Gremium
IG Metall verfehlt Mehrheit bei Betriebsratswahl im Tesla-Werk Grünheide
Bei der Betriebsratswahl im Tesla-Werk Grünheide hat sich der Machtkampf zwischen Tesla und der IG Metall entschieden: Die Gewerkschaft verfehlte eine Mehrheit deutlich.
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Bei der Betriebsratswahl im Tesla-Werk Grünheide hat die IG Metall ihr Ziel verfehlt, eine Mehrheit im Gremium zu erreichen. Nach Berichten mehrerer Medien erhielt die gewerkschaftsnahe Liste 13 der 37 Sitze im Betriebsrat. Damit bleibt das Gremium weiterhin mehrheitlich von nicht gewerkschaftlich organisierten Listen dominiert.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld der Wahl, dass die IG-Metall-Liste „Tesla Workers GFBB“ auf 13 Mandate kommt. Nicht gewerkschaftlich organisierte Listen verfügen demnach zusammen über 24 der 37 Sitze im Betriebsrat.
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Stärkste Kraft wurde erneut die Liste „Giga United“ um die amtierende Betriebsratsvorsitzende Michaela Schmitz. Nach Angaben des Unternehmens entfielen 16 Sitze auf diese Liste. In Berichten werden zudem Stimmenzahlen genannt: Demnach erhielt „Giga United“ 3.765 Stimmen, die IG-Metall-Liste 2.898 Stimmen. Rund 10.700 Beschäftigte waren zur Wahl aufgerufen; die Beteiligung lag laut Unternehmensangaben bei knapp 90 Prozent.
Das Ergebnis bedeutet einen Rückgang für die IG Metall. Bei der vorherigen Betriebsratswahl hatte die Gewerkschaft noch 16 Sitze im damals 39 Mitglieder umfassenden Gremium erreicht.
Der Konflikt zwischen Tesla und der IG Metall hatte den Wahlkampf im Werk in Grünheide geprägt. Die Gewerkschaft versucht seit Längerem, ihren Einfluss im Betrieb auszubauen und einen Tarifvertrag für die Beschäftigten durchzusetzen. Tesla lehnt eine Tarifbindung bislang ab.
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Bereits im Vorfeld war der Konflikt eskaliert. Reuters berichtete, Tesla habe seinerseits Strafanzeige gegen einen Gewerkschaftsvertreter gestellt, weil dieser eine Betriebsratssitzung heimlich aufgezeichnet haben soll. Die IG Metall bestreitet den Vorwurf.
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Der Wahlkampf wurde zudem durch öffentliche Stellungnahmen aus dem Tesla-Umfeld begleitet. In Berichten wird unter anderem eine Videobotschaft von Tesla-Chef Elon Musk erwähnt, in der er vor dem Einfluss „externer Organisationen“ auf das Unternehmen warnte.
Der Betriebsrat ist das zentrale Mitbestimmungsgremium der Beschäftigten und entscheidet über zahlreiche betriebliche Fragen, etwa Arbeitszeitmodelle oder Schichtregelungen. Tarifverträge werden dagegen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelt.
Das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin ist die einzige Autofabrik des Unternehmens in Europa. Die nächste reguläre Betriebsratswahl ist für 2028 vorgesehen.
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Die IG Metall hat sich doch von einer Arbeitnehmervertretung zu einer Vorfeldorganisation der SPD entwickelt.
Gut so, weg mit diesen Gewerkschaften.
Mit „ diesen“ Gewerkschaften bitte!
In dieser Form; JA!
Ich würde als Arbeitnehmer auch nicht von der Entenpasteten-SPD vertreten werden wollen!
Wer braucht schon eine SPD-Gewerkschaft?
Wenn wir vernünftige Gewerkschaften hätten, dann würden die längst alle Arbeitnehmer auf die Straßen schicken und sie aus den Betrieben Fernhalten, bis die Regierung die Spritpreise auf unter 1,50 Euro je Liter drückt, die Heiz- und Stromkosten massiv senkt und die Lebensmittel Steuerfrei macht. Das wäre mal ein Erwachen!
SPD/IG-Metall/NGO’s ist alles das Gleiche: Braucht kein Mensch.
Ein wichtiges Signal. Die meisten Tesla Mitarbeiter haben damit ihr verantwortungsvolles Votum abgegeben. Andersrum wäre es ein Weg hin zum SPD Fanclub.
Ich liebe die Ostdeutschen!!
Es tut sich was im Ländle und wieder im Osten. Wir sind aber auch böse. 😁😁😉😉😉
Geliefert wie bestellt… im Osten geht die ……….
Die Arbeitnehmer scheinen auf zu wachen. Sie haben erkannt, dass die Gewerkschaft nicht die Arbeiter verteidigen, sondern politische Interessen vertreten und hauptsächlich eigene, persönliche Vorteile erschleichen.
Gewerkschaften sind nur Teil der linksextremen SPD.
Wo bleibt da jetzt die Gewerkschaft Zentrum Automobil… Die wäre für Tesla besser geeignet und man kann damit die IG Metall verdrängen…. Es ist doch die AfD nahe Auto Gewerkschaft… Die sie bei Mercedes nicht haben wollen… Die sind viel besser als die linke ig metall…
Ein sehr gutes Ergebnis.
Ich selbst hatte die Auswirkungen von Betriebsräten, die sich an Verdi orientierten, erlebt und war geschockt von Inkompetenz und Arroganz der Betriebsräte.
Es ist immer gut, wenn die SPD-nahen Gewerkschaften aus dem DGB-Sumpf eine Wahl vergeigen.
Das ist gut für den Betrieb, der Belegschaft und für den inneren Frieden der Fabrik.
Gut gemacht, Tesla!
Gut so—die linksgrüne IG-Metall benötigt niemand..Überall,wo diese furchtbare IG-Metall führend tätig ist,als Betriebsrat,gehen Arbeitsplätze verloren..
Bei Tesla haben sich daher die Mehrheit der Beschäftigten nicht auf diese furchtbare arbeitsvernichtende linksgrüne IG-Metall eingelassen und das ist GUT SO !!
Die woken Gewerkschafter wollen auch Tesla zugrunde richten. Aber im Osten sind die Mitarbeiter schlauer als bei Volkswagen und Daimler.
Die SPD sorgt mit ihrem Spitzenpersonal in jeder Talkrunde und jedesmal wenn einer dieser Schauspieler vor die Kamera tritt, für Kopfschütteln. Weltfremd, unwissend und frei von jedem Faktenwissen brabbeln sie ihre Textbausteinen runter und diese Mannschaft findet sich genauso in der IGM wieder.
Sehr gut, dass die Arbeiter den hochnäsigen strunzverbohrten Gewerkschaftern mal eins aufs Dach geben.