ÖRR-Sender
„Es muss Jäger*innen und Sammler*innen heißen“ – Deutschlandfunk kritisiert Rollenbild-„Klischees“ der Steinzeit
In einem Beitrag auf Instagram greift der Deutschlandfunk vermeintliche „Rollenbilder“ aus der Steinzeit an – sie seien „nur Klischees“. Frauen hätten nicht nur Kinder gehütet, sondern wären selbst jagen gegangen, behauptet man.
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„Mann geht jagen! Frau sammelt! Dieses Steinzeit-Klischee ist Quatsch!“ Mit diesen Worten eröffnet der öffentlich-rechtliche Sender dlfnova einen Beitrag auf seinem Instagram-Account. Als Basis der Behauptung wird „neuere Forschung“ angegeben – leider ohne Quelle –, aus der hervorgehen würde, dass Frauen in der Steinzeit nicht nur Kinder gehütet, sondern selbst an der Jagd beteiligt waren. Dies hätten Knochenfunde gezeigt. Die Deutschlandfunk-Redaktion schließt daraus, dass das klassische Bild vom Jäger und Sammler nur dadurch begründet sei, dass Forscher aus dem 18. Jahrhundert „ihr eigenes Weltbild“ in ihre Funde projiziert hätten.
Dazu erklärt Deutschlandfunk noch: „Wahrscheinlich haben unsere Vorfahren ihre Beute über eine lange Zeit und viele Kilometer verfolgt – dafür war Ausdauer gefragt. Und bei Ausdauer sind Frauen körperlich besser gewappnet als Männer!“ Die Vorstellung von „mutigen Männern, die auf die Jagd gehen, und Frauen, die in der Höhle bleiben oder Beeren sammeln“, sei daher fehlerhaft, erklärt man. Zudem gebe es „keine Schrift“ und Höhlenmalerei sei „geschlechtsneutral“.
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Eine Suche nach möglichen Quellen für diesen Beitrag führt einen beispielsweise zu einem Beitrag des Magazins National Geographic aus dem Juni des vergangenen Jahres. Darin wird eine Studie aus dem Jahr 2020 zitiert, die damals im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht wurde. Der Archäologe Randall Haas von der University of California erläutert darin einen seiner Funde aus dem Jahr 2018, bei dem er in den peruanischen Anden ein 9.000 Jahre altes menschliches Skelett mit zahlreichen Steinwerkzeugen in einer Art Grab fand. Eine Analyse der Knochen zeigte, dass es sich um eine Frau gehandelt haben muss.
Im Nachhinein untersuchte Haas’ Team dann noch andere frühere Funde von Bestattungen mit Jagdwerkzeugen und stellte fest, dass von 27 Bestattungen mit Personen bekannten Geschlechts 11 weiblich waren und 16 männlich. Ob die Frauen diese Werkzeuge jedoch auch benutzt haben, war nicht Teil der Untersuchung. Im Beitrag von National Geographic werden lediglich andere Archäologen zitiert, die Spuren der Jagd auch an weiblichen Skeletten gefunden haben sollen.
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National Geographic stellt zum Ende hin dann noch klar: „Wichtig ist, dass das Team keine Aussagen über die Geschlechtsidentität des Individuums treffen kann, sondern nur über das biologische Geschlecht (das ebenso wie die Geschlechtsidentität nicht binär ist). Mit anderen Worten: Sie können nicht sagen, ob das Individuum sein Leben vor 9.000 Jahren auf eine Weise gelebt hat, die es innerhalb seiner Gesellschaft als Frau identifizieren würde.“
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Die Steinzeit können sie tagesaktuell in der Fußgängerzone erforschen!
In der Steinzeit musste man selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen.
Sehr gutes Argument!
In der Steinzeit waren auch die Vollbärtigen nicht minderjährig!
👍 👍
Herrlich- ich musste jetzt so laut loslachen!
Genau.
Sicherlich war der ÖRR damals mit einer Kamera dabei. Sonst würden sie es ja nicht behaupten. 🤔
Oder den Mitarbeitenden (😂) des ÖRR wurde der Film „Als die Frauen noch Schwänze hatten“ aus dem Jahr 1970 gezeigt
Ich hink offenbar der Zeit hinterher.. es ist anscheinend schon wieder April und nicht Februar..
