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Anschlag auf Stromnetz

Geschäftsführer von Stromnetz Berlin: „Infrastruktur ist nicht zu 100 Prozent schützbar“

Der Geschäftsführer von Stromnetz Berlin gab Auskunft zu den Vorgängen rund um den linksextremen Anschlag. Einen hundertprozentigen Schutz könne es nicht geben, sagt er.

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Senatorin für Wirtschaft und Energie, Franziska Giffey, mit Erik Landeck, Geschäftsführer der Stromnetz Berlin, bei der Begutachtung einer Technikspende für die Ukraine, 2023 (IMAGO/Mike Schmidt)

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Nach dem linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin läuft nun die Aufarbeitung. Zehntausende Menschen waren im Berliner Südwesten über mehrere Tage bei Minusgraden ohne Strom. Am Montag tagte der Ausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses für Inneres, Sicherheit und Ordnung, geladen war der Geschäftsführer von Stromnetz Berlin, Erik Landeck.

Auch für die Zukunft kann keine Entwarnung gegeben werden. „Eine so verzweigte und im gesamten Stadtgebiet sichtbare Infrastruktur ist nicht zu 100 Prozent schützbar“, sagte Landeck im Ausschuss. Zwar bestand bereits ein physischer Schutz an der betroffenen Kabelbrücke, auch habe es Wachpersonal auf Streife gegeben, jedoch seien die Stromnetze „nicht auf derartige Anschläge ausgelegt“. Es gehe bei den bisherigen Maßnahmen nur um die Handhabbarkeit von technischen Störungen.

Es handle sich bei der Kabelbrücke um einen neuralgischen Punkt. „Die Existenz solcher neuralgischer Punkte ist im Berliner Stromnetz ein Fakt – und nicht nur im Berliner Stromnetz“, sagte der Geschäftsführer von Stromnetz Berlin. Es laufe bereits ein Projekt, mehr Georedundanzen zu schaffen. Georedundanz meint hier, dass zwei Leitungen auf unterschiedlichen Wegen zu einem Umspannwerk führen.

Die Umspannwerke seien bisher über zwei Anschlüsse angebunden, jedoch gebe es wenige Punkte im Netz, an denen die zwei Leitungen über dieselbe Trasse verlaufen. Diese mangelnde Georedundanz, wie bei der betroffenen Kabelbrücke, habe bei dem Anschlag zu diesem Ausfall geführt. Bereits seit Jahren sei das Problem bekannt. Jedoch war das Projekt zur Entflechtung zum Zeitpunkt des Anschlags noch nicht fertiggestellt.

Das Thema Sicherheit soll nun zukünftig eine größere Rolle spielen. Dafür wolle sich Landeck einsetzen. Die Bewachungsleistungen sollen gestärkt werden, sowohl durch Personal als auch durch Kameras. 144 Kameratürme überwachen derzeit die Anlagen. Alle Netzknoten würden überwacht werden und bis Februar sollen 100 Prozent der Umspannwerke videoüberwacht sein. Ein weiterer Ausbau der Georedundanz sei ebenfalls geplant.

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Ein hundertprozentiger Schutz sei jedoch nicht möglich. Auch könne Stromnetz Berlin den Schutz nicht alleine tragen, etwa wenn es um Gefahren durch Drohnen geht. Hierfür sei auch der Staat gefordert. Nur gemeinsam könne für mehr Resilienz gesorgt werden.

ts

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35 Kommentare

  • „Infrastruktur ist nicht zu 100 Prozent schützbar“
    Was ist denn überhaupt zu 100 Prozent schützbar?
    Niemand verlangt dies, aber ein paar Erfolge bei der Ermittlung der Täter in den letzten Jahren wären vielleicht hilfreich gewesen.

    • Sie werden doch nicht ernsthaft erwarten, dass Linksextremisten in der Regierung linksextremistische Verbrecher ernsthaft jagen ?

    • Genauso wäre auch mein Kommentar gewesen.

  • Vielleicht sollte man mal versuchen, den Sumpf von der anderen Seite trockenzulegen…

  • Man schützt den Bestand von Nashörnern nicht, indem man die Nashörner bewacht, sondern, indem man die Wilderer selbst jagt.

    • Beides natürlich!

  • Dann heizen wir eben weiter mit Gas und Öl.

    • Und die brauchen keinen Strom? Dann würde ich Kohle oder Holz empfehlen.

    • Oder wir gehen mal gegen diesen linken Terror vor. Sozusagen aus Notwehr bzw. Nothilfe….

  • Er kann es nicht. Stimmt.

  • Dann kann man sich den Versuch natürlich gleich sparen!

  • Es geht allein darum, dass „die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist“ (Planck, 1949: 13, 5. Aufl.), um die Gefahr im Verzug abzuwenden, den eigenen Intellekt einer falschen Realität zu opfern. So berichtet heute NIUS exklusiv von Guido Arnold als einem sogar auf dem Gebiet der theoretischen Physik promovierten Mitarbeiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung, der erst jüngst den Terror in Berlin für „nicht schlecht“ hielt. Angesichts dessen wäre schon zu fragen, weshalb dem dortigen Institut in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins nicht wenigstens die Gemeinnützigkeit aberkannt wird. Immerhin sind Zuwendungen an deren Adresse von der Steuer absetzbar. Ansonsten finanziert sich damit die nicht zuletzt am 3.1.2026 in Anschlag gebrachte, aber angesichts der fortgeschrittensten Erkenntnis zum bloßen Meinen herabgesunkene Ideologie auch künftig aus öffentlichen Haushalten zulasten der Allgemeinheit.

