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Absurde Verdrehung

Bei pro-Hamas Demo: Linke Demonstranten rufen „Frau, Leben, Freiheit“

Bei einer antiisraelischen Demo am Mittwochnachmittag in Berlin-Neukölln haben mehrere pro-palästinensische Demonstrantinnen „Frau, Leben, Freiheit“ gerufen. Das zeigt eine Videoaufnahme. Der Slogan ist aus der Widerstandsbewegung gegen die Unterdrückung von Frauen durch das iranische Regime bekannt. 

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„Jin, Jian, Azadi“, ruft eine Gruppe von Frauen am Mittwochnachmittag auf dem Hermannplatz in Berlin. Der Slogan bedeutet übersetzt aus dem Kurdischen „Frau, Leben, Freiheit“ und stammt ursprünglich aus der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung des späten 20. Jahrhunderts. Inzwischen ist der Spruch jedoch vor allem von der Widerstandsbewegung im Iran bekannt, die gegen die gewaltsame Unterdrückung von Frauen durch das iranische Regime einsteht. Ein Protest, der vielen Frauen in Iran schon das Leben gekostet hat. 

Diese Worte also, die für den Widerstand gegen islamistische Frauenverachtung stehen, rufen pro-palästinensische Demonstrantinnen in Berlin. Eine Videoaufnahme zeigt drei Frauen, die den Spruch auf dem Hermannplatz rufen und dabei ihre Fäuste in die Luft recken – eine von ihnen hat ein Palästinenser-Tuch um ihre Schulter gehängt. Andere Videos zeigen, dass die Frauen auch vorher mit den anderen Demonstranten „Free, free Palestine“ – „Freiheit für Palästina“ skandiert haben. 

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In den vergangenen Tagen hat die palästinensische Terrororganisation Hamas – mit der sich die Frauen bei der Demo offensichtlich solidarisieren – zahlreiche Frauen mit ihren Familien und Kindern verschleppt und brutal ermordet. Auf dem Friedensfestival in Israel, bei dem 260 junge Menschen von der Hamas ermordet wurden, sollen zahlreiche Frauen vergewaltigt worden sein, bevor sie getötet oder verschleppt wurden. Die Hamas-Terroristen haben Videos im Internet verbreitet, in denen sie getötete oder verletzte Frauengeiseln triumphierend durch die Straßen fahren. Unter ihnen die deutsch-israelische Staatsbürgerin Shani Look, die sich laut ihrer Mutter derzeit in einem Krankenhaus in Gaza befinden soll (Apollo News berichtete). 

Mit den Terroristen, die diese schrecklichen Verbrechen – offensichtlich auch gezielt an Frauen – verübt haben, solidarisieren sich die Berliner Demonstrantinnen, während sie das Land, dem dieses unvergleichbare Grauen angetan wurde, verurteilen. Eine Verdrehung, die im besten Fall an der Berliner Bildung zweifeln lässt – jedoch vermutlich vor allem die enorme ideologische Verblendung bezeugt, die viele antiisraelische Demonstranten aus Deutschland antreibt. 

Auch Apollo News war am Mittwoch bei der Demo am Hermannplatz vor Ort. Unser Reporter Sebastian Thormann gab einen Lagebericht: 

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