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73 Kommentare

  • Wenn das Rentenniveau nur etwas weiter sinkt, werden Millionen Menschen eine Rente erhalten, deren Höhe sich kaum noch von der Grundsicherung unterscheidet.
    Sie hätten dann oftmals über Jahrzehnte Beiträge entrichtet, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten und ständen nicht besser als Andere, die nie etwas in die Sozialkassen einbezahlt haben.

    • Rentenauszahlungen unter 70% sind legalisierte Enteignungen. Der Deutsche gewöhnt sich stets an das auferlegte Finanzkorsett und feiert sich für seine intellektuelle Aufarbeitung und redet sich Rechtfertigungen ein. Die Rentenquote ist lächerlich.

    • Tut mir leid, habe da kein Mitleid. (Habe selber vergebens eingezahlt!)
      Bei Blüm war bereits klar, dass es so kommen würde.
      Unzählige male haben unzählige Menschen darauf hingewiesen, dass es ein UMLAGE-Verfahren ist, das scheitern MUSS. Deutsche WOLLEN nunmal keine Fakten anerkennen.
      Die Lösung ist nicht, irrational hohe Renten auszuschütten, deren Zinsbelastung allein schon unsere Kinder nicht mehr bezahlen können, sondern das Bürgergeld massiv zu reduzieren bzw. für ganze Personengruppen komplett in Brot, Bett, Seife umzuwandeln. Kaum fordert man das, wollen die deutschen wieder keine „unschönen Szenen“ sehen.
      Aus NOTWEHR hat sich dann die Alternative gegründet. Das waren dann gleich wieder N…s, bis heute.
      Wie gesagt, kein Mitleid.

      • Ganz meine Meinung. Die Deutschen haben nicht die nötige Reife die verantwortliche Wähler in einer Demokratie benötigen.

    • Solange noch ein Euro in die Migration, NGO´s, Bürgergeldschmarotzer in das Fass ohne Boden Ukraine und unsinnige Projekte mit unserem Steuergeld versorgt werden, soll sich bloß kein überschlauer Professor in die Rente von Jahrzehnte langen Einzahlern einmischen. Die Boomer haben trotz harter Maloche viele Kinder groß gezogen. Die Folgegeneration weniger. Wenn man aber mit 20000 Euro Monatsgehalt lebt, kann man immer große Fresse haben. Es sind zum Kotzen Professoren!

      • Genau meine Meinung…

        • Es ärgert halt wenn solche Professoren Raffzahn nach elend langem Studium, spät im Beruf angefangen und sich lange von der arbeitenden Klasse aushalten lies dann über die zwischen 40 und 50 Jahren hart Arbeitenden Boomer sehr Ausfallend auszulassen. Das ist eine Bodenlose Unverschämtheit

          0
  • Ein beispielloser Sündenfall ist das Rentenniveau in Deutschland.

    • Zustimmung.

      Nur mal ins europäische Ausland schauen, und man sieht, wie „gut“ wir’s haben.

      • Bei der Rente liegen wir weit hinten in der Europäischen Rangliste .

  • Raffelhüschen war u.a. auch Berater der Rentenkommissionen von der Regierung Gerhard Schröder SPD. Was ist dabei rausgekommen? Das Rentenniveau wurde deutlich abgesenkt. eine Riester-und Rürup Rente wurde eingeführt die beide klammheimlich von der Politik beerdigt werden, nur Riester, Rürup-Maschmeyer haben sich mit ihrer damaligen AWD oder dann der Rürup-Maschmeyer die Taschen voll gemacht. Riester und Rürup konnten keinesfalls den Erwartungen entsprechen. Betriebsrenten wurden mit Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen belegt usw. Auch ein Herr Raffelhüschen spricht aber immer noch von einem erfolgreichen Drei-Säulen-Rentenmodell. Von einer Absenkung der Beamtenpensionen höre ich von Herrn R. so gut wie nichts. Denn die Beamtenpensionen sind die größere Last, die der Staat vor sich her trägt.

    • Riester usw. sind doch eine üble Versicherungsfinanzierung. Lobbyarbeit der schlimmsten Sorte.

