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„Rote Hilfe“

Nach Eralp-Eklat: Linken-Fraktionschef Pellmann tritt linksextremistischer „Roter Hilfe“ bei

Im Zuge des Eklats um die Mitgliedschaft von Linken-Politikerin Elif Eralp bei der „Roten Hilfe“ hat nun der Linken-Fraktionschef Sören Pellmann eine Mitgliedschaft in der Organisation abgeschlossen. Eine solche NGO sei wichtig, meint er.

Sören Pellmann ist Fraktionschef der Linken. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Nach der öffentlichen Kritik an seiner Parteikollegin Elif Eralp ist der Linken-Fraktionschef Sören Pellmann der linksextremistischen Organisation Rote Hilfe beigetreten. Diesen Schritt, über den zunächst die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, bestätigte Pellmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Er begründete seinen Beitritt mit dem Einsatz für rechtsstaatliche Prinzipien: „Eine solche NGO ist wichtig, wenn es darum geht, dass es faire Gerichtsverfahren gibt, in denen sich Verfahrensbeteiligte durch Anwältinnen und Anwälte vertreten lassen können. Insbesondere auch dann, wenn sie sich diese nicht leisten können“, so der Bundestagsabgeordnete.

Die Rote Hilfe wird vom Bundesverfassungsschutz beobachtet und gilt als „die größte und eine der wichtigsten Gruppierungen im deutschen Linksextremismus“. Der Verein unterstützt vor allem linke Straftäter, indem er ihre Geldstrafen übernimmt – allerdings nur, wenn die Verurteilten nicht mit den Behörden kooperiert haben. Der Verein steht auch mit den wegen Gewaltverbrechen verurteilten Linksextremisten der „Hammerbande“ in Verbindung. Die Eltern der Angeklagten sammeln Geld und nutzen als Spendenkonto ein Konto der Roten Hilfe, wie eine Recherche von Apollo News zeigt.

Der Verfassungsschutz sieht in der Erstattungspraxis des Vereins „einen Legitimationsrahmen für die Begehung von Straf- und Gewalttaten“. Die Auswahl der erstatteten Fälle lasse erkennen, dass „die Anwendung von Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung nicht nur befürwortet, sondern auch unterstützt“ werde.

In den vergangenen Tagen war rund um die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und ihre Unterstützung der Roten Hilfe ein Skandal entstanden. Eralp, die Regierende Bürgermeisterin werden könnte, war, wie die FAZ berichtete, bis 2025 jahrelang Mitglied der linksextremen Gruppe.

Die Landesgeschäftsstelle der Linkspartei teilte der FAZ mit, dass Eralp in den Verein eingetreten sei, weil „sie unterstützen wollte, dass Menschen einen juristischen Beistand haben, die sich für linke und soziale Themen engagieren, auch wenn sie selbst nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen“. Über Jahre hinweg sei sie „passives Mitglied“ gewesen. Über ihre Mitgliedschaft habe sie auf der Homepage des Abgeordnetenhauses „immer transparent“ informiert. Letztes Jahr sei sie dann wegen inhaltlicher Differenzen aus dem Verein ausgetreten, bevor sie Spitzenkandidatin wurde.

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51 Kommentare

  • Jetzt bekommt der Begriff „Staatsterrorismus“ eine ganz neue Bedeutung.

    • Eine solche NGO sei wichtig, meint er.!
      Das haben NS Funktionäre auch über die SA und SS gesagt !

      • Das Bild oben ist ohnehin bezeichnend. Die Leute merken es einfach nicht, aber immer schreien „Nie wieder ist jetzt!“

  • Nun, wer sich in diesem Lande keine Rechtsvertretung leisten kann, dem steht über das gewährte Armenrecht ein Pflichtanwalt zu, wo Anwaltszwang herrscht – und den darf man oft sogar selbst wählen.

