Die Wärme des Kollektivismus und das hübsche Gesicht der BDS-Bewegung
So ganz können die Linken sich vom Konservativen doch nicht verabschieden. Ästhetik, Schönheit, Tradition – alles in Ordnung, wenn man Rama Duwaji heißt. Währenddessen bereitet Mamdani beinahe unbemerkt den Weg für grenzenlosen Israel-Hass.
Am 1. Januar 2026, nur Minuten nach Mitternacht, bekommt die Stadt, die niemals schläft, ihren neuen Bürgermeister. In der stillgelegten New Yorker U-Bahn-Station City Hall wird Zohran Mamdani vereidigt. Mit diesem Ort wollte er seine Verbundenheit mit der Arbeiterklasse zeigen. Andere Politiker wollen sich bodenständig geben, Mamdani geht sogar noch unter den Boden. Wenn das mal kein Engagement ist. Es ist ein Tag mit vielen ersten Malen: der erste muslimische Bürgermeister, der erste Bürgermeister, der in Afrika geboren ist, der erste Bürgermeister, der den Amtseid auf den Koran schwört, der jüngste Bürgermeister seit Langem.
So schön, dass man es gleich noch mal machen muss. Später lässt sich der Demokrat auf der öffentlichen Amtseinführung ein zweites Mal vereidigen. Zumindest für die Fotos hat es sich gelohnt. Fast noch mehr als die politischen Zeitungen kriegen sich die Modezeitschriften gar nicht mehr wieder ein. Dabei hat der Auftritt von Mamdani und seiner Frau Rama Duwaji optisch nichts wirklich Rebellisches oder Revolutionäres an sich. Er im schwarzen Mantel, umgehängten schwarzen Schal, schwarzem Anzug und Krawatte sieht aus, wie amerikanische Politiker eben immer so aussehen. Von seinem ehemaligen Rapper-Alias „Young Cardamom“ ist jedenfalls nichts mehr übrig.
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Dass seine seidene Herringbone-Krawatte von der ersten Vereidigung von einem indischen Designer stammt, erfährt man erst später in der indischen Ausgabe der Bazaar. Für die zweite Amtseinführung wechselt er dann ganz klassisch zu einer dunkelroten Krawatte und trägt damit endgültig ein austauschbares Outfit, das auch ein Republikaner hätte tragen können. Die Show stiehlt ihm aber ohnehin seine Frau. Zu einer arabischen Mischung aus Jackie Kennedy, Audrey Hepburn und Lady Diana erhoben, wurde sie schon während der Kampagne als Modeikone und Idol gehandelt. Die New York Post vermutet sie sogar als die geheime Strippenzieherin hinter dem politischen Erfolg ihres Mannes. Auf gewisse Weise dürfte da etwas dran sein.
Zur ersten Vereidigung ist sie gedeckt und schlicht in Schwarz gekleidet, abgesetzt durch goldene hängende Ohrringe. Da kann man nicht meckern, außer vielleicht, dass die schwarzen Shelley-Boots der Marke Miista über 600 Dollar kosten und ihr schwarzer Mantel Vintage-Balenciaga ist. Ein kleiner Skandal, den dann aber ihre Designerin aufklären musste: Die Designerstücke sind allesamt geliehen. Für ihre Anhänger kam diese Klarstellung zu spät – zu diesem Zeitpunkt hatten sie sich zu ihrer Verteidigung unheilbar in Widersprüchen verwickelt, ja geradezu ihre politische Agenda verraten.
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Es sei doch wohl verständlich, dass sie sich zu so einem wichtigen Tag mal etwas Schönes gönnt – und überhaupt hat Melania Trump ja einen ganzen begehbaren Kleiderschrank voller Designerstücke. Da regt sich aber niemand auf! Dieser vermeintliche Doppelstandard, den man hier aufgedeckt haben will, ist keiner, wenn man bedenkt, dass Trump den Reichen nicht den Kampf angesagt hat, sondern sehr stolz ist, selbst eine zu sein. Mamdani dagegen präsentiert sich regelmäßig als Gesicht der Arbeiterklasse – die sich keine Designerstiefel leisten könnte.
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Auf der öffentlichen Amtseinführung trägt sie einen langen, dunkelbraunen Mantel, mit Fell abgesetzt und passenden dunkelbraunen Lederstiefeln – und sieht ganz einfach wunderschön aus, das kann man nicht abstreiten. Der Mantel ist in einem westlichen, traditionellen Stil und könnte so tatsächlich auch von Jackie Kennedy getragen werden. Auch hier muss man wieder die Vogue lesen, um zu erfahren, dass er von einer halb-palästinensischen Designerin stammt und ein großes Statement für die Menschen in Gaza ist.