    • @Sitting Bull
      volle Zustimmung. Das Rentenniveau wurde deutlich abgesenkt. Und bei der Rentenbesteuerung wurde damals von einem Hans Eichel SPD erklärt, dass die Besteuerung nur höhere Renten betreffen würde. Letztlich, wie immer alles gelogen von der Politik .

    • Die vierte Säule muss eine Steuerabsetzbarkeit der Durchschnittsmiete und ein Lastenausgleich beim Wohngeld für Mini-Rentner werden!

      • Die fünfte Säule sollte der direkte Zugriff der Rentner auf die Konten der verantwortlichen Politiker und „Experten“ der letzten Jahre, als Ausgleich für gebrochene Versprechen sein Da wurde ein Rürup bspw. als „Rentenpapst“ bezeichnet. Welcher Hohn für Rentner die heute mit einer kleinen Rente nach 45 Arbeitsjahren auch noch die Renten besteuert bekommen

    • Danke. Sehr schön.

      Endlich sagt’s mal einer.

    • Die Einführung der Riester-Rente war Volksverdummung, um die Senkung des Rentenanspruchs ohne Volksaufstand durchzubringen. Damals hat das doch kaum jemand durchblickt.

    • Dieser Prof hat völlig richtig immer für Vorsorge in Aktien plädiert! Da hat aber keiner auf ihn gehört. Der Mann ist international anerkannt.

      • @felix
        Raffelhüschen, Professor an der Universität Freiburg, Mitglied im Aufsichtsrat der Ergo, der Volksbank Freiburg sowie Botschafter des Arbeitgeber-Lobbyverbandes Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), darüber hinaus in beratender Tätigkeit für die Victoria Versicherung tätig, dessen „Forschungszentrum Generationenverträge“ unter anderem von der HDI-Gerling Pensionsmanagement AG, der Union Asset Management Holding AG sowie dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. gefördert wird, zählt in Deutschland zu den umstritteneren Wissenschaftlern. (Versicherungsbote 2016-03-23)
        Raffelhüschen ist jedenfalls kein unabhängiger „Rentenexperte“

    • Raffelhüschen, Riester und andere Rentenbetrüger raus und auf die Anklagebank!!!

  • Zumindest Klartext. Hilfreich wäre auch, wenn Rentenbeiträge nur für die Rente verwendet werden und nicht geplündert werden zur Finanzierung fremder Leistungen.

  • Seit Jahrzehnten ist Karriere doch wichtiger und gesellschaftlich höher angesiedelt als Nachkommen zu haben. Kinder zu bekommen, war und ist ein Armutsrisiko. Die Arbeit der Mütter wurde nie wirklich anerkannt („das bisschen Haushalt”). Die Politiker tragen die Schuld, nicht nur die „Babyboomer“. Dies zeigt sich auch an der Umstellung der Renten von einer Kapitaldeckung auf ein Umlageverfahren durch Adenauer. Die „Babyboomer“ sind die Menschen, die für ihre Vorgängergenerationen die üppigen Renten erwirtschaften. Auch die Arbeitgeber sind Profiteure, denn je größer das Arbeitsangebot ist, desto geringer fällt die Entlohnung aus. Hier hat man einfach nicht begriffen, dass eine Gesellschaft ohne Kinder untergehen wird.

  • das Problem ist seit mehr als 25 Jahren bekannt, schuld ist die Politik die es verschlafen hat

  • Seit Anfang der 70er war doch alles abzusehen. Und verantwortliche Reaktionen? Nein.
    Unverantwortliches Handeln bzw. Nichthandeln immer wieder.

    • Wer es schlicht gewohnt ist, nur in Quartalen & Legislaturperioden zu denken, verspielt halt die Zukunft seiner Kinder & Enkel.

      Top-IQ-„Eliten“.

  • Zum grundlegenden Funktionieren des Rentensystems empfehle ich das Video von „Prof Rieck“ auf Youtube vom 29. Nov. Besser kann man es in 30 Minuten wirklich nicht aufdröseln.

