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Plenardebatte

Habecks unfassbarer Ausruf: Der Wirtschaft geht’s gut – nur „die Zahlen“ sind schlecht

In der Plenardebatte zu Wirtschaftsminister Robert Habecks Jahreswirtschaftsbericht erklärt Jens Spahn die Lage sei „dramatisch schlecht“. Habeck erklärt hierauf empört, dass es nicht etwa der Wirtschaft schlecht gehe, sondern lediglich „die Zahlen“ schwach seien.

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Der Bundestag debattierte heute über den Jahresbericht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Im Rahmen der Plenardiskussion wandte sich der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn direkt an Habeck. „Sie sagen öffentlich, die Lage ist dramatisch schlecht“, so Spahn in Richtung des Wirtschaftsministers. Doch das lässt Habeck nicht einfach so stehen. Unaufgefordert meldet sich der Wirtschaftsminister zu Wort: „Die Zahlen, Die Zahlen“ seien lediglich schlecht, ruft Habeck mehrfach empört in den Plenarsaal.

Der Wirtschaft geht’s gut – nur die Zahlen sind schlecht. Das erinnert schon fast an Habecks legendäre Erklärung, wonach Unternehmen ja nicht pleitegehen würden, sondern nur aufhören zu arbeiten.

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Schon am Mittwoch stellte Robert Habeck seinen Jahreswirtschaftsbericht in der Bundespressekonferenz vor. Demnach erwartet die Bundesregierungen für dieses Jahr nur ein Wachstum von 0,2 Prozent. Für diese schlechten Wachstumsaussichten machte er den schwachen Welthandel verantwortlich. Dieser würde der robusten deutschen Exportwirtschaft zu schaffen machen. Weiterhin belaste der Fachkräftemangel den deutschen Arbeitsmarkt. In der Plenardebatte machte Habeck in seiner Rede allen voran die CDU für die schwächelnde deutsche Wirtschaft verantwortlich.

Man solle auf die Wirtschaftsverbände hören und endlich dem Wachstumschancengesetz zustimmen. Ihre Blockadehaltung sollte sie schleunigst über Bord werfen. Der Union wirft Habeck „Voodoo-Ökonomie, die jeder kann“ vor. Höhere Staatsausgaben nur über ein Wachstum der Wirtschaft gegenzufinanzieren sei zudem nicht möglich.

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