Baden-Württemberg
Im Wahlkampf berichtete Manuel Hagel von Morddrohungen – doch die Staatsanwaltschaft kennt sie nicht
In Folge der „Rehaugen“-Kampagne habe er Morddrohungen gegen sich und seine Familie erhalten, berichtete CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel im Landtagswahlkampf von Baden-Württemberg. Recherchen der Welt wecken nun Zweifel an seiner Darstellung.
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Es war eine gezielte Kampagne, mit der die Grünen Manuel Hagel und die CDU in Baden-Württemberg noch um den Wahlsieg brachten – das glaubt man zumindest in der Union. Das skandalisierte, acht Jahre alte Interview, in dem der damals 29-jährige Hagel von einer Schülerin schwärmt und über ihre „rehbraunen Augen“ spricht, sorgte für eine Welle der Entrüstung gegen den CDU-Kandidaten.
Hagel berichtete in diesem Zusammenhang auch von Drohungen, die er erhalten habe – der 37-Jährige sprach öffentlich sogar von Morddrohungen gegen sich und seine Familie. „Ich kannte das so bisher nicht“, sagte Hagel zu ThePioneer.
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Rechercheure der Welt wollten herausfinden, was es mit diesen Drohungen auf sich hat. Doch sie bissen auf Granit. Ein Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg erklärte der Zeitung, dass „wir dieses Thema nicht weiter kommentieren“ und bat dafür um Verständnis – es gehe auch um den Schutz der Familie Hagel.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte laut Welt einen Prüfvorgang, der „von Amts wegen“ eingeleitet wurde. Dem Bericht zufolge „wurden die Ermittlungsbehörden erst durch die mediale Berichterstattung über die angeblichen Drohungen aktiv.“ Hagel selbst habe nach Informationen aus Sicherheitskreisen bislang keine Anzeige erstattet.
Hartnäckige Nachfragen zu dem Prüfvorgang beantwortete die Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart nur schleppend. „Erst nachdem diese Redaktion rechtliche Schritte angekündigt hatte, beantwortete ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart diesen Montag die Fragen, ob entsprechende Drohschreiben überhaupt vorliegen oder jemals vorgelegen haben knapp mit: ‚Nein‘“, schreibt Welt. Dass ein Politiker von Morddrohungen gegen sich berichtet, aber weder Anzeige erstattet noch die Schreiben aufbewahrt, wäre nach Einschätzung erfahrener Ermittler sehr ungewöhnlich.
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Wenn von Morddrohungen gesprochen wird, aber bei den Behörden nichts vorliegt, wirft das Fragen auf. Man hat inzwischen den Eindruck, in der Politik läuft ein Wettbewerb der Widersprüche. Wahrheit scheint dabei oft zweitrangig – Hauptsache, es passt ins Bild. Für das Vertrauen der Bürger ist das jedenfalls verheerend!
Wir haben in Deutschland ein Opferkultproblem.
Aber, Opfer ist nicht gleich Opfer.
Und nicht jeder wird diesbezüglich ernstgenommen.
Ich empfehle, sich das Foto ganz genau anzusehen.
Alles ist klar, denke ich.
Mal ganz davon abgesehen, dass wir vielleicht einmal ehrlich und offensiv über das politische Marionettentheater diskutieren sollten.
Man kann leider auch mündlich , ohne Zeugen zu haben, bedroht werden.
Was für ein Vertrauen?
Etwa in die Altparteien?
Das sind pathologische Lügner!
Sie und ihre Wähler sind derart wirr im Kopf, das eigentlich unter Betreuung gestellt werden müssten.
Ich konnte meinen Kindern meistens am Gesicht ablesen, dass sie gelogen haben. Je nach Schwere der Lüge habe ich sie enttarnt, oder sie in dem Glauben gelassen, dass ich nichts bemerkte.
Wie soll man hier verfahren?
Ihm muss wohl ein Reh vors Auto gesprungen sein.
Man hat 3 Monate Zeit, um Strafanzeige zu erstatten und Strafantrag zu stellen.
Hagel sollte nun nochmals seinen Rücktritt anbieten. Somit wäre für Klarheit gesorgt.
Nun, Hagel … Morddrohungen …?
Früher gab es nur Anschläge auf Politiker von bestimmtem Format.
Hannibal wählte den Freitod, weil ihn die Römer noch nicht einmal im Alter in Bithynien in Ruhe ließen.
Caesar wurde ermordet, weil er Rom wegen seines Partherfeldzuges auf unbestimmte Zeit seinen Paladinen ausliefern wollte.
Caligula wurde ermordet, weil er dem Senat mit der Ernennung seines Lieblingspferdes „Incitatus“ zum Senator zeigte, was er von ihnen hielt.
Henri IV. wurde ermordet, weil die katholischen Zeloten glaubten, er begünstige noch immer die Hugenotten.
Karl I. wurde geköpft, weil er Steuern ohne das Parlament erheben und Krieg gegen sein eigenes Volk führen wollte.
Auf Kardinal Richelieu wurden mindestens sieben Anschläge verübt, weil er die Macht des Adels beschnitt.
Ludwig XVI. wurde enthauptet, weil er Frankreich in den Staatsbankrott geführt hatte.