  • Der Wahnsinn begann im Dezember 2002: Die Agenda 2010 von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) basierte auf einer grauenvollen falschen Analyse: 1990 betrugen die Beitragssätze zur Sozialversicherung noch 35,5%. Bis 1998 waren sie auf den historischen Höchstwert von 42% gestiegen. Im gleichen Zeitraum war die Arbeitslosigkeit von 2,6 Mio. auf 4,28 Mio. Arbeitslose im Jahresdurchschnitt gestiegen. Für die weiter zunehmende Arbeitslosigkeit wurde in erster Linie die Entwicklung der „Personalzusatzkosten“ verantwortlich gemacht. Doch es wurden Usache und Wirkung miteinander verwechselt.
    Denn die Deutsche Einheit wurde auch über die Sozialkassen finanziert. Immobilieninvestoren wurden über Subventionen, Investitionsförderung und Kapitalertragssteuer-Rabatte gefördert und „staatlich bereichert“. Das war gut, solange die Lohnpolitik im Gleichschritt mitwachsen würde. Doch Schröder, Steinmeier, Dr. Geue und Co. bogen falsch ab! Niedriglohnpolitik & Hartz4 schlugen eine soziale Schneise.

    • Die Niedriglohnpolitik kommt heute als Altersarmut & als Finanzlücke im Rentenniveau an. Österreich & Niederlande haben es besser gemacht, haben heute auskömmliche Verhältnisse.

      Der größte anzunehmende volkswirtschaftliche Unfall war die Finanzialisierung des Immobilienmarktes, die zu explosiv wachsenden Mieten führte. Angetrieben durch EZB-Kreditpolitik gelangten nur noch große Investoren an Bauprojekte. Und nun fallen auch die aus! Binnenkonjunktur hat ein Baukosten- und Mietenproblem. Und das fehlende Eigenkapital junger Familien und Jobunsicherheiten kommen dazu.

      Sogenannte SOZIALDEMOKRATEN im Kanzleramt haben das Desaster verzapft:
      https://www.pankower-allgemeine-zeitung.de/fehler-agenda-2010-lastenausgleichsgesetz-notwendig/

      Die Agenda 2010 hat zudem weitere brutale Folgen: eine ehrenamtliche Bürgermeisterin in einer 2.600 Einwohner-Gemeinde ist praktisch handlungsunfähig, bei 800 € Aufwandsentschädigung und leerer Stadtkasse,.

    • Über 25 Mio. Menschen sind seit 1990 ausgewandert, ein gewaltiger Aderlass, der zum Aufbau neuer Industrien in ganz Asien geführt hat. Verursacht zu einem großen Teil durch hiesige Politik.

      Seit 2015 herrscht Zuwanderungszwang, weil sonst der Immobilienmarkt zusammensackt.

      Und nun ist das ganze Land überfordert und „kämpft“ gegen Rebound-Effekte der Agenda 2010 und deren Nachwirkungen.

      Wenn das Rentenpaket in der geplanten Form verabschiedet wird, ist das Ende da!

      Die Agenda 2010 beruhte auf einem schlimmen Denkfehler, der dafür gesorgt hat, dass die Sozialdemokratie sich aus der Geschichte verabschieden wird!

    • Schröders Politik war eine bis dato in Deutschland unerreichte Umverteilung von unten nach oben. Damit bekam das Upper-Management der Unternehmen in einem Zeitraum von 3…5 Jahren eine Einkommenssteigerung von gut 25% – die bezahlt wurde mit der Bereinigung der Wirtschaftszeige von historischen Entwicklungen heraus. Z.B. gehörten Kantinenbetriebe (oder Immobilienabteilung für Werkswohnungen usw.usw.) eines großen Autoherstellers zu Branche „Kraftwagenhersteller“ mit dem entsprechenden Branchentarifen. Unter Schröder wurden all diese Abteilungen ausgelagert und in eigenständige Subunternehmen der entsprechenden Branchen überführt. Das Ergebnis: Vom Tarifbereich „Verarbeitendes Gewerbe/Kraftwagenherstellung“ rutschten die Beschäftigten mit fast einem Schlag in den Bereich „Gastgewerbe/Gastronomie“ mit 25…30% niedrigeren Tarifen.

      Ich möchte mal sehen, wie Politiker oder die Herren Riester, Rührup, Raffelhüschen et al. reagieren würden, wenn man deren Bezüge um 25…30% kürzen würde.

