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Ilse Aigner

Grüner Nouripour kritisiert Merz in Bundespräsidenten-Frage: „Wichtiges Personalverfahren entglitten“

Der ehemalige Grünen-Chef Omid Nouripour wirft Merz vor, dass ihm in der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten „erneut ein wichtiges Personalverfahren entglitten“ sei. Für die CSU-Politikerin Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin hat Nouripour Sympathien.

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Omid Nouripour kritisiert Merz für das Auswahlverfahren für den nächsten Bundespräsidenten (IMAGO/Manfred Segerer)

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Der ehemalige Grünen-Chef Omid Nouripour hat Bundeskanzler Friedrich Merz im Auswahlverfahren für den neuen Bundespräsidenten kritisiert. Merz sei „erneut ein wichtiges Personalverfahren entglitten“, sagte Nouripour, der aktuell Vizepräsident des Deutschen Bundestages ist, dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Er musste von mehreren Seiten dazu gebracht werden, eine Kandidatin zu präsentieren, die breit getragen werden kann.“

Merz hat sich im bisherigen Verfahren von seiner Schwesterpartei, der CSU, überrumpeln lassen. Diese hatte sich als Erste auf Ilse Aigner als Kandidatin festgelegt – offenbar mit Erfolg. Einem Bericht der Tagesschau zufolge soll am kommenden Montag Ilse Aigner als Bundespräsidentschaftskandidatin von CDU und CSU präsentiert werden. Merz, der das Thema Kandidatennominierung auch nach Ansicht von CDU-Vertretern lange „schleifen ließ“, versuchte zuletzt noch, den Anspruch der Christdemokraten auf die Benennung eines Kandidaten anzumelden – doch dafür war es zu spät.

Nouripour selbst findet, dass Aigner „eine gute Kandidatin“ ist. Die Grünen selbst werden sich mit der Personalie jedoch erst beschäftigen, sobald diese offiziell nominiert worden ist. Bisher haben sich die Grünen vor allem dafür eingesetzt, dass bei der Bundespräsidentschaftswahl zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Frau in das wichtigste Amt des Landes gewählt wird.

Bei der Wahl zum Bundespräsidenten am 30. Januar wird es neben Aigner noch weitere Kandidaten geben. Neben der AfD hat der ehemalige Tagesschau-Moderator Constantin Schreiber, der vom BSW als Wahlmann aufgestellt wurde, ebenfalls angekündigt, eine Person zu nominieren.

In der Vergangenheit hatten auch die Freien Wähler und die Linke eigene Kandidaten aufgestellt. Diese hatten aber jeweils keine Chance. Bei den vergangenen drei Bundespräsidentschaftswahlen stand der Bundespräsident bereits vor der Wahl fest, da sich jeweils ein breites Bündnis hinter Steinmeier beziehungsweise Gauck versammelt hatte. Die letzte richtige Wahl zwischen zwei aussichtsreichen Kandidaten gab es 2010. Damals konnte sich Christian Wulff als Kandidat von Union und FDP im zweiten Wahlgang mit 50,2 Prozent gegen seinen Konkurrenten Joachim Gauck durchsetzen, der von SPD, Grünen, Freien Wählern und SSW nominiert worden war.

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11 Kommentare

  • Wenn ein Nouripour einen Merz kritisiert…Comedy pur!

  • Der grüne Maulheld ist keinen!!! einzigen Satz wert…
    Ich will über das faschistoide und antisemitische Pack nichts mehr lesen!!

  • Claudia Roth for President! Immerhin repräsentiert sie eine große Bevölkerungsgruppe: Die vereinigten Antisemiten. Grün ist sie auch. Und eine Frau. Also Bitte!

  • Herrlich wie sich diese minderwertigen Altparteien anstellen

  • Herzlichen Dank, Herr Nouripour. Ist es Ihnen also auch aufgefallen. Oder ist das Thema einfach zu seicht, sodass auch Sie sich zu Wort melden können. Zu seicht? Nicht das Amt. Aber diese Notiz an einen Staatssekretär weitergeben, müsste eigentlich vom Portier aus aufwärts für ziemlich viele machbar sein: „Namen für Nachfolge auflisten. Namenliste abstimmen. Wenn einig, mich informieren. Mir selber fällt kein Name ein. “ Für einen selbsternannten großen Strategen (Merz), der Europa schon im Krieg mit Russland sieht (oder sehen will), für den ist so eine Notiz natürlich überfordernd. Was erwarten sich die Leute? Wie kann jemand wie Merz wissen, dass man sich um die Nachfolge gut 6 vorher kümmern lässt?

  • Nouripour hätte gerne Göring-Eckardt und Merz hätte gerne seinen Amthor zur Wahl gestellt. Somit ist Söders Aigner die Qual der Wahl.

    • Eigentlich hätten wir alle gerne dich gewählt.

    • und waehrend sie sich streiten, und das volk sich das maul zerreisst, freut sich der dritte….

      **Ukraine-Hilfen: EU steuert auf 200 Milliarden Euro Schulden zu
      Die Erträge aus eingefrorenem russischem Vermögen reichen bei Weitem nicht aus: Für weitere Milliardenhilfen an Kiew dürfte die EU neue gemeinsame Kredite aufnehmen müssen. **

      **EU-Beamte: 4,1 Prozent mehr Gehalt – Brüssel braucht 207 Millionen extra**

      15 gehaltserhoehungen , auch rueckwirkend, in 10 jahren fuer bruessel.

      und wer darf das alles bezahlen?

      sucht schonmal euer kleingeld zusammen.

  • Ich lach mich weg, der kleine fette Islamist mal wieder …

    Auch so ein Emporkömmling, der nur über die Liste in eine gehobene Position gekommen ist …
    Hat der schon mal irgendwas konstuktives getan, geschweige denn zu ARBEITEN ?

    Die gehen mir alle sowas von auf den Sack !!

  • Der fette Islamist nervt!

  • Hat der Grüne Maulheld auch noch was zu melden?

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