    Mit der sog. „Roten Hilfe“ liegt der Fall indes etwas anders: Deren „Juristen“ vertreten nicht nur ihre Mandanten, sondern teilen deren Ansichten und befürworten sogar deren Taten. Deren strafrechtliche Verfolgung bezeichnen sie gerne, ausgiebig und völlig ungehemmt als „Politjustiz“, „politische Verfolgung“, „Gesinnungsjustiz“, „kapitalistische Systemrechtsprechung“, „Klassenjustiz“ etc. Gleichzeitig wird dort die Forderung erhoben, das „kapitalistische Schweinesystem“ durch eine sozialistische Revolution zu beseitigen.

    Wer sich im Kampf dafür strafbar macht ist eben ein politisches Opfer des Kampfes gegen den Kapitalismus/Faschismus, weshalb sie sogar die schwersten Straftaten für gerechtfertigt halten.

    • Solche Anwälte sollten von der Kammer überprüft werden, ob sie sich mit evtl. Tätern nicht sogar gemein machen. Anwälte dürfen sich vermeintlichen erkennbaren Lügen ihrer Mandaten nicht anschließen.

    • Linker Terrorismus dient doch schließlich immer einer guten Sache!

      Die ermordeten Gulaghöftlinge, die an der Zonengrenze Erschlossenen, die im China, Nordkorea und der Ukraine Verhungerten, sie alle starben für eine bessere Welt, so die Sicht der linken Faschistenden (x/d).

    • Man, man, man, was ist denn das für ein Geschwurbel ?
      Armenrecht ? Pflichtanwalt, Anwaltszwang usw.; einfach mal alles in den mixer, gut verquirlen und dann als Wortsalat ausschütten. Für Apollo hier reicht das allemal.

      Ihr hier verfügt über gefährliches Halbwissen.
      Aber hey, vllt. macht ja mal der ominöse „Dr. jur. Karl Krumhardt“ den Erklärbär.

  • Strategisch klug war dieser Schritt nicht. Seinen Kollegen in Berlin hat er damit einen Bärendienst erwiesen. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte…

  • Spitzenklasse! Ein Bundestagsabgeordneter tritt der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Roten Hilfe bei – und das soll die Verteidigung unserer Demokratie sein? Wer so offen Organisationen unterstützt, die unsere Rechtsordnung verachten, zeigt ganz deutlich, wie viel ihm das Grundgesetz wirklich bedeutet. Danke für die Entlarvung. Aber Hauptsache, die AfD wird ständig belehrt. Unfassbar!

  • Er sieht halt ein, dass er Hilfe braucht.

  • Die Rote Hilfe sieht in Lina E. von der Hammerbande eine verfolgte Antifaschistin.
    Die Rote Hilfe solidarisiert sich mit der RAF-Terroristin Daniela Klette.
    Herr Pellmann tritt in die Rote Hilfe ein.
    Na super …

    Er sollte sich überlegen, ob er nicht zumindest auch eine Mitgliedschaft beim Weißen Ring erwägen könnte.
    Obwohl … das würde er vielleicht auch als zu wenig spektakulär im „antifaschistischen“ Kampf empfinden …

    Aber wer weiß …?

  • Zuerst dachte ich, die Meldung sei Satire!

  • Genau da gehört er auch hin.

  • Die Gefahr droht von rechts.
    Die Gefahr droht von rechts.
    Die Gefahr droht von rechts.
    ODER????

    • Wenn ein Politiker der Linksextrempartei rechts neben Ihnen steht, dann auf jeden Fall.

  • Der hat bestimmt einen schwarzen Ledermantel im Kleiderschrank.

  • Rechts erhält – Links zerstört

  • In Berlin gibt es bald eine gesichert Linksextremistische „Rote Hilfe“ Regierung.

    • Und jetzt?

      -29
      • Nix. Gerdolfo stellt wieder dumme Fragen.

      • Man merkt immer deutlich, wenn du nichts Pseudo Intelligentes zu posten hast, kommt diese dümmliche Frage. Schau lieber Katzenvideos oder mach was sinnvolles mit deiner Internetzeit in der Geschlossenen! 😛

      • Wieder in Sachen AgitProp unterwegs, Genosse Salonkommunist?

  • Merke: Es gibt gute kriminelle Vereinigungen und es gibt schlechte kriminelle Vereinigungen… .

