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Gerichtsakten

„Ich bin kein Rassist“ gehörte zu Henry Nowaks letzten Worten

Eine Analyse der Gerichtsakten im Fall Henry Nowak zeigt neue Details: Nowak hat demnach kurz vor seinem Tod noch den Satz „Ich bin kein Rassist“ gesagt. Zudem widersprach er schon während des Notrufs den Behauptungen der Täterfamilie.

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Der Tod von Henry Nowak löste breite Anteilnahme aus. (IMAGO/News Licensing)

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Im Fall des ermordeten britischen Studenten Henry Nowak gibt es neue Details zu den genauen Umständen der Tat. Die britische Sunday Times konnte Gerichtsakten einsehen und wertete nach eigenen Angaben etwa 600 Seiten mit Zeugenaussagen und weiteren Beweismitteln aus. Demnach hat der 18-jährige Nowak noch kurz vor seinem Tod den Satz „Ich bin kein Rassist“ gesagt. Die Unterlagen zeigen zudem neue Einzelheiten über die Tat und das Verhalten des später verurteilten Mörders Vickrum Digwa.

Die Aussage „Ich bin kein Rassist“ wurde von dem Zeugen Andrew Mortimore aufgeschnappt, der in unmittelbarer Nähe des Tatorts in Southampton lebt. Mortimore hatte in der Nacht des 3. Dezember 2025 gegen 23.25 Uhr laute Stimmen und einen Streit vor dem Wohnblock gehört. Den Satz soll er gehört haben, als er aus dem Fenster blickte. Die Staatsanwaltschaft schreibt die Aussage aufgrund dieses Kontextes Nowak zu und geht davon aus, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits verletzt am Boden lag.

Als der Bruder des Täters, Gurpreet Digwa, die Polizei anrief und behauptete, Nowak habe seinen Bruder rassistisch beleidigt, soll Nowak laut Gerichtsakten zudem gerufen haben: „Nein, habe ich nicht.“ Die Aussage ist demnach im Hintergrund des aufgezeichneten Notrufs zu hören.

Besonders belastend für den Täter war zudem ein heimlich von der Polizei aufgenommenes Gespräch, das er mit seinem Bruder führte. Zwei Tage nach der Tat brachte die Polizei beide gemeinsam in einem präparierten Fahrzeug zu einem Gerichtstermin. Auf die Frage seines Bruders, was er getan habe, bestätigte Vickrum Digwa die Tat und zeigte auf verschiedene Körperstellen, an denen er Nowak mit dem Messer getroffen hatte. Nachdem sein Bruder gefragt hatte, warum er Nowak nicht einfach geschlagen habe, antwortete der Täter: „Ich bin ein Idiot.“

Aus den Akten gehen weitere bislang wenig bekannte Einzelheiten hervor. Nachbarn beschrieben das Geschrei am Tatort als zunehmend aggressiv und „animalisch“. Einer hörte Nowak sagen: „Ich werde sterben.“ Vickrum Digwa hatte dem Studenten zuvor das Mobiltelefon aus der Hand genommen und bis zu seiner Festnahme bei sich behalten. Nowaks frühere Freundin, die jamaikanische und irische Wurzeln hat, widersprach zudem der Behauptung, der 18-Jährige sei rassistisch gewesen. Ihre Herkunft sei für die Beziehung nie ein Problem gewesen. Vielmehr sei er sogar „stolz“ auf diese gewesen.

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Vickrum Digwa, der der indischen Religionsgemeinschaft der Sikhs angehört, begegnete Nowak in der Tatnacht zufällig und stach mit einem Zeremonienmesser auf ihn ein. Der Fall sorgte landesweit für Entsetzen, weil der Täter gegenüber der Polizei erfolgreich behaupten konnte, Nowak habe ihn rassistisch angegangen und sei der eigentliche Aggressor gewesen.

Obwohl Nowak den Beamten mehrfach sagte, er sei mit einem Messer angegriffen worden und könne nicht atmen, glaubten sie ihm nicht und nahmen stattdessen ihn fest. Wenig später starb der 18-Jährige. Der Fall löste daraufhin in Großbritannien eine Debatte über ein Zwei-Klassen-System in der Strafverfolgung aus. Kritiker werfen den Behörden vor, insbesondere weiße Menschen aus ideologischen Gründen vorschnell unter Rassismusverdacht zu stellen und Täter ausländischer Herkunft zu schützen.

ahz

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21 Kommentare

  • Selbst Bundespräsident Gauck hat in seinem Buch mit dem Titel „Erschütterungen“ im Kapitel „Fremdeln ist noch kein Rassismus“ darauf hingewiesen, dass die Wahrnehmung von Fremdheit gegenseitig ist und Sie als anthropologische Konstante bezeichnet. Für jeden Menschen sind also andere die Fremden. Wenn unterschiedliche Zuneigungen Rassismus wären, dann wären gefühlskalte Psychopathen moralisch vorbildlich.

