Werbung:

Werbung:

Resolution

Französisches Parlament fordert EU-weite Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrororganisation

Die französische Nationalversammlung hat in einer gemeinsamen Abstimmung liberaler, konservativer und rechter Kräfte die EU-Kommission dazu aufgefordert, die Aufnahme der Muslimbruderschaft in die EU-Terrorliste zu beantragen.

Die Französische Nationalversammlung hat die Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrororganisation gefordert (IMAGO/SOPA Images)

Werbung

Die französische Nationalversammlung hat am Donnerstag eine Resolution verabschiedet, die die EU-Kommission dazu auffordert, die Muslimbruderschaft als Terrororganisation einzustufen. So verabschiedete man mit 157 zu 101 Stimmen bei einer Enthaltung einen entsprechenden Entschließungsantrag, der durch die konservativen Republikaner eingebracht wurde.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der rechten Rassemblement National, der liberalen Ensemble pour la République von Präsident Emmanuel Macron und der konservativen Republikaner verabschiedet. Die Parteien links der Mitte, namentlich die französischen Grünen, die Sozialistische Partei und die linksradikale La France insoumise, stimmten dagegen. Einzelne linke Abgeordnete, etwa der ehemalige Präsident François Hollande, der zur Zeit des Pariser IS-Anschlags im November 2015 amtierte, entfernten sich vor der Abstimmung aus dem Plenarsaal.

Im Text des Entschließungsantrags werden insgesamt zahlreiche EU-Maßnahmen gefordert, die gegen die Muslimbruderschaft vorgehen sollen. Zu der Gefahr durch die Muslimbruderschaft heißt es unter anderem: „Die Nationalversammlung (…) betont mit Nachdruck, dass die Bewegung der Muslimbruderschaft eine globale ideologische Bedrohung für die grundlegenden Prinzipien der Europäischen Union darstellt, da sie einen politisch-religiösen Separatismus fördert, der auf der Anfechtung der Souveränität der zivilen Gesetze basiert.“

Deshalb soll die EU-Kommission eine rechtliche Bewertung des Netzwerks vornehmen. Außerdem möchte man die Kontrollen bei der Vergabe von EU-Mitteln straffen, um „islamistische Einflussnahme“ zu verhindern. Die EU-Kommission soll außerdem beantragen, dass die Muslimbruderschaft in die europäische Liste terroristischer Organisationen aufgenommen wird. Um eben jenes Terrornetzwerk zu bekämpfen, möchte man die Zusammenarbeit zwischen den Nachrichtendiensten und den Justizbehörden der EU-Mitgliedstaaten verstärken.

Die Muslimbruderschaft ist in der EU bislang recht frei von Sanktionen – in Deutschland wird das Netzwerk zwar vom Verfassungsschutz beobachtet, ist jedoch nicht verboten. Die US-Regierung unter Donald Trump verstärkte unterdessen zuletzt das Vorgehen gegen das Netzwerk – mehrere Ableger der Muslimbruderschaft wurden auf die US-Terrorliste gesetzt. Ähnliches gilt in vielen mehrheitlich muslimischen Ländern, beispielsweise in Ägypten oder Algerien, bereits seit langem. Nun könnte die EU, zumindest wenn es nach Frankreich geht, nachziehen.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

17 Kommentare

  • Fritz ruft bei seinem guten Freund Emmanuel an und regelt das.
    Social Media Verbot und so, das ist wichtiger.

    • „Es sind ja nicht alle so“…Werden die naiven Michels hier wieder sagenm Taqyia lässt grüßen…

      • Achherjeh – wieder warten auf Freigabe – Nächster Versuch:

        Klar – nicht jeder M ist T, aber fast jeder T ist M. Daneben nur noch ein paar Linke.

  • Nanu, ganz neue Töne. Aber Frankreich ist bisschen spät dran denke ich.

  • Ditib grad mit auf die Liste, Danke!

    • Konsequent wäre dazu Koranverbot.

  • Mit dieser Religion werden wir niemals in Frieden leben können. Niemals. Es gibt nur noch zwei Wege für den Westen, untergehen im Kalifat oder aufstehen und den Islam weltweit bekämpfen. Dazu brauchen wir aber andere Politiker und eine andere Politik. Vorallem brauchen wir andere Berichterstattungen und ehrliche Polizeiaussagen.

    • Absurd. Um sich der Entfremdung und dem Verlust von Identität entgegenzustellen, braucht es keine Politiker, sondern Menschen, die wieder zu Gott finden. Menschen, die christliche Werte leben, statt nur über sie zu sprechen, als wären sie politische Instrumente. Europa wird nicht aktiv islamisiert. Vielmehr wird die entstandene Leerstelle Schritt für Schritt wieder gefüllt. Das Ganze auf Politiker zu schieben, wirkt armselig.

      -22
      • Wenn es Gott gäbe, hätte er den Islam verhindert.

  • Das werden deutsche, äh, Internationalsozialisten bestimmt zu verhindern wissen.

  • Das werden unsere LinksGrüne nicht hinnehmen.
    Wo kommen wir hin, wenn wir alles was nicht Rechts ist zu Terroristen machen.

  • Die Muslimbruderschaft und der Großmufti von Jerusalem hatten damals Verbindungen zu Hitler bzw. Nazis im Exil. Es ist gut, die Muslimbruderschaft als Terrororganisation einzustufen. Unabhängig davon sollte Israel den Neubau von Siedlungen stoppen.
    https://jlt343.wordpress.com

    • Dein Sektenlink ist ganz übel.

  • Muslim was soll das sein? Es gibt keine Religion Namens Muslim! Das sind Islamisten oder Muselmänner!

  • Islamic Relief , eine MB Organisation stellt bei der Berliner Polizei Seelsorger.
    Der beste deutsche Blog , welches die Unterwanderung Deutschlands dokumentiert.
    Sigrid Herrmann enttarnt MB und die Politiker , welche ihnen als Helfer dienen.
    https://vunv1863.wordpress.com/

  • Wie man sieht, sind auch die französischen LINKEN die BESTEN FREUNDE des orientalischen TERRORISMUS, der europafeindlichen Islamisierung sowieso.

    Was für eine „Überraschung“ aber auch…

  • Wie die grüne?

Werbung