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Grundsatz-Entscheidung

CDU und SPD dürfen mit: CSD Berlin schließt BSW von Pride-Parade aus

Das Bündnis Sahra Wagenknecht wurde vom CSD Berlin ausgeschlossen. Die CDU und SPD dürfen indes mitlaufen. Die Veranstalter begründen die Entscheidung mit einem Verweis auf die Grundsätze des CSD.

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Die Partei von Sahra Wagenknecht wurde von der Pride-Parade ausgeladen. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Die Partei BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) wurde von der diesjährigen Berliner CSD-Parade ausgeladen. Der Veranstalter, der Berliner CSD e. V., wies eine Anmeldung des BSW als Fußgruppe zurück, wie der Tagesspiegel berichtete. Zur Begründung erklärte der Vorstand, eine Teilnahme des BSW sei „nicht mit den Grundsätzen, Zielsetzungen und dem Selbstverständnis des Berliner CSD vereinbar“.

Das BSW reagierte indes mit Kritik auf die Entscheidung. Der Berliner Landesvorsitzende und Abgeordnete Alexander King erklärte gegenüber der Ostdeutschen Allgemeinen, dass man gerne beim CSD mitgelaufen wäre und die Absage bedauere. „Wir haben ein Gespräch angeboten, aber keine Antwort darauf erhalten“, so King. Die Entscheidung zeige seiner Ansicht nach, „dass wichtige gesellschaftliche Anliegen zunehmend parteipolitisch und ideologisch vereinnahmt werden“, so der BSW-Politiker. Er erklärte auch, dass der CSD-Vorstand seine Begründung vage gehalten habe, was die Entscheidung schwer nachvollziehbar mache.

Das BSW sei „in keiner Weise queerfeindlich eingestellt“, stellte der Politiker noch einmal fest. Eine kritische Haltung der Partei zu bestimmten Sprachreformen oder rein symbolpolitischen Maßnahmen sei keine Ablehnung der Community. Parteien wie die CDU und die SPD dürfen dagegen an der Parade teilnehmen und sind dazu explizit eingeladen. Die Berliner CSD-Parade findet in diesem Jahr am 25. Juli statt und zählt mit zehntausenden Teilnehmern zu den größten Pride-Paraden Europas.

Der Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) will in diesem Jahr auf einem eigenen Truck unter dem Namen „Regenbogenhauptstadt Berlin“ am Christopher Street Day (CSD) teilnehmen. Der Senat hat für die Parade am 25. Juli einen eigenen Bus angemeldet. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 375.000 Euro. „Für die Umsetzung der Informationsmaßnahmen und die Realisierung des Berlin-Wagens stellt die Senatskanzlei rund 140.000 Euro netto bereit“, erklärt eine Sprecherin des Senats gegenüber der B.Z. Dazu ergänzend unterstütze „die Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH das Vorhaben mit Sachleistungen im Wert von rund 235.000 Euro“.

Es ist nicht die erste CSD-Parade des Bürgermeisters. Wegner sprach sich in der Vergangenheit immer wieder für die LGBTQ-Bewegung aus und zog beim Berliner CSD mit. Im vergangenen Jahr setzte sich der CDU-Politiker zudem anlässlich des CSD, anders als einige Parteikollegen, für das Hissen einer Regenbogenflagge am Roten Rathaus ein. „Die Regenbogenfahne gehört in die Mitte unserer Stadt, sie gehört in die Mitte unserer Gesellschaft“, erklärte Wegner damals gegenüber dem Tagesspiegel.

jw

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133 Kommentare

  • Ein weiteres Beispiel für die Verschleuderung von Steuergeldern,

    118
    • Fein, ich bezahle also den Truck von Herrn Wegner mit (und seine Arbeitszeit beim CSD). Gern geschehen. Wieviel Steuergeld fließt denn ansonsten noch in das Event? (Polizeiaufgebot, Straßenreinigung, usw.)„Die Regenbogenfahne gehört in die Mitte unserer Stadt.“ Meinertwegen, wenn die einschlägigen Vereine sich engagieren. Der Staat hat sich da herauszuhalten, denn die Flagge ist kein Nationalsymbol, sondern die Repräsentanz einer eingeschränkten Interessen- und Unterstützergruppe. Da kann ja jeder kommen und verlangen, am Rathaus sichtbar zu sein.

