Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Apollo A Icon
Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank Freunden von Apollo News »

Werbung:

Zollstocker Dienstagszug

„Finanzierungskatastrophe“: Erster Karnevalszug in Köln wegen zu hoher Sicherheitskosten abgesagt

Ein erster Karnevalszug in Köln muss wegen zu hoher Sicherheitskosten abgesagt werden. Der Vorsitzende des Vereins hinter dem Zollstocker Dienstagszug spricht von einer „Finanzierungskatastrophe“. Die Auflagen seien nicht zu stemmen.

Von

Szenen vom Rosenmontagszug 2026 (IMAGO/Panama Pictures)

Werbung

Seit 65 Jahren ist der Zollstocker Dienstagszug ein fester Bestandteil des Kölner Karnevals. Doch damit ist im nächsten Jahr Schluss – die Auflagen und Sicherheitskosten seien zu hoch, meint der Veranstalter. Der Vorsitzende des Vereins „Freunde des Zollstocker Dienstagszuges“, Michael Siegenbruck, spricht von einer „Finanzierungskatastrophe“. 

Mit den immensen Kosten für den Sicherheitsdienst fange es an, sagte Siegenbruck dem Kölner Stadt-Anzeiger. Allein die Auflagen seien kaum zu stemmen. Sie würden „immer strenger“. Ein Zug koste jedes Jahr 13.000 Euro, und die müsse man auch jedes Jahr einnehmen. 

Zwei Schulen und ein Verein hätten aus wirtschaftlichen Gründen bereits abgesagt, erklärte Siegenbruck weiter. Man sei aber nicht nur auf seine knapp 80 Mitglieder, sondern vor allem auch auf Sponsoren und „Goodwill“ angewiesen. In diesem Jahr sei „alles zusammen“ gekommen. 

Deswegen erklärte man am Montag mit „schwerem Herzen“, dass der Dienstagszug im Jahr 2027 nicht durchgeführt werden könne. Siegenbruck hofft darauf, dass man im Folgejahr „eine Lösung“ für den Zug findet, der laut Kölner Stadt-Anzeiger im Rekordjahr 2024 rund 1.500 Teilnehmer hatte. 

Im letzten Jahr mussten bereits zahlreiche Volksfeste wegen zu hoher Sicherheitskosten und wegen Terrorgefahr abgesagt werden. Das traf etwa den Faschingsumzug in Kempten, der jedes Jahr von Tausenden Menschen besucht wurde, sowie mehrere Fastnachtsumzüge im Umkreis von Mannheim (mehr dazu hier und hier). 

Lesen Sie auch:

Ein bisschen Terror muss man ja verstehen

• 56

Der Veranstalter des Berliner Bölschefestes erklärte etwa, dass man die Straße „gegen Angriffe von Personen mit Fahrzeugen nicht ausreichend sichern“ könne. Auch mehrere Weihnachtsmärkte konnten wegen der hohen Sicherheitsauflagen und der damit verbundenen Kosten nicht stattfinden – etwa in Overath (Apollo News berichtete hier und hier). 

ps

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

108 Kommentare

  • Gerade in Köln wurde die linke Politik, die die öffentliche Sicherheit gefährdet und deshalb Veranstaltungen teurer macht, immer gewählt und lautstark unterstützt von allen Parteien außer der AfD.

    Deshalb: kein Mitleid.

    Wahlen haben Konsequenzen.

    114
    • Kölner Karnevalsvereine haben sich auch am Kampf gegen Menschen beteiligt, die vor diesen Zuständen gewarnt haben.

      • Genau! Und nun ist der Eintrittspreis ins eigene Land unbezahlbar geworden. Die Die Kölner Armleuchter, sollten es mit einer Armlänge versuchen.

    • Linke und Grüne wollen doch, das deutsche Traditionen immer mehr verschwinden, durch ein diffuses Multikult ersetzt werden.

    • Wer Links/Rot/Grün wählt, der muss eben auf so manchen Spaß verzichten. Na ja, Hauptsache schön bunt in der Stadt. Mein Tipp: Immer eine Armlänge Abstand halten…

    • @Philoktet: Vielleicht findet sich im Kalifat NRW ja ein Gönner, der es ermöglicht, wenigstens einen Anti-AfD-Wagen sicher durch die Stadt zu schieben?

    • Kindskopf.

      -60
      • Ich finde Sie lustig!
        Bitte weiter so.