  • Kameras „überwachen“ nichts. Sie können maximal dokumentieren, dass vermummte Personen einen Brand gelegt haben…
    Vielleicht sollten sie mal die Ursachen bekämpfen, bzw. die Verursacher/Brandstifter?
    Und falls, dann doch etwas passieren sollte, könnten die Auswirkungen minimiert werden, indem man die ganzen Notstromaggregate des THW aus der Ukraine zurückholt? – Wäre nur mal so eine Idee…

  • Wenn ich die Alte schon sehen muss:
    Pfui Deibel

    • Die Plagiatsbetrügerin, die ihren Doktortitel verloren hat. Sollte man öfter mal erwähnen…

  • Kritische Stellen lassen sich mechanisch sehr gut schützen, wenn man will.
    In Israel ist alles viel gefährlicher und dort funktioniert das sehr gut.

  • Möglicherweise wurden bereits sehr schwer zu beschaffende Ersatzteile wie Transformatoren in größerem Maßstab an die Ukraine verschenkt.

  • Hier ist aber die Gesellschaft vor solchen Tätern zu schützen. Nebenbei wäre das Stromnetz somit auch geschützt. Setzt solche Gefährder fest.

  • Normalerweise muss man sein Stromnetz auch nicht zu 100% schützen, sondern nur dann, wenn Verrückte auf den Straßen herum toben, die man am Ende vielleicht noch ideologisch u/o finanziell unterstützt hat.

  • und diese Binsenweisheit ist hier eine Meldung wert?

  • Wenn man die Täter entsprechend scharf verurteilen würde, könnten schon einige abgehalten werden!
    Am besten bestrafen mit Arbeit, damit haben die meisten es nicht so!

  • Nicht einmal 75 % sind angeblich geschützt! Der Mensch sollte seinen Hut nehmen.

    • Der wirklich 100%tige Schutz für uns wäre es, wenn alle etabnlierten Politiker einen Urlaub in Sibirien machen würden. Denn sie haben Deutschland in diese nicht mehr rückgängig zu machenden Misere gebracht! Es gibt mit diesen Politikern keinen Ausweg aus dieser Hölle! Doch einen gibt es und da wird dran gearbeitet, es ist die totale Diktatur!

  • Unsere Strafen sind für solche Terroristen viel zu milde ( „wenn“ man die geschnappt hat ) Terrorismus sollte mit vorsätzlichen Mord gleich gesetzt werden und ein lebenslang bedeuten.

    • genau, und Bibi und Donny bekommen Orden!

  • Ein opportuner Mitläufer, welcher nur weiß, das sein Gehalt 100% sicher am Monatsende aufs Konto kommt!
    Früher das Hirn einschalten!

  • Was hat das mit Berlin zu tun ?? Was für ein Quatsch ist das denn , die Stromnetz – Infrastruktur ist z.Zt . nicht mal zu 10 % geschützt ; wenn nur eine führende Stromleitung vorhanden ist !! Auf so eine Aussage kann nur eine blonde Frau abfahren , die uns klar machen will , wir sind zu blöd um das zu verstehen !!
    Dezentralisieren ist die erste Forderung , zweiten unter die Erde verlegen mit vielen Starkstrom Batterien kombinieren , Sodes die neuen vielen Netze sofort umgeleitet werden können !! Das wäre das Mindeste … ach ja , diese Netze müssen zum Hochsicherheitsbereich geheim gehalten werden und nur zuverlässige Eingeweihte dürfen darüber verfügen !! Doch das Geld ist wohl dafür nicht vorhanden , weil Berlin völlig überschuldet ist … von allen etablierten Parteien verschuldet !! Nicht die AfD war es !!

  • Wo er recht hat, hat er recht.

    Deshalb muss man den Linksterrorismus und -extremismus ausrotten, mit Stumpf und Stiel,

  • Einfach das Geld was verschwendet wird in terroristischen NGOs für die Sicherheit der Infrastruktur verwenden.

  • Im Kern hat der Mann ja recht. Aber er spinnt den Faden nicht weiter. Stattdessen verliert sich seine Logik in technischen Einzelheiten der Strominfrastruktur. Schön zu wissen, warum der Strom weg war. Ich stelle mir jedoch die Frage, was in Deutschland schief läuft. Wieso sind ideologische Zerstörungswut in Ländern wie Polen, Ungarn, Tschechien nahezu unbekannt? Wertschätzung von Infrastruktur in Deutschland hingegen- Fehlanzeige. Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Wenn ich vor laufenden Kameras unter Beifall linker Ideologen Kühltürme in die Luft jage, Industrie und Autobauer förmlich aus Deutschland vertreibe, den Verkehr mit Klimaklebern zum Erliegen bringe, gefasste Umwelt Terroristen ohne Strafe wieder auf freien Fuss setze, dann scheint die Nachricht bei den Linksterroristen auf eigene Weise interpretiert worden zu sein. In deren Augen führen sie die Arbeit weiter, die doch von ganz Oben unter „ehrenhafter Motivlage“ als schützenswert erachtet wird.

  • Kein Wort nirgends darüber, daß die Saboteure und Terroristen gesucht würden.
    Ach ja, sie sind die „Beauftragten“ der kriminellen Politik…

  • Wenn man dumme, weil hirnlos links, Dahergelaufene mit geliehenen Steuergeldern alimentiert, darf man sich nicht wundern. Wenn das kein von Staatsgeldern finanzierter Terror gegen die Bevölkerung ist, fress ich einen Besen. Und dann solche Muttis wie Giftei und die Kasperpuppe Bürgermeister. Hier ist schon lange nichts mehr so erreichbar wie hundert Prozent.

    • …mental kann man da nur noch die Segel streichen… adé

  • Komisch, die Antifa und die anderen linksgrünen Terroristen können super geschützt werden.

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