den Raum gestellt wie von Ihrem Parteigenossen da oben. Diese Leute ändern sich einfach nicht, auch wenn sie behaupten, jetzt ‚Ex-‚ zu sein.

        • Ich habe nicht nur von deutschen, sondern auch von europ. AN und Konsumenten gesprochen. Insbesonder betrifft das die Briten. Der deutsche Kolonialismus sorgte für hohe Profite einzelner Kaufleute, befriedigte imperiale Gelüste einiger Militärs und Abenteurer und sorgte für ein paar Luxusgüter für Reiche, hatte aber keinen positiven Einfluss auf die Volkswirtschaft. Er war sogar ein Verlustgeschäft.

          P.S. Kautschuk wurde Ende des 19. anfangs des 20. Jh. auch oder sogar vor allem aus dem Kongo importiert.

          0
        • Industrie und industr. Vorprodukte betraf vor allem die Textilindustrie. Wie „gut“ es den deutschen Arbeitern ging, kann man auf den Berliner Bildern von Zille erkennen. Echten Bohnenkaffee gabs höchstens mal Sonntags. Und Autos, zu deren Produktion man Kautschuk verwandte, waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch lange keine „Volkswagen“.

          Auch Gold und Silber aus den Kolonien landeten eher selten bei den einfachen Bürgern. Und dass Weizen nicht in Europa wächst und Rohrzucker kein Ersatz für Rübenzucker ist, halte ich für ein Gerücht.

          0
        • @Ex-Sozi – Danke für die Antwort. Die ‚industriellen Vorprodukte‘ bleiben nebulös. Hier müsste man ins Detail gehen, aber preisgünstige Waren sind für den Verbraucher ja nicht schlecht. Zille hat sich die skurrilste Seite der Proleten rausgepickt, und die leben auch heute noch so, allerdings mit neuzeitlichem Mobiliar. Reich sind sie nach wie vor nicht. Bohnenkaffee war damals generell Luxusgut und gab es ohnehin nur WEGEN der Kolonien. Dass er in Deutsch-SWA angebaut wurde, glaube ich nicht. Kautschuk kam lange Zeit ausschließlich aus Brasilien, das keine deutsche Kolonie war – auf die Ausfuhr von Kautschukpflanzen stand die Todesstrafe. Und dass man sich damals zur Zeit der Erfindung des Automobils kein Auto leisten konnte, ist ja wohl ein grotesker Vorwurf. Ich habe auch keinen Hubschrauber. Der Rohrzucker kam weitgehend aus Mittelamerika und war überhaupt immer teuer, also kein Konkurrenzprodukt für den preiswerten Rübenzucker – im Gegenteil. Ihre Argumente fallen in sich zusammen.

          0
  • Äh, war Bismarck nicht gegen Kolonien und gab nur widerstrebend den Startschuss, weil er Konflikte mit anderen Nationen fürchtete? Oder habe ich da in Geschichte nicht aufgepasst?

    • Sie schon, aber die Linken nicht. Die meinen ja auch, das Parteiprogramm der CDU aus den 80ern und 90ern sei das Dritte Reich gewesen – oder warum sonst bezeichnen sie die AfD andauernd als Nazis?

      Die Ähnlichkeiten der heutigen Regierung mit einem tatsächlichen totalitären Gesinnungsstaat jedoch sehen sie nicht.

  • Na dann muss er wohl jetzt die Enteignung von Bismarcks Nachkommen fordern. Und die der Hohenzollern dazu…

  • Aufklärend und deshalb als Lektüre hierzu unbedingt empfehlenswert: Michael Klonovsky, Kolonialverbrechen an den Herero (Deutsche Legenden: Wer schreibt unsere Geschichte?, hrsg. Cora Stephan, 2025, S. 51-70). GEW und Bundeszentrale für politische Bildung sind bestimmt nicht amused.

  • „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ 🏢

  • Früher waren die Linken meist belesen. Moral ersetzt keine Bildung.

    • Es muss heißen – Ideologie ersetzt keine Bildung! Moral ist keine Eigenschaft der Linken!

      • Stimmt.

    • Ich weiß nicht, ob jemand, der die Maobibel verinnerlicht hat, als belesen gelten kann.

    • „Früher waren die Linken meist belesen.“ Echt? Ich habe „früher“ keine belesenen, im Sinne von allgemeingebildet, Linken kennen gelernt. Die haben früher schon solchen Bockmist geschwätzt; haben irgendwo etwas aufgeschnappt, ihrem minderentwickelten Wissen und ihrer linken Haltung angepaßt und anschließend als wahr und tatsächlich verkaufen wollen. Die konnte man damals schon leicht ihrer Dummheit überführen. Also genau so, wie heute.