    • Auch nie!!! zu vergessen: B. Breuel als angebliche Wirtschaftsexpertin hat das Prinzip von VEB-staatseigenen Betrieben schlicht nicht verstanden. Wieviele überlebensfähige Betriebe wurden von der Treuhand mit dem Argument „fehlende Rücklagen für Neuinvestitionen“ platt gemacht – OHNE zu berücksichtigen, dass ein VEB-Betrieb ja grundsätzlich keine solchen Rücklagen schaffen KONNTE.

      Bei allem Verständnis für die Schließung von Schrottbetrieben (von denen es sicher sehr viele gab) – die Treuhand war der Treibriemen für die Arbeitsplatzvernichtung im Osten, die nicht selten durch Frühverrentung mit den damit verbundenen Tricksereien kaschiert wurde.

      Ich kann diese Nieten in Nadelstreifen bzw. in Hosenanzügen/Designerkostümen nicht mehr sehen, bei denen Inkompetenz Einstellungsvoraussetzung ist – was in den Amigosystemen der Politik quasi den Normalzustand darstellt…

      Sicher stand Rohwedder Finanzeliten, Linksterroristen und Stasi-Destabilisierern im Weg – und wurde deshalb ermordet.

      • „B. Breuel als angebliche Wirtschaftsexpertin hat das Prinzip von VEB-staatseigenen Betrieben schlicht nicht verstanden.“
        Sie gehen von Inkompetenz aus, weil sie glauben das genau dieses Ergebnis nicht das eigentlich Ziel war.
        Man hat mit voller Absicht die funktionierenden DDR Betriebe als aller erstes ausgeschaltet. Diese hätten eine Konkurenz zu den Betrieben aus dem Westen werden können. Das wollte man nun wirklich nicht. Darum mußten die ganz schnell und mit jeder beliebigen Begründung abgewickelt werden.
        Grade die Konsumgüterhersteller. Wenn die Betriebe im Osten erstmal auf bunte Verpackungen umgestellt hätte und angefangen hätten Werbung zu machen hätten, nachdem Sie eine Zeit lang die neuen Westprodukte ausprobiert haben die Ostdeutschen wieder die Ihnen bekannten Produkte und Marken gekauft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätten sich auch Kunden im Westen gefunden.
        Man hat quasi die gesamte DDR Industrie vorsätzlich abgewickelt. Das hatte nichts mit Inkompetenz zu tun.

    • Auch nie!!! zu vergessen: B. Breuel als angebliche Wirtschaftsexpertin hat das Prinzip von VEB-staatseigenen Betrieben schlicht nicht verstanden. Wieviele überlebensfähige Betriebe wurden von der Treuhand mit dem Argument „fehlende Rücklagen für Neuinvestitionen“ platt gemacht – OHNE zu berücksichtigen, dass ein VEB-Betrieb ja grundsätzlich keine solchen Rücklagen schaffen KONNTE.

      Bei allem Verständnis für die Schließung von Schrottbetrieben (von denen es sicher sehr viele gab) – die Treuhand war der Treibriemen für die Arbeitsplatzvernichtung im Osten, die nicht selten durch Frühverrentung mit den damit verbundenen Tricksereien kaschiert wurde.

      Ich kann diese Nieten in Nadelstreifen bzw. in Hosenanzügen/Designerkostümen nicht mehr sehen, bei denen Inkompetenz Einstellungsvoraussetzung ist – was in den Amigosystemen der Politik quasi den Normalzustand darstellt…

  • Was Herr Raffelhüschen bzgl. Verursacherprinzip, sprich Schuldzuweisung, übersieht oder unter den Tisch fallen lässt: die Generation Babyboomer hat im Wesentlichen die Wiedervereinigung gestemmt. Das waren keine kleinen Lasten, denn mit der Wiedervereinigung sind ja nicht wenige in die Renten- und Krankenkasse aufgenommen worden, die systembedingt nie eingezahlt haben. Also sollte bitte Herr Raffelhüschen da etwas besser differenzieren, was nicht bedeutet, dass man alles so belassen kann, wie es jetzt ist. Die Union trägt die Hauptverantwortung dafür, dass die Rente nicht mehr sicher ist, bzw. nicht mehr finanzierbar.