    • Wenn das „Fremdeln“ Rassismus wäre, wäre jedes Baby schon ein Rassist!
      Skepsis, Vorsicht Fremden gegenüber ist was völlig natürliches und kommt ÜBERALL in der Natur vor.
      Der Herrscher eines Löwenterretoriums verteidigt mit aller Kraft und bis aufs Blut sein Gebiet, seine Löwinnen und seinen Nachwuchs gegen einen FREMDEN Eindringling.
      Der Mensch steht faszinierend daneben und versteht nicht, dass für ihn die gleichen Naturgesetze gelten, nur heutzutage (ganz früher schon) nicht mehr in dieser Brutalität.

  • Schuldig, weil weiß – das ist der Rassismus der Gutmenschen, geboren aus Selbsthass.

    • Die Frage ist auch – woher kommt der Selbsthass der Gutmenschen?
      Verkorkste Kindheit, Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben? Oder sind diese von ihren Eltern total verwöhnt wurden, was in ein überhöhtes Selbst umgeschlagen ist und sie deshalb Andere verachten, obwohl sie die Anderen gleichzeitig brauchen als Butler, Bedienstete, Sklaven, da sie selbstständig nichts auf die Reihe bekommen und deshalb sich selbst auch hassen?
      Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

      • Frage ich mich wirklich auch, evtl. ….ist es dem Esel zu wohl geht er sich auf Eis… also eine Art Wohlstandsverwahrlosung

        • Wohlstandsverwahrlosung trifft es. Der Mensch des Westens hasst sich selbt, weil er konsumsüchtig und dekadent geworden ist.

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  • Wo bleibt eigentlich „white lives matter“? Wo bleiben die (zwangskollektivierten) Kniefälle der Fussballer oder NHL-Spieler oder Popstars? Wo sind die Kniefälle für die Ukrainerin Iryna Zarutska?

  • Der latent im Raum stehende, systematische Rassismus von „Nicht-Weißen“, „Nicht-Christen“ unterstützt von Gutmenschen jeder Art und Politikern ist faktisch nicht zu leugnen… Ich sage nicht das jeder „Nicht-Weiße“ und „Nicht-Christ“ dies tut… aber die Narrenfreiheit welche diese Gruppen gegen Europäer haben ist schon auffällig… und ich vermute das wir nur die Spitze des Eisberges mitbekommen…

    „Unsere“ Politiker sind i.d.R. nicht von uns gewählt, sondern auf irgendwelchen Listen… nur Politiker die direkt gewählt werden und sich direkt verantworten müssen vor dem Soverän können Politik für die Menschen und nicht für Parteien oder Interessengruppen machen…

    es gab Zeiten wo die gleichen rechtliche Maßstäbe an linke wie rechte, Ausländer und Inländer gelegt wurden… wir sind davon weit entfernt…

  • Bei den Links-Woken-Sozialisten ist jeder Rassist der nicht Linksextrem ist. Henry Novak wurde Opfer des Linken Extremismus und einer Polizei die Feige einen mit einem Messer schwer verletzten Mann in Handschellen legt.

  • Traurig, dass dies seine einzige Sorge war vor dem Tod. Darauf möchte ich aus Protest sagen : Ich bin ein Rassist und es geht keinen was an. Ich bin nicht verpflichtet so zu leben wie die anderen es wollen.

    • Sehe ich ganz genauso, und ich bin eine Frau, eine biologische ..

    • Auch ich bin ein Rassist. Und das ist gut so .

    • Es ist eine ganz natürliche Sache unter sich zu bleiben, man muss nur einmal Tiere beobachten. Vogelschwärme bestehen aus jeweils einer Art, auch wenn alle Gänse sind.

      • Genau, Tiere sind alle Rassisten, zudem rechtsextrem, weil sie sich um IHRE eigene Brut kümmern, sie gegen Fressfeinde verteidigen und ihre Reviere markieren!

  • Diese Fall dokumentiert für mich, dass kranke westliche Europa.

  • Die „Gutmenschen“ hassen lieber ihre eigene Rasse, als das sie Argwohn fremden Kriminellen gegenüber zeigen. Das ist krank, sehr krank. Die Menschen degenerieren geistig immer mehr.

  • Wenn Indoktriation das Hirn schmelzen lässt, haben diee Polizisten eidrucksvoll gezeigt. Der arme Junge rechtfertigt sich noch im Todeskampf. Sein letzter Gedanke dreht sich um den eingetrichterten Rassismus, schlimm.

    • Nein er widerspricht einfach dem Vorwurf.
      Aber die politische Ausrichtung bei der britischen Polizei scheint ein Thema zu sein.

    • Ich denke der einzige anwesende Rassist war Dickwa

  • Die Korruption ist nun mal der Politische Teil auf dem Westlichen Kontinent. Egal obe es Brite ist, Franzose oder Deutscher, Schuld hat immer der Bürger, der Ausgetauscht werden soll! Jeder Polizist, der sich dieser Vorgehensweise hingibt, ist Mittäter.

  • Reiche die Arme ausbeuten sind Geld-Rassisten.
    Es geht immer um Geld.
    Warum machen Asiaten so wenig Probleme?
    Wie viel Messerangriffe durch Asiaten hatte Deutschland in 2025? Aus welchen Ländern kamen die Messerangreifer? Das hat nichts aber auch gar nichts mit Rassismus zu tun. Das sind Fakten.

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