      • „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist.“ ist das allerbeste Beispiel für linke Dämlichkeit.

    • Dumm geboren und nix dazu gelernt, hieß es früher und heute erst recht.

  • Zitat von Otto von Bismarck zur Koloniapolitik:
    „Im Westen liegt Frankreich, im Osten liegt Russland. Das ist meine Karte von Afrika“ (frei formuliert)

  • Die Geschichte vom Völkermord an den Herero und Nama ist im Wesentlichen stark übertrieben. Damals herrschte eine Dürre, die die Herero und Nama dazu brachte, Farmen zu überfallen und zu plündern. Dabei wurden die Farmbetreiber und ihre Familien getötet.
    Als Folge gab es eine Strafexpedition, um die Herero und Nama zur Raison zu bringen. Dabei kamen einige, meist Räuber und Mörder, zu Tode, jedoch keinesfalls in Dimensionen eines Völkermords; das ist eine freie Erfindung.

    Bei der Verlustzahl wurden schlicht auch die durch die Dürre Verhungerten mit eingerechnet. Selbst die Bundeszentrale für politische Bildung bestätigt dies.

    • ja so ist es!

    • Stimmt. Selbst die auf der Flucht verdursteten Räuber und Mörder werden von der linken Geschichtsfälschung eingerechnet.

      • Auch dass sie verdurstet sind, wird bezweifelt. Sie zogen sich in die Einöde zurück, die nur sie kannten – aber auch die Wasserstellen dort.

  • Na ja, Bismarck legte die kolonialen Grundlagen und das völkerrechtliche Fundament, auf dem später die Eskalation zum Völkermord stattfand.

  • In einem geschichtslosen Deutschland ein typischer Diskussionsbeitrag. Man schüttelt noch nicht einmal mehr den Kopf.

    • Doch, das passiert schon, es hilft nur leider nichts. Doof und ungebildet bleibt das woke Volk trotzdem.

  • KI eben, K eine I ntelligenz . . . ! Da offenbart sich die Bildungsmisere der letzten vierzig Jahre. Immer mehr Geld für Bildung, wobei immer weniger Bildung rauskommt.

  • Wie war das Ergebnis der letzten Pisa Studien? Bildung ist wohl kaum die Stärke der Jugend in Deutschland. Von Allgemeinbildung ganz zu schweigen…

  • Es ist eh die Frage, inwiefern man von Völkermord sprechen kann. Die Herero erklärten den Deutschen den Krieg, und ihr Anführer gab den Befehl aus, alle Deutschen zu töten. Die Herero verloren den Krieg und wurden aus der Kolonie verbannt. Die meisten von ihnen starben auf dem Weg in britisches Gebiet, wobei die Einschätzungen, wie viele Herero es damals gab und wie viele starben sehr wackelig ist. Jedenfalls sehe ich da nicht das vorsetzliche sytematische Auslöschen eines Volkes seitens der Deutschen (und der in diesem Zusammenhang oft genannte „Schiebefehl“ von Trothas befahl 1. nicht die gezielte Verfolgung zur Tötung und schloß 2. Frauen und Kinder aus).
    Das soll nicht heißen, daß es keine Kriegsverbrechen gab. Von Trotha wurde ja auch für sein Vorgehen am Ende seines Postens enthoben und in Deutschland vor Gericht gestellt. Aber Volkermord ist noch eine andere Dimension.

    • Nach der Schlacht am Waterberg (August 1904) und der anschließenden Verfolgung durch die deutsche Schutztruppe gelang es mehreren Herero-Führern, mit Teilen ihrer Gefolgschaft durch die Omaheke-Wüste ins britische Protektorat Betschuanaland (heute Botswana) zu fliehen. Im Gegensatz zu den Deutschen kannten die Hereros Schleichwege durch die Wüste, dennoch kamen viele von ihnen auf dem Marsch ums Leben. Für ein Massensterben (Völkermord) gab und gibt es jedoch keine Spuren. Die hätten so aussehen müssen wie auf dem Pferde,,friedhof“ bei Swakopmund, wo noch heute, konserviert im heißen, trockenen Wüstensand, tausende Pferdeköpfe, Knochen und Hufeisen zu sehen sind. Ich habe sie selbst bei einer Führung gesehen. Gleichartige Funde von menschlichen Überresten gibt es nicht.