      • Würde sich Berlin physisch auf einen Menschen reduziert sehen, wäre derselbe in dauernder psychiatrischer Behandlung.

    • Beim BSW handlt es sich um eine weitere Deutschland ruinierende Narrenpartei, , die CSDs für „ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen “ hält und unbedingt am Verjubeln von Steuergeldern oder vielmehr gepumpten Geldern dafür teilnehmen will.

      • Auch auf die AfD ist da kein Verlass:
        2ß18 wollte die Junge Alternative am ( Steuergelder verjubelnden) Berliner CSD teilnehmnen ,
        was jedoch von den Veranstaltern abgelehnt wurde.

        • Echt jetzt? Kann das kaum glauben, daher:
          Quelle dazu würd mich interessieren…

          12
        • Das war nur eine Provokation der JAfD. Ein Test, wie die Verrückten reagieren werden.

          5
    • Ich bin der Rächer der Religion des dampfenden Kothaufens.

  • Eins muß man Wegener lassen, er setzt Prioritäten und er weiß wo er gebraucht wird.

    • So ätzend/sarkastische Kurzkommentare mag ich.
      Weil: Kurz und knackig auf den Punkt gebracht 😉

      • Dito !

      • Sie wiederholen sich ständig.

        -22
        • „Sie wiederholen sich ständig“
          Nö, stimmt nicht.
          Das ist eine reine Behauptung von Ihnen.
          Und diese wiederholen SIE ständig!
          SieTroll!

          20
        • Gerdolfo langweilt sich hier aber haut trotzdem nicht ab🤣

          15
        • 🦎🦎🦎🦎🦎🦎🦎

          1
    • Stimmt, da geht er auch bestimmt nicht Tennis spielen……….

  • Hauptsache, der Tennisspieler ist wieder dabei.

  • Das ist eine Art Ehrenerklärung für das BSW. Wenn es die AfD nicht gäbe, würde ich jetzt vielleicht sogar darüber nachdenken, sie zu wählen

    • Bevor ich zu diesen CSD Klamauk in Berlin gehe fahre ich lieber 120 Schweine mit Mike Krüger nach Beirut.

    • Wenn unsere AfD die Regierungen im Lande stellt, werden diese perversen Provokationen eh eingestellt.
      So sich wie das Amen in der Kirche.

      • Nein, wer feiern will, soll feiern, es gibt nur kein Steuergeld mehr dafür, und die Veranstalter werden für die Reinigung und Entsorgung zur Kasse gebeten. Das ist nämlich im Gegensatz zu Karneval keine Brauchtumspflege.

      • Letztes Jahr wurden hierzulande für 245 CSDs bzw. Prideparaden Steuergeldmilliarden verjubelt.
        Meines Wissens ermittelt die AfD weder den genauen Betrag dafür noch will sie diesem D ruinierenden Irrsinn ein Ende setzen

        • Ein Grund mehr die AfD zu wählen.
          Danke für ihre prima Beitrag.

          2
      • Im Grunde genommen müssten Krankenkassen finanziell für solche „Anlässe“ aufkommen.

    • Ja so sind sie, die Antidemokraten…

      -28
      • Und Sie stecken wir in eine Einzelzelle bei Wasser, Brot und Nagern.
        Die mit den langen Schwäzen.

        -21
        • Wer ist „WIR“?

          10
        • Die Rächer der Religion des dampfenden Kothaufens.

          -13
  • Wie tolerant die aber auch sind.

    • Ich vermute mal, der größte Teil der CSD-Demonstrant(*innen)en gehört nicht zur Eigengruppe, sondern es sind heteronormative linke Personen, die Flagge zeigen wollen und die Gesellschaft erziehen. Die Homosexuellen, die ich kenne (nicht viele, ok), würden niemals auf solche Veranstaltungen gehen.

    • Schwule und tolerant…von wegen !

      • Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, Xanadu, dass es nicht D E N Schwulen gibt, sondern unterschiedliche, auch „Normaloschwule“. Ich, gay, distanziere mich von der queeren Szene. Ist es nicht schön, dass ein Mensch einen anderen Menschen liebt? Akzentuierung und Wertung für Sexualität (hetero, homo, bi) finde ich kontraproduktiv…

      • Echte Schwule schämen sich für diese CSD-Clowns, die tagsüber als Clown rumlaufen und abends ihr Würstchen im nassen Brötchen stecken haben, wofür sie tagsüber aber keine besondere Anerkennung bekämen.

      • Die meisten sind Denunzianten und treiben sich in Parks, öffentlichen Toiletten, dunklen Bahnhofs Ecken und sog. Dunkelräumen in Clubs rum.

        -34
        • Damit kennst du dich aus?

          23
  • „Dazu ergänzend unterstütze „die Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH das Vorhaben mit Sachleistungen im Wert von rund 235.000 Euro.“

    Und diese „Berliner Holding Hauptstadt-Marketing GmbH“ schüttelt die 235.000,- einfach mal so selbstlos aus dem Ärmel, oder wie kann man sich das als Nicht-Partner vorstellen? Da wird doch hoffentlich kein Filz an den „Sachleistungen“ kleben…

  • Gut für das BSW.

  • Veranstalter grenzt also aus… was für eine Doppelmoral…

  • Wer bezahlt diesen ganzen Zirkus eigentlich?

    • Der Steuerzahler

  • Der Grund für den Ausschluss des BSW dürfte darin liegen, dass das BSW in letzter Zeit häufiger die „Brandmauer“ gegen die AfD kritisiert hat und zudem angekündigt hat, einen AfD-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt nicht um jeden Preis verhindern zu wollen. So viel Toleranz geht den Toleranz für sich und ihr Klientel einfordernden CSD-Veranstaltern zu weit.

  • „Die CSD-Paraden sollen an den „legendären Aufstand“ der Homosexuellen am 28. Juni 1969 in der Kneipe Stonewall Inn in der Christopher Street in New York erinnern. Damals hätten Homosexuelle erfolgreich für ihre Befreiung gekämpft.

    Wenn man nachfragt, heißt es meist nur, Homosexuelle seien Opfer eines gewaltsamen Polizeieinsatzes geworden; sie hätten sich aber gewehrt und damit die Initialzündung für ihre Befreiung und den Kampf gegen „Homophobie“ gesetzt. Doch das ist nicht die ganze Geschichte.

    Die Stonewall Inn-Bar war ein mafiakontrollierter Drogenumschlagplatz. Dort wurde auch illegal Alkohol ausgeschenkt. Die Stammkunden waren Drogenabhängige, Transvestiten, erwachsene Homosexuelle und minderjährige Stricher (unter 18 Jahre), die gegen Geld den erwachsenen Homosexuellen für Sex zur Verfügung standen“ https://www.dijg.de/artikel/christopher-street-day-mythen-und-tatsachen

    • Derartige „Orte“ sind „Kläranlagen der Gesellschaft“.
      Mit Schwimmberechtigung im Klärbecken.

  • Soviel zum Thema, CSD würde für Inklusion und Toleranz stehen. 🙂

  • Wagenknecht Ehrenfrau.

  • Ein Grund mehr von vielen, nicht in Berlin am CSD noch teilzunehmen !!! Hoffe es folgen weitere !!!

    • Vor Jahren habe ich mir das Treiben noch angeschaut.
      Schon damals standen nackte (!) junge Männer auf Umzugswagen und wackelten mit dem Bobbes.
      Heutzutage habe ich jedoch Angst in die Luft gejagt zu werden.
      Ihr wisst schon von wem.

      • Ich bin halt ein ängstlicher Typ!

        • Gerdolflo glaubt er wäre ein „Typ“🤣

          -7
  • Meloni hat sich erfolgreich gegen die LGBTQ-Doktrin zur Wehr gesetzt. Wenn das BSW in den ostdeutschen Ländern mit der AfD koaliert, wäre das BSW in der Tat gegnerisch zur LGBTQ-Bewegung.
    https://cw343.wordpress.com

    • Es ist und bleibt ein Schrottlink einer Sekte des Traumyogi.

