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„Jagd auf Migranten“

Deutscher Journalisten-Verband relativiert falsche ZDF-Behauptung über Musk als „kritische Berichterstattung“

Der Deutsche Journalisten-Verband hat an das ZDF appelliert, sich nicht von Elon Musks „Theaterdonner“ beirren zu lassen – der Interessenverband sieht in der falschen Behauptung über Musk durch das ZDF lediglich „kritische Berichterstattung“.

Von

Ging rechtlich gegen das ZDF vor: Tech-Milliardär Elon Musk (IMAGO/ZUMA Wire)

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Das ZDF hat wegen seiner falschen Behauptung, Tech-Milliardär Elon Musk habe zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen, eine Unterlassungserklärung unterzeichnet und die entsprechende Stelle bei ZDFheute live herausgeschnitten.

Im Vorfeld des rechtlichen Eingeständnisses des öffentlich-rechtlichen Senders hatte sich der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) uneinsichtig gezeigt. Wie der Deutschlandfunk berichtet, hatte der Verband das ZDF dazu aufgerufen, sich von dem „Theaterdonner“ nicht beeinflussen zu lassen. Musk habe wie jeder das Recht, sich gegen journalistische Berichterstattung zu wehren, wenn sie fehlerhaft sei, doch das emotionale Feuerwerk, das er gleichzeitig abschieße, zeige nur, dass er auf kritische Berichterstattung mit Klagen reagiere.

Beim DJV wollte man die Lage sogar politisch deuten: Musk wolle in die Fußstapfen von US-Präsident Trump treten – außerdem befand der Verband es laut Deutschlandfunk für „schlimm“, dass Musk in der Sache Rückendeckung vom heutigen Nius– und ehemaligen Bild-Chef Julian Reichelt bekommen habe. Damit stellt sich der Verband in der Kontroverse eindeutig auf die Seite des ZDF, obwohl der Sender selbst eingesteht, falsch über Musk berichtet zu haben. Immer wieder werfen Kritiker dem Verband, der die Interessen der deutschen Journalisten vertreten soll, politische Einseitigkeit vor.

In der Sendung ZDFheute live vom 12. Juni wurde dem Tech-Milliardär vorgeworfen, er habe zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen, nachdem er einen Demo-Aufruf für Belfast auf X geteilt hatte. In Belfast war es zu teils gewalttätigen Ausschreitungen gekommen, nachdem das Video eines Sudanesen, der versucht hatte, einen Menschen auf offener Straße zu enthaupten, viral gegangen war.

Musk kündigte nach Bekanntwerden der Berichterstattung an, juristisch gegen den Sender vorgehen zu wollen. Sein Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel hatte den Sender abgemahnt und zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Bereits vor Unterzeichnung der Unterlassungserklärung hatte das ZDF einen Transparenzhinweis in die Beschreibung der Sendung eingefügt.

bc

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68 Kommentare

  • Ich bin auch Journalist. Und dieser Verband vertritt ganz bestimmt nicht meine Interessen.

    • Der DJV erzählt mal wieder Quatsch. Wie soll denn Musk in Donalds Fußstapfen treten? Will Elon jetzt Präsident von Südafrika werden? Das würde Südafrika nur gut tun, aber so wahnsinnig ist Elon dann nicht, sich diesen Moloch anzutun.
      Südafrika, das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn Stammeskrieger eine Zivilisation übernehmen.

    • Man fasst es nicht, im ORF, dem österr. öff. rechtl. Zwangsgebühren-Sender, berichtet man im auch im ORF-Teletext (Seite 134) über die ZDF-Lügengeschichte. Ich hab soeben einen Screenshot gemacht! Aber was berichtet und lügt man dort im ORF? Man lügt für das verlogene ZDF. Das heißt man lügt auch noch FÜR die Lügner, indem man die ursprüngliche ZDF-Lüge bestätigt. Hier der ORF-Teletext im Original-Wortlaut, Herr Steinhöfel (bitte gleich den ORF klagen): Der US-Billionär Musk geht rechtlich gegen das ZDF vor. Es geht um Berichte des ÖRR-Senders ZDF, über Musk`s Rolle bei ausländerfeindlichen Protesten in Nordirland. Musk wirft dem ZDF Lügen vor und fordert eine Unterlassungserklärung. Auslöser der Ausschreitungen in Belfast war ein Messerangriff, für den ein Migrant aus dem Sudan verantw. gemacht wird. „Der ZDF“ hatte berichtet, Musk habe zu den Protesten dagegen aufgerufen (das ist die Lüge). Musk hatte zuvor ein Posting geteilt, in dem zu Protesten in ganz GB aufgerufen wurde……

  • „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern“

    • Er hat einfach nur die Wahrheit gesagt. Kann ich sofort unterschreiben!

      • Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd – eines meiner Lieblings Sprichwörter. ✌🏼

    • Es wird sich nichts Ändern das geht schon so lange.England u Frankreich ist das beste Beispiel….Es ist zu spät die Fakten sind bereits in Stein gemeißelt man muss es Akzeptieren ob es einen Gefällt oder nicht….

      -10
      • „man muss es Akzeptieren ob es einen Gefällt oder nicht….“

        E.S.M.I.

  • Warum passiert dem ÖRR die „kritische Berichterstattung“ immer nur in die eine politische Richtung???

