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SPD-Sonderparteitag

„Ich kann das nicht ausschließen“: Heil bringt Machtkampf gegen Klingbeil ins Spiel

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil hat angekündigt, einen Machtkampf gegen Lars Klingbeil um die Parteispitze nicht ausschließen zu wollen. Der Parteivorsitz wird nach dem Rücktritt von Bärbel Bas im Januar bei einem Sonderparteitag gewählt.

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Hubertus Heil möchte eine Kandidatur um die Parteispitze nicht ausschließen (IMAGO/teutopress)

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil hat einen möglichen Machtkampf gegen den Parteivorsitzenden und Vizekanzler Lars Klingbeil ins Spiel gebracht. In der ARD-Sendung Bericht aus Berlin sagte er am Sonntagabend: „Ich kann das nicht ausschließen. Es kommt darauf an, welche Richtung wir gemeinsam einschlagen und wer das Team ist. Ein Mensch allein wird es nicht schaffen, denn die Aufgaben sind groß“. Dabei betonte er, aus Parteikreisen viel Zustimmung für diesen möglichen Schritt zu erhalten.

Heil, der von Dezember 2019 bis 2025 stellvertretender Parteivorsitzender war, verzichtete bei der Wahl der Parteispitze im Jahr 2025 bewusst auf eine Kandidatur. Klingbeil gewann damals die Wahl mit gerade einmal 64,9 Prozent, was ein extrem schwaches Ergebnis war. Angesichts der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Bundesregierung, unter der neben der Union auch die Sozialdemokraten leiden, könnte die Kandidatur eines Herausforderers daher durchaus erfolgversprechend sein.

Die Wahl einer neuen Parteispitze soll bei einem Sonderparteitag am 16. und 17. Januar in Bremen stattfinden. Der Parteitag war anberaumt worden, nachdem die bisherige Arbeitsministerin und Parteivorsitzende Bärbel Bas am 12. Oktober aus familiären Gründen ihren Rücktritt erklärt hatte. Die freiwerdende Position in der Doppelspitze könnte jedoch nicht von Klingbeil und Heil besetzt werden, weil sie per Parteistatut paritätisch von einem Mann und einer Frau besetzt sein muss.

Heil betonte in der ARD, es gehe nicht nur darum, „irgendwelche Posten hin- und herzuschieben“, sondern um eine höhere Aufgabe und die Übernahme von Verantwortung. Gegenüber möglichen Koalitionsverhandlungen der Berliner SPD-Fraktion mit der Linkspartei äußerte er sich skeptisch. „Ich habe erhebliche Zweifel, ob die Berliner Linkspartei regierungsfähig und -willig ist“, sagte Heil. Gerade beim Thema Antisemitismus bestünde Klärungsbedarf.

Heil war von 2005 bis 2009 und erneut 2017 Generalsekretär der SPD. Von 2018 bis 2025 war er Bundesminister für Arbeit und Soziales, zunächst unter Bundeskanzlerin Angela Merkel und später unter Olaf Scholz. Zuvor war er mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

ahz

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9 Kommentare

  • 6% Maier aus Thüringen wäre auch noch ein Kandidat.

  • Die zerfleischen sich jetzt in den eigenen Reihen, das ist auch gut so…

  • Es werden mehr, die Klingbeil nicht mehr an der Spitze sehen wollen!
    Die Machtgier frisst sie auf……

  • Au ja, Hubertus Heil wird die SPD retten. Es ist nur noch zum Totlachen. Heil ist einfach Bas 2.0.

  • Der nächste von der Resterampe – viel Glück wünsche ich den Roten mit diesem nächsten Übergewichtigen.
    Die Einstelligkeit ruft…

  • Völlig egal, wer das wird; die sind alle linksradikal.

  • Öffentlich-rechtlicher Hütchenspieler Trick.
    Diese Leute werden sich für den Bruch des Grundgesetzes verantworten müssen.

  • Endlich ein unterhaltungsrelevantes Thema, das ganz Deutschland wirklich bewegt!
    Ein spezialdemokratisches Humanhüllenrotationsspektakel!
    Schon aufgrund der involvierten physikalischen Masse- und Volumenwerte medial nicht zu übersehen; und wenn ich erst an die zu erwartenden, verbalen Ergüsse denke …
    Popcorn raus!

  • Diese Ansammlung von Stalinisten sollte sich auflösen..
    Eine SPD wird nicht mehr gebraucht…

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