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Chemnitz

Kirche kann sich Heizkosten nicht leisten: Ostergottesdienst muss ausfallen

In Chemnitz muss die Stadtkirche St. Petri wegen explodierender Heizkosten ihren Betrieb stark minimieren. Der Ostergottesdienst in der Kirche muss ausfallen und verlegt werden, im Winter können bald keine professionellen Musiker auftreten – einfach, weil Heizen zu teuer ist.

Die St.Petri-Kirche in Chemnitz. (imago images / Schöning)

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Die zentral gelegene Stadtkirche St. Petri in Chemnitz bleibt in diesem Jahr kalt und damit auch für Gottesdienste und Veranstaltungen geschlossen. Der Kirchenvorstand der Gemeinde der Schlosskirche und der St.-Petrikirche hat beschlossen, die Heizungsanlage der Petrikirche stillzulegen. Ausschlaggebend waren drastisch gestiegene Fernwärmekosten nach einer Vertragsumstellung durch den Energieversorger. Dadurch fällt nun auch der Ostergottesdienst in der Kirche aus; die Gemeinde muss ihn in eine andere Kirche verlegen.

Wie der evangelische Chemnitzer Superintendent Frank Manneschmidt dem Evangelischen Pressedienst mitteilte, hätten sich die Heizkosten seit dem Wechsel vervielfacht. Besonders ins Gewicht fällt dabei die jährliche Grundpauschale, die unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch fällig wird: Sie beträgt inzwischen etwa das Drei- bis Vierfache der früheren Gesamtheizkosten. Für Kirchengemeinden sei dieses Preismodell „höchst unwirtschaftlich, da sie nur etwa 20 bis 40 Tage im Jahr heizen“.

Die Folgen für den Kirchenbetrieb sind spürbar. Ostergottesdienste, die sonst in St. Petri gefeiert worden wären, können in diesem Jahr nur in der kleineren Schlosskirche stattfinden. Auf Konzerte mit professionellen Musikern muss die Gemeinde komplett verzichten, da die Instrumente vertraglich festgelegte Mindesttemperaturen benötigen, die die Kirche ohne Heizen nicht einhalten kann.

St. Petri ist damit nicht allein: Insgesamt sind in Chemnitz vier große Stadtkirchen von der Problematik betroffen, die alle über Fernwärme beheizt werden. Ob die Gemeinde künftig dauerhaft auf beheizte Kirchenräume verzichten muss, ist noch ungeklärt. Zuvor hatte die Freie Presse über den Fall berichtet.

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81 Kommentare

  • Macht nichts. Die Kirche in eine Moschee umwandeln und dann wird schon dafür gesorgt werden, dass es dort den ganzen Winter mollig warm drinnen ist.

    110
    • Die haben mir meine Idee geklaut, Sie Schlingel! 😀

    • neidisch dass andere Weltreligionen Zulauf haben?

      -88
      • @Lindwurm: Druck und Zwang sind „Zulauf“??

      • Das ist keine Religion sondern eine Ideologie

      • Schön viele Islamo-Wokismo-Videos auf YT:

        https://www.youtube.com/@CharlesVeitch/videos (auf „beliebteste“, statt „neuste“ schalten).

        Der Kanalbetreiber erinnert an Jerry Seinfeld und Will Ferrell: Verhalten, Aussehen, Stimme.

      • Der Islamfaschismus ist keine Religion, sondern eine barbarische Weltherrschaftsideologie.

        • #Lindblom

          Ich denke eher dass es daran liegt, dass die Kirchen von Linken gekapert wurden und das Christentum verraten. Es fängt schon an beim vermaledeiten „Kirchenasyl“, wo sich PFAFFEN das Recht herausnehmen, Illegalen Unterschlupf zu gewähren, noch dazu CHRISTENHASSERN kraft „Glaubens“. Wie ekelhaft ist das denn gegenüber den Chisten ???

          20
        • sehe ich auch so, aber Zulauf hat er trotzdem. Dürfte daran liegen dass die Christenheit ausser Heuchelei und Korruption nichts zu bieten hat.

