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Sachsen-Anhalt

Kein Leasing für die AfD: BMW entzieht Landtagspräsident Tobias Rausch den Dienstwagen

Der Autobauer BMW will dem neu gewählten AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch kein Dienstwagen zur Verfügung stellen. Am Tag der Wahl von Rausch in das Amt, stornierte der Konzern sein Leasingangebot.

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Tobias Rausch soll nicht in einem BMW-Modell fahren. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der bayerische Automobilkonzern BMW hat sein Leasingangebot für den Dienstwagen des neu gewählten AfD-Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt, Tobias Rausch, storniert. Wie die Zeit berichtet, hat die Konzernzentrale des Automobilgiganten ihr Angebot für die Bereitstellung eines Dienstwagens am 6. Oktober, dem Tag, an dem Rausch zum Präsidenten des Landtages gewählt wurde, zurückgezogen.

Grundsätzlich steht dem Landtagspräsidenten ein Dienstwagen samt Fahrer zu. Rausch bekommt von seinem Vorgänger im Amt einen 7er-BMW, der laut Zeit seit einem Dreivierteljahr im Einsatz ist und einen Kilometerstand von etwa 50.000 Kilometern aufweist. Das Problem: Da die Laufleistung in Leasingverträgen zur späteren Vermarktung als Gebrauchtwagen begrenzt ist, läuft der aktuelle Vertrag im November aus. BMW will Rausch dann kein neues Modell bereitstellen. Eigentlich versorgt der Münchner Autobauer den gesamten Fuhrpark des Landes Sachsen-Anhalt, neben dem Landtagspräsidenten auch die Landesregierung.

Nach Angaben der Landtagsverwaltung gegenüber der Zeit war das zurückgezogene Angebot von BMW bisher auch die einzige Offerte eines namhaften deutschen Automobilherstellers für das Fahrzeug des Parlamentspräsidenten. Sollte es der Landtagsverwaltung nicht gelingen, bis November ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen, bekommt der neue Parlamentspräsident Rausch vorerst keinen eigenen Dienstwagen.

BMW wollte sich auf Nachfrage der Zeit nicht zu der Entscheidung äußern und erklärte, dass sich die BMW Group grundsätzlich nicht zu Kundenbeziehungen äußere. BMW-Vorstandschef Milan Nedeljković hatte aber zuletzt in der FAZ mit Blick auf die AfD betont, dass „Rechtspopulismus und Nationalismus“ Gift für einen weltoffenen Wirtschaftsstandort seien.

BMW steckt selbst in der Krise: Der Münchner Autoriese BMW galt lange Zeit als scheinbar krisenverschonter deutscher Autohersteller, muss nun aber auch ein Sparpaket beschließen: Weltweit sollen 8.000 Stellen abgebaut werden. Das soll zum einen über natürliche Fluktuation und in Deutschland über ein freiwilliges Abfindungsprogramm geschehen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur Ende Juli.

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Das Abfindungsprogramm soll von Oktober 2026 bis Ende 2027 laufen und sich an alle Mitarbeiter in Deutschland außerhalb der direkten Produktion – fast die Hälfte der gesamten Belegschaft in Deutschland – richten. Das würde 40.000 Menschen betreffen – vor allem in der Verwaltung, Forschung, Entwicklung, Planung und im Management. Deshalb könnte insbesondere der Stammsitz in München betroffen sein – da sich dort die Verwaltung und große Teile des Forschungs- und Innovationszentrums befinden.

jw

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203 Kommentare

  • Elon schenkt ihm sicher einen Tesla. 🙂

    212
    • Auf BMW Fahrzeuge kann getrost verzichtet werden. In Bayern herrscht bereits der Sozialismus,vor allem in der Justiz,Verwaltung und Regierung.

      115
      • Die wollen mit Macht nach Berlin und brauchen dafür alle Kapazitäten:
        Endlich das AMG Monopol der herrschenden Clans in Berlin brechen und docrt exclusiv die Mullahs beliefern.

        • Denke Ausgerechnet der Quandt Konzern mit seiner unrühmlichen NS Vergangenheit maßt sich wohl an die einzig Demokratische Mitte zu Sanktionieren und dabei die Linksextremistisch Antisemitische Propaganda wieder zu unterstützen ? Na manche Konzerne lernen es wohl nie was Demokratie und Freiheit wirklich bedeuten !