  • Schon 1990. ging durch den Beitritt der DDR Rentner das Verhältnis von Beitragszahler zu Empfänger von 2,8 auf einen Schlag auf 2,1 zurück. Schon damals hätten alle Alarmglocken läuten müssen. Passiert ist – nix!

  • Ich bin auch aus dieser „Boomergeneration“. Wir haben aber zwei Kinder in die Welt gesetzt (1989 und 1991)! Wenn es gerecht sein sollte, dann sind die Verursacher die die keine Kinder haben. Sehe ich aber heute, wie Eltern bei der Berechnung der Rente behandelt werden, dann empfinde ich das als ungerecht! Was meiner Meinung nach überhaupt nicht berücksichtigt wird sind die Beamtenruhegelder (bis 70% der letzten Besoldungs-Einstufung!).
    Wenn ich dann noch bedenke, daß Beamte dann auch noch vorher befördert werden, um das Ruhegeld zu erhöhen, ja dann weiß ich auch nicht! Im Übrigen haben die Beamten nie für die Altersversorgung eingezahlt!

  • Nach Ansicht der Kommentare hier muss man festhalten:

    Die Deutschen haben wenig Wirtschaftsverständnis und wehren sich auch dagegen, sich mit solchen Fragen zu befassen.
    Daher mein Tip an fast alle hier: Kauft Euch Gold. Das ist und bleibt echtes wertbeständiges Geld (allerdings unter Schwankungen, deswegen nicht alles in einem Schlag in Gold).
    Damit habt Ihr seit 1971 ca. 9% Gewinn pro Jahr in DM oder später Euro und das wird so weitergehen, weil das Papiergeld immer inflationiert wird. Auf die paar Zinsen könnt ihr verzichten.
    Gold gibt es als Anlagemünzen, in Verwahrung, z.B. bei Solit oder Degussa, oder an der Stuttgarter Börse hinterlegt im Depot. Frankfurt geht auch (Xetra).

    Macht es Euch nicht so schwer.

  • Kämen die schieren Unsummen an öffentlichen, aber auch an privaten Geldern endlich frei, die zuhauf an das gebunden sind, was die Kritik der politischen Ökonomie längst als „tote“ Arbeit bezeichnet, wären zukunftsträchtig Investitionen in „lebendige“ Arbeit möglich. Es gäbe dann keine ansteigende Inflation, sondern stattdessen ein zunehmendes Wachstum. Zwar machte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder zuletzt noch im Jahr 2005 anlässlich der ihm seinerzeit von der Georg-August-Universität Göttingen verliehenen Ehrendoktorwürde auf den gesellschaftlichen Zusammenhang aufmerksam. Allerdings verhallen die Worte mutmaßlich auch künftig ungehört. Besonders verstörend ist dabei, nicht einmal im Ansatz auch vonseiten der gegenwärtig amtierenden Bundesregierung zu erörtern, was tote von lebendiger Arbeit unterscheidet, obwohl das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich spätestens in den Gründen des Urteils vom 15. November 2023 dazu anhält.

    • Übrigens: Dass angefangen vom Senat über das Präsidium bis hin zu den Dekanen die Georg-August-Universität unter völliger Absehung des Gegenstands seiner auf theoretisch angeleitet und empirisch kontrolliert erhobene Befunde rekurrierenden Rede den Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder im Frühjahr 2022 aufgefordert hat, die Ehrendoktorwürde niederzulegen, spottet sämtlich den „Göttinger Sieben“ über alle Maße. Eine aufrechte Person sieht sich dadurch gesellschaftlich ins Verhältnis gesetzt; was einen Mangel an klarer sozialer Struktur eintreten lässt, der, medizinisch betrachtet, nachweislich einen pathogenen Einfluss auf die weitere Lebensgeschichte hat. Es nimmt dann nicht wunder, wenn der Altkanzler inzwischen schwer erkrankt ist. Fraglich daher vor allem, weshalb angesichts dessen noch immer keine einzige ausschließlich dafür zuständige Staatsanwaltschaft initiativ wurde, damit die Sache endlich offen vor Augen steht?

