Euskirchen
„Wir lassen die Brandmauer nicht einreißen“: Sportgericht tritt zurück, weil sich Schiedsrichter bei der AfD engagiert
Weil sich ein Schiedsrichter für die AfD engagiert, ist in einem Fußballkreis in Nordrhein-Westfalen fast das gesamte Kreissportgericht zurückgetreten. Die zurückgetretenen Sportrichter sehen ihr Ehrenamt unter den aktuellen Umständen nicht mehr mit ihren eigenen Werten vereinbar.
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Weil sich ein Schiedsrichter bei der AfD engagiert, ist beinahe das gesamte Kreissportgericht im Fußballkreis Euskirchen zurückgetreten, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. Konkret geht es um Noah Schmuck, der neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter und Jungschiedsrichterbeauftragter auch Beisitzer im AfD-Kreisvorstand ist. Aufgrund dessen entschied sich das Kreissportgericht, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten; lediglich ein Mitglied schloss sich diesem Schritt nicht an.
Der Fußballkreis Euskirchen will sich zu dem Vorfall selbst nicht äußern und verweist auf den Fußball-Verband Mittelrhein. In einem Schreiben begründen die beteiligten Sportrichter ihre Entscheidung. Diese sei ihnen nicht leichtgefallen, denn einige der Unterzeichner engagierten sich seit fast 20 Jahren ehrenamtlich im Sportgericht.
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Das Ehrenamt sei unter den aktuellen Umständen nicht mehr mit ihrem eigenen Werteverständnis vereinbar. Grund dafür sei Schmucks Engagement bei der AfD. Die Sportrichter sehen darin einen Widerspruch zu den Grundwerten des organisierten Sports, insbesondere zu Vielfalt, Toleranz, Respekt und einer demokratischen Haltung.
Auch am Kreisvorstand und am Kreisschiedsrichterausschuss üben die zurückgetretenen Sportrichter Kritik. Weder deren Vorsitzende noch die zuständigen Gremien hätten aus ihrer Sicht die nötigen Maßnahmen ergriffen, um den Sachverhalt angemessen zu bewerten und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Nach Ansicht der Sportrichter hätte der Fußball-Verband Mittelrhein durchaus Möglichkeiten gehabt, Noah Schmuck andere Aufgaben zu übertragen, sodass er nicht dauerhaft mit Jungschiedsrichtern in Kontakt steht. Zugleich kritisieren sie, der Verband habe auf die rechtlichen Fragen rund um den Fall zu spät reagiert. Für die Sportrichter verstärke dies den Eindruck, dass dem Verband eine klare Haltung fehle.
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Der Fußball-Verband Mittelrhein weist die Vorwürfe hingegen zurück. Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte der Verband, er beschäftige sich gemeinsam mit dem Fußballkreis Euskirchen bereits seit mehr als einem Jahr mit den Auswirkungen von Parteimitgliedschaften auf Funktionen innerhalb des Verbands. Eine Amtsenthebung allein wegen der Mitgliedschaft in einer demokratisch zugelassenen und nicht verbotenen Partei sei nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich. Über eine mögliche Satzungsänderung werde erst nach Beratung entschieden.
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Noah Schmuck selbst weist den Vorwurf zurück, seine Parteimitgliedschaft habe Auswirkungen auf seine Tätigkeit als Schiedsrichter. Seit seiner Kandidatur für den Kreistag und seinem Eintritt in die AfD sehe er sich jedoch politischem Druck ausgesetzt. Persönliche Gespräche mit Verantwortlichen habe es nach seinen Angaben nicht gegeben. „Politik gehört ins Parlament, nicht auf den Fußballplatz“, erklärte er.
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Gut, dass die zurückgetreten sind. Wenn die ihr Amt in irgendeiner Weise mit der Parteipolitik zusammenhängend sehen, haben die da nichts verloren.
Warum erinnert mich das gerade an ein Statement von Lauterbach?
