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Racheakt?

Clan-Krieg in Berlin: 44-jähriger Erschossener war Onkel eines im Sommer erstochenen 30-Jährigen

Im Fall des 44-Jährigen, der am Samstag in Berlin-Weißensee erschossen wurde, gibt es neue Erkenntnisse: Der 30-jährige Neffe des Opfers wurde im Sommer am Gesundbrunnen erstochen – es stellt sich die Frage, ob es sich bei dem Mord um Rache handelt.

Im Juli 2025 wurde ein 30-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einer Männergruppe erstochen (Symbolbild). (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Am Samstag wurde in Berlin-Weißensee ein 44-Jähriger nach Angaben der Polizei „gezielt“ erschossen. Ob es sich dabei um eine Tat im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität handelt, wollten die Beamten zunächst zwar nicht bestätigen. Jetzt stellt sich allerdings heraus, dass bereits der Neffe des Opfers im Sommer vergangenen Jahres am Gesundbrunnen erstochen wurde, wie die B.Z. berichtet.

Der 30-jährige Verwandte wurde bei einer Auseinandersetzung mit einer Männergruppe am 19. Juli vor einem Café in der Bastianstraße angegriffen. Daraufhin erlag das Opfer im Krankenhaus seinen schweren Stichverletzungen. Außer ihm erlitt ein 25-jähriger Tatverdächtiger bei der Auseinandersetzung ebenfalls Verletzungen.

Bei dem Mord an dem Onkel des Opfers am Samstag soll es sich nach Angaben der Zeitung um einen Vergeltungsakt handeln. Der 44-Jährige soll in den Fokus der Verwandten des 25-Jährigen, mutmaßlichen Kontrahenten des Neffen, geraten sein.

Gegenüber der Zeitung wollte die Staatsanwaltschaft keine näheren Angaben zum aktuellen Verfahren wegen des mutmaßlichen Mordes an dem 44-Jährigen machen. „Wir ermitteln in alle Richtungen, natürlich wird diese Überlegung in die Bewertung mit einbezogen“, erklärte der Sprecher.

Der 44-Jährige saß auf dem Fahrersitz eines Transporters in der Gustav-Adolf-Straße, als nach Angaben der Polizei am Samstagmorgen ein dunkles Fahrzeug neben dem Wagen hielt. Aus diesem wurden dann mehrere Schüsse auf das Opfer abgegeben (Apollo News berichtete).

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Insbesondere im vergangenen Jahr kam es auf Berliner Straßen vermehrt zu Schussangriffen, bei denen es sich vor allem um Auseinandersetzungen verfeindeter Banden und Clans handelte. Nach Recherchen unter anderem des Tagesspiegels würden sich zunehmend rivalisierende türkische Banden wie die „Daltons“ in Europa breitmachen und sich Straßenschlachten liefern.

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16 Kommentare

  • Da hat sich also der „Clan“ der Müllers mit der Familie der Meiers angelegt?

    • Die australische Verwandtschaft bitte nicht vergessen….

  • Solange sie sich gegenseitig…
    Die habe alle keinen Mehrwert für diesen Planeten.

    • Der reine chemische Materialwert der Elemente in einem menschlichen Körper ist sehr gering und wird oft auf etwa 10 bis 100 Euro geschätzt. Die Hauptbestandteile sind Wasser (ca. 60-66%), Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff.

    • Nee, ich will die hier trotzdem nicht haben…was da an Kräften gebunden wird, die andernorts gebraucht werden……außerdem kann ein Blindgänger auch mal Unschuldige treffen….alles schon gehabt……raus mit denen, solange die noch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben……alle raus!

    • Genau, da mischen wir uns nicht ein. Das wäre kulturell unsensibel.

      • ach so

  • Die sind aber nicht auf den ungesalzenen Gehwegen ausgerutscht. Wie machen die das nur?

  • Berlin hat sich eh schon aufgegeben, mittlerweile ist es mir egal, was dort passiert.

    • Mit leider nicht, da Ende des Monats mein einziges Kind beruflich nach Berlin zieht🥹. Ich hoffe es überlebt.

  • Berichtet wird immerzu nur was Clans untereinander veranstalten. Das interessiert mich nicht. Was mich interessiert ist die Schnittstelle Clan-Zivilbevölkerung (Familien, Nachbarschaft, Schule), was dort abläuft.

  • Krankenhaus, Kosten… Wir zahlen unsere Zahnbehandlungen gerne selber. Irgendwo muß man ja sparen.

  • Statt den Clans ganz offensiv das Handwerk zu legen, guckt der Staat lieber zu und lehnt sich als Zaungast zufrieden zurück.

    • Der Staat ahnt, dass bei Gängelung der Clans diese sich das Geld auf deutlich unangenehmerem Weg holen.

  • Ups. Da hat anscheinend ein Bürgergeld-gepamperter „Friedensrichter“ versagt. Ist jetzt nicht das Hauptthema, gleichwohl nicht zu vernachlässigen. Es werden immer mehr. Frage: Wird jetzt die Sozialleistung eingestellt weil er wg. seiner „Arbeit“ gar nicht „verfügbar“ war? Ich habe das schon ich glaube 2017 auf einer Tagung empfohlen und wurde von den „Guten“ ausgebuht. Wird er jetzt gar ausgewiesen weil er nicht auf dem Boden der FDGO steht??
    Und bitte, die Fragen sind rhetorisch 😉

  • Wenn sie sich gegenseitig
    dann ist doch nicht einzuwenden
    wenn der Staat es nicht schafft
    ist es die zweitbeste Lösung.

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