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Ransomware

„Das Land Berlin wird erpresst“: Hackerangriff auf die Verwaltung ist nicht einfach zu beheben

Hacker legen die Berliner Verwaltung lahm, bekommen Zugriff auf personenbezogene Daten – und erpressen jetzt den Senat. Der Regierende Bürgermeister möchte darauf jedoch nicht eingehen und Stärke demonstrieren.

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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann bei der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen im August. (IMAGO/Ulrich Hufnagel)

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Bei dem Hackerangriff auf die Berliner Landesverwaltung ist sogenannte „Ransomware“ zum Einsatz gekommen. Sensible Daten sind in erheblichem Umfang abgeflossen oder stehen nur noch verschlüsselt zur Verfügung, können also nicht mehr gelesen werden. Hacker fordern vom Senat ein Lösegeld. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner stellte am Freitag bei einer Pressekonferenz fest: „Das Land Berlin wird erpresst!“

Am Donnerstagnachmittag soll ein Schreiben mit Forderungen bei der Landesverwaltung eingegangen sein. Von wem dieses stammt und wie hoch die Lösegeldforderung ist, wurde nicht bekannt gegeben. Auch wer die Erpresser sind, bleibt ein Geheimnis des Staates und seiner Ermittler. Die Gruppe soll allerdings bekannt sein, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Gleichzeitig betonte Wegner, das Land Berlin werde „sich nicht erpressen lassen.“ Auf die Forderungen will die schwarz-rote Führung der Stadt nicht eingehen. Die Bundeshauptstadt hat einen „IKT-Notfallstab“ eingerichtet. Er soll die Vorfälle digitalforensisch aufarbeiten. Laut rbb scannt ein US-Unternehmen das Landesnetz. Auch das Bundeskriminalamt ist an den Ermittlungen beteiligt.

Die Störung besteht bereits mindestens seit dem 7. August. Erst eine Woche später wurde das Problem entdeckt. Mitarbeiter der betroffenen Ämter bekundeten, sie seien „praktisch arbeitsunfähig“ (Apollo News berichtete). Die Abgeordnetenhauswahl am 20. September soll von der Störung jedoch angeblich nicht betroffen sein, erklärte Innensenatorin Iris Spranger.

mb

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48 Kommentare

  • Benedikt Lux (Grüne): „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“
    Es hat sich auf alle Berliner Behörden ausgewirkt und macht sich laufend bemerkbar.

    • @simsi2003-😁Tja…..

    • naja Parteisoldaten und Ideologen waren nie wirklich Experten die auf andere hören, kennen wir schon aus Kommunismus, Udssr, China usw.

  • Störung seit mindestens 07.08. und eine Woche später schon bemerkt. Soll noch mal jemand sagen, die Verwaltung würde nicht arbeiten 😂😂😂👍

    • @Valerian So so, der Regierende Bürgermeister möchte darauf jedoch nicht eingehen und Stärke demonstrieren.

      Ich versuche es einmal mit Humor zu nehmen sonst hält man diesen Versager nicht aus.

      Wird er wegen seinen gewonnen Tennis-Pokale aus der Rentnerliga erpresst?

  • Sich vor Hackern nicht schützen können, aber jetzt „digitalforensisch“ aufarbeiten….Und zur Krönung des Ganzen benötigt man dazu noch ein US-Unternehmen. Da ist Berlin !

    • Und dann noch Krieg führen wollen, wenn man schon in Friedenszeiten seinen Landen in Ordnung hält.

  • Warum hab ich ein komisches Gefühl, wenn der Wegner sagt, er habe einen Kriesenstab…

    • Hat er doch! Die spielen gerade zusammen Tennis.

    • An dem spielt er halt gerne mal rum…

  • Sobald die Hacker an die Börse gehen, kaufe ich Aktien!

  • Die Abwehr eines solchen Angriffs ist am besten vom Tennisplatz aus zu koordinieren.

  • Erstmal Tennis spielen, dann schauen wir weiter. Vielleicht mit Merz telefonieren?

  • Vermutlich linke Hacker, da findet ein halbwegs legaler Geldtransfer statt?

  • Krasse Sache. Wird nicht gezahlt, werden die Daten angeblich im Darknet „versteigert „. Die Gruppe wurde wohl 2023 entdeckt.

  • Lösegeld zahlen doch Bayern und Baden-Württemberg

  • Der Cyberangriff auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Juli 2021 legte die Verwaltung für 7 Monate (!) lahm. Eine sehr gute Dokumentation (hier wirklich mal berichtend und nicht wertend) als Podcast ist auf https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/podcast/you-are-fucked zu finden. Damals belief sich die Forderung auf 500Tausend Euro. Gekostet hat das Beheben 2,5Mio Euro. Bevor verschlüsselt wurde, war das System schon lange infiziert und riesige Datenmengen waren abgeflossen.

