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Kampfjet-Eskorte

Bombendrohung gegen Austrian-Airlines-Maschine aus Tel Aviv – Notlandung in Bulgarien

Erneut ist an Bord eines Flugzeugs, das nach oder aus Tel-Aviv abflog, zu einer brenzlichen Situation gekommen. Eine Maschine auf dem Weg nach Wien musste nach einer Bombendrohung in Bulgarien notlanden.

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Eine Austrian-Airlines-Maschine musste nach Bombendrohung notlanden. (IMAGO/Jan Huebner)

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Eine Bombendrohung bei einem Flug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines auf dem Weg von der israelischen Stadt Tel Aviv nach Wien hat zu einer Notlandung der Maschine in Bulgarien geführt. Die Flugbesatzung landete notgedrungen in der Hauptstadt Sofia, teilte das bulgarische Verkehrsministerium am Sonntag mit. Alle Passagiere seien nach der Landung in Bulgarien sofort in Sicherheit gebracht worden.

An Bord des Airbus sollen sich 51 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder befunden haben, hieß es vonseiten der Fluggesellschaft. Nach einer Durchsuchung der Maschine, der Crew und aller Passagiere konnte man keine gefährlichen Gegenstände an Bord feststellen, so die Nachrichtenagentur Reuters. Der Flug konnte anschließend nach der Untersuchung fortgesetzt werden.

Nach Daten des Programms Flightradar24 war das Flugzeug gegen 21:10 Uhr in den Luftraum Rumäniens eingetreten, dann nach Süden gewendet und zurück in Richtung Bulgarien geflogen. Laut der Plattform ADS-B Exchange gab die Maschine zur gleichen Zeit ein Notsignal ab. Das bulgarische Verkehrsministerium teilte mit, die Luftwaffe habe einen Kampfjet vom Typ MiG-29 zur Begleitung der Linienmaschine entsandt. Nun untersuchen die Behörden den Vorfall.

Es ist nicht die erste brenzlige Situation in einem Flugzeug, das von oder nach Israel fliegt. Ende September hatte in einer Maschine der Fluggesellschaft FlyDubai ein Co-Pilot auf dem Flug von Dubai ebenfalls nach Tel Aviv den Hauptpiloten angegriffen und versucht, das Cockpit zu übernehmen.

Mitfliegende Passagiere konnten den Angreifer überwältigen, und eine zweite Cockpit-Crew landete die Maschine mit 166 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern in Saudi-Arabien. Nach Angaben der Ermittler wollte der aus dem Oman stammende Angreifer einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Tel Aviv verüben.

jw

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8 Kommentare

  • >>Das bulgarische Verkehrsministerium teilte mit, die Luftwaffe habe einen Kampfjet vom Typ MiG-29 zur Begleitung der Linienmaschine entsandt.<<

    Na da waren die Passagiere bestimmt erleichtert.

  • Es ist ein Paradoxon: Man kann die sicherste Festung der Erde bauen, doch gegen einen Anruf aus der Ferne ist sie machtlos. Der internationale Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bleibt beim Schutz vor Ort weltweit die ungeschlagene Nummer eins – die lückenlose Bodensicherheit in Israel agierte völlig fehlerfrei, denn es war keine echte Bombe an Bord.

    Der Denkfehler: Der beste Airport kann nicht wissen, wer am Apparat sitzt, wenn eine anonyme Drohung mitten im Flug bei Behörden im Ausland eingeht.

    Täter schmuggeln heute keinen Sprengstoff mehr, sondern pflanzen Angst in die Köpfe. Fallt das Reizwort „Tel Aviv“, riskiert niemand einen Bluff. Ein Fake-Anruf reicht, um Kampfjets hochzujagen und unschuldige Menschen in Todesangst zu versetzen. Die Festung in Israel steht unerschüttert – aber gegen diesen feigen Psychoterror aus der Distanz schützt sie nicht!

    • Das geht eben mit amerikanischen Steuergeldern.
      Wo sind eigentlich die Anti-Ukraine Hetzer und Hasser wenn es um die Steuergelder für Israel und deren Militärhaushalt geht.

  • Knallen bei der Berliner SED-Bezirksleitung Neukölln schon die alkoholfreien Sektkorken?

  • Soll sich das Spielchen jetzt bei jeder Hoax Meldung wiederholen? Also, Kampfjets, Notlandung? Wäre was an Bord gewesen, dann hätten die Täter bestimmt nicht die Notlandung abgewartet.

  • Eine Bombendrohung ist eine Meldung wert, doch russische Sabotage durch echte Bomben kriegt nur maximal kurze Aufmerksamkeit.

    Israel liefert übrigens Flugzeugtechnologie an Russland um Ukrainer zu ermorden.

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