Tatsächlich wurde in Südamerika ein steinzeitlicher Friedhof mit 24 (?) Gräbern gefunden, deren Grabbeigaben darauf hindeuteten, dass es sich um die Gräber von Jägern handelte. (Die genauen Orts- und Zeitangaben sind mir leider entfallen)
Bei der Untersuchung der Knochen stellte sich heraus, dass es sich bei etwa der Hälfte der Beigesetzten um Frauen, also Jägerinnen, handelte.
Ich nehme an, dass sich der Beitrag im DLF darauf bezieht.
Ich höre seit 40 Jahren DLF. Anfang des Jahres habe ich die App gelöscht. Leider 15 Jahre zu spät.
Schon mein Vater in der DDR hat jeden Morgen dlf gehört und ich dadurch seit frühester Kindheit mit. Die Presseschau am Mittag war Pflicht für mich, seit 10 Jahren höre ich kein Radio mehr. Dlf war der letzte Sender, den ich joch gehört habe.
Ich kann Ihnen noch den guten alten Deutschen Soldatensender empfehlen, die gute alte Mucke.
Ich war neulich gezwungen, eine Stunde DLF mit anzuhören.
Es tat fast körperlich weh……kaum auszuhalten.
Das hat mit Journalismus im klassischen Sinne, rein gar nichts mehr zu tun.
Besser spät als nie 😉
Da.kann ich mich nur anschließen, kein DLF mehr und keinen „Spiegel“, schon Jahrzehnte nicht mehr.
Die richtige Entscheidung ist es auf jeden Fall. Der Deutschlandfunk ist ein Sender der alle bedient die sich in der woken Blase wohlfühlen.
Ich sehe seit der Bratwurstzeit weder TV noch höre ich mir irgend einen diese Radiosender an, diese dummen Belehrungen und Gespräche sind mir zu wieder und ich will keinen Ohrenkrebs haben. Für die Kids habe ich Kindersendungen noch erlaubt, als in der Sendung mit der Maus kam>Impfen tut nicht weh<, war mein TV für die Kinder defekt und seit dem nur noch DVD oder Internet. Habt endlich den Mut und stellt die Zwangszahlungen ein, wir sind schon viele Bürger, helft uns dem ÖRR den Stecker zu ziehen und das geht nur mit Zahlungsverweigerung. Warum soll ich Markus Lanz und Systemlingen ein Gehalt von 1,9 Millionen finanzieren?
http://www.beitragsstopper.de
Es macht keinen Spaß, zu kommentieren, wenn der Kommentar letztendlich nicht erscheint. Besonders, wenn man nicht einmal weiß, warum. Ich habe mir meinen Kommentar – der seit einer halben Stunde „auf Freigabe wartet“ jetzt mehrere Male durchgelesen und kann kein Wort entdecken, was in irgendeiner Weise „strafbar“ eine „Beleidigung“ oder „ähnliches“ ist. Trotzdem erscheint er nicht. Ich bitte AN darum, wenigstens eine kleine Basis der Nachvollziehbarkeit zu schaffen, damit das Kommentieren Sinn (und Spaß) macht und nicht zu Ärger führt.
Es würde mich auch interessieren, warum viele meiner Komentare verschwinden.
Das kenne ich auch, sind wohl zu viele Recht(s)schreibfehler drin.
Es mag sein dass es in der Steinzeit SammlerInnen gab aber sicher keine JägerInnen.
Machen Sie sich keine Sorgen, dem Mann das Weib dem Weib den Mann, die haben das damals schon alles gescheckt, was der Steinzeitfunk bis heute nicht kapiert!
Bisher hatte ich geglaubt, gejagt und gesammelt wurde und wird immer außen. Ungeziefer mal ausgenommen.
Unsere Vorfahren aus der Steinzeit haben gerade wegen der Rollenverteilung starker Mann = Jäger und Beschützer, kluge Frau = Sammlerin und Kinderhüterin überlebt und so die Existenz der DLF-Belegschaft erst möglich gemacht.
