Werbung:

Werbung:

Ex-SPD-Landesvorsitzender

„Ergibt keinen Sinn“: Neuköllns Bürgermeister Hikel kritisiert den Begriff „antimuslimischer Rassismus“

In einem Interview kritisiert Neuköllns sozialdemokratischer Bezirksbürgermeister Martin Hikel den in linken Kreisen immer wieder genutzten Begriff „antimuslimischer Rassismus“. Dieser ergebe für ihn „keinen Sinn“.

Von

Martin Hikel ist seit März 2018 Bezirksbügermeister von Berlin-Neukölln. Bei den anstehenden Wahlen tritt er nicht mehr an. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Neuköllns sozialdemokratischer Bezirksbürgermeister Martin Hikel hat in einem Interview mit der Berliner Zeitung den Begriff des antimuslimischen Rassismus hinterfragt. „Dieser Begriff ergibt aus meiner Sicht aber keinen Sinn“, so Hikel. Er begründet dies damit, dass auch vieles darunter gefasst werde, „was damit nur bedingt zu tun hat. Etwa die Diskriminierung aufgrund eines Nachnamens. Das ist aus meiner Sicht rassistisch und nicht religiös motiviert.“

Er erklärte, dass beim antimuslimischen Rassismus „zwei unterschiedliche Kategorien vermischt“ werden. „Jegliche Kritik am Islam, beispielsweise das Tragen eines Kopftuchs in der Grundschule, kann rassistisch ausgelegt werden und tut damit so, als wäre die Kritik außerhalb unserer demokratischen Regeln. Das erschwert es, eine sachliche Debatte über Werte, Rechte und gesellschaftliche Normen in einer offenen Gesellschaft zu führen und verhindert etwa legitime und notwendige Kritik an einzelnen islamischen Praktiken.“

Hikel schlussfolgert: „In der Logik des antimuslimischen Rassismus müsste es auch antichristlichen oder antibuddhistischen Rassismus geben. Das zeigt, wie unscharf und teilweise widersprüchlich diese Begriffsbildung ist.“ Für ihn ist beim Rassismus kennzeichnend, dass Eigenschaften an die Ethnie geknüpft werden. „Die Hautfarbe können sich Betroffene aber nicht aussuchen, die Religion schon.“

Auch zu dem Vorfall in einem Neuköllner Jugendzentrum, bei dem eine mutmaßliche Gruppenvergewaltigung zunächst nicht gemeldet wurde, weil die mutmaßlichen Täter einen Migrationshintergrund haben, fand Hikel klare Worte. „Eine Form von Strafvereitelung oder das Zurückhalten von Maßnahmen aus falsch verstandener Toleranz darf es nicht geben. Wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat, ist es völlig unerheblich, welche Herkunft die Täter haben. Das kann niemals eine Begründung sein, nicht zu handeln.“ Seine Verwaltung werde den Fall aufarbeiten.

Hikel ist seit März 2018 Bezirksbürgermeister von Neukölln. Ursprünglich wollte er auch nach den Berlin-Wahlen am 20. September dieses Jahres als Bezirksbürgermeister weiterregieren. Doch weil seine Partei ihn im November 2025 in Neukölln nur mit 68,5 Prozent zum Bürgermeisterkandidaten wählte, nahm er die Wahl nicht an und kündigte an, nicht erneut als Bezirksbürgermeister anzutreten.

Lesen Sie auch:

Sein schlechtes Wahlergebnis war vor allem auf die Parteilinke zurückzuführen, die seinen Kurs in Neukölln kritisiert. Als Reaktion auf das schlechte Wahlergebnis trat Hikel kurz darauf auch als Landesvorsitzender gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Nicola Böcker-Giannini zurück. Die beiden hatten das Amt seit Mai 2024 inne.

ww

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

33 Kommentare

  • Für mich ergibt die gesamte SPD keinen Sinn!

    • SPD steht für
      sinnentleerte Politik Deutschland

    • SPD steht unter anderem für
      Sterbende Partei Deutschland …
      ( gerade mal knapp 5,5 % in dem Daimler-Ländle BW erreicht )

      Achtung: im Herbst sind in Berlin Wahlen
      das hier ist also nur SPD Wahlkapf-getöse … bzw. Lügen !!