          -15
      • Vom christlichen Glauben abzurücken und sich anschließend darüber zu wundern, dass das entstandene Vakuum von anderen Religionen gefüllt wird, erscheint nicht gerade klug. Ob dabei Neid eine Rolle spielt, sei dahingestellt. Fest steht jedoch: Hätten die Menschen das Christentum nicht durch eine stark konsumorientierte, amerikanisch geprägte Lebensweise ersetzt, wäre der Raum für die Ausbreitung anderer Religionen, wie etwa des Islams, vermutlich deutlich geringer gewesen. Das haben sich die Menschen in ihrer Gesamtheit schon selbst zuzuschreiben, projizieren es aber auf Merkel & Co.

        -22
        • Bitte, nur ein einziges Mal:
          Erklären Sie bitte den christlichen Glauben.
          Erklären Sie das Evangelium.

          Wieviele von 30 zufällig ausgewählten Menschen in einer Fußgängerzone wären dazu in der Lage?
          Knapp die Hälfte davon sollten laut Statistik ja Mitglied in einer unserer Kirchen sein.
          Ich schätze, ich würde mich schon über einen einzigen freuen!
          Wir sind seit vielen Jahrzehnten kein christliches Land mehr…

          Und die größte Schuld daran tragen unsere Kirchen mit ihrer auf Selbsterhaltung gemünzten Einlullungs-Taktik ohne echtes Fundament.
          Und das funktioniert nun immer weniger, zurecht.

          8
        • Kompletter Unsinn!

          7
        • Der VS ist mal wieder unterwegs……. ;-)))))))

          2
        • „Vom christlichen Glauben abzurücken und sich anschließend darüber zu wundern, dass das entstandene Vakuum von anderen Religionen gefüllt wird, erscheint nicht gerade klug.“
          Mehr muss man im Grunde nicht dazu sagen.

          -4
      • Sie denken bestimmt an diese „Gebärsekte“, oder?

      • Hhhaalllaaalllaalllaaahhhaaajaaa

      • Na mal wieder den Namen geklaut?
        Und was für eine Weltreligion? Eine Steinzeitreligion, die ihre Mitglieder durch Gewalt generiert, hat keinen Zulauf.
        Lass mich raten, du bist auch so ein dazugelaufenes Würstchen.

  • Man muss als Verein halt Prioritäten setzen, entweder „Seenotrettung“ oder Gottesdienste und Kultur.

  • Von Moscheen wird Entsprechendes nicht berichtet. Seltsam, oder ?;-))

    • Die müssen die Temperatur regeln, durch Fenster und Türen selbst im tiefsten Winter zu öffnen.

  • Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) verfügt über ein beträchtliches Vermögen, das neben Immobilien (Kirchen, Pfarrhäuser) aus Finanzanlagen und Grundbesitz besteht. Schätzungen zufolge besitzen die evangelische und katholische Kirche in Deutschland zusammen ein Vermögen von
    bis zu 300-430 Milliarden Euro. Allein die Einnahmen der Evangelischen Kirche durch Kirchensteuern beliefen sich 2023 auf ca. 5,9 Milliarden Euro.

    Wo kann man spenden?

    • Das Geld haben die Kirchen vom nicht ausgeben. Die warten auf Spenden und Steuern.

    • Und wie hoch sind die Ausgaben?

  • Kann man denn keine Rotorblätter am Turm befestigen?

    • Die Kirchen wollten doch den totalen Klimaschutz.
      Dann bitte auch die Folgen klaglos hinnehmen.

    • …. oder das Kirchendach mit Solarpanelle zupflastern.

    • Man könnte – ganz christlich originär – auch Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde in die Kirche führen, um diese zu wärmen…;-)))

  • Wie bitte ?!?
    Das wichtigste Fest von uns Christen, und der Gottesdienst fällt aus ?
    In Anlehnung an Sarazin: die christliche Kirche schafft sich ab.

  • Und da sage noch einer es gibt keine guten Nachrichten mehr.

  • Wie bitte. Die Kirche hat doch wohl mehr als genug Geld. Unglaublich.

  • „im Winter können bald keine professionellen Musiker auftreten – einfach, weil Heizen zu teuer ist“.
    Aber das gilt natürlich nicht für UNPROFESSIONELLE Musiker.