Von allem anderen abgesehen dachte ich bislang bei „Jäger und Sammler“ nicht an ein Horde Männer, sondern an eine Kultur von Frauen und Männern (und Kindern), in denen eben nicht Landwirtschaft betrieben wurde, sondern gejagt und gesammelt wurde – egal von wem.
Und auch davon abgesehen ist die Frage, ob Frauen in gleicher Weise wie Männer mitgejagt haben oder ob nicht doch das Jagen in der Hauptsache den Männern überlassen blieb und vielleicht nur in besonderen Situationen oder bei „Ausnahmefrauen“ auch Frauen mitjagten.
Und von allem abgesehen dachte ich, daß das Thema sich so langsam erledigt hätte. Falsch gedacht.
Tja, diese Probleme bewegen die Menschheit. Im Ernst: wir wissen (im eigentlichen Sinne des Wortes) über diese Zeit so wenig. Fast alles ist Hypothese, die solange gilt, bis sie verworfen oder korrigiert werden muß. Wir wissen auch überhaupt nicht warum es welche Grabbeigaben gab. Alles ist nur mehr oder weniger plausible Vermutung. Und natürlich konnte nur früheren Forschern und Archäologen der Fehler unterlaufen, ihre Vorstellungen auf frühere Menschen oder Zeiten zu übertragen. Heute ist das natürlich vollkommen ausgeschlossen 😂
Es gab bei den ÖRR-Spezialisten auch schon mal „Hamas-Kommandeurinnen“. Da müssten sie zurück rudern.
Krankenschwester*innen“ ist auch ein highlight der wokeness
Wurde noch getoppt von Samenspender*innen.
😂😂😂
Das Plakat der Vermummten mit „Kein Platz für Faschist*Innen“ find ich auch gut.
Es ist damals nie (oder fast nie) vorgekommen, dass Frauen jagten. Allerdings hatten Frauen in sehr früher Zeit mehr Rechte als z. B. im Mittelalter.
https://jlt343.wordpress.com
Stimmt, zB das Recht auf einen Keuschheitsgürtel.
Waren Sie dabei?
Die Amazonen?
Ich bin eine typische, normale, konservative Frau. Eins weiss ich genau, niemals wäre ich jagen gegangen. Niemals. So was machen Männer. Punkt.
Ich bin auch eine Frau, man(n) siehts sogar und ich hätte niemals zugelassen, daß mein Mann unsere vier Kinder geboren hätte. Niemals! *zwinker*
es hilft auch nichts, wenn man die Steinzeit durch Schilda ersetzt.
Wurden auch präzise Angaben, selbstredend aus todsicheren, „faktengecheckten“ Quellen, zur „Anzahl der Geschlechter“ und prozentualem Anteil Querer gemacht?
Das wirft neue Fragen auf. Es gab bei den Steinzeitenden demzufolge schon die freie Geschlechtswahl, unabhängig vom biologischen Status? Wären dann kürzlich beschlossene Regeln steinzeitlich?
Ist das wirklich so wichtig, ob Frau gejagt hat und der Mann auch mal Grünfutter mit in die Höhle brachte?
Mich interessiert mehr, wieviele Neandertaler Gene der heutige Mensch so hat. Ich tippe auf viele, verdammt viele.
Und mich würde in der Tat einmal interessieren, ob der Neandertaler letztlich ausgestorben ist, weil er zwar intelligent, aber gutmütig und aufrichtig war, während der Homo sapiens auch intelligent, zusätzlich aber auch hochaggressiv und verschlagen war.
Nicht, daß man noch aus T(yrannosaurus) Rex T(yrannaesaurus) Regina macht… oder T(yrann*o/aesaurus) Re*x/gina …
Ach würde ich doch nicht heute, sondern in der Steinzeit leben!
Als Mann würde ich mir dann am Lagerfeuer in der weiten Höhle ein Lager aus Moos und Stroh bereiten, meine Füße dem Feuer entgegenstrecken und harren, bis meine Frauen von der Jagd nach Hause kämen, die Beute auf Tragen hereinzögen, zerlegten, am Feuer brieten und mir mit süßem Augenaufschlag das Mahl, mit Beeren reich belegt, mit einem von ihnen handgeschnitzten Becher süßen Mets reichten und ihre wohlklingenden Stimmen zum Gesang vereinten: „Hier nimm, du unser holder Gatte, und laß es deinem Gaumen munden!“ Und nach dem Essen dann das Weitere…
Ach würde ich doch nicht heute, sondern in der Steinzeit leben!