    • Von Trotha wurde nur 1905 von seinem Posten abberufen, er wurde nicht vor ein Gericht gestellt. Es hatte im Reichstag heftige Kritik an der Kriegsführung Deutschlands im Krieg gegen die Hereros gegeben. Von Trothas Befehl:

      https://germanhistorydocs.org/de/das-wilhelminische-kaiserreich-und-der-erste-weltkrieg-1890-1918/lothar-von-trothas-vernichtungsbefehl-2-oktober-1904.pdf

      Er führte dazu, daß das Volk der Hereros in die Wüste getrieben wurde, wo die Menschen durch Hunger und Durst ums Leben kamen. Geschätzt 80 % der Hereros starben.

      • Diese Zahlen sind nicht sonderlich sicher. Davon ab gibt es da unten keine Wüste, sondern nur eine Savanne, wo es aber auch Wasserlöcher gibt. Die Herero wurden nicht getrieben, sie folhen nach der verlorenen Schlacht in britisch kontrolliertes Gebiet.

        In dem verlinkten Dokument steht doch die mündliche Anmerkung:

        „Dieser Erlaß ist bei den Appells den Truppen mitzuteilen mit dem Hinzufügen, daß auch der Truppe, die
        einen der Kapitäne fängt, die entsprechende Belohnung zu teil wird, und daß das Schießen auf Weiber
        und Kinder so zu verstehen ist, daß über sie hinweggeschossen wird, um sie zum Laufen zu zwingen. Ich
        nehme mit Bestimmtheit an, daß dieser Erlaß dazu führen wird, keine männliche Gefangene mehr zu
        machen, aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen,
        wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes der Deutschen
        Soldaten bewußt bleiben“

      • Einer seiner Enkel war in meiner Klasse, der Bruder eine Klasse drüber. Beide waren ganz harmlos, wollten nur ständig Ritterspiele machen. Lag denen wohl im Blut.

  • … Die ganz normale Sachkompetenz der linken …

  • ich hatte schon immer den Eindruck, dass Geschichtskenntnisse in einer bestimmten Blase überbewertet werden.
    Mit unserem Bildungssystem stimmt schon lange etwas nicht.

  • Deswegen macht der auch nichts Live.

  • Der Urknall war schuld, an allem übrigens.

  • Bildung…so wichtig

    • Neulich bei Gespräch zweier woker Mütter in der Bahn „Schule wird überbewertet“ gehört…

  • Was bei diesen Aufstaenden immer vergessen wird, waere in Deutschland eine Gruppe aufgestanden, waere dieser mit der gleichen Gewalt niedergeschlagen worden!

  • Tja

    wenn man bejubelt das Freitag Schulschwänzen auf dem Stundenplan über Jahre stand, um eine anti…. Greta zu folgen,

    wenn man über Jahrzehnte „links“ wieder ins Bildungssystem etabliert

    wenn über Jahrzehnte Bildung abbaut und Einbildung aufbaut

    usw.

    dann kann man eben solch „Lücken“ erwarten.

    Auch wenn eben in jenen Kreise eher Geschichtsrevisionismus als Leitmotiv hat

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichtsrevisionismus

    Als Geschichtsrevisionismus bezeichnet man den gezielten Versuch, ein wissenschaftlich und gesellschaftlich anerkanntes Geschichtsbild aus ideologischen oder politischen Motiven umzudeuten oder zu verfälschen.

  • Die Moral ist die Rache der geistig Beschränkten an denen, die es nicht sind!
    Nietzsche

    • Ich verstehe bis heute nicht, wie man einen Menschen, der mit Recht in der Klapsmühle endete, als großen Philiosophen anerkennen kann. Der Mann hatte doch nicht nur ein Rad ab …

  • Sollte die Redaktion von Apollo News nicht ein solch brisantes Thema aufgreifen und die dahinter stehende und bis heute offiziell vermittelte DDR-Ideologie (Horst Drechsler, siehe Kommentar von Lumpazi, 18:51) – auf den Prüfstand stellen?

  • Bismarck hat die gesetzliche Sozialversicherung eingeführt und damit mehr für die Arbeiterklasse geleistet als alle Sozialisten und Kommunisten zusammen. Zum Dank dafür hat die göttliche Außenministerin das Bismarck-Zimmer umbenannt, ohne plausible Gründe dafür zu nennen.

    • Das wiederum lag an der totalen Nicht-Bildung dieser Baerbock. Von ihrem fundamentalen Nicht-Wissen ganz zu schweigen.

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