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Migrationsstrom

Ceuta: 70 Prozent der Asylbewerber geben an, wegen ihrer Sexualität verfolgt zu werden

In Ceuta halten sich immer noch noch rund 10.000 vorwiegend marokkanische Migranten auf. Laut der Polizei geben inzwischen rund 70 Prozent der Asylbewerber an, in ihrem Herkunftsland wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt zu werden.

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Vorwiegend marokkanische Migranten in Ceuta (IMAGO/ZUMA Press)

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Nach dem massenhaften Ansturm afrikanischer Migranten Ende Juli halten sich Mitte Oktober laut der spanischen Zeitung El Nacional noch rund 10.000 Migranten in der spanischen Exklave Ceuta auf. Nach Angaben des spanischen Innenministers Fernando Grande-Marlaska wurden seitdem knapp 1.200 Asylanträge gestellt. Bei rund 70 Prozent der zuletzt eingereichten Anträge soll Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung als Asylgrund angegeben worden sein. Das geht aus einer Recherche der Tageszeitung ABC unter Berufung auf Polizeiquellen hervor.

In den ersten Wochen nach den Grenzübertritten hätten die Migranten demnach zunächst überwiegend wirtschaftliche Gründe genannt. So hätten viele Antragsteller auf fehlende Arbeitsmöglichkeiten in ihrer Heimat verwiesen oder erklärt, sich in Spanien bessere Lebensbedingungen zu erhoffen. In den vergangenen Wochen habe sich dieses Bild jedoch deutlich verändert. Immer mehr Migranten begründeten ihre Asylanträge nun mit einer Verfolgung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung.

Nach Schätzungen aus Polizeikreisen stammen rund 95 Prozent der Asylanträge von marokkanischen Staatsbürgern. Die Polizei vermutet laut ABC, dass die veränderten Begründungen mit einer gezielten Beratung der Migranten zusammenhängen könnten. Demnach würden einige Antragsteller möglicherweise Hinweise erhalten, mit welchen Angaben sie ihre Chancen auf Asyl in Spanien verbessern könnten. In Marokko können etwa gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

Auch die spanische Lokalzeitung El Pueblo de Ceuta berichtet von einem solchen Wandel. Raúl Piera, Vertreter der spanischen Polizeigewerkschaft SUP in Ceuta, erklärte dem Blatt, etwa drei Wochen nach den Grenzübertritten hätten bereits zwei Drittel der Asylbewerber eine Verfolgung wegen ihrer sexuellen Orientierung geltend gemacht. Mittlerweile liege dieser Anteil seiner Einschätzung nach sogar bei 90 Prozent. Eine amtliche Statistik liegt dazu allerdings nicht vor.

Ende Juli gelangten innerhalb von zwei Tagen nach späteren Angaben der spanischen Regierung rund 72.000 Migranten nach Ceuta. Die meisten kehrten anschließend nach Marokko zurück. Ceutas Regierungschef Juan Vivas kritisierte die Reaktion der sozialistischen Regierung unter Pedro Sánchez als verspätet und unzureichend. Wie es zu dem Massenansturm kommen konnte, ist weiterhin nicht abschließend geklärt. Sánchez verteidigt das Vorgehen seiner Regierung und bestreitet, fahrlässig oder unzureichend gehandelt zu haben.

ahz

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11 Kommentare

  • Da fallen mir ja leider direkt ein paar Möglichkeiten zur Überprüfung ein, die ich hier natürlich nicht weiter ausführen kann/darf/möchte.

  • Bei den Behörden wird Verfolgung aufgrund der Homosexualität vorgeschoben.
    Nach erfolgter Einbürgerung verfolgen sie dann ganz selbstverständlich Homosexuelle.

    So sieht’s aus…

  • Mit welchen Lügen und Tricks hier vorgegangen wird, dank Beratung durch linke NGOs.

  • Wenn ein solcher überdacht besteht, dann kann und sollte man diese Gründe nicht mehr akzeptieren. Ein Rechtsstaat würde das so machen.

  • Das haben ihnen die Schleuser-NGOs eingeredet, damit sie sich ein Asylverfahren erschleichen können.

  • Mit so einem Bloedsinn kommt man im doofen Europa durch!

  • So lächerlich. In ein paar Monaten lungern die selben Typen am Hauptbahnhof herum und verticken Drogen

  • Sexuelle Orientierung…!?
    An den Bauernverband in Ceuta: Paßt auf eure Ziegen auf…

  • Deswegen gibts keine Vergewaltigungen in Ceuta. Die mögen gar keine Mädels.

  • Und deswegen vergewaltigen die dort Frauen und Mädchen… Die lügen das sich die Balken biegen, die sind gekommen um abzusahnen und und ihre kriminellen Adern ausleben zu können.

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