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„Juden gegen Muslime“: Lauterbach irritiert mit bizarrem Parteitags-Tweet

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach scheint in einem irren Tweet Juden vorzuwerfen, sie würden „gegen Muslime“ die Gesellschaft spalten. Eine bizarre Formulierung, die für große Empörung sorgt.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat mit einem bizarren Tweet von dem SPD-Parteitag in Berlin für Aufsehen und Empörung gesorgt. Ein Bild zusammen mit der frisch wiedergewählten Parteichef-Spitze der Sozialdemokraten, Saskia Esken und Lars Klingbeil, kommentierte der Gesundheitsminister mit den wirren Worten: „Der SPD-Parteitag läuft auf Hochtouren. Schwierige Zeiten. Die Gesellschaft wird zunehmend gespalten. Migranten gegen Arme. Umwelt gegen Soziales. Deutsche gegen Fremde. Juden gegen Muslime. Gegen die Spaltung anzukämpfen ist unterschätzt. Sonst wackelt die Demokratie.“

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„Juden gegen Muslime“? Juden spalten unsere Gesellschaft und bringen damit unsere Demokratie ins Wackeln? Meint Lauterbach das wirklich so, wie es nach dem Wortlaut seines Tweets klingt?

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Wenn ja, dann wirft Lauterbach tatsächlich der jüdischen Bevölkerung Deutschlands, die momentan von massivem Antisemitismus, überwiegend von radikalen Muslimen, betroffen ist, sie würden unsere Gesellschaft spalten. Und all das nach dem Hamas-Terror auf israelische Zivilisten, israelfeindlichen und antisemitischen Schlachtrufen auf Demonstrationen für Palästina auf deutschen Straßen und dem Markieren von jüdischen Wohnungen und Geschäften in Berlin mit einem Davidstern – allesamt antisemitische Angriffe der letzten Wochen.

Nachdem es auf Twitter heftige Reaktionen auf Lauterbachs Tweet gegeben hatte, ist der Beitrag auf der Plattform inzwischen archiviert worden. Auf Instagram ist der Beitrag jedoch immer noch abrufbar und unverändert aufzufinden. 

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