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LAG „Palästinasoli“

Kritik sei „Hetzkampagne“: Linke Gruppe verteidigt antisemitischen Rapper-Auftritt

Die Landesarbeitsgemeinschaft „Palästinasolidarität“ der Berliner Linken verteidigt den antisemitischen Auftritt des Rappers Dahabflex und bezeichnet kritische Berichterstattung als „Hetzkampagne“. Zuvor hagelte es auch seitens der Grünen Kritik an dem Auftritt.

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Der linksextreme Rapper Dahabflex sorgte mit antisemitischen Songs bei einer Wahlkampfveranstaltung der Berliner Linken für Kritik. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Nach dem antisemitischen Auftritt des linksextremen Rappers Dahabflex bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Berlin-Neukölln am Samstag hagelte es Kritik an der Berliner Linken. Jetzt solidarisiert sich unter anderem die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) „Palästinasolidarität“ der Berliner Linken mit dem Rapper.

„Wir werden nicht einknicken und weiter sagen, was ist“, schreibt die Gruppe in einem Post auf Instagram. Die kritische Berichterstattung bezeichnet die LAG Palästinasolidarität als „Hetzkampagne“ und „Intervention der Reichen und Mächtigen dieser Stadt“.

Nicht nur die linke Gruppe, sondern auch die Bundessprecherin der Linksjugend Solid, Maria Lara Moubarak, drückt indirekt ihre Unterstützung für den Auftritt aus. So teilte sie zuletzt auf Instagram einen kritischen Kommentar des linken Magazins Jacobin über die Reaktionen auf den Auftritt mit dem Titel „In der Politik ist Angriff immer die beste Verteidigung“.

Bei seinem Auftritt am vergangenen Samstag sang Dahabflex bei der Veranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ auf dem Herrfurthplatz den Song „Stop the Genocide“. Wie der Tagesspiegel berichtet, kamen unter anderem die Zeilen „Yalla Yalla Intifada – Westbank, Palästina, Gaza“ sowie „Death to the IDF“ („Tod der israelischen Armee“) vor. Das Publikum tanzte dazu und sang mit, während Palästinaflaggen geschwenkt wurden.

Der Auftritt sorgte für eine Welle der Empörung. „Die Berliner Linke hat ein Antisemitismus-Problem. Bis dieses Problem, und einige andere, eindeutig gelöst sind, kann es keine Zusammenarbeit geben“, kritisierte unter anderem der grüne Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky am Sonntag auf X die Veranstaltung.

Neben dem Grünen-Politiker zeigte sich auch der Berliner Spitzenkandidat der Grünen, Werner Graf, entsetzt über den Auftritt des Rappers bei der Wahlkampfveranstaltung. Graf forderte die Distanzierung der Partei. Andernfalls lasse sich „daran zweifeln, ob diese Linke in Berlin überhaupt regieren kann und will.“

Derweil hat sich zumindest die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, gegenüber der dpa von der antisemitischen Aufführung distanziert. „Ich bin entsetzt, die Verantwortlichen hätten sofort intervenieren müssen“, findet die Linken-Politikerin. „Ich stehe klar für den Schutz von jüdischem Leben und gegen jede Form von Antisemitismus“, erklärt Eralp weiter und fordert Aufklärung vom Neuköllner Bezirksverband (Apollo News berichtete).

sf

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28 Kommentare

  • Typisch für diese Klientel: Wenn die eigenen Leute offen Judenhass besingen, ist es natürlich nur eine „Hetzkampagne“ der Mächtigen, während sie sonst bei jedem Hauch von Widerspruch direkt die Brandmauer herbeibeten. 🤦‍♂️🤣

    38
  • Gegen die Hamas, die kleine Kinder zu Kombattanten auf dem Schlachtfeld macht indem sie ihnen eine Waffe in die Hand drückt und auf die Straße zum „Spielen“ schickt und dann Krokodilstränen weint, habe ich noch nie ein leises Wort der Kritik vernommen.

    Man weiß mit was man es hier zu tun hat.

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  • Hat sich Frau Knobloch schon gemeldet?

    7
  • Warum rappt er nicht im Gaza??

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    • Weil er wie alle Linken zu feige ist und die Hosen voll hat.

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      • Nee wir alle sind zu feige und lassen solches Ungeziefer agieren. Aber wahrscheinlicher ist eher das wir zu dämlich sind.

        2
  • Merke: Wenn man Linke einmal kritisiert ist es Hass.
    Wenn man sie mehrfach kritisiert, ist es Hetze.
    Wenn mehrere Leute gleichzeitig die Linken kritisieren ist es eine Hetzkampagne.

    0
  • Dass die Linkspartei antisemitisch ist, finde ich nicht sonderlich verwunderlich. Man beachte, dass die DDR damals die Terroristen der PLO unterstütz hat. Und welche Partei herrschte damals in der DDR? Richtig, die Partei, die sich heute in „Die Linke“ umbenannt hat.