Ist ihre Entscheidung. wenn der sport ihnen nicht wichtig ist und Toleranz anderer Meinungen nicht existiert ist das eine legitime Entscheidung. Das hat gar nichts mit dem Lauterbach statement zu tun. Die Bedingungen für die anderen Richter haben sich ja nicht geändert. Sie haben entschieden nicht mehr mit einer Person zu arbeiten obwohl er wohl genau der selbe typ ist wie vorher. „Guilt by association“ ist gefährlich. Das erinnert mich eher an „Juden unerwünscht“
Ich vergaß zu erwähnen: Ich teile sein Statement nicht.
Die sind doch einfach nur durchgeknallt.
Und DANKE an Herrn Schmuck für seine standhafte Konsequenz und sein aktives Eintreten für den Jugendsport.
Genau SOLCHE Bürger braucht D!
Aber Graue Wölfe sind im FUsball kein Problem..
Die müssen auch keine Regenbogenbinde tragen und dürfen noch auf die Knie zum Schuhe binden!
Eine Frage an die Verantwortlichen hätte ich jedoch noch. Ihr Haus brennt, sie sind zwischen den Flammen gefangen, ein Feuerwehrmann kommt um sie zu retten. Sie wissen dieser Feuerwehrmann ist in der AfD. Verweigern Sie dessen Hilfen und verbrennen lieber? Gleiche Situation, nur es sind nicht sie, sondern ihr Kind bzw. Enkel? Faktisch gesehen ist das Ehrenamt als Schiedrichter genau so ein Ehrenamt wie bei der Freiwilligen Feuwehr.
Mich würde auch intressieren ob sie sofort den Raum (Restaurant, Supermarkt, Wartezimmer in einer Arztpraxis etc.) fluchtartig verlassen würden, wenn sich herausstellen sollte (Gespräch), das sie den grad mit einem (oder mehreren) AfD-Symphatisanten teilen würden.? Bei einigen Millionen Wählern ja nicht so unwahrscheinlich!
Das Sportgericht geht, der Verband bleibt – und nennt das Neutralität. In Wahrheit ist es Bequemlichkeit. Wer sich hinter „rechtlich nicht verboten“ versteckt, hat das Prinzip Verantwortung längst aufgegeben. Es ist völlig egal, in welcher Partei jemand ist – entscheidend ist, ob er die Werte des Sports lebt. Wenn Toleranz zur Floskel wird und Mut zur Ausnahme, dann ist nicht der Schiedsrichter das Problem, sondern das System, das ihn pfeifen lässt.
Der Fanatismus ist erschreckend. Es erinnert mich immer mehr daran, wie in den 30ern in Deutschland gegen Juden vorgegangen wurde.
Hinsichtlich seiner Qualifikation hatte es offenbar keine Bedenken gegeben. Nach den Aussagen und der Berichterstattung gab es wohl auch keine parteipolitischen Aktivitäten während der Ausübung des Ehrenamtes. Gegen welche Werte des Sportes wurde da verstoßen. Und wo zieht man zukünftig die Grenzen? Nur bei der Parteizugehörigkeit oder künftig auch bei Religion, Homosexualität und und und. Es wird immer schwieriger die Gesellschaft zu verstehen. Letztendlich sind solche Aktionen kleinste Keile, die in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft spalten .Wer will sich denn noch engagieren, wenn man sich dafür rechtfertigen muß, welche Partei man wählen will, welche Impfung man nicht haben will, unwichtig vermisse 1980.
Jetzt haben es die den aber gegeben, aber sowas von👌
Was für Werte? Nach Fußballspielen gröhlend und saufend durch die Straßen zu ziehen und Fahrradwege mit Glasscherben zu bestreuen? Geht das nicht mehr, wenn da ein AfDler in der Nähe steht? Ich frage für meine Katze…
Sorry für die Bosheit, aber solche Artikel zeigen deutlich, daß die Deutschen im Großen und Ganzen die Rückkehr von politischen Ausgrenzungen, Viehwagons und Lager für Andersdenkende durchaus mit Freuden wieder begrüßen würden.