          22
    • Wollte ich auch gerade schreiben 😄

      • Nie wieder BMW.NIE WIEDER BMW💙💙💙💙💙

        • Ich musste einmal einen BMW als Dienstwagen fahren. Seitdem heißt BMW nur noch Bayrischer Mist Wagen.

          21
      • Ich auch

    • Die Chinesen werden auch zuschlagen, auch die Amis haben sehr repräsentative Autos. Klassisches Eigentor von BMW.

    • 1. Ruiniere die deutsche Autoindustrie
      2. Gute mittelständische Zulieferer gehen Pleite
      3. Entweder wird die Produktion ins Ausland verlagert oder Patente / Reste der Firmen werden billigst aufgekauft.
      4. Die in Not geratenen Unternehmen müssen auf Rüstung umstellen. Dafür werden ja Milliarden an „Sondervermögen“ locker gemacht. Immerhin steht der nächste Krieg vor der Tür.
      5. Die Verursacher vertuschen mit dem Krieg die Folgen ihrer Fehlentscheidungen. (Energiewirtschaft, Corona, Migration, Wirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen, usw.)
      6. Die nächsten Voraussetzungen für 2030 Great Reset werden geschaffen.

    • Ich warte darauf, das man AfD Politikern auch den Zutritt zum Supermarkt oder Bäcker verwehrt.

    • nicht auszuschliessen.

      aber sollte rausch nicht lieber ein statement gegen das e-auto setzen, und lieber ein verbrennermodell waehlen?

      oder ist e-mobilitaet jetzt doch sexy?

      • Wir wollen Energiefreiheit.
        Jeder nach seiner Fasson und Geldbeutel.

      • Ja. Ein fetter Hummer wäre da meine erste Wahl.

    • Ich würde bei den Amis nachfragen. Ein Hummer H2 oder H3. Alternativ ein H1 mit fettem Dieselmotor. Als Statement, eine klare Ansage an die Klimaschwachköpfe.

    • Oder, um die Grünen Schwachköpfe zu ärgern, fährt er mit dem Lastenrad vor den Landtag.

  • Da scheint es BMW nicht schlecht zu gehen wenn die kein Fahrzeug zur Verfügung stellen.
    Es gibt noch viele andere Hersteller die sicher gerne ein Fahrzeug bereitstellen wollen.
    Es ist einfach unglaublich, wie im Sandkasten wenn Kleinkinder um die Förmchen streiten.

    173
    • Kein Problem, weg mit BMW!
      Ich bin mit meiner Kiste sowieso nicht mehr zufrieden, die waren früher deutlich besser.

    • @hera: Eben drum! Soll er doch einen Franzosen nehmen oder einen Japaner. Die können auch Auto!
      Eine andere Möglichkeit wäre, dass er VORERST KEINEN Dienstwagen nimmt und bei Bedarf einer gemietet wird. Da würde einige Leute ganz schön blöd gucken! Das wäre in Anbetracht der desolaten Haushaltslage ein echtes Zeichen und den Steuerzahler würde es freuen.

    • Mit Clan-Kriminellen als Markenbotschafter hat BMW wohl kein Problem.

    • Genau das hab ich mir auch gedacht. Kindisch.

  • Rotgrüne Politik ist ja für Autobauer auch viel bekömmlicher, das weiß doch jeder. Muhuhahaha…

    139
    • Lieber Autos importieren als die von BMW ersehnten sogenannten Facharbeitskräfte. Die Industrie ist der Hidden Giant hinter der Migrationsagenda, wie auch deren Werbung zeigt.
      Wie die Kirche halbiert BMW mal eben ihre Kundschaft

  • Ein Anruf bei Elon Musk und Rausch bekommt den schönsten Fuhrpark von Tesla geleast. So sichert er gleichzeitig Arbeitsplätze im Osten!

    • War auch mein erster Gedanke – den komplette Fuhrpark damit ersetzen ist schon mal eine Maßnahme. Und klar dafür sorgen, das in Städten und Gemeinden BMW auch kein Bein mehr auf die Erde bekommt.

    • Er muss nicht anrufen. Elon Musk weiss es schon, der ist immer wach und uptodate.

      • Musk hat schon angekündigt, in Sachsen-Anhalt zu investieren.