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Die Bundesvorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, ist extra nach New York gereist, um von dem Erfolg der Kampagne von Mamdani lernen zu wollen. Wenn man sich die Fotos seiner Amtseinführung anschaut, fragt man sich aber, ob die Gründe hierfür nicht doch in einer Oberflächlichkeit liegen, die sie nicht so ohne Weiteres nach Deutschland exportieren kann. Denn so, wie Mamdani sehr kalkuliert präsentiert wird, kann man ihre Chaotenpartei nicht umkrempeln. Mit wem will sie die Fotos aus New York reproduzieren – Heidi Reichineck?
Bei der Mitternachtsvereidigung steht Mamdani eine Treppenstufe über seiner Frau, die ihm brav den Koran hält und ihn verliebt anschaut. Bei der Amtseinführung sagt sie kein Wort, sondern bleibt nur treu und hübsch an seiner Seite. Die beiden sind ein cis-normatives, heterosexuelles, religiöses, traditionelles Paar. Ein erfolgreicher Mann mit einer jüngeren Frau, die sehr viel hübscher ist als er. Wären sie Christen, wären sie alles, was die linken Lifestyle-Kolumnisten dieser Welt hassen und unter provokanten Überschriften in der Luft zerreißen. Doch bei den beiden fressen sie es ihnen aus der Hand.
Ende Oktober hatte der Vogue-Artikel „Ist es peinlich, einen Freund zu haben?“ noch Wellen geschlagen. Die These: Als erfolgreiche, eigenständige Frau versteckt man seinen Freund lieber, man spricht nicht über ihn, man verheimlicht, dass es ihn gibt. Jetzt wird Rama Duwaji als Ausnahme gehandelt – es ist ausnahmsweise nicht peinlich, wenn man immer noch man selbst bleibt. Immerhin hat sie ja ihren eigenen Kleidungsstil und will trotz der Stellung ihres Mannes weiterhin an ihrer Karriere arbeiten. Die besteht übrigens darin, Bildchen insbesondere über den vermeintlichen Genozid in Gaza zu zeichnen. Andere posten die Fotos von dem Pärchen als Paradebeispiel einer guten Beziehung. Der verliebte Umgang Mamdanis mit seiner Ehefrau sei alles, was Frauen sich in einem Mann wünschen würden.
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Nebenbei sollte erwähnt sein, dass sich schon hier abzeichnet, dass Mamdanis Anhänger ein böses Erwachen erwartet. Ausgerechnet die Individualität seiner Ehefrau ist es, was sie an ihm so hervorheben. Ihr eigener individueller Kleidungsstil, ihr eigener spezieller Zeichenstil. Dass er sie darin unterstützt und fördert. Da hört man dann gar nicht so genau hin, wenn er in seiner Rede bei seiner Amtseinführung dem Individualismus abschwört und von der Wärme des Kollektivismus schwärmt.
Hinter einer süßen Liebesgeschichte, ästhetischen Fotos und subtiler Symbolik lässt sich offenbar viel verstecken. Mamdani, der liebevolle Ehemann einer selbstbewussten Frau, ist kein Mann, mit dem man muslimischen Konservatismus verbindet oder Antisemitismus befürwortet oder seinem Wähler in erster Linie einen ganzen Haufen Steuern kosten wird, nein, auf gar keinen Fall. Gucken Sie doch, wie sympathisch er ist! Während New York noch entzückt feiert und alle über die Nagellackfarbe von Rama sprechen, hebt Mamdani die Anerkennung der Antisemitismus-Definition der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken auf, wie auch das Boykottverbot gegen Israel. Alles mit einem sympathischen Lächeln auf dem Gesicht.
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„Besser Doppelmoral, als gar keine Moral!“ erkannte schon die große Philosophin Luisa Neubauer vor einigen Monaten.
Frau Luisa kennt nur ihre eigene verlogene Moral
Als selbstverliebte Opportunistin würde sie vor jede Kamera hüpfen, wenn „Klima“ nicht mehr läuft.
Ein wunderbarer Rückblick. Auf den Punkt gebracht. Danke. Kapitalistischer islamistischer Fundamentalist verkleidet als „Sozialist“. Nur eine kleine Anmerkung: Die First Lady hat sicher ein ganzes Haus mit wunderbaren Kleidern😉😊.
Genau! Bester Kommentar. Auf den Punkt gebracht. Die Mamdanis stehen für genau solche Systeme: Islamistisch fundamentalistisch. Kapitalistisch marxistisch- also nur vom Geld anderer lebend. Und das alles mit „sozialem“ Anstrich.