In Afrika ist diese Lebenseinstellung weit verbreitet.
Im Bekanntenkreis lässt sich auch so einer von seiner deutschen Frau aushalten.
20 Jahre schon auf dem Sofa und den Haushalt macht sie nach der Arbeit.
Keiner ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen!
Mal ganz ohne Spott und Ironie: Ich überlege mir gerade, wer mir mehr leid tut, Ihr Bekannter oder seine Frau?
Gut, wenn sie sich das gefallen läßt, es ihr vielleicht sogar gefällt, soll es mir recht sein. Aber ich könnte ein derart langweiliges Leben wir Ihr Bekannter nicht führen.
neidisch?
Der Funk sollte mal über aktuelle Probleme berichten, z.B. rosa Elefanten oder andere Farbe.
Die Steinzeit ist mir völlig piepe.
Also wenn die Steinzeitmänner nicht völlig verblödet waren, war es so:
Frau sammelt, Frau jagd, und am Abend macht Frau Höhle sauber.
Männer dürften Gesellschaftspiele aus Knochen entwickelt, und Musikinstrumente aus Fellen und Hörnern erfunden haben.
Auf diesem Gebiet wird so viel gedichtet und erfunden … lt. einem mir bekannten Wissenschaftler geht es dabei oft nur um Färdermittel und Lehrstühle und Verlags- und Filmrechte usw. Nur max 30% aller Thesen dieser Berufsgruppen lassen sich belegen. Kurios: Funde von Nashörnerknochen in Europa sind eher unangenehm, da man sie doch lieber als Ursprung in Afrika „verortet „. Ob sie aber vielleicht auch in der Mongolei lebten, oder auch nicht, als Beispiel, weiß man nicht, man behauptet es nur. Warum Knochen wo noch erhalten sind, oder weil z.B. älter, verrottet sind, spielt keine Rolle. Man macht sich die Welt wie sie einem gefällt …
Wahrscheinlich gab es auch Steinzeit NGOs, die ihr feministisches Weltbild über Wandmalereien verbreitet haben und vom Jäger-pay-Gap fabulierten?
Nein jetzt mal im Ernst.
Es war sicher so, dass jeder in einer Gruppe zu dieser Gruppe beitragen musste, wenn diese überleben wollte.
Vielleicht ist man auch in gemischten Gruppen auf die Jagd gegangen.
Fakt ist, Männer sind Frauen körperlich überlegen.
In vermutlich allen Disziplinen.
Aber in kleinen Gruppen (Steinzeit) als auch in einer moderen Familie, sind fast ALLE Fähigkeiten gleich wichtig. In der Steinzeit wohl noch deutlich mehr.
Man ergänzt sich. Oder man arbeitet gegen einander, siehe heutige Feministinnen.
Auch in modernen „Gruppen“ zeigt sich eine gewisse Arbeitsteilung:
Die Männer gehen mit Gerätschaften (z. B. Hämmern) auf andere los, und die Frauen zeigen an, wo noch draufzuhauen ist. Die Männer, mögen sich manche auch „weiblich fühlen“, haben einfach mehr Kraft.
Das behauptet zumindest meine Nachbarin.
Gut, dass der Staatsfunk sich auf die aktuell wichtigsten Probleme fokussiert☝️
Wieder solche Winkelexperten, die einfach etwas behaupten und nicht beweisen können.
Jäger oder Jägerinnen, Mechaniker oder Mechanikerinnen, Bauernfrühstück oder Bäuerinnenfrühstück und so weiter.
Ist das wirklich von so großer Bedeutung?
Wird es das Elend auf Erden dadurch beenden?
Was soll der Quatsch!
In der Folge nur Arbeit für Therapeuten und die sind eh schon überlastet.
Ist die deutsche Sprache somit Vergangenheit?
Es ist nunmal die einzige Sprache, mit der sich „alles“ mit der richtigen Wortwahl formulieren lässt, sofern man sie beherrscht.
Am Anfang war es deutsch dann kamen die Anglizismen und heute, fast nur Abkürzungen und nervige Geräusche.