    • Nur leider kann man, was Repräsentanz und Qualität angeht, so eine Plastikkiste von Tesla auch mit viel gutem Willen nicht mit einem 7er BMW vergleichen.

  • Die ungesunde Nähe der deutschen Autobauer zu den Regierungen in den Ländern und im Bund führte in den letzten Jahren zu ihrem Niedergang. Insofern ist diese Nachricht nicht wirklich verwunderlich. Ich denke aber, Tesla oder andere namhafte ausländische Firmen werden hier gerne einspringen.

    • Ich würde bei den Amis nachfragen. Ein Hummer H2 oder H3. Alternativ ein H1 mit fettem Dieselmotor. Als Statement, eine klare Ansage an die Klimaschwachköpfe.

      • Michael Manousakis hat sicher einen auf dem Hof!

  • Also auch BMW. Macht ja nix. Wenn die AFD im Bund das Sagen hat, dann werden die reihenweise umfallen.

    • Ich würde als AFD Politiker einfach den Spies umdrehen! Ab jetzt nur noch einen Tesla bzw. ein Auto aus Chinesischer Produktion als Dienstfahrzeug!

      • Er sollte wenigstens 1x mit dem Lastenfahrrad vorfahren. Ich seh die Grünen gerne schäumen.

      • Ein ausländischer Hersteller hat da nichts zu suchen. Gerade China und Spionage wäre hier nicht auszuschließen.
        EU Hersteller würde ich gerade noch zulässig finden.
        Einfach nur lächerlich was BMW hier macht.
        Aber das Geld von AfD Wählern nehmen sie wieder gerne. BMW kommt bei mir somit nicht mehr in Frage als zukünftiges Auto.

        • Wenn’s um Spionage geht brauchen wir doch garnicht nach Fernost schauen. In die Mitte gucken, siehe BND, reicht doch schon! Wozu also Angst vorm Chinesen!

          9
      • Auch Koreaner und Japaner bauen verdammt gut Autos. Ich spreche aus Erfahrung. Von deutschen Produkten habe ich mich schon innerlich verabschiedet.

      • Ja, aber dann den ganzen Fuhrpark umstellen. Da geht es ja nicht nur um ein Fahrzeug.

  • Am Ende fährt er vielleicht in einem Cadillac oder einem Lexus einher und 20 Millionen AfD-Wähler machens ihm nach. Hätte BMW sich mal gemeldet, als es um das Verbrennerverbot ging. War mal eine gute Firma mit prima Motoren, heute schon wg des protzigen Chinesendesigns indiskutabel.

    • Genauso sehe ich das auch! Ich fahre seit 1986 einen BMW. Meinen jetzigen 3er Coupé (Bauj. 2007, Reihensechser mit Saugrohreinspritzung, erst 135.000 km, technisch und optisch top) gebe ich niemehr her. Damals haben sich alle über Chris Bangle lustig gemacht. Ich würde mir den heute zurückwünschen.

    • 20 Mio. AfD-Heinis kaufen einen Cadillac oder Lexus…….😂
      Der Brüller des Tages 😂😂😂

      -32
      • …und die Sozialisten werden in A8 kutschiert. 👍

        • A8 fährt hier bei uns der Bürgermeister (Mittelstadt) 😂
          Neidig, Ron74 ?

          -9
      • Ah, da ist er ja, der erste Trottel.🤣🤣🤣😂

  • Ich plane in absehbarer Zeit ein neues Auto zu kaufen. Ein BMW wird es dann halt nicht.

    • Bei mir genauso.
      Für Mitte 2027 steht bei uns ein neues Auto an. Der 4er BMW war mit in der Auswahl. Wird nun genauso boykottiert wie roSSmann.

      Wer einem AfD-Landtagspräsidenten ein Auto aus reiner Ideologie verweigert, aber gleichzeitig SPD, Grünen usw. die Autos hinstellt (obwohl diese seit Jahren das eigene Geschäft ruinieren), sagt damit auch, dass er einem AfD-Wähler kein Auto verkaufen will.

      An meinem einzelnen Boykott werden sie nicht sterben, aber die Masse an Boykottierern macht es.

  • Seit 2004 fahre ich BMW. Erst einen e46, dann einen F30 (verkauft vor meiner Auswanderung). Der nächste Wagen wird definitiv kein BMW mehr. Wahrscheinlich ein Toyota Hybrid oder ein Tesla.