    0
  • Israel wurde im Jahr 73 aus seinem Land vertrieben und hat es sich 1900 Jahre später wiedergeholt, das kann passieren wenn man es nicht schafft in einem Gebiet eine gemeinsame Kultur zu entwickeln 🌍

    4
    • Nein, Nein! Es gab doch dort den jahrhundertealten Nationalstaat Palästina, der 1948 von den Juden überrannt wurde. Die palästinensischen Ureinwohner wurden vertrieben und in den arabischen Nachbarstaaten herzlich aufgenommen und integriert.

      -9
      • Das doch ganz witzige Satire, warum rote SPD Daumen?

        0
  • Freiheit, Palästina, Islamismus, Kampf gegen Rechts, Burka, Diversität – wie kriegen die Linken so viele Widersprüche im Kopf ohne Kurzschluss zusammen?

    13
  • Tatsächlich haben die Linken keinen Grund gegen den Kapitalismus zu stänkern. Wir müssen Denen nur klarmachen das es bisher noch kein richtiger Kapitalismus war. Also wenn jetzt mal die Richtigen an die Macht kommen dann wird das auch was mit dem Kapitalismus, ganz bestimmt. Wieso habe ich das noch nie gelesen?

    0
  • yala yala

    2
  • Linke und Antisemiten passt seit 1920 so fest zusammen wie Pech und Schwefel.

    12
  • Ich frage mich immer wieder, welche Partei in D. man als Nazipartei nennen könnte, die AFD ist das sicher nicht. Aber seltsameweisse fällt es niemanden von den Politiker und Haltungsmedien auf.

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  • Tja.
    Da kann man wahrscheinlich nur sagen: Danke für die Klarstellung.
    Nicht, dass man noch denken könnte, das sei nur ein „Ausrutscher“ gewesen.

    8
  • Hetzer beschweren sich über Hetze. Kennt man schon.

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  • Immer das gleiche Muster!
    Sobald irgendein Funken Hirn erkennbar wird (auch Grüne Politiker haben sich ja an diesem Auftritt gestört ) wird dieser Funke sofort wieder mit dem Schlagwort „Hetze“ gelöscht.

    3
  • Antisemitismus ist in Deutschland wieder so gesellschaftsfähig, dass die Antisemiten sich inzwischen sicher genug fühlen, bei Kritik zum Gegenangriff überzugehen und sich als Opfer von Hetzkampagnen zu gerieren.

    Die verbleibenden deutschen Antisemiten freuen sich diebisch, dass die Drecksarbeit für sie inzwischen Bevölkerungsgruppen machen, die nicht kritisiert werden dürfen bzw. denen man alles durchgehen lässt.

    Der Antisemitismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Und wieder kommt er von den den Linken.

    Wieder? Die Antisemitismus-Katastrophe wurde ausgelöst von Politikern, die seinerzeit gegen die alte Ordnung agitierten und die Royalisten bekämpften. Vergessen wir mal die Selbstzuschreibungen etc. . Schauen wir uns an, wie sie GEHANDELT haben. Klar – wer heute dahin zurück will, ist extrem rechts, aber im Lichte IHRER Zeit betrachtet waren das LINKE! Punkt, aus! Das Argument, dass sie verfeindet mit den Bolschewisten waren … das war die SPD damals auch!

    3
  • Kritik am Antisemitismus, Islamismus und Sozialismus der Linken ist Hetze? Haben die Faschisten im NS Reich nicht auch ein Gesetz gegen „Hass und hetze“ eingeführt?

    18
  • Es ist an der Zeit, das linke Geschmeis als das zu bezeichnen, was es ist. Staatsfeinde ! Eine McCarthy 2.0 Doktrin kann durchaus hilfreich sein.

    24
  • Wen linke Antisemiten Idioten einen muslimischen Antisemit verteidigen.
    Sie schreien förmlich nach einem Deutschen Kalifat.

    Ich drücke jeden Tag Israel die Daumen.

    14
  • Kritik sei Hetzkampagne.Komplett verblödet.

    7
  • Der Typ mit Vollbart, macht meinen Kindern Angst.
    Diese primitive Art der Kommunikation ist schon wiederlich, mal abgesehen von der Geräuschbelästigung durch Rap.
    Weshalb werden überhaupt sogenannte Musiker und Künstler zu Wahlkampfveranstaltungen eingeladen, etwas als Hintergrundbeschallung wie beim Edeka?

    7
  • Im Sowjetgulag hätte dieser Mensch eine gute Figur abgegeben, als Aufseher.

    6
    • die passende Schapka trägt er schon 🙂 🙂 🙂

      3
  • Weg mit dem Dreck!

    4

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