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Am Jahrestag des Anschlags

Amadeu Antonio Stiftung vergleicht Rechtsextreme mit Breitscheidplatz-Islamist

Vor sieben Jahren raste ein IS-Terrorist mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, 13 Menschen wurden getötet. Nun vergleicht die Amadeu Antonio Stiftung die Ideologie Rechtsextremer mit der des islamistischen Attentäters.

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Gerd Eichmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vor genau sieben Jahren fand auf dem Berliner Breitscheidplatz der schlimmste Terroranschlag der wiedervereinten Bundesrepublik statt. Die Amadeu Antonio Stiftung nahm es sich deshalb zur Aufgabe, an jenen 19. Dezember 2016 zu erinnern – und islamistische Attentäter mit Rechtsextremen zu vergleichen. In einem Thread auf X, vormals Twitter, nennt die Stiftung die Namen der 13 getöteten Opfer, erinnert an den islamistischen Anschlag und die 67 Verletzten, die teilweise bis heute unter den Spätfolgen leiden, „ohne je wirklich angemessene staatliche Unterstützung erfahren zu haben.“

Anschließend führt die Stiftung aus, dass der Täter „im Namen einer Ideologie“ handelte, die sich gegen Demokratie, gegen Vielfalt sowie Freiheit und somit auch gegen die „Gleichwertigkeit aller Menschen“ richtet – und in diesen Punkten, so die Stiftung, „gleichen sich Rechtsextreme und Islamisten.“

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Der Thread endet mit einem Verweis auf den kürzlich vereitelten Terroranschlag (Apollo News berichtete) zweier Jugendlicher und der Erinnerung, dass „Islamismus tötet.“ Die Analogie mit Menschen rechtsextremer Gesinnung wird allerdings nicht weiter ausgeführt.

Am 19. Dezember 2016 war der Tunesier Anis Amri mit einem LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gerast und hatte 13 Menschen getötet sowie 67 weitere teilweise schwer verletzt, bevor er flüchten konnte. Vier Tage später wurde Amri bei einer Personenkontrolle in Italien, nachdem er eine Waffe gezückt hatte, von zwei Polizisten erschossen.

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