Ein Wirrkopf schoß auf Bismarck, weil er die Reichseinigung unter preußischer Führung ablehnte.
Erzherzog Ferdinand wurde in Sarajewo erschossen, weil er umfassende Reformen im Vielvölkerstaat wollte, um die nationalistischen Fliehkräfte „einzuhegen“.
Kaiserin Elisabeth wurde ermordet, weil der verwirrte Luigi Lucheni dies für eine „Propaganda der Tat“ hielt.
Aber wer, so wäre zu fragen, sollte so ein armes Würstchen wie den Hagel ermorden wollen?
Respekt! Richtig was gelernt! 🙂
Dubiose Sache, man darf nun auf die Reaktion gespannt sein.
Denke, wenn das alles Fake ist, dann ist er nicht mehr tragbar.
Sollte was dran sein, dann kann man nur mutmaßen, aus welcher Ecke das kam.
Wer lügt nun? Hagel oder Staatsanwaltschaft?
Ich traue beiden nicht!
Stuttgarter Zeitung
11.03.2026 –
Rehaugen-Video: Was eine Stuttgarter Abgeordnete mit dem Schmutz-Vorwurf an Hagel zu tun hat
Die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Simone Fischer steht in der Kritik.
Zitat:
Hagel hat inzwischen öffentlich gemacht, dass er Morddrohungen erhalten hat. „Leider ja. Das ist für uns auch neu, auch als Familie“, sagte er zuerst in einem Berliner Podcast-Format. Inzwischen hat Hagel die Parteigremien ebenfalls darüber informiert.
——–
“ Parteigremien“ scheinen Bescheid zu wissen.
Von Morddrohungen zu berichten, gehört doch mittlerweile zum politischem Besteck. Was im Einzelfall dran ist, wird in der Regel doch gar nicht erst hinterfragt.
Gut dass es mal auffliegt.
Über diese Sorte Politiker braucht man kein weiteres Wort zu verlieren. Es ist für die Zukunft zu hoffen, dass rechtschaffene und fähige Leute das Ruder in Deutschland übernehmen.
Der hätte in seiner Sparkasse bleiben sollen und Rentnerinnen einen Bausparvertrag andrehen sollen.
Denkst du das hätte das hingekriegt? Ich nicht.
Einen Bausparvertrag schließe ich lieber mit Füchsen ab,als mit jemanden von der CDU.
Ich dachte anfang,der Gruene sei der Erdogan.
Wenn der Hagel hier gelogen hat und wir in einer funktionierenden Demokratie leben wäre Hagel (von heute aus gesehen) innerhalb von 7 Tagen zurückgetreten.
Von welchem Posten? Noch hat er keinen.
Das die Staatsanwaltschaft unwissend ist und nur das sieht was sie sehen will/soll, ist normal.
Er ist halt in der CDU,ausser Lügen ist von denen nichts zu erwarten. 🤥
Hagel ist einfach zu unerfahren.
Das Problem ist nie der vermeintliche Fehler selbst („Rehaugen-Video“), sondern immer der dilletantische Umgang damit.
Hätte Hagel Statur, hätte er von Beginn an mit Charkter und Mannhaftigkeit die lächerliche Skandalisierung des Videos zurückgewiesen.
Aber wenn man vor der Wahl schon weiß, dass man mit den Grün-Feministen unbedingt regieren will, ist man halt verratzt. Da kann einem die Frau den Kopf waschen bis man kahl ist.
Manuel H ist leider dem sehr von sich überzeugten anatolischen Schwaben nicht gewachsen. Hoffentlich geht MH in die Opposition und beruft sich auf die Landesverfassung mit den christlichen Sittengrundsätzen. Ich wurde auch einmal mündlich von einer Linksradikalen Aktivistin mundtot gemacht, bzw sie versuchte es. Kenne diese Tricks.
Niemand kann es beweisen da mündlich.
Fritze’s Pinocchioritis scheint in der Partei höchst ansteckend zu sein…
Das kommt davon, wenn man Jungspunde installiert im Glauben, da geht vom Wahlausgang nix schief und man hat eine Marionette platziert, die froh ist, an den Trog zu dürfen und zu dem was von den Parteibonzen kommt keinen Widerspruch hat.
so sind sie doch alle, die kleinen GrünRotsozialisten. Aber sie haben ja auch gesehen wie die Epsteinklasse mit ihrer Opferrolle überall durchkommt.
In der grünen Sekte, früher CDU, gibt es nur Lügner…
Der ist bei der CDU, da gehören Lügen zum Image
Wenn die Herkunft der Drohungen wie durch Zauberhand nicht nachvollziehbar ist, dann waren die Drohungen entweder nicht existent, oder das originäre Spektrum ist durchaus bekannt.
Aber man darf nicht (Feiglinge) oder will nicht (Facses) ermitteln.
So oder so: Großes F.
Hagel hätte mehr über die ominösen Drohungen berichten sollen.
Dann hätte es mit mehr der erbettelten Mitleids-Stimmen vielleicht doch noch gereicht?
Aber schon blöd, wenn die Drohungen heutzutage aus selbstvernichtendem Papier geschrieben werden?
Oder ist er nur falsch verstanden worden? Lach