      • Nur zur Erinnerung: Die vielleicht schärfste Kritik an dem, was als „perfekter Mord“ (Metall-Nachrichten v. 9.12.1981) ansonsten von Staats wegen auch künftig befördert ist, übte insbesondere die Belegschaft der Videocolor GmbH mit der historisch einzigartigen Besetzung des Werks im Ulmer Industriegebiet Donautal. Obwohl selbst Pfarrer der Kirche in der Arbeitswelt angesichts dessen ausdrücklich die Rahmenbedingungen der Wirtschaftsordnung als damit äußerst „unmenschlich“ (Korff et al., in: Stimme der Arbeit 3+4/1982: 42) reklamierten, sind weit mehr als vier Jahrzehnte später daraus noch immer nicht die richtigen Schlüsse gezogen worden. Insofern sollte nicht vergessen werden, dass nicht zuletzt die Verabschiedung in Sachen Rente mit eigener Mehrheit der Koalition aus CDU, CSU und SPD morgen am Freitag, den 5. Dezember 2025 womöglich bereits deshalb unvereinbar mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wäre und somit von vornherein nichtig.

  • warum ist Herr Raffelhüschen nicht Ersatz für Frau Das? Ah, er ist kompetent und passt daher nicht in das Raster für Minister.

  • Ja genau, wenn die Rentner nicht noch schneller verarmen als ohnehin schon, dann drohen katastrophale Folgen für Deutschlands Zukunft. So kennt man das Getröte der Herren Mietmäuler der Versicherungswirtschaft.
    Das Hunderte und aber Hunderte Milliarden in eine geradezu groteske Hochrüstung verpulvert werden, dass stört diese Typen nicht.
    Wenn ich schon Namen wie Raffelhüschen, Maschmeyer, Riester oder Rürup höre, wird mir nur noch übel.
    Menschen, die zwangsweise 30, 40 oder gar 50 Jahre in das Rentensystem eingezahlt haben, sollen jetzt den Gürtel noch enger schnallen, schließlich sind sie ja am Niedergang Deutschlands schuld.
    Was schwebt den CDU-Typen denn so vor? Rheinwiesenlager für Rentner mit Steckrübensuppe einmal die Woche?

    • Ganz meine Sicht ! Aber in der BRDigung regt sich bekanntlich NIEMALS nennenswerter Widerstand, wie das in anderen Ländern in bemerkenswerter Weise der Fall ist.

      Den Michel kannst du zehnmal mit Anlauf in den Hintern treten, ohne dass der einen Mucks macht. Da ist Hopfen und Malz verloren.

    • Nein, kein Rheinwiesenlager. Die Alten werden solidarisch in Viehwagen gepfercht und erst an der Ostfront rausgelassen. Da dürfen sie ihr soziales Pflichtjahr ( 5 Tage ) absolvieren und die Demokratie verteidigen.
      Und schon ist die Rentenfrage gelöst. Keine Rentner mehr, die Kosten verursachen. Die Rentenkasse kann dann aufgelöst und für wichtigere Dinge verwendet werden. Übrigens, Selenskaja braucht noch Klimpergeld zum shoppen.
      Ein Freund eines Bekannten hat mir seine Sicht auf diese Dinge vermittelt. Ob er Recht hat? Man weiß es nicht.

      • Das Rentenproblem wird eleganter gelöst mit der mRNA-Plörre.

  • Deutschland ist eh pleite- 2-3 Billionen Schulden,6-18 Billionen an Zukunftsverpflichtungen wie Renten+12 Billionen Haftung für EU Südländer.

  • Nachtrag zur Babyboomerschuld: Es wird so getan, als wären alle sogenannten Babyboomer kinderlos. Wenn überhaupt von Schuld und Einschränkungen die Rede ist, sollten diese Nachteile diejenigen treffen, die bewusst auf Kinder verzichtet haben, aber die Rente von denen entgegennehmen, die Kinder in die Welt gesetzt haben.

