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SPD verliert

AfD dominiert bei allen Berufsgruppen – 50 Prozentpunkte Vorsprung bei Arbeitern

Bei Arbeitern ist die AfD in Sachsen-Anhalt führend: 59 Prozent dieser Berufsgruppe entschieden sich für diese Partei. Die SPD kommt lediglich auf sechs Prozent. Auch in den anderen Berufsgruppen ist die AfD führend.

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Die AfD ist in Sachsen-Anhalt als neue Partei der Arbeiter hervorgetreten. (IMAGO/Revierfoto)

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Die AfD hat in Sachsen-Anhalt bei den Arbeitern ein gewaltiges Rekordergebnis eingefahren. Laut der aktuellen Schätzung von Infratest dimap (Stand 0:36 Uhr am Montagmorgen) kommt die AfD bei den Arbeitern auf 59 Prozent. Damit liegt sie 50 Prozentpunkte vor der CDU, die als zweitplatzierte Partei weit abgeschlagen ist.

Lediglich 9 Prozent der Arbeiter wählten die CDU. Die Linkspartei wurde von sieben Prozent der Arbeiter gewählt, SPD und BSW erhielten jeweils sechs Prozent und die Grünen fünf Prozent. Die einstige Arbeiterpartei SPD ist damit abgeschrieben, wie sich zeigt.

Auch bei den Angestellten und Selbstständigen liegt die AfD deutlich vorne. Bei den Angestellten kommt die Partei auf 46 Prozent. Die Grünen und die CDU wurden von jeweils 12 Prozent dieser Berufsgruppe gewählt. Die Linkspartei kommt auf neun und die SPD auf acht Prozent innerhalb dieser Wählergruppe.

Ähnlich sieht das Ergebnis bei den Selbstständigen aus. Die AfD kommt bei den Selbstständigen auf 52 Prozent der Stimmen, die CDU erhielt 18 Prozent und die Grünen 14 Prozent. Das BSW wurde von den Selbstständigen überhaupt nicht gewählt und liegt bei 0 Prozent. Lediglich drei Prozent der Selbstständigen wählten die Linke. Für die SPD entschieden sich sieben Prozent.

Selbst bei den Rentnern stimmten 38 Prozent für die AfD. 26 Prozent entschieden sich für die CDU. Allerdings zeigt eine Aufschlüsselung nach Altersgruppen, dass die Wähler, die älter als 70 Jahre sind, etwa zu gleichen Teilen CDU und AfD gewählt haben. Damit haben vor allem ältere Wähler zum Wahlergebnis der Christdemokraten beigetragen.

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Die Zahlen des Meinungsforschungsinstituts haben sich im Laufe des Wahlabends wie üblich noch leicht verändert und können das auch in Zukunft tun. Am Sonntagabend war etwa der AfD-Anteil bei den Arbeitern noch auf 61 Prozent taxiert worden. Bei den Daten handelt es sich um Schätzungen, die sowohl auf der Nachwahlbefragung als auch auf tatsächlichen Wahlresultaten basieren.

Insgesamt kommt die AfD in Sachsen-Anhalt laut dem vorläufigen Endergebnis auf 43,8 Prozent. Die CDU hat ihr Ergebnis mehr als halbiert und kommt nur noch auf 17,2 Prozent. Das BSW hat mit 5,3 Prozent den Einzug in den Landtag geschafft. Auf die Linkspartei entfallen 8,6 Prozent der Stimmen. Die SPD konnte sich leicht verbessern und kommt auf 9,3 Prozent. Die Grünen fahren für ihre Partei ein Rekordergebnis von 8,9 Prozent ein.

mra

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22 Kommentare

  • Die Wahlkämpfer Merz und Amthor werden der CDU noch „bessere“ Ergebnisse bringen.

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    • Man braucht so einen Hofnarren, Zauberlehrling, Clown und Cheerleader in gewissen Kreisen. Das ist da wie im Feudalismus, man lässt die Puppen tanzen.

      4
    • @Juerge.pr: Die Beiden suchen bereits eine freie Gartenlaube und einen passenden Termin für ihren Auflösungsparteitag. Der Södolf will wohl seine zur Verfügung stellen.

      4
      • oder in der Datscha von Merkel.

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    • 4,9 Prozent. Gerne.

      Wäre Merz dort aufgetreten, hätte er die Union nicht halbiert,
      sondern gevierteilt.

      Vierteilen der eigenen Leute ist keine gute Gewohnheit.

      Da bleibt dann hinterher niemand mehr übrig, der weiterhilft.

      4
  • In allen Berufsgruppen, in allen Altersgruppen stärkste Kraft, zum Teil mit enormen Abstand. Das ist das eigentliche Spitzenergebnis dieser Wahl, es zeigt die Zukunft und noch mehr die Vergangenheit.