Und wieder fallen Menschen leider darauf rein…
Hier tobt sich wirklich nur der debile Abfall aus.
Der Kapitalismus lässt so manches zu und macht ohne grossen Aufhebens im Hintergrund einfach weiter.
Ganz genau. Der Sozialismus dagegen verlangt die absolute Treue bis hin zur Selbstaufgabe. Genau da passt er nahtlos zu einer bestimmten Friedensreligion.
Nicht bis hin zur Selbstaufgabe, die Selbstaufgabe ist zentraler Bestandteil des Sozialismus, was nur eine Umschreibung von Menschen verachtendem Kollektivismus ist.
Tja – NY hat sich entschieden – erst wenn alle gleich arm sind, sind alle glücklich.
Manche loben sich dagegen den Kapitalismus – er lässt allen wenigstens die
Chance reich zu werden.
Schau mer mal nach NY dann seng ma scho
Bin-Laden und Mohammed Atta würden ungläubig sich die Augen reiben.
„New York is fallen“ Die ach so hippen Menschen im Big Apple werden auch irgendwann der Realität begegnen, dann ist allerdings der Geist aus der Flasche…..
Deutschland steht allerdings nicht besser da – es wird also höchste Zeit für ein 180Grad Turn.
Wer soll denn den 180Grad Turn durchführen… Aha… Dachte ich’s mir doch 😄😆
👍🏻 Genau 😉
Wenn jemand auf den Koran schwört, dann fällt mir wirklich nur eines dazu ein…
„Aber das ist nicht weiter verwunderlich! Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel des Lichts aus?“
(Bibel, 2. Korinther 11, 14)
New York- das „Hamburg“ der USA…
Auch da gilt: Taten statt Worte“. Die Alltagswirklichkeit wird den Weg weisen, wie schon so oft.
„Ein erfolgreicher Mann mit einer jüngeren Frau, die sehr viel hübscher ist als er.“ – Wie bitte? Ich musste erst mal ein paar Bilder googeln, um festzustellen: Rein optisch finde ich ihn deutlich attraktiver als sie. (Und ich bin nicht homosexuell.)
Die Wärme des Kollektivismus erfährt derzeit in Berlin eine konkrete Umsetzung.
Wie immer sehr gut beobachtet!
„Links“ ist nur noch Show und Geschwätz.
Das Lustigste ist seine Idee, die Polizei möglichst durch Sozialarbeit zu ersetzen.
Die Doppelmoral gehört zur moralischen Entwicklung.
In der Konformität (E4), die nach der Pubertät (E3) folgt, werden Handlungen nur in Bezug zu sich abstrahiert – noch nicht von sich. Quelle: Ich-Entwicklung
Beispielsatz eines Ketzer (E5), der die Konformität (E4) versucht zu verlassen.
„Wir müssen aufpassen, nicht denen zu folgen, die mit ‚wir müssen‘ einfordern.“
Das ‚wir müssen‘ in Bezug zu sich wurde erkannt.
Das ‚wir müssen‘ in Bezug von sich konnte noch nicht abstrahiert werden.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Doppelmoral nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
„der Verstand führt nicht zur Vernunft“
wie wahr, wie wahr der Weg der Selbsterkenntnis
Schallplatte wechseln – neues Jahr hat begonnen
Was ist an dieser Frau ikonisch? Der Problempony als Vorzeigegut für die linke Meute?
Der linke Millionär stand im weißen Haus neben Trump wie ein Schuljunge neben seinem Lehrer. Die linken Medien machten daraus ein Stirnbieten gegen Trump. Man muss eben nur die Sichtweise ändern und schon ist die Realität einen andere. Ein Lehrstück aus Agitation und Propaganda. Stasi´s Meisterwerk, von der FDJ- Sekretärin für Agitation und Propaganda erfolgreich in den Westen übertragen. Gut beherrscht auch von den Linksmedien (ÖRR und andere).
2) ……Taqiyya…….
1) Islam. …….
Unerträglich.
3) …….experten.
Sophie von der Tann, die Pressesprecherin der Hamas für die ARD, hat auch ein hübsches Gesicht.
E.David’s wöchentliches substanzloses Sonntags-Gesäusel.
Dafür wollt ihr Geld?
… darf man auch so sehen… ist aber freiwillig… keine Zwangsgebühr…
Ja um 6 Uhr 50 auf’m Sontag… Ist ein Schlafzimmerblick ziemlich normal. Denn um diese Uhrzeit gehen viele erst ins Bett… Und wiederum andere schalten da ihre Kolumne frei. Da waren sie mit ihrem dümmlichen Kommentar ziemlich spät dran…