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Frankreich

Linke Politikerin in Saint-Denis wahrscheinlich von Migranten angegriffen

In Saint-Denis wurde die stellvertretende Bürgermeisterin Oriane Filhol brutal attackiert. Als Mitglied der Sozialistischen Partei setzt sie sich für linke Politik ein. Der Vorfall, bei dem die Angreifer mutmaßlich nordafrikanischer Herkunft waren, wirft ein beunruhigendes Licht auf die Realität von migrantischer Gewalt.

Im französischen Saint-Denis wurde die stellvertretende Bürgermeisterin Oriane Filhol, Mitglied der Sozialistischen Partei (PS), am Mittwochabend auf ihrem Nachhauseweg von einer politischen Sitzung brutal angegriffen. Die Angreifer, laut Berichten „nordafrikanischer“ Abstammung, verletzte die Politikerin, die sich vehement für linke politische Positionen einsetzt, schwer.

Screenshot des Twitterprofils von Oriane Filhol, der stellvertretenden Bürgermeisterin von Saint-Denis, die brutal angegriffen wurde.

Nach der politischen Sitzung wurde Filhol auf ihrem Heimweg von Unbekannten angegriffen. „Le Parisien“ zufolge wurde sie „heftig ins Gesicht und auf den Körper geschlagen“. Obwohl sie zunächst zu Fuß zu einem Freund flüchtete, setzten die Angreifer nach und griffen sie weiter an. Letztendlich flohen sie mit einer schwarzen Limousine vom Tatort. Die stellvertretende Bürgermeisterin, die zunächst Hilfeversuche der Feuerwehr ablehnte, begab sich schließlich in ärztliche Behandlung.

Gemäß Informationen von „Le Figaro“ sollen die Angreifer „nordafrikanisch“ ausgesehen haben, Kapuzen getragen und ihre Gesichter hinter chirurgischen Masken versteckt haben. Ein besorgniserregendes Detail, das die Umstände des Angriffs weiter in ein düsteres Licht rückt. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus traf Filhol eine geläuterte und mutige Entscheidung: Sie erstattete Anzeige bei der Polizei gegen jene, die bisher als ihre politische Klientel galten.

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