    • Toyota RAV 4 Hybrid, 222 PS, Vollausstattung, Tageszulassung mit 50 Kilometer aufm Tacho, Verbrauch real bei 5,5 – 7 Liter, gekauft für 45T…
      kann ich dir empfehlen 😀

  • Das Volk wählt demokratisch. Den beiden reichsten Geschwistern Deutschlands gefällt das nicht.

  • BMW das tut weh & Hochmut vor dem Absatzschwund.

    • Man stelle sich vor, wie viele AfD-Wähler potentielle BMW-Käufer sind – soll BMW mit den Linken, den Sozis und den Grünen glücklich werden (die Union wird’s nicht mehr lange geben…)!

      • BMW ist doch viel eher die Poser Karre der Yalla-Yalla Clans und Antisemiten

  • Man muss sich wirklich nicht wundern, wenn langjährige Kunden sich unter diesen Umständen von einer Marke abwenden. Ich hoffe sehr, dass diese Entscheidung Konsequenzen hat und ab jetzt kein AfD-Wähler mehr einen BMW kauft oder least. Unternehmen müssen spüren, dass es Folgen hat, wenn sie demokratisch gewählte Mandatsträger boykottieren und damit einen Teil der Bevölkerung vor den Kopf stößt!

  • Haben die bei BMW im Moment keine anderen Probleme? Ich glaube schon.

  • Na, da hat sich BMW aber ein Eigentor geschossen. Solche Entscheider sollte man entlassen: Man verliert nicht nur einen Auftrag, sondern verliert den Zuspruch von bis zu 30% der deutschen Kunden und potenziellen AFD-Wähler. Hochmut und moralische Überheblichkeit kommen vor dem Fall.

    • Aber….aber…sie stehen doch auf der guten Seite!

  • Kein gutes Signal an die Aktionäre. Hier wird der linken Ideologie der Vorzug vor wirtschaftlichen Interessen gegeben. Da investiert man sein Geld besser in klüger geführte Unternehmen.

  • Ich bin BMW Kunde und habe mich sofort bei der Niederlassung darüber beschwert, dass BMW jetzt auf einmal Parteipolitik betreibt.

    Bitte nehmt das nicht einfach hin, das geht überhaupt nicht.

  • Nachdem ich nicht mehr bei Rossmann und Edeka kaufe, werde ich auch BMW aus meiner Liste streichen.

  • „Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erfuhr BMW einen kräftigen Aufschwung durch die Kriegspläne Hitlers. Während Mitte 1933 noch 8357 Leute in der deutschen Flugzeug- und Flugmotorenindustrie ihren Arbeitsplatz hatten, war die Beschäftigtenzahl Ende 1938 auf fast 180.000 angewachsen. An diesem Aufschwung partizipierte auch BMW. Der Umsatz des Unternehmens betrug 32,5 Millionen Reichsmark (RM) im Jahr 1933 und steigerte sich bis 1939 auf 280 Millionen RM.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/BMW#Geschichte

    • Ach deswegen sollen die Verkaufszahlen vor die Wand gefahren werden. Der nächste Krieg steht vor der Tür.

  • Wenn es keine Angebote deutscher oder europäischer Hersteller gibt: Die Asiaten bauen auch sehr schöne Autos – zum halben Preis!

  • Politische Korrektheit ist heut viel wichtiger als wirtschaftliche Interessen.
    Hoffentlich hat die Landtagskantine schon nachgezogen mit „Keine Brötchen für die AfD“.

  • BMW = Bayern machen Witze

  • Die Familie Quandt (BMW) sollte sich nicht in die Politik einmischen, das hatten wir schon mal.

  • „Rausch bekommt von seinem Vorgänger im Amt einen 7er-BMW, der laut Zeit seit einem Dreivierteljahr im Einsatz ist und einen Kilometerstand von etwa 50.000 Kilometern aufweist.“

    Beachtlich: der hat ca. einen ganzen Monat 24/7 im Auto verbracht.
    Bei 12/7 zwei Monate von sieben.
    Bei 6/7 schon drei Monate von sieben.
    Baut BMW ein Büro ein?

  • Mal in Frankreich fragen, Stellantis hat auch gute Autos.

  • Get woke, get broke, dass muss man doch mal irgendwann kapieren…

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