      • Das sind so die Internetschwätzer, die alles ungefiltert posten und mit Großideologien die Welt verbessern wollen…

  • Soso, die CDU und SPD “ dürfen“ mit ?
    Geht Wegner nicht lieber zum Tennisspielen?

  • Auch ein „Systemfeind“

    BVerfG verschleppt aus nachvollziehbarem Grund die Wahlprüfung. Wenn BSW reinkommt in den Bundestag kommen UNTERSUCHUNGSAUSSCHÜSSE, initiiert von AfD und BSW ❗

    • Im Totalitarismus ist weder eine Neuauszähling, noch eine Korrektur des amtlichen Ergebnisss vorgesehen!

  • … und jedes Geschlecht hat seine eigene Pippi Box. Wehe dem.

  • Wenn dieser Klimbim wichtiger ist, als die sich im freien Fall befindliche Industrie. Aber man muß Prios setzen, die Rettung der Industrie ist es auf jeden Fall nicht.

    • Die im Land einzige – neben der Rüstungs- und Drogen – bestens florierende Industrie, dürfte die Pornoindustrie sein. Mit Zentrum Berlin.

  • Es gibt „Unsere xy“ und die anderen. So funktioniert Exclusion und Rassismus. Was nicht bedacht wird, andersherum funktioniert Cancel Culture such.

  • Ich, gay, finde es bedauernswert, dass der wichtige und eigentliche Sinn (Demos für die Abschaffung des §175, Ehe usw.) des CSDs verloren gegangen ist und durch eine queere und somit ziemlich intolerante karnevalähnliche Parade ersetzt worden ist. Vor allem die affine Einstellung zu den radikalen (und schwulenfeindlichen) Palästinensern… Eine große Gefahr für Schwule, Frauen u.a. geht vom Islam aus; und das wird komplett ausgeblendet, tabuisiert und verschwiegen. Meine, auch teilw. schwulen Freunde und ich nehmen seit vielen Jahren nicht mehr an diesen Pride-Demos teil. Wir „Normalo-Schwule“ leiden auch unter diese queere Bewegung und werden sogar gelegentlich diskriminiert. …

    • Danke für Ihren sachlichen Kommentar.
      Dank ist übrigens von einem Heten.
      Wo von Schwulen – hier der kompletten Mannschaft
      eines Döner/Pizza-Ladens immer mal wieder angebaggert worden ist. Bis ich denen mal sagte – mag ich nicht.
      Danach war dann diesbezüglich Ruhe – und ich hol immer mal wieder was da – kein Problem – man kann sich sogar mit den Leuten immer wieder über Gott und die Welt unterhalten.

      Das ist Normalität – der CSD-Käse ist es jedenfalls NICHT. Nach meiner Meinung jedenfalls…

      • Danke, Ossi, ich komme mit Heteros auch bestens aus. Auch ich werde angebaggert, von Frauen, aber ich sage ihnen sanft, dass ich auf ihr Angebot nicht eingehen möchte, es aber als Kompliment auffasse.
        Für mich spielt es keine Rolle, welche Sexualität usw. jemand hat. Mein Freundeskreis besteht aus Heten, Homos, Juden, Christen, Frauen, Männern, Deutschen, Ausländern, Dicken, Dünnen, Großen, Kleinen… Genial so. Und Sie, Ossi, scheinen tolerant zu sein. 👍

  • Wer nicht Mitglied im Lotterladen ist, darf beim bunten Narrentreiben nicht mitspielen.

    Das sagt doch ganz deutlich, welchen Parteien rechtschaffene Bürger noch vertrauen können.

  • Einfach mal absagen…auf Demos darf mitlaufen wer will… Oder der Veranstalter übernimmt alle Kosten inklusive Polizei etc… Einfach mal alle diese Randgruppen erden…

  • Zumindest hat man jetzt schwarz auf weiß,wo die Merkelpartei zu verorten ist.
    Ganz links außen.

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