    • Wegen „Gründen“ 😉

  • Ich kann diese Lügerei nicht mehr ertragen.

  • Kann man diesen Verband nicht auch juristisch belangen?

    • Ich denke nicht, das Musk sich dazu herab lässt, sich mit solch unwichtigen Hansels zu befassen.

  • Auf kritische Berichterstattung mit Klagen reagieren, das ist doch eher eine charakteristische Eigenschaft deutscher Politiker, als die eines sehr erfolgreichen US- Unternehmers, der es allen zeigt.

    • Es hat mit Charakter nichts zu tun. Es ist mit Kalkül und einer Portion Selbstbetrug. Manche lügen auch aus Feigheit der lieben Kollegen wegen …. ein Team im Widerstandskampf …. tarä ..

  • Haltungsjournalismus braucht keine Wahrheit…

  • DJV entschwindet aus meiner Realität…

  • Der Deutsche Journalisten Verband fordert das ZDF auf, sich nicht von Musk’s Gewitterdonner beeindrucken zu lassen.
    Nach Unterzeichnung der Unterlassungserklärung durch das ZDF!!
    Darf man das so verstehen, dass Falsch -Berichterstattung schon in Ordnung geht, wenn es US amerikanische Billionäre betrifft? ?

  • Etwas zu relativieren, was nicht möglich ist. Ganz mein Humor.

  • Den Faschismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!

  • Tja, auf den journalistischen Dachvervand kommt es halt eben nicht an…..sondern auf die Richter.

  • Erbärmliche Versuche, den Elon hier wieder(holt) als bösen Mann darzustellen.

    • @MathematikerII vielleicht ist es wieder einmal Zeit das Vance oder Rubio sich dazu äussern. Dann wird der Bundestag wieder zu einem aufgescheuchten linken Hühnerhaufen.

    • Ohne Musk hätte die Ukraine schlechte Karten … Man ist halt wahllos geworden mit der Auswahl seiner Feinde …

  • Ich wäre dafür, dass die Amis sich mehr einmischen. Schließlich haben sie uns auch mit dem WEF und ganzen unterorganisationen diese Misere erst eingebrockt. Ich denke nicht, dass sich Europa alleine von den globalen Sozialisten und deren Agenda befreien kann…

  • Hase du bleibst hier!

  • „dass er auf kritische Berichterstattung mit Klagen reagiere“ – In diesem Falle war es nicht kritisch, sondern beinhart gelogen! Oder um in deren Duktus zu bleiben: Fake-News!

  • Der Deutsche Journalistenverband DJV hatte 2019 zu einem Streik gegen den WDR aufgerufen. Mit dabei Fridays for Future. Was erhoffen sich Aktivisten von dieser Aktion?

    Schulstreiks für mehr Geld für Journalisten.? Fridays for Future gemeinsame Sache mit Journalisten, die eigentlich qualitäts-neutral berichten sollen?

    Deutscher Journalisten-Verband News Blog

    Warnstreiks beim WDR
    400 Streikende fordern: Jetzt ist der WDR am Zug!
    10.07.2019

    Zitat:
    Mehr als 400 Redakteur*innen, Volontär*innen, Kameramänner und –frauen und sogar Fridays for Future-Anhänger*innen demonstrierten heute Morgen im Rahmen der Warnstreiks beim WDR vor dem Vierscheibenhaus in Köln. Damit endlich Bewegung in die Tarifverhandlungen mit dem Westdeutschen Rundfunk kommt, wird seit sechs Uhr an allen Standorten des WDR gestreikt. Betroffen war auch das ARD-Morgenmagazin: Das Magazin konnte zwischen 7 und 8 Uhr nicht wie gewohnt live, sondern nur eine Wiederholung der vorherigen Stunde senden………….

    • Hauptsache, der linke Schwachsinn und die linken Parolen sind gegendert…

  • Üble Nachrede = Kritische Berichterstattung oder wie meinen die das? 🤔

    • Hört sich so an.

  • Steinhövel hat schon den Auftrag von Musk erhalten.

  • Immerhin steht bei diesem Verband darauf, was darin ist.
    Ein Blick auf die Homepage zeigt auf:
    „Als Gewerkschaft setzen wir uns für eine faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen der Journalist:innen ein, beispielsweise indem wir Tarifverträge aushandeln und für angemessene Honorare kämpfen.
    Und schließlich bieten wir unseren Mitgliedern einen umfangreichen Service inklusive Rechtsberatung.“
    Ich füge hinzu: Rechtsberatung ja, Rechtschreibung nein.
    (Was soll dieser Gendersprechquatsch mit Journalismus zu tun haben?)

  • Linke Journalisten stellen hinter linke Politik; nichts Neues und erwartbar. Und zeigt nur, wie sie kränkeln … Antisemitismus ist da latent anwesend.

  • Der DJV als umstrittener, linkspopulistischer Verein vertritt nur die Interessen seiner wenigen Mitglieder. Es entbehrt jeglicher Berichterstattung. Mehr muß man über diesen Verein nicht wissen.

  • Die ÖRR dürfen Falschmeldungen verbreiten und nennen das „kritische Berichterstattung“ …
    .
    Der Deutscher Journalisten-Verband gehört geschlossen.

  • Ein linker Krähenverband hackt anderen linken Krähen eben kein Auge aus! Wer hätte was anderes erwartet?

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