      Und zum Thema dieses Artikels s. perfekt passend die Rede der
      AFD Fraktion Abgeordnetenhaus Berlin

      Jugendzentrum Skandal in Berlin Täterschutz vor Opferschutz

      https://www.youtube.com/watch?v=3y3gU4ghKuc

  • Letztendlich geht es ohnehin nicht um die Religion, sondern um das Verhalten der Menschen. Fällt eine einer Religion zugehörige Gruppe häufiger negativ auf, dann fordert das Kritik heraus. Unsere einheimische Gesellschaft, wozu auch viele Migranten aus europäischen Staaten gehören, hat sich eine Werteordnung gegeben, welche dazu geführt hat, dass wir sicher und im Wohlstand leben konnten. Das wollen wir uns nicht von Zuwanderern nehmen lassen, welche unsere Werte nicht respektieren, unsere Kinder in Schulen drangsalieren, eine höhere Kriminalität ins Land bringen und glauben dass wir uns nun nach ihnen zu richten haben. Da viele Muslime zugewandert sind,ist auch die Menge derer mit denen es Probleme gibt recht groß. Das ist der eigentliche Knackpunkt.Ein Punkt der sich in der Form lösen lässt, indem wir unsere Gesetze anwenden. Hätten wir das sehr konsequent die letzten Jahre getan, wären sicherlich immer noch Migranten da, aber das wären Menschen welche wegen unseren Werten kamen.

  • Das ergibt Sinn und ein sehr interessanter Beitrag dazu vom Cicero

    „Cicero Podcast Politik: „Die Politik hat den Islamisten die Türen weit geöffnet“
    Im Podcast sprechen der Buchautor Sascha Adamek, der Islamismus-Kritiker Ali Ertan Toprak und Cicero-Redakteur Clemens Traub darüber, wie islamistische Netzwerke strategisch Einfluss auf Politik, Institutionen und den öffentlichen Diskurs nehmen.“

    https://www.cicero.de/innenpolitik/sascha-adamek-ali-ertan-toprak-spd-islamismus

    • Danke für den Link. Ist wirklich hörenswert.
      Aus diesem Grund konnte ich auch nie verstehen, warum man die Energielieferungen aus Russland sanktionierte, während man mit Katar Verträge schließen wollte.

  • Eine Religion ist eine Weltanschauung und kann daher nichts mit Rassen oder Rassismus zu tun haben.

  • Vielleicht der richtige Mann in der falschen Partei. Das hat man öfter bei der SPD. Jedenfalls hat er ja das Handtuch geworfen ob der linksradikalen Genoss*Innen in der SPD Neukölln.

    • Der Hikel sagt oft richtige Dinge. Unbequem, der Mann. Neukölln ist auch die Heimat von Kocak,Linke,der hier schon öfters Thema war. Wer es nicht kennt, Nord Neukölln ist eine ganz finstere Gegend, auch tagsüber.Normale Menschen meiden diese Gegend, die Machenschaften der Linkspartei dort,müssten eigentlich beoachtet werden.Güner Balci, Integrationsbeauftragte in Neukölln hat dort mehr oder weniger aufgegeben. Eine Türkin, die den Islam kritisiert mag man dort nicht. Die Neuköllner Karl Marx Straße, ehemals schöne Einkaufsstraße, würde ich einem interessierten ausländischen Journalisten zeigen,um Deutschlands Niedergang zu zeigen. Diese Strasse steht stellvertretend für viele Straßen in Deutschland, in Frankfurt,Bremen,Offenbach, Hamburg,Ludwigshafen, Dortmund..Und, jetzt kommts: Weil der Ostdeutsche klug ist, und all diese Missstände mitbekommt und nicht haben möchte,wählt er AfD. Martin Hikel,SPD ist ein aufrechter Mann, den man kaltstellen möchte, weil er Realitäten kommuniziert.

    • Martin Hikel und Nicola Böcker-Giannini waren ein Lichtblick für die SPD in Berlin.

