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Pascal Kaiser

Homophobe Angriffe nur vorgetäuscht? Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen bisexuellen Schiedsrichter ein

Schiedsrichter Pascal Kaiser steht im Verdacht, homophobe Drohungen und Angriffe nach seinem Heiratsantrag im Kölner Stadion nur vorgetäuscht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

Wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Pascal Kaiser (IMAGO/Beautiful Sports International)

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Der Fall des Amateur-Schiedsrichters Pascal Kaiser, der seinem Partner im Kölner Stadion einen Heiratsantrag machte, sorgte bundesweit für Aufsehen. Nach Berichten über angeblich homophobe Angriffe und Drohungen gegen den 27-Jährigen nahm der Fall nun eine überraschende Wendung. Ermittler prüfen inzwischen, ob die Vorfälle inszeniert wurden.

Die Staatsanwaltschaft Köln ließ Ende vergangener Woche Kaisers Wohnung durchsuchen. Laut Focus-Online-Informationen wurden dabei Datenträger und Handys beschlagnahmt, nachdem IT-Forensiker Hinweise gefunden hatten, die auf fingierte Droh-Mails hindeuten könnten – möglicherweise verfasst von Kaiser oder seinem Partner.

Beide Männer wurden zudem rechtsmedizinisch untersucht. Ein Gutachten soll klären, ob die erlittenen Verletzungen echt sind oder selbst zugefügt wurden. Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer bestätigte Ermittlungen wegen „des Anfangsverdachts des Vortäuschens von Straftaten“. Namen nannte die Behörde mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte nicht.

Kaisers Anwalt Ramon Thal erklärte, man werde derzeit „keine Details zum Sachverhalt“ kommentieren. Schweigen dürfe nicht als Eingeständnis gewertet werden; man bitte um Respekt für die Privatsphäre seines Mandanten. Während Kaisers Partner bereits aussagte, äußerte sich Kaiser bislang nicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Ausgangspunkt des Falls war Kaisers Auftritt am 30. Januar im Rhein-Energie-Stadion, als er vor 50.000 Fans seinem Freund Moritz einen Antrag machte: „Das hier ist richtig.“ Kurz darauf veröffentlichte er Fotos von Verletzungen und berichtete von Angriffen Unbekannter, die ihm zuvor per Mail gedroht hätten. Der 1. FC Köln sprach damals von „blankem Hass“.

In Interviews kritisierte Kaiser den DFB scharf wegen angeblichen „Pinkwashings“ und behauptete, trotz guter Leistungen bei Beförderungen benachteiligt zu werden: „Ich kriege Spiele in der Regionalliga, die mir zugesagt werden, doch nicht – obwohl ich ein sehr guter Schiedsrichter bin.“ Nach FOCUS-Online-Angaben werden diese Vorwürfe im Schiedsrichterwesen bestritten; Kaiser habe etwa an verpflichtenden Fortbildungen nicht teilgenommen.

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42 Kommentare

  • Ich bin schwul und mit meinem Mann verheiratet. Aber ich schrei es nicht in alle Welt lauthals raus. Unsere Freunde wissen es. Der Rest der Bevölkerung muss es nicht wissen.

    • Und das Schwulenpärchen in unserer Strasse lebt vollkommen unspektakulär als Teil der Nachbarschaft sein Leben. Habe noch nie ein böses Wort über die Beiden gehört.

    • so ises

    • Aber jetzt weiß es der Rest der Bevölkerung.

    • Aber jetzt wissen es alle…oder !?

  • So erarbeitet man sich das Ticket ins Dschungelcamp 2027. Glückwunsch!

  • Ich hätte mir den Zahn zuerst machen lassen.

    • Vielleicht hat er Angst vorm Zahnarzt.

      • oder sein Zahnarzt ist “ homophop“ 🙂

  • Bereitet sich der Amateur-Schiedsrichter auf seine Rolle als Dschungelkönig 2027 vor.Ich Frage für einen Freund der einen Freund von Tarzan kennt.

  • Hat er wirklich denn Gil gemacht???!!

  • Wieder mal ein Beweis, dass es mittlerweile in unserer Gesellschaft voll angekommen und cool ist, sich als Opfer zu inszenieren. Der schnelle Taler, der zudem durch den Rechtsweg lockt (Klage auf Diskriminierung), senkt zusätzlich die Hemmschwellen.

    • Das Problem ist, das wirkt immer. Und endet immer gleich. Was mich wirklich sauer macht, dann bläst das durch TAZ, FAZ, Spiegel und T-Online, während KURZ vorher in Frankreich ein Mensch zu Tode geprügelt wurde. KEIN WORT! Und das war echt und nachweisbar!