    8
  • Von allen Bevölkerungsschichten, Alters- und Berufsgruppen wählbar:
    DAS ist es, was eine wahre Volkspartei ausmacht.

    SPD und CDU waren mal Volksparteien. Sie besaßen die breite Zustimmung der Gesellschaft und gaben sie freiwillig auf.

    Wofür eigentlich?
    Für Ideologien, die dem Land und seinen Menschen zum Schaden gereichen und den Erfordernissen unserer Zeit nicht gerecht werden.

    Warum dieser Verfall? Weil man keine guten Leute mehr hat, sondern nur noch Parteisoldaten, die noch nie den rauen Wind der freien Wirtschaft gespürt haben.

    Sie haben keine Problemlösungen, sondern schaffen Probleme, die sie nicht lösen können.

    Und da kommt so eine AfD und bietet all das an, was die gebrauchten Parteien losgelassen und aufgegeben haben.

    4
    • „Damit haben vor allem ältere Wähler zum Wahlergebnis der Christdemokraten beigetragen.“

      Kein Wunder. Sitzen doch die „älteren Wähler“ viele Stunden täglich vor ihrem Fernsehgerät und werden daher ununterbrochen von den links-grünen Medien gefüttert. So etwas prägt das Gehirn.
      Außerdem gibt es wohl noch sehr viele ältere Wähler, die ein Leben lang stets treu die CDU wählten, die noch nicht gemerkt haben, dass es diese CDU, so wie sie ihnen ihren Hirnen fest gespeichert ist, schon lange nicht mehr gibt.

      1
  • Die Taktik von Merz die Arbeiterklasse als faul und larmoyant zu bezeichnen ist voll aufgegangen…für die AfD.
    Bin gespannt was er zur neuen Work-Life-Balance der CDU-Abgeordneten, die ihr Mandat verloren haben, sagen wird.

    8
  • Wurden denn die Berufsgruppen „Beamte“, „NGO Mitarbeiter“, „Soziologiestudenten“, „Verfassungsschützer“ und „Bürgergeldempfänger“ auch gefragt? Schon sieht das Ergebnis ganz anders aus…

    0
  • Dieses Wahlergebnis ist für mich ein Indiz dafür, dass die wertschöpfend Tätigen (die also etwas herstellen, was man verkaufen kann) langsam die Ausplünderung durch die Staatsgetreuen und die Staatsbetreuten satt haben.

    4
  • Bis zum letzten Tag machte das Establishment eine völlig inhaltsbefreite Hass-Kampagne gegen die AfD – und machte damit bis zum letzten Tag Wahlkampf FÜR die AfD. Den Bürgern wurde nicht erklärt, welche Inhalte womöglich besser sind – sondern nur, warum die Wahl der AfD moralisch verwerflich sei. „Unsere Demokratie“ hat die Wähler veralbert – und sie genau dorthin getrieben, wo „Unsere Demokratie“ die Wähler eben gerade nicht haben wollte.

    Wer Millionen Bürgern erklärt, ihre Wahlentscheidung sei unanständig, überzeugt sie nicht. Er treibt sie erst recht zur Urne. Ergebnis: eine Rekord-Wahlbeteiligung.

    „Unsere Demokratie“ wird ihren Kurs erst dann ändern, wenn der Wähler ihr Mandate, Ämter und Geld vollständig entzieht.

    Auf Warnungen reagiert die Kaste nicht. Nur auf Abwahl.

    3
  • Nun stellt sich aktuell die Frage, was mit den zwei fehlenden Arbeitern nicht stimmt !
    Es gibt k e i n e Alternative zu einem 180 Grad turnaround mithilfe der AfD. Es wird teuer, schmerzhaft für einige aber erfolgreich für sehr sehr Viele werden. Die AfD bringt unser Land zurück !

    11
    • „Damit haben vor allem ältere Wähler zum Wahlergebnis der Christdemokraten beigetragen.“

      „… die älteren Wähler…“. Das bedeutet also, dass der CDU peu a peu ihre „Konsumenten“ wegsterben.
      So einfach erledigt sich also das Thema CDU.
      Super!

      0
  • Tja werte SPD, das kommt davon wenn man nur noch Bürgergeldempfänger und Migranten im Blick hat, und dazu mit grüner Politik die Arbeiter und deren Interessen aus dem Auge verliert, bzw. diese VERRÄT. Die stramm linken wandern dann zum „Original“ (Linke) oder wandern nun zur AfD. Nur weiter so, das Totenglöcklein läutet schon…….