  • Ämter in Berlin sind jetzt arbeitsunfähig?
    Joa, wo ist jetzt der Unterschied zu vorher?

  • Die Berliner Verwaltung ist lahmgelegt? Ich vermute, das mit den Hackern ist nur eine Geschichte. Vielleicht braucht man einfach noch n bissl Geld für ein paar CSD Trucks😃😃😃

  • Vielleicht eine Übung, um den digitalen Euro später mal zu hacken. Das wird ein Daten El Dorado! Da versucht jemand die Berliner Verwaltung zu erpressen. Vielleicht sind es ja die ersten Vorboten, um die Antifa Netzwerke zu zerschlagen. Es braut sich auf jeden Fall etwas größeres zusammen!

  • Kann man es ganz abschalten ? Das sagen böse Zungen nicht meine Worte.

  • Gott gibt es blöde Ganoven! Die Berliner haben nichts. Einem nackten Tennisspieler kann man nicht in die Tasche fassen.

    • Der Seitenhieb mit dem Tennisspieler gefällt mir besonders gut ☺️

      • Führt aber zu Augenkrebs …

        • Ich konnte das auch nur unter starken Antidepressiva schreiben.

          4
    • Die Berliner haben nichts?
      Länderfinanzausgleich!

  • Fallen Berlin wie vor 80 Jahren – alles am Boden aber dies „vielfältig“, würden manche sagen.

  • „Das IT-System des Landes ist sehr groß, wir sind überrascht wie groß.“
    Florian Hauer, Staatssekretär für Digitalisierung
    Geballte Kompetenz.
    Beachte: Die selben Strukturen wollen schnellstmöglich eine Digitale ID und Digitales Geld einführen.
    Dieser Staat braucht keine äusseren Feinde.

  • Und Berlin will nun alle Berliner Wohnungseigentümer verpflichten eine Datenbank des Senats mit teils sehr sensiblen Daten zu füttern. Da wäre dieses Desaster doch eine gute Begründung dieses zu verweigern. Die Berliner können einfach gar nichts.

  • Ich spekuliere mal, dass das US-Unternehmen mit P anfängt und tir endet. Gegen dieses Unternehmen wenden sich die Grünen und sonstige zum Datenschutz berufene Experten.

    Man darf gespannt sein, ob die Berliner Wähler erkennen, von welchen Parteien die Flachzangengefahr ausgeht.

  • „Beim Hacking-Wettbewerb Pwn2Own Berlin 2026 haben IT-Experten 47 zero-day Sicherheitslücken in Windows, Linux, VMware, Nvidia und KI-Produkten aufgedeckt.

    Der Hacking-Wettbewerb Pwn2Own Berlin 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Die teilnehmenden Sicherheitsforscher haben im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung Preisgelder in einer Gesamthöhe von knapp 1,3 Millionen US-Dollar für die erfolgreiche Demonstration von bisher unbekannten Sicherheitslücken erhalten, wie die von Trend Micro betriebene Zero Day Initiative (ZDI) zum Abschluss bekannt gab.“

    Vielleicht hätte man die mal fragen sollen? 🤔

  • Tja – man kann nicht mit allem fragwürdigen Klientel sich im Schlamm wälzen wollen, aber dann rumjammern, wenn man dreckig ist

  • Berlin kann gar nichts mehr. Die schaffen es nicht einmal, eigene Datennetze zu schaffen, die genügend vor Hackern geschützt sind.

    Merken sich die Wähler das bis zum 20. September? Oder haben die Hirn wie Sieb?

    Wenn die Netze gehackt sind, wie geht denn das mit den Briefwahlunterlagen? Schicken die Hacker einfach Briefwahlunterlagen an alle? Sind die eigentlichen Wahlunterlagen und Wählerverzeichnisse überhaupt noch erreichbar?

    Muss man die Wahlen absetzen, weil sie technisch gar nicht mehr umzusetzen sind?
    Wann wird denn Berlin wieder arbeitsfähig?

  • Um das mal zu übersetzen: man hat es nicht nur geschafft in das Netz einzudringen, sondern es bis in den hintersten Winkel kompromittiert, inklusive Verschlüsselung der Backups.

    Und der Laie Wegner tönt jetzt rum man werde sich nicht erpressen lassen, während diese Behörde seit über einer Woche effektiv arbeitsunfähig ist.

    Wäre effizienter zu sagen durch jahrelanges Missmanagement ist die Kasse leer und die Angreifer mögen ihnen doch bitte einen Rabatt gewähren.

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