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„Enorme Freisetzung von Treibhausgasen“

Bidens Klima-Chef sorgt sich wegen CO2-Bilanz von Bomben in der Ukraine

Für Bidens Klima-Chef, der früher US-Außenminister war, ist eine große Sorge im Ukraine-Krieg die „enorme Freisetzung von Treibhausgasen“ durch explodierende Bomben. Es ist nicht das erste Mal, dass er zum Krieg mit entsprechenden Klima-Sorgen irritiert.

In einem kürzlich erschienen Interview mit dem US-Sender MSNBC zeigte sich Ex-US-Außenminister und Bidens aktueller Klimachef John Kerry besorgt über die „enorme Freisetzung von Treibhausgasen“ durch den Ukraine-Krieg. 

Er sagte dem Sender: „Wenn Bomben explodieren, wenn Klärgruben oder Kraftwerke usw. beschädigt werden, kommt es zu einer enormen Freisetzung von Treibhausgasen, Methan, Sie wissen schon, aus der gesamten Familie der Treibhausgase, und das Ergebnis ist, dass sich das Problem verschärft.“ Kurz danach schob er dann noch hinterher, dass er natürlich die Ukraine im Krieg unterstütze.

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Kerry hat in der Biden-Regierung den eigens für ihn geschaffenen Posten des Präsidialen Sondergesandten für das Klima inne. In der US-Regierung, wo es keinen Umwelt- oder Klimaminister gibt, ist er damit der ranghöchste Regierungsbeamte zu Klimafragen und berichtet direkt an den Präsidenten. In der Rolle ist Kerry zudem auch Mitglied des für Außen- und Verteidigungspolitik entscheidenden Nationalen Sicherheitsrats der USA.

Kerry irritierte bereits in der Vergangenheit mit Klima-Äußerungen zum Ukraine-Krieg

Bereits beim Beginn der russischen Invasion der Ukraine irritierte Kerry mit Aussagen zum Klimawandel. Damals war er u.a. besorgt, dass Berichterstattung über den Krieg dafür sorgt, dass man den „Fokus der Leute und sicherlich die Aufmerksamkeit großer Länder“ für den Klimawandel verliert, weil diese durch den Krieg „abgelenkt“ werden. 

Während Obamas zweiter Amtszeit bekleidete Kerry den Posten des US-Außenministers und verhandelte u.a. das Pariser Klimaabkommen mit. In seine Amtszeit fällt auch die russische Annexion der Krim und der russische Stellvertreterkrieg in der Ostukraine. Die US-Regierung unter Obama lehnte damals die Lieferung „tödlicher“ Waffen an die Ukraine ab, erst die Trump-Administration lieferte solche.

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