    • Geld für professionelle Musiker ist aber da.

      Und nur die ‚Kuschelrocker‘ dürfen eingeladen werden, denn sonst muss man ja nicht heizen.

      Und ein Event ohne ProMus lässt sich nicht veranstalten

      Es sieht so aus als bräuchte die Kirche dringend eine neue Heizung. Öl ist teuer, Gas ist teuer, Wärmepumpe ist zu schwach.. was nimmt man da? Solarthermie? Photovoltaik + Infrarotheizung?

      • Holzofen?

        • Neiiiin, das geht doch nicht, durch die Holzverbrennung entstehen doch Abgase und Feinstaub und das pöhse CO2 wird freigesetzt.

          0
    • und dann noch das „bald“ wieso bald? Jetzt ist Frühling ihr Pfeiffen.

    • Mit professionelle Künstler meinen die wohl Gruppen wie „Feine Sahne Fischfilet“.

  • Gut, dann ist es wohl auch zu kalt für Pole-Dance und Drag-Queens?

    • ……und der nackte Schleim-Jesus bleibt uns auch erspart!

  • Ja wie, gibt es da noch keine Wärmepumpen?

    • Vile Gläubige fahren doch Elektrolurchis, die kann man anzapfen, als kleine Spende für die arme Gemeinde, während die Kirchenbonzen im Geld schwimmen.
      Sollen sie doch Ländereien verkaufen ,wenn aus ihrem kalten ,verzagten Arsch kein fröhlcher Furz kommt. Spässle , den Kirchenbonzen ist immer warm, gell.

  • Dafür kann die evangelische Kirche Schiffe auf dem Mittelmeer anheuern. Dabei nimmt sie in Kauf, dass die Kirchengebäude verkommen. Viele Häuser muss sie abstoßen, weil sie sie nicht mehr unterhalten kann. So etwas nennt man falsche Schwerpunktsetzung!

    • Die Schiffe werden vom Steuerzahler bezahlt; über NGOs!

  • Der Osterhase braucht jetzt aber ein dickes Fell.

  • Die einfachen Leute tun mir leid, aber mit manchen Kirchenleitungen und mit vielen Kirchenführern habe ich kein Mitleid. Wie kommt das nur? Das sollte man mal auf dem Evangelischen Kirchentag diskutieren….

  • Wenn man sich die Organisation „Katholische Kirche“ zusammen mit dem Vatikan so anschaut, fällt einem schwer zu glauben, dass kein Geld mehr in der „Vereinskasse“ sei 🙂

    • Ui, da habe ich aber den falschen „Vereinswimpel“ gezogen 😀 … dann eben national:Ersetze „Katholisch“ durch „Evangelisch“ und „Vatikan“ durch „EKD“ und seine Brüder- und Schwester-Organisationen – der Unglaube darüber, dass kein Geld für Heizkosten vorhanden sind, bleibt.

  • Vorgeschobene Argumente. Christliche Feste werden unsichtbar.

  • Na ja, die Basilika in Weingarten, eine große Barockkirche wird nie beheizt da es die Deckenmalerei zerstören würde. Dennoch finden Gottesdienste und Konzerte dort statt.

  • Die Pfarrer könnten sich ja beteiligen damit Ihre Schäfchen nicht frieren müssen. Aber die gehören ja zu den Armen!

  • Die Pfarrer werden froh sein, denn dann können die nach Afrika in den Osterurlaub fliegen.

  • Hauptsache in den Moscheen in Deutschland ist es kuschelig warm!

  • Man muss es geschickt anstellen – und schon gibt es Geld.

  • Man kann ja daheim beten.

  • Seltsam, früher ist es auch gegangen, wenn meine Mutter so erzählte, brachte jeder Gläubige am Sonntag drei Stücke Holz oder ein großes Stück Kohle für den Gottesdienst in der nächsten Woche mit.

  • Ich freue mich auf den österlichen Besuch in Gdansk. Dort sind ALLE Kirchen a) in „Betrieb“, b) gut warm, c) reich geschmückt und d) mit lieben wenig bekloppten Menschen gefüllt.

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