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Trotz EU-Deal

Hisbollah-Chef ruft Flüchtlinge zum Sturm auf Europa auf

Die pro-iranische Terrororganisation Hisbollah ruft syrische Flüchtlinge im Libanon zur massenhaften Migration nach Europa auf - direkt nachdem die EU dem Land eine Milliarde Euro versprochen hat, um genau das zu verhindern.

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Die pro-iranische Terrororganisation Hisbollah ruft die Flüchtlinge im Libanon dazu auf, massenhaft nach Europa zu migrieren. Der Anführer der islamistisch-schiitischen Miliz, Hassan Nasrallah, wandte sich in einem Video-Statement an die Menschen aus Syrien, die sich gegenwärtig im Libanon befinden. Er sagte: „An die syrischen Flüchtlinge, unsere Brüder – Jeder, der uns für Europa oder Zypern verlassen will, das Meer ist offen für euch“.

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Das Zitat stammt aus einer Rede des Hisbollah-Führers, die in dem Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar zu Beginn dieser Woche ausgestrahlt wurde. Dort erklärt Nasrallah auf Arabisch, dass es im Libanon „eine nationale Entscheidung geben sollte, die besagt: Wir haben das Meer geöffnet – wer auch immer nach Europa, nach Zypern gehen will, das Meer liegt vor euch. Nehmt ein Boot und geht an Bord.“

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Dies ist eine nicht misszuverstehende Drohung: Nasrallah meint damit, dass der Libanon die Syrer ermutigen sollte, über das Meer nach Europa auszureisen. Er will eine neue Welle der unkontrollierten Massenmigration und Europa damit in ein neues Migrations-Chaos stürzen.

Iran erpresst Europa mithilfe syrischer Flüchtlinge

Die Terror-Miliz weiß, dass man Europa so zu Millionenzahlungen erpressen kann. Die syrischen Flüchtlinge im Libanon sind ein gefundenes Mittel, um ihre Forderungen gegenüber dem Westen durchsetzen zu können. Eine davon könnte sein, die europäischen Sanktionen gegen den syrischen Diktator Assad zu lockern. Als Unterstützer von Assad würde eine Lockerung der Sanktionen auch dem Iran und der Hisbollah helfen. Im Gegenzug könnte die Hisbollah Europa dann versprechen, die Syrer zurück ins Heimatland, statt über das Meer, zu senden.

Brisant ist auch der Zeitpunkt der Drohung: Sie erfolgt kurz nachdem die Europäische Union dem Libanon eine Milliarde Dollar zugesagt hatte, abhängig von den Bemühungen, die massive illegale Migration aus dem Libanon nach Europa zu verhindern. Vor zwei Wochen hatte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen bei einem gemeinsamen Pressestatement mit dem Premierminister Libanons Najib Mikati und dem Präsidenten von Zypern Nikolas Christodoulides dieses Hilfspaket freudig in Beirut vorgestellt. Geld bekommt der Libanon von der EU dabei für besseren Grenzschutz und Migrationssteuerung.

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