Das verursacht Übelkeit.
Defätismus stärkt den Gegner. Die meisten Deutschen sind nicht so, es nur so, daß die Linken zur Zeit finanziell vom Staat sehr üppig ausgestattet werden und deshalb in der öffentlichen Meinung stärker auftreten, als es durch den tatsächlichen Rückhalt in der Bevölkerung gerechtfertigt wäre.
Wenn die meisten Deutschen nicht so WÄREN, sollten sie dem doch entschlossen entgegen treten.
Und, tun sie das?
Dagegen duckmäusern sie sich eben so durch, bis der Wind sich dreht und sie dem nächsten Leithammel folgen. Leider.
Sehe ich genauso. Corona hat mich entgültig allen romantischen Verklärungen unseres Charakters beraubt bzw. mir die Realität brutal vor Augen geführt: Deutschen lassen lieber ihre greisen Eltern einsam im Heim sterben als ein Ordnungsgeld zu riskieren, von den Versündigungen gegen unsere Kinder mal ganz abgesehen.
Das hat aber nichts mit „Defätismus“ zu tun, der „die Gegner stärkt“ (@Philoktet).
Es geht darum, ENDLICH die wahren Ursachen zu erkennen. Das ist Grundvoraussetzung für jede Verbesserung. An den falschen Ursachen herumzumeckern, ist hingegen sinnlos und sogar abträglich.
„Jubelnd in den Untergang“ hat LEIDER absolut Recht.
Der Widerstand in anderen Ländern war entweder noch geringer, Japan, oder ungefähr auf gleichem Niveau wie in den USA.
Was Sie hier den Deutschen vorwerfen, hätten Sie genauso in anderen Ländern erleben können und schlimmer zb England.
Kollektivurteile sind immer falsch.
Dazu muss man wissen dieser Landkreis ist besonders schwarz. Eine der Hochburgen.
@Jubelnd in den Untergang
„…..aber solche Artikel zeigen deutlich, daß die Deutschen im Großen und Ganzen die Rückkehr von politischen Ausgrenzungen, Viehwagons und Lager für Andersdenkende durchaus mit Freuden wieder begrüßen würden.“
Dies bekam man doch schon sehr deutlich während der Zeit des großen Cs vor Augen geführt!
Aber heute immer noch was von „wehret den Anfängen“ phantasieren und nicht merken, dass wir über dieses Stadium längst hinaus sind.
Liest im Internet von einem einzigen Fußballkreis, bastelt sich daraus den Untergang Deutschlands und seine Wut zusammen, säuft sie runter und kotzt sie anschließend als Generalabrechnung wieder ins Netz. Prost. Wohl bekomm’s.
Haben Sie auch einen echten Namen im echten Leben, werter/werte/wertes Atlas?
Das Problem ist nicht der linke Atlas.
Das Problem ist AN die ihn nicht sperren.
Thomas Müller.
Meine Nerven !!!!!!!!!!!!!!!
Dann lies es halt nicht, Opa.
Es zeigt, auf welcher Ebene jemand angekommen ist, für den sich noch nicht einmal Opas fremdschämen. Dass dafür Steuermittel verbraten werden, ist natürlich eine Schande, aber auch sowas überleben wir.
Wow, hat KI Ihnen geholfen, oder haben Sie diesen anspruchsvollen Text selber erarbeitet?
Werden Sie eigentlich für Ihre Beleidungungen bezahlt? Sind eine Person, oder sind sie mehrere Personen, die sich im Schichtdienst abwechseln? Vertreten Sie in der „Zivilgesellschaft“ die Werte Toleranz, Diversität und Vielfalt?
Fragen über Fragen…
Der kann nix Anderes als Beleidigungen der untersten Schublade.