      • Haben Sie so ein kleines und verkümmertes Ego Atlas, dass Sie hier immer wieder negativ auffallen müssen?

        • Was soll er machen, wenn seine Fähigkeiten keine sinnvollen Beiträge zulassen?

          21
        • Bitte nicht dissliken oder kommentieren. Darauf wartet es/sie/er ja nur. Einfach nicht beachten, dann ist bald Ruhe.

          6
        • Mi-hi-jau.
          Mi-hi-hi-jauuuh.

          -33
      • Bitte beachten Sie Ihre Medikamentenverordnung!
        Chronische kognitive Dissonanz ist zwar nicht heilbar, aber die damit einhergehende verbale Logorrhoe kann gemindert werden …

        • Du siezt Menschen im Internet, die du verachtest, und das ist bei Weitem noch deine kleinste Störung.

          -4
  • Das musste ja so kommen.
    Unsere Kultur geht unter. Immer mehr 🙁
    Nur mal so nebenbei gefragt: Wie teuer sind eigentlich die Sicherheitskosten für öffentliche Ramadanfeste und wer bezahlt diese?

    • Beim Ramadan braucht es keine Sicherheiten. Denn ein Islamist würde niemals ein Ramadanfest über den Haufen fahren. Islamisten im Land führen nur Krieg gegen die so genannten „Ungläubigen“. Also gegen uns.

    • Nahe Null.

    • Vielleicht wird der Ramadan ja auch irgendwann abgesagt – aus Sicherheitsgründen.

    • Die Veranstalter verlassen sich voll und ganz auf die westliche Toleranz, die sich als zuverlässiger Schutz erwiesen hat. Die Kosten haben unsere Vorväter in den Zeiten der Aufklärung getragen.

    • Ich hab noch nie was von budhistischen, christlichen oder jüdischen Angriffen auf Andere gehört.

    • Da gibt es keine Sicherheitskosten! Oder haben Sie schon mal davon gehört, das Islamisten in ein Islamisches Fest mit dem Auto fahren??

  • „Niemandem wird etwas weggenommen, weil Flüchtlingen geholfen wird. Nirgendwo ist gekürzt worden“, erklärte im März 2016 der damalige Chef der Unions-Bundestagsfraktion, Volker Kauder.“

    Vielleicht mal an Herrn Kauder wenden, der diese unsägliche „Flüchtlingspolitik“ mitgetragen hat, und Kostenübernahme anfordern!

    • Kauder verdrückte sich „wegen Krankheit“, bevor sein Betrug aufflog. Heute ist er gesund und munter.

    • Altmaier

  • Und sie merken immer noch nichts…

    • „Köln ist bunt! Aufstehen gegen rechte Hetze!“

      Das ist die Kölner Reker-Schallplatte mit Sprung.

      Nun hat Köln eben ihren riesigen Kamel-Tempel, den viele dort sogar sehr schön im offiziellen Skyline-Stadtlogo finden, aber eben bald keinen Karneval mehr. Und dass, obwohl die Kölner ihren Karneval als Garant für ihre endlosen Kuckuckskinder doch so sehr lieben…

  • Bei den Ausgaben, die Köln leistet, um Migranten in Hotels unterzubringen,
    kann man nicht auch noch ein paar tausend Euro für Sicherheit ausgeben.

  • Funktioniert das mit der Armlänge Abstand nicht mehr?

  • Ja die Merkel-Poller und co. haben eben ihren Preis. Dafür sind wir jetzt aber die bunte weltoffene Gesellschaft.

    • Köln ist eine links und migrantisch versiffte Stadt. Hoffnungslos.

  • Müssen jetzt Tillys schöne AfD-Hasswagen in der Garage bleiben?

    • Tilly – ist der nicht schon geraume Zeit tot und ruht in Altötting?

  • Was solls.
    Bei dem Wandel unserer Bevölkerung gibt es in einigen Jahren ohnehin keinen Karneval mehr.

  • Wer braucht schon Karnevalsumzüge? Das Wichtigste ist doch, daß in der warmen, sicheren Festhalle gegen die AfD gekeift wird. Anschließend geht’s mit der Sicherheitslimo nach Hause, und alles läuft wie bisher.

  • Hier habe ich ein wichtiges Zitat: „Niemandem wird etwas weggenommen.“ Es stammt von Volker Kauder und ist zehn Jahre alt. Herr Kauder: Das ist falsch. Unsere Kultur wird uns weggenommen!

