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Biden: Viel Gutes durch Opfer für Klimaschutz

Es werde „viel Gutes kommen, von den Opfern, die man bringt“, um seine Klima-Politik umzusetzen, sagte US-Präsident Biden kürzlich am Rande einer Umwelt-Veranstaltung.

Als Biden ein neues „National Monument“ nahe dem Grand Canyon einweihte, sprach er auch zum Klimawandel. Vor allem ein Satz sticht dabei heraus: „Es wird viel Gutes kommen, von den Opfern, die man bringt, um die Klimakrise zu bewältigen“, sagte der US-Präsident am Dienstag am Grand Canyon. 

Anders als zahlreiche Grüne in Deutschland – Ricarda Lang bezeichnete einst die Grünen als die kommende Wirtschaftspartei – scheint Biden damit die negativen Auswirkungen seiner Klima-Transformationspläne auf die Wirtschaft einzugestehen – auch wenn er sie offensichtlich schönreden will.

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Politisch setzt sich Biden für eine Implementierung von Teilen des ursprünglich „Green New Deal“ (GND) genannten Programms des linken Flügels der Demokraten ein. Der GND, der vor allem unter selbstbezeichneten demokratischen Sozialisten seiner Partei populär wurde, soll durch hohe Staatsausgaben, Subventionen und staatliche Umverteilung einen vermeintlich sozial verträglichen Klimaschutz möglich machen. 

Seine Vize-Präsidentin sprach zuvor darüber, für Klimaschutz die Bevölkerung zu reduzieren

Bidens heutige Aussage ist nicht die erste Kontroverse der letzten Monate, die sich um Klimapolitik handelt. Erst vor wenigen Wochen sorgte auch Vizepräsidentin Kamala Harris mit einem vielbeachteten Versprecher für Furore unter Republikanern, als sie implizierte, dass man für erfolgreichen Klimaschutz die Population reduzieren müsse. 

Seine Aussage tätigte Biden als er das „Baaj Nwaavjo I’tah Kukveni-Ancestral Footprints of the Grand Canyon National Monument“ einweihte, ein über 4000 Quadratkilometer großes Lebensgebiet zahlreicher Stämme der amerikanischen Ureinwohner. Die Beförderung zu einem „National Monument“ kommt nach langem Engagement seitens vieler Aktivisten und Politiker der demokratischen Partei. Dieser Status soll das Gebiet vor Umweltverschmutzung und dem Ausbau des Uranbergbaus in die Region schützen. 

Der neue Status des Territoriums ist jedoch nicht unumstritten. Um die Abhängigkeit von russischem Uran zu senken, beschäftigte sich der US-Kongress erst kürzlich mit Möglichkeiten für neue Uranminen. Mit dem neuen Status des Gebiets, werden diese Unternehmungen zurückwerfen. Auch Farmer, die bisher das weitläufige Gebiet als Weideplatz für ihre Tiere genutzt haben, werden wirtschaftlich darunter leiden. 

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