    • Die Boomer-Generationen haben ihre Kinder noch selbst groß gezogen. Das war deshalb möglich, weil ein Gehalt für eine Familie reichte. Nicht weil die Löhne so üppig gewesen wären, sondern weil die Kosten u. Preise viel günstiger und stabiler waren.
      Bei den Kinderlosen war es meist so, dass beide arbeiten gingen. Ergo zahlten auch zwei Beitragszahler ein, was nicht nur die Kinder der anderen finanzierte, sondern auch die Renten ihrer Eltern sicherte.
      Im Angesicht unserer ausufernden Staatsquote für Sozialleistungen, deren Gründe hier jeder kennt, halte ich es für nicht zielführend, die Schuld in der eigenen Bevölkerung zu suchen.

  • Raffelhüschen mit einer Top-Pension ohne Eigenleistungen kann hier leicht argumentieren, er bläst in dasselbe verstaubte Horn wie die Wirtschaftweisen und andere Überversorgte im Staatsdienst, deren Zahl ständig zunimmt. Vehement wehrt man sich dagegen, dass alle in EIN System einzahlen und somit solche Attacken wie derzeit unterblieben, denn Beschneidungen können staatlich Alimentierte nicht ab. Der Beamtenbund jault schon wenn man davon nur eine Silbe erwähnt. Nicht die Demografie ist das Problem, sondern die explodierenden Bürokratiekosten, Fremdentnahmen aus den Sozialkassen ohne gerechten Ausgleich und die einseitigen Zuwanderungen in diese Kassen. Müsste aber schon in den Köpfen angekommen sein, sofern man betroffen ist, leider gibt es keinerlei Lobby mehr für diesen Personenkreis, jegliche Zahlungen in einen angeblich sozialen/solidarischen „Verein“ kann man sich ersparen, mir fällt keiner mehr ein.

  • Die Kassen sind leer, weil geplündert und Zweckentfremdet. Ohne Kontrolle und frei zugänglich mit dem richtigen Parteibuch. Das nennt man auch Korruption. Wie korrupt ist Deutschland? Laut Transparancy International lag Deutschland 2014 auf einem noch akzeptablen 12 Platz im Ranking des Korruptions-Index. Auf Nummer 1 und damit am wenigsten korrupt lag Dänemark. Da ist Dänemark auch heute noch zu finden. D allerdings rutschte laut Länderdateninfo bis 2025 auf den 25. Platz ab. Im Ranking vor D und damit weniger korrupt liegen 10 europäische Staaten, darunter sieben EU- Staaten. Hat die Massenzuwanderung auch zu mehr Massen-Korruption geführt?

  • D wird sukzessive zerstört. Sozialpolitisch, ökonomisch, gesellschaftlich, ich meine machen wir uns nichts vor, das ganze folgt einer perfiden Agenda deren Umsetzung seit Jahren läuft. Die spannende Frage die bleibt ist: wann macht’s Bumm?

  • „Katastrophale Folgen abwenden…“

    Ich bin absolut sicher, dass die Multikriminellen in Berlin ganz andere Interessen verfolgen und sich hinsichtlich der katastrophalen Folgen ihres Handelns einen feuchten Kehricht scheren, wofür es bekanntlich allein aus jüngerer Zeit eine ganze Reihe von Beispielen gibt, beginnend im Jahre 2015.

  • Finanzierungsprobleme existieren doch gar nicht. Versicherungsfremde Leistungen auslagern, Gegenfinanzierung durch Ukraine, Leistungen für Landfremde, US-Besatzung etc.

  • Leider ist die Wahrheit doch das die Katastrophe nicht aufgehalten werden kann…. Sonst würde sich die Regierung nur noch mit der Wirtschaft beschäftigen damit keine Firma pleite geht oder abwandert… Es ist zu spät für den Failed Staat Germoney… Es kommt der Zusammenbruch das ist ziemlich sicher denn ohne Wirtschaft gibt’s keine Gelder mehr zum verteilen und dann ist hier Ende und der Anfang vom Kalifat da.

  • Was wird passieren ? Nur Gerede, Geplapper, Getue, Gemurkse, Gewühle, um die nächste Wahl zu gewinnen. Es wird nichts getan werden, was getan werden MUSS. Und wenn die Katastrophe da ist, dann waren andere Schuld: klar doch, die AfD. Also bitte nicht die AfD verbieten. Man braucht sie noch, um ihr die Schuld zuzuweisen.

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