  • In dem Fall interessiert mich die Parteizugehörigkeit, das ist bei solchen Straftaten so was wie der Vorname bei anderen Delikten. Ich habe da so eine Idee… Es geht in Richtung der Farbe des Rasens, auf dem er den Antrag gemacht hat.

    • Da war ja auch schon mal was mit einem eingeritzten „Kreuz“ auf der Brust von einem Grünenden Politiker ….

      • Und auch ein falsch herum gemaltes Hakenkreuz auf dem Auto eines Grünen mit Migrationshintergrund, wie man heute so schön umschreibt. Es gab auch noch einige weitere „Den Hass sagen“ Vorfälle, die durchaus streitbar wären, aber ja, die sind ein paar mal häufiger als inszenierte Opfer aufgefallen.

  • Eine Minorität will mit allen Mitteln ihre Ideologie durchdrücken. Und die Mehrheit schaut zu und lässt gewähren.

  • Seltsamerweise wird hier nichts davon berichtet, dass er wegen anderer Delikte gesucht wird, warum nicht?

  • Gibt es eigentlich eine Statistik aus der hervorgeht, ob überproportional Fälle von psychischen Störungen bei gleichgeschlechtlichen Paaren oder Trans-Personen bekannt sind?

    Ich habe wirklich den Eindruck, dass in letzter Zeit in den Medien diese Fälle gehäuft auftreten.

    • Google sie mal wieviel Amokläufe in USA von Transen begannen wurden. Über 80%

    • Sie begeben sich auf sehr dünnem Eis.

      -57
      • Also entweder:
        „Sie übergeben sich auf sehr dünnem Eis.“
        oder:
        „Sie begeben sich auf sehr dünnes Eis.“

        • top! 💪

          17
  • Als die Story rauskam war ich zurückhaltend und durchaus offen dafür, dem mutmaßlichen Opfer erstmal Glauben zu schenken. Dennoch hatte ich einen leisen Verdacht, das Ganze hatte so „Jussie Smollett“ Vibes (einfach den Namen googeln + 2019) und siehe da, es scheint genau so zu kommen.

  • Vorsicht- Satire: Was soll diese lästige Ermittlung von Beweisen? Entscheidend ist doch, ob der Angriff HÄTTE stattfinden können. Und dem ist zweifellos so. Zum Glück gibt es jetzt die K.I. die bei Mangel an belastenden Bildern gerne hinzugezogen werden kann. Selbst deutsche Nachrichtensendungen haben diese Chance für sich entdeckt mögliche Missstände kostengünstig und klimaneutral zu illustrieren. Entscheidend allein ist die ehrenhafte Motivation bei kleinen Schummeleien. (Satire Ende)

  • In der Opferrolle ist man in Deutschland auf der Seite der Gewinner.

  • Nun, klingt „obwohl ich ein sehr guter Schiedsrichter bin“ nicht genau so wie ein Vierjähriger, der sich angesichts der „Quengelware“ an der Supermarktkasse auf den Boden schmeißt und diesen mit den Fäusten betrommelt …?

    (Und woran stört sich die inexistente Intelligenz schon wieder? „Vierjähriger“, „Quengelware“, „Supermarktkasse“, „Boden“ oder „Fäuste“? – Man könnte fast meinen, auch die künstliche Intelligenz sei nicht über die eines Vierjährigen hinausgekommen …)

  • In unser Stammlokal kam lange ein verschmustes Hetero-Pärchen (muss man ja heute dazuschreiben). Viele Jahre später haben wir erfahren, dass sie Bruder und Schwester sind. Und unsere Nachbarin liebt ihren Hund.

  • Was für ein Theater. Man muss objektiv anerkennen, dass Männer, die ihre Homosexualität bei uns frei ausleben können, sich manchmal einfach nicht vernünftig verhalten. Ein bißchen mehr „Stil und Formen“ schadet nie, ist aber insbesondere für Gruppen die besondere Anforderungen an die Toleranz der anderen stellen ein MUSS.

  • „Es gilt die Unschuldsvermutung“ gilt vor Gericht – und sonst nirgends.
    Ofarim läßt grüßen (Dschungelcamp 2027 wurde ja schon angesprochen …).
    Warum sind Schwule so überproportional Publicitygeil?

  • Ist wohl die analoge Masche des Dschungelkönigs der mit rücksichtslosen Lügen zu Antisemitismus für Aufmerksamkeit sorgen wollte und dabei andere Menschen denunzierte.