  • Eine Buchempfehlung von mir:

    „Die Erwählten: Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet“
    Von John McWhorter

  • Es gibt hier keinen Rassismus!

  • Zuerst kritisiert man mit dem Islam eine Ideologie und keinen Menschen.
    Ein Mensch kann die Ideologie durchschauen und verlassen. Man bräuchte beim Islam Aussteigerprogramme, wie für Neonazis. Angehen muss man die geistigen Brandstifter, die aber meist im Ausland sitzen. Nichtsdestotrotz gibt es auch Brandstifter in Deutschland, darunter auch Deutsche z.B. deutsche Konvertiten Pierre Vogel, Sven Lau, etc.

    Der Vorwurf des Rassismus ist daher völliger Blödsinn und soll die Kritik an der Ideologie unmöglich machen, aber das lassen wir nicht zu.

  • Ich bin jetzt Ende Fünfzig und habe mein ganzes Leben lang gehört, wie schlecht wir die Muslime behandelt haben. Folglich ist es ganz selbstverständlich, dass wir ihnen jetzt unser Land überlassen und uns der queeren Nicht-Fortpflanzung widmen. Hier passt zusammen, was nicht zusammengehört.

  • Kommt nun bald das Parteiausschlussverfahren nach dem bewährten spezialdemokratischen ‚Modell Sarrazin‘???
    Man darf gespannt sein…

  • Darf der das?😏

  • Durch den Rücktritt haben die Linken ihren Willen bekommen. Also war der Rücktritt nutzlos, sogar schädlich, durch die erneute Wahl hätten sich die Linke.mehr geärgert.

  • Gut, dass jemand von links diesen Quatschbegriff endlich mal thematisiert. Denn wir wissen längst, dass er von Islamisten erfunden wurde und dazu dient, Kritik am Islam und der illegalen Massenmigration zu diffamieren.

  • Seit wann ist eine Religion eine Rasse
    wo steht ihn Grundgesetz das ich die Islamisierung gut finden muss
    und keiner Kritik üben darf.

  • So sehen sie aus, die neuen Nazis. Als ob die SA wiederauferstanden wäre. Ekelhaft.

  • Das schlimme ist das in diesem Land so ein Bullshit diskutiert wird. Als ob wir wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht viel drängendere Probleme hätten.

  • Ein etwa 5.800 Kilometer entferntes Problem wurde nach Berlin „per Konflikt-Aneignung“ und „politisch-kultureller Uminterpretation“ importiert und als Software für „Rassismus-Geschäftsmodelle“ adaptiert!

    Gegen Muslime gerichtete Gewaltausbrüche nach hinduistischen Prozessionen werden in Indien zu einem immer größeren Problem. Im Norden Indiens, gleich neben der Hauptstadt Neu Delhi, liegt der Bundesstaat Haryana.

    Siehe dazu:
    https://www.dw.com/de/indiens-problem-mit-religiser-gewalt-was-steckt-dahinter/a-66513018

    Hier liegt auch der von KI identifizierte Quellpunkt für das als „antimuslimischen Rassismus“ titulierte Phänomen, das nun nach dem Willen von „Ayatollah“ Raed Saleh (SPD) in Berlin eine Rolle bekommen soll.

    Die Finanzkrise Berlins kann damit nur weiter vergrößert werden! Denn kluge Eltern meiden inzwischen Berlin und siedeln im Umland. 21.000 Kita-Plätze sind in Berlin schon unbesetzt!!

  • SPD kann weg!

  • Ein Sozi mit Hirn?
    Sofort ins Museum mit ihm – das ist eine absolute Seltenheit!

  • Stimmt ja auch. Islamhass reicht vollkommen und wer den Islam micht hasst, hat keine Ahnung vom Islam.

  • Ist man mal bei den Sozen auf Hirn gestoßen???…

  • Was am weltweit zu beobachtenden Islam am meisten ankotzt, ist seine aggressive und menschenverachtende Streitsucht und Rechthabenwollerei, am schlimmsten unter Muslimen selbst, gepaart mit Heulsusigkeit, Opergetue und zur Schau gestellter Pseudo-Frömmigkeit. Es ist so „erschöpfend“.

Werbung