  • „Faschismus, Nationalsozialismus, Marxismus und Kommunismus [ist] nichts anderes als eine verfeindete Verwandtschaft derselben Familie, als dieselben giftigen Sumpfpflanzen ein und desselben ungeistigen Nährbodens.“ Franz-Josef Strauß

  • Und wo bleib eine Reaktion von CDU, SPD, Grünen, verfassungsschutz oder gar Bundespräsidenten ?

  • AfDler sollten jetzt der IB, dem Institut fuer Remogration, und aehnlichen Rechten Organisationen beitreten.

  • Fragt doch mal bei der Sparkasse Göttingen warum die denen ein Konto geben und ob sie sonst noch Konten irgendwelcher Terrorunterstützer führen.

  • Wieso braucht man eigentlich Anwältinnen und Anwälte, wenn man sich für „linke und soziale Themen“ engagiert?

    Abenteuerlich, wie Elif Eralp versucht Menschen für dumm zu verkaufen.

  • Die menschen- und freiheitsverachtende SED hat überlebt und gedeiht prächtig.

    • Bärbel Bohley, hatte Recht! Die Dreckskommunisten gewinnen die Oberhand!

  • Ist das jetzt ein Vulgärdemokrat?
    Weiß das schon Hape Kerkeling ?

    • Spring, spring, spring übers Stöckchen, spring.
      Brav. Ja, fein!

      -33
      • Befassen Sie sich mal mit einem Geschichtsbuch zu Zypern, Jugoslawien, Iran, Kaschmir, Ukraine, Nordirland, Katalonien, Sowjetunion, DDR, China usw.

      • Gerdolfo, treib es heute hier nicht wieder zu dolle. Wir kürzen sonst dein Bürgergeld.

  • Daniela Klette lebte 30 Jahre nach der Auflösung der RAF im Untergrund. Vorher hat sie bewaffnete Raubüberfälle begangen und Sprengstoffattentate verübt. Für sie hat sich die „rote Hilfe“ im Zuge ihres Prozesses finanziell und moralisch unterstützend eingesetzt. Eine Partei, die all dies gutheißt und sogar noch unterstützt will offenbar dem Rest des Rechtsstaats, den wir noch haben, den Garaus machen. Wo sind die Verbotsphantasien gegen diese Staatsfeinde ?

    • ….finanziell und moralisch unterstützend!

      ..und raten Sie einmal, wer bzw. aus welchen Mitteln diese NGO finanziert wird?

      Indirekt sind wir alle „Rote Hilfe“, ob wir wollen oder nicht.

      • Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Für mich gilt das allerdings nicht. Ich lebe nämlich nicht mehr in Deutschland.

  • Für einen Moment dachte ich, ihr lasst das „linksextremistisch“ oder das „… vom Bundesverfassungsschutz beobachtet…“ einfach so stehen, obwohl ihr beim Thema AfD ja zu recht oft darauf hinweist, dass das unhinterfragte übernehmen dieser Einordung zu kritisieren ist. Erst mit dieser Begründung kann man sich ja ansatzweise eine Meinung bilden, ob das wirklich extrem ist oder nicht und ob man nach eigenen Wertekanon das auch so sieht wie der Verfassungsschutz.
    Doch ihr habt geliefert und es genau erklärt, wieso diese Einordung erfolgt. Danke dafür. Habe mein Vertrauen anscheinend hier in ein gutes Nachrichtenportal gelegt.

  • Das dürfte dann wohl eine ganz gezielte Machtdemonstration sein …………….. der sich Grüne und SPD selbstverständlich unterwerfen werden (geht ja schließlich um Pöstchen), in dem sie die sog. Sondierungsgespräche in Berlin weiterführen. Hier wird ein linksextremer Block geschmiedet. Bleibt nur die Frage, wie sich die CDU verhält.

  • „…der offizielle Eintritt in die Rote Hilfe ist ein Witz, der gehört er quasi aus Geburtsrecht an.“

  • Finde ich gut!

    Besoffen von einem regionalen „Wahlerfolg“ von 24% (76% dagegen) lässt die Linke nun alle Bestandteile ihres schlechtes Kostüms „Demokratie“ freimütig fallen.

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