Zeigt sein geistiges Niveau.
Na Atlas? Sind die Tabletten wieder ausgegangen? 😜
Mannomann.
Ich wiederhole mich ungern, aber hier ist stetige Redundanz angesagt:
Bitte nehmen Sie wie verordnet Ihre Medikamente – die Dosis ist relevant!
Und bitte, hören Sie auf Ihr Pflegepersonal!
Geh wieder Schlafen!
Einem einzigen… genau wie der berüchtigte Einmann.
Sind Sie so durch oder tun Sie nur so?
Die Ausgrenzung Andersdenkender das hatten wir wegen Intoleranz und aus rein Ideologischer Verblendung schon einmal.
Würde mich mal interessieren, ob Herr Hubert Jung, Ehrenvorsitzender des Fußballkreises und Konsorten, während der ungerechtfertigten Coronamassnahmen auch im Widerstand waren?
Oder reicht es lediglich bei der „Brandmauer“ wieder für den Gratismut?
Ein Gremium, das zwischen sieben Bier eine Entscheidung trifft, wie lang die Sperre für eine rote Karte in den untersten Spielklassen ist, hält die sogenannte Brandmauer aufrecht. Genau mein Humor, das macht Hoffnung für die nahe Zukunft.
Der Westen ist verloren!
Der Osten sollte besser sich wieder abspalten! So wie er sich nie hätte Hals über Kopf vereinigen hätte sollen!
Hat der Kollege die Pest? Oder noch schlimmer Corona? Solche Gestalten habe ich in meinem Umfeld auch zur Genüge. Gab es die früher auch? Wahrscheinlich, nur die Zeiten waren ruhiger und meiselten den Charakter nicht so klar hervor. Wären die damals auch grölend auf die Straße gelaufen und hätten bei Juden nie eingekauft? Und waren die damals ebenso überzeugt das Gute zu verteten wie die heute? Ich fürchte, jedes Engagment für 90% der Leute ist überflüssig.
Welches „Werteverständnis“ haben die zurückgetretenen Herrschaften denn? Ein demokratisches jedenfalls nicht.
Deutschland wie immer: maßlos und hysterisch. Perfektes Untertanentum.
Kritisches Denken: Fehlanzeige meist und verpönt.
Die zurückgetretenen Richter erscheinen mir ziemlich Wert(e) los.
Diese Art von Werten braucht auch kein Mensch. Macht gerne etwas anderes.
Da findet sich doch sicher eine passende Fachkraft als Schiedsrichter.
Mögen sie sich ein schöneres Land suchen für ihren Seelenfrieden, fern von Demokratie und Toleranz, zum Beispiel Afghanistan.
Was haben die geraucht? Die haben da wirklich nichts verloren!
DDR Zustände…
Schlimmer, viel schlimmer.
Genau, da heutzutage und hier FREIWILLIG, ohne Not.
Machen sie die DDR nicht so schlecht!
Haltung! Man muss Haltung zeigen. Was für ein quatsch. Ich kann es nicht mehr hören. Eine zugelassene Partei und deren Mitglieder zu diskretieren und dämonisieren ist ekelhaft.
Wie war das noch damals mit den Juden …
Was für Werte haben die? Wohl zuviel Staatsfernsehen geguckt.
Die Zahlenwerte kenne ich nicht, aber die Einheit ist Promille.
„Politik gehört ins Parlament, nicht auf den Fußballplatz“!
SO und nicht anders ist es.
Fußballspieler, die nur noch mit der Regenbogenbinde auf den Platz gehen und nicht mehr zum Binden ihrer Schuhe auf die Knie gehen, sollten sich ein andere Sportart suchen. Ringelpietz mit Anfassen vielleicht. Die „queere“ Gesellschaft kann da bestimmt behilflich sein.
Den Erfolg, den der Sport inzwischen durch seine Politisierung zu verzeichnen hat, kann man sehr gut an der „Mannschaft“ erkennen.