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  • 59 % bei den Arbeitern – und die SPD bei gerade einmal 6 %. Deutlicher könnte der politische Wandel kaum ausfallen. Besonders bitter für die einstige Arbeiterpartei: Die AfD erreicht längst nicht mehr nur einzelne Wählergruppen, sondern liegt auch bei Angestellten und Selbstständigen vorne.

    Wer solche Ergebnisse weiterhin nur als „Protest“ abtut oder über die Wähler schimpft, macht es sich zu einfach.
    Wer die Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht mehr erreicht, verliert ihr Vertrauen.

    Weniger Belehrung, mehr Zuhören wäre vielleicht ein Anfang.

    Demokratie bedeutet auch, Wahlergebnisse zu akzeptieren und ihre Ursachen ernst zu nehmen.

    Die Wähler – als Souverän und damit Auftraggeber für die Politiker – haben entschieden – und dieses Signal ist unübersehbar.

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  • Da haben die Volkserzieher aus Berlin ganze Arbeit geleistet. Ein fettes Dankeschön an die SPD, die über Jahre hinweg bewiesen hat, dass ihr die Arbeiterklasse am Allerwertesten vorbeigeht. Ganze 6 Prozent für die einstige Arbeiterpartei in Sachsen-Anhalt – das ist kein Denkzettel, das ist die verdiente politische Beerdigung.Die Arbeiter wählen jetzt zu 59 Prozent AfD. Fast drei von fünf! Aber hey, liebe Genossen, schuld sind natürlich nur die „unmoralischen“ Wähler, die eure grüne Bevormundung, das Bürgergeld-Paradienstleistungsprogramm und die ungesteuerte Migration einfach nicht kapieren wollen. Weniger herablassende Belehrungen und mehr echtes Zuhören hätten vielleicht geholfen, aber dafür reicht die intellektuelle Kapazität in den Chefetagen ja nicht mehr aus.Selbst bei Angestellten und Selbstständigen dominiert das blaue Ergebnis komplett. Das Land wird flächendeckend blau. Macht ruhig weiter so mit euren inhaltsleeren Hass-Kampagnen. Ihr seid die besten Wahlhelfer

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  • Ich höre immer im ZDF: Amthor hat Ahnung, Amthor hier und Amthor da.
    Was will er uns verbieten, der Kleine in seinem Konfirmandenanzug?
    Der soll erst mal sein Kinderzimmer aufräumen, den Müll runterbringen und seine Schularbeiten machen. Dann darf er draußen Kreisel spielen und Dreirad fahren.

    3
  • Aus der Arbeiterpartei ist eine Ausbeuterpartei geworden.

    Es reicht nur noch dazu eine unqualifizierte Hauptschülerin zur Bundesministerin zu machen und einen, der keine Zahlen kann, zum Bundesfinanzminister.

    Es reicht aber nicht mehr, den Arbeitern irgendetwas anzubieten als Ausplünderung, Bevormundung und Hausdurchsuchungen um 6 Uhr morgens.

    Doch, Politoffizieren wie Sven Hüber verhilft Nancy Faeser auch noch dazu, „unsere“ Demokratie mitzugestalten. Von Mielke lernen heißt siegen lernen.

    1989 hat das Volk erklärt: wir wollen nicht mehr von Honecker Mielke und den ihren regiert werden. Jetzt schüttelt Sachsen Anhalt zum zweiten Mal das Joch des staatsozialistischen Gewaltstaats ab.

    2
  • Wer als ehemals große und stolze Arbeiterpartei SPD über Jahre nix Besseres zutun hatte, als die Wähler zu verarschen, die pol. Opposition zu verteufeln und mit Sozen vom Schlage eines Stegners, wessen einzige Qualifikation rumpöbeln und beleidigen ist, eines Klingbeil, der den Bürger bis zum letzten Tropfen fiskal ausquetscht, und von Wirtschaft und Ökonomie genau Null Ahnung hat *was i.d.R. in die Natur der Sozen ist), eine Bullshit Bas, die AG als Feind sieht sowie eine Genossin Behrens, die im NS bzw im DDR/SEF-Stil die politische Opposition von Wahlen ausschließt, hat den Untergang zu 100% verdient. Nehmt die Union an die Hand macht es der FDP nach: folgt den Weg in die Bedeutungslosigkeit! Seit JAHRZEHNEN an der Macht! Ihr habt den Zustand dieses Landes zu verantworten! Ihr gehört politisch weg! Die Verursacher der Probleme waren noch nie die Problemlöser!

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  • Wer sind die 24% selbstständige, die die vereinte Linke wählen? Nur selbstzerstörerisch oder auf staatsknete aus?

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  • Unser sächsischer Pinocchio, immerhin ein Vize-Chef der sterbenden CDU hat sich noch gar nicht zu Wort gemeldet. Er wird doch nicht ausgetreten sein?

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