  • Die Sache hatte für mich gleich gestunken, weil weder Muslime, noch Hooligans bei einem blauen Auge aufgehört hätten, wenn sie ihn denn schon persönlich in seinem Garten aufsuchen.

    Frag mich aber was der Sinn der Aktion gewesen sein soll, weil sonderlich viel Publicity hatte der „Angriff“ ja nicht ausgelöst – dafür hätte er eben schwerverletzt oder tot sein müssen

  • Soso, „es gilt die Unschuldsvermutung“, aber nur, wenn der Beschuldigte die richtige „Haltung“ hat, was unlängst bewiesen wurde, sehe ich mir das „im Namen des Volkes“ Urteil gegen einen AfD-Politiker an, der einen H-Gruß gezeigt haben soll. Da reichte eine „Vermutung“ unsere „unsereDemokratie“LinksJustuzia aus, um den Politiker der AfD zu 11.600,- € zu verurteilen. Der Hass „unsereDemokratie“LinksRichter ggü. der AfD sitzt mittlerweile so tief, dass Tagessätze über 90 gewählt werden, so dass der AfD-Politiker nun als vorbestraft gilt, was bei jeder Gelegenheit erwähnt werden muss. Was für bösartige Justizias! Dass ihr euch nicht schämt. Pfui.

  • Wie verrottet viele der Gutmenschen mittlerweile sind, sieht man an einigen Vorfällen in letzter Zeit.
    Irgendwelche H-Kreuz-Schmierereien an Gebäuden der der Grünen und ähnliches, z.B. mit Manoj Subramaniam.

  • Was soll so etwas… Die Homosexuellen haben es schwer genug… Mittlerweile haben sich die Leute daran gewöhnt das es Homosexuelle gibt… die können auch nicht’s dafür die haben sich das nicht ausgesucht homosexuell zu sein… Dann kommen diese gestörten Drag-Queen’s daher und machen sich an die kleinen Kinder ran das wird dann mit den Homosexuellen gleich Gesetzt… und dann so etwas… Da denkt sich ein Schiedsrichter Homophobe Übergriffe aus… So etwas fällt dann wieder auf die normalen Homosexuellen zurück… Die damit nix zu tun haben wollen…. Das ist das gleiche wie mit einem Herrn Friedmann.. den seine Eskapaden waren auch keine Wohltat für die Jüdische Community… Es hat allen geschadet… Irgendwie scheint er der Jeffrey Epstein der CDU zu sein.. bei ihm kann man richtig gut die Langzeit Schäden vom Kokain Konsum beobachten… So wie der immer gegen die AfD hetzt…. Zumal die haben ihm gar nicht’s getan….

  • Die AN-Manipulation war kein Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung:
    Mit dem heutigen Artikel von Fr. Rahenbrock
    „Wegen Gasknappheit: Österreich fordert von Bürgern ganztägiges Stromsparen – das wäre auch in Deutschland möglich“
    will AN nur ein bisschen Empörung erzeugen, denn niemand wird in Österreich aufgefordert, Strom zu sparen! Auf der Webseite der Bundesregierung gibt es keine Formulierung wie „ganztägiges Stromsparen“ als Schlagwort. Offiziell werden schlicht die Spar-Stunden angezeigt, die heute de facto fast den ganzen Tag abdecken.
    energie.gv.at

    -31
    • Was hat Ihr Post jetzt mit nem schwulen Fußballfuzzi zu tun?

      • Sie sehen doch am Namen, das er nicht mal weiß was er ist, geschweige was er schreibt.

    • Du hättest zumindest dein Post und Strom sparen können!

      • Ich hatte auf etwas Konstruktives gehofft.

        -14
  • Die schwuchteln wollen mal wieder auf sich aufmerksam machen. Pfui.

  • Und ich dachte immer Schwule begehen keine Straftaten?

    Das geht doch gar nicht, oder ?

    Kann man da von Seiten der Gesetzgebung, siehe Gender Comedy im Deutschen Bundestag mit Linken und Grünen, nichts machen?

    Mögliche Gesetzesvorlage: Homosexuelle, generell people der LGBTQ+ Päderasten und Zooophile „Community“ können Aufgrund der ständigen Verfolgung durch Heterosexuelle in Deutschland ( im Gegensatz zum Gaza) , generell nicht für Straftaten im WEITEN Umfeld der sexuellen Ausrichtung belangt werden. Voll straf-fahig/mündig können NUR heterosexuelle/heterosexuell gelesene Menschen sein. NUR DAS kann mit dem Gleichheitsprinzip fesGG gemeint sein, oder ?

    😁😁

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