  • „In der nächsten Zeit sollen außerdem weitere Flüchtlinge nach Zollstock kommen und in neuen Unterkünften leben. Eigentlich kein Problem, doch: „Auf Facebook gibt es da so ein paar Leute, die sich dagegen wehren wollen“, erzählt Siegenbruck. „Aber das sind nur ein paar wenige, die sich im Internet trauen, laut zu sein – das ist nicht Zollstock!“ (luh)“(Kölner Stadtanzeiger, 01.10.2018)

    Nein. Doch. Ooh.

    • Das stimmt. Das ganze Schreiben im Internet, wo auch immer, bringt gar nichts. Deshalb lässt man uns ja auch schreiben, das ist okay. Es ändert nichs…

  • Würden die Kosten, die die Coesfelder Liste verursachen wird, sowie die daraus resultierenden Folgekosten, ausreichen, um die Sicherheit zu finanzieren?

    • Dann bräuchte es diese Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr.

  • Kölner Grundgesetz:
    1. Et es wie et es. (Es ist, wie es ist.)
    2. Et kütt, wie et kütt (Es kommt, wie es kommt.)
    3. Et hätt noch immer jot jejange (Es ist noch immer gutgegangen.)
    Könnte man mit den weiteren „Artikeln“ fortsetzen. Deswegen, Kölner, beschwert euch nicht.

  • Ja schön, weiter so…

  • Wir haben uns unterworfen.

  • Schutz vor inneren Feinden ist teuer.

  • Dieses Land schafft sich ab. In wenigen Jahren wird es die Traditionsvereine nicht mehr geben.

  • ..wieso das denn? …ist doch alles so schön bunt hier!

    • So bunt wie Karneval?,,?

  • Würde Apollo eine Umfrage machen, so sind es Dutzende von abgesagten Veranstaltungen, wenn nicht Hunderte. Ein aktuelles Beispiel: Konstanz, die Stadt am Bodensee kann sich den 24h-Flohmarkt nicht mehr leisten. Einen Flohmarkt? Den zudem nicht die Stadt finanziert, sondern alle, die ihren Standplatz von der Stadt kaufen müssen. Es sind mehrere Hundert, die von der Stadt Stände kaufen. Dieser Flohmarkt diente bisher als eines der wichtigsten Ereignisse, das Tausende Besucher nach Konstanz brachte und mit ihnen viel Umsatz. Nun die Absage. Zugeben musste die grüneUnions-Stadt, dass es die Security-Kosten sind. An die 250.000Euro, wenn man den offiziellen Angaben glaubt. Es könnte auch nur die unterste Grenze sein. Warum es überhaupt solch horrender Sicherheitskosten bedarf, das sagt die Stadt nicht eindeutig. Sie nennt -als mehr oder weniger einzigen Grund- ein absolut singuläres Ereignis: Eine (telefonisch und auch nur vorgetäuschte) Bombendrohung. Niemand wurde bisher gefasst.

    • @ miriam
      Geliefert wie gewählt – Kein Mitleid ! Teaser: Schaut euch bitte mal die „Sicherheitskräfte“ an. Fällt euch etwas auf ?

      • Schläfer……

      • faule säcke murren gegen die kartoffel..

  • Schliesst die Scheunentore endlich dann geht es uns wieder besser.
    Alles andere ist der Untergang des Abendlandes in alter Form.

  • Warum brauchen wir auf einmal diese hohen Sicherheitsvorkehrungen? Und wer hat das Sagen in Köln? Denkt mal nach, beim Fastenbrechen auf öffentlichen Plätzen habe ich noch keine Poller oder Fahrzeuge zur Absperrung gesehen. Wenn ihr wollt, dass das so bleibt, dann wählt weiter das, was ihr in Köln gewählt habt.

  • Liegt nicht am Stadtbild sondern an der AfD. 😉

    • Sie haben >LongTagesschau< gehen sie zum Arzt oder nehmen sie wieder ihre Pillen.

      • Quatsch – Bratwurst und Spritze.

    • Hält man im Kopf nicht aus

      Da fällt mir nur ein
      „Vollkommen verblödet“!

  • Reicht die Armlänge Abstand doch nicht?

  • „Im letzten Jahr mussten bereits zahlreiche Volksfeste wegen zu hoher Sicherheitskosten und wegen Terrorgefahr abgesagt werden.“ – Woher kommt denn diese „Terrorgefahr“? Von Menschen mit Bleibeperspektive?

Werbung