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DGB-Chefin

„Da gibt es nichts zu bereden“: Gewerkschaften vor Merz-Gipfel auf Blockadekurs

Kurz vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt am Mittwoch hat DGB-Chefin Yasmin Fahimi die geplante Arbeitszeitreform der Bundesregierung scharf abgelehnt: „Da gibt es aus unserer Sicht nichts zu bereden“, so die Worte der DGB-Chefin.

Yasmin Fahimi (IMAGO/Mike Schmidt)

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Kurz vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt haben die Gewerkschaften ihre Ablehnung der geplanten Arbeitszeitreform unmissverständlich klargemacht und signalisieren einen Blockadekurs. Am Mittwoch wollen die Spitzen der Regierungskoalition mit Vertretern von Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden zusammenkommen, um über die Reformagenda der Bundesregierung zu beraten. Union und SPD wollen bis Ende Juni oder Anfang Juli die wichtigsten Eckpunkte festlegen.

Aber das wird wohl schwerer als erwartet: Bei der Umstellung von einem täglichen auf einen wöchentlichen Arbeitszeitrahmen etwa, einem der zentralen Punkte der Reform, ist DGB-Chefin Yasmin Fahimi zu keinerlei Kompromiss bereit. „Da gibt es aus unserer Sicht nichts zu bereden“, sagte die DGB-Chefin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Auf die Frage, ob eine abgeschwächte Version denkbar sei, antwortete sie: „Nein. Das ist ein rein ideologisch getriebener Irrläufer“. „Die Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes hat keinerlei positive Wirkung auf Wachstum“, so Fahimi. Stattdessen würde sie Schichten von bis zu 13 Stunden ermöglichen. Damit sei weder den Beschäftigten noch dem Arbeitsmarkt geholfen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist die größte Dachorganisation von Einzelgewerkschaften in Deutschland. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften mit rund 5,4 Millionen Gewerkschaftsmitgliedern an.Die Gewerkschaften wollen beim Gipfel eigene, abweichende Reformvorschläge einbringen. „Der bisherige Ansatz ist ökonomisch und sozial völlig verfehlt“, so Fahimi. Statt zu sparen und zu kürzen, brauche das Land „Wachstumsimpulse für nachhaltige Wirtschaft und gute Arbeitsplätze“, so die DGB-Chefin.

Entlastet werden sollten gezielt jene Unternehmen, die in Standorte investierten, Beschäftigung sicherten oder auf Klimaneutralität umstiegen. Die Idee, alle Subventionen pauschal zu kürzen, nannte sie „völligen Unfug“. So würde „weder Gießkannen-Politik noch Rasenmäher-Politik an den Ursachen unserer Probleme irgendetwas ändern“.

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73 Kommentare

  • In meinen Augen sind das alles Ablenkungsmanöver und sie werden rein gar nichts fruchtbares hervorbringen. Diese Schlammschlachten gehen am Thema komplett vorbei und kosten nur Zeit, Geld und Nerven.

    • Die Gewerkschaften verlieren immer mehr Mitglieder. Vielleicht gibt sich Fahimi ja der Illusion hin, dass sie mit diesem Verhalten die Leute wieder zurückholen kann.
      https://www.swr.de/leben/verbraucher/ard-marktcheck/gewerkschaften-wozu-brauchen-wir-sie-noch-100.html

      • Gewerkschafften Sozialisten Linke Grüne usw haben alle etwas gemeinsam .
        Sie haben nie begriffen das man ein Totes Pferd nicht reiten kann und das Jede beliebige Zahl multipliziert mit Null ergibt Null eben so ist . Z.b 100000 Windräder mit 1 Megawatt x 0 Wind ergibt eben O Megawatt .
        Genau wie 70% Steuerlast x 0 Steuerzahler eben auch nur …. ergibt ! 🙂

    • Fast alle Gewerkschaften sind in SPD Hand.

      ReGIERungen und Gewerkschaften HABEN NICHTS zu bereden, wenn es um Arbeitszeit von AN geht.

      Das ist ein vertragliches Agreement zwischen AN und AG, wenn in Gewerkschaft, dann eben jener Vertreter auch noch. Politik ist NICHT Vertragspartner.

      ReGIERungen sollten massiv auf die Kernaufgaben reduziert und vor allem finanziert werden und Gewerkschaften sollten ebenfalls reduziert auf die EINE Aufgabe, AN Vertretung, zurückgestuft werden.

      Jedoch muss vorab man sich komplett der UN feindlichen SPD entledigen, alle Ämter in den Gewerkschaften entziehen, würden manche fordern.

  • Wenn reihenweise Konzerne ihre Firmen aus Deutschland abziehen, wird nicht mehr Arbeitszeit benötigt, sondern weniger.

    Auch durch die Digitalisierung der Produktionsabläufe wird weniger menschliche Arbeitskraft abgerufen.

    Also – was soll diese Debatte überhaupt?
    Die Probleme des deutschen Arbeitsmarktes liegen ganz woanders, nämlich in den katastrophalen Standortbedingungen, nicht an zu kurzen Arbeitszeiten.

    • Es geht doch gar nicht um mehr Arbeitszeit, sondern um flexiblere Verteilung. Also endlich weg mit den starren Regelungen und eine neue Fixierung auf eine Wochenobergrenze. Das ist zur Abwechslung mal absolut vernünftig, weil einem dann nach 10 Stunden nicht mehr der Stift aus der Hand fallen muss mit Androhung von Strafe. Im Projektgeschäft absolut üblich.

      • Das Projektgeschäft ist aber eher eine Ausnahme wie alle Tätigkeiten, wo es eher um Kreativität und geistige Arbeit geht als um körperliche.
        Ich weiß, wenn man einen „Lauf“ hat, mag man eine Tätigkeit nicht unterbrechen, nur weil es das Gesetz vorschreibt.

        In der Wissenschaft ist es auch heute zT schon so, dass die Mitarbeiter im Homeoffice ihre Zeit über den Tag/die Woche selbständig einteilen (Gleitzeit). Ich kenne welche, die arbeiten nachts am heimischen Schreibtisch, weil sie sich dann besser konzentrieren können.

        Es geht hier aber nicht um solche Sonderfälle. Es geht um Berufsgruppen, die körperlich arbeiten und bei denen auch Arbeitsschutz eine Rolle spielt.

        • Effi, Sie haben völlig recht!!
          Ich find es erschreckend, wie hier manche Teilnehmer nur auf ihre scheinbar eigene Blase konzentriert argumentieren. Ich glaub die wissen garnicht wie und wo tatsächlich Geld erwirtschaftet wird. Die glauben das wird am Schreibtisch gemacht. Da braucht man sich über unsere Schuldenprogramme auch nicht mehr wundern.

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    • Die Probleme des deutschen Arbeitsmarktes:
      1. zu viele Boooooooomer die krankfeiern
      2. zu hohe Rentenlasten
      3. zu hohe Barrieren für migratische Fachkräfte
      4. stures Festhalten and veralteten Prozessen mit fossilen Ennergien

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  • Trotzdem … „ Wir schaffen das „ ? Merz denkt wohl auch schon vom Ende her ??

    • Ich wüsste auch nicht was es mit dem DGB ernsthaft zu besprechen gäbe !
      Es wird keine Industrie oder Betriebe mehr geben denen man die Betriebsrente am Ende auch noch aufbürden kann .
      Wenn ich Kanzler wäre wäre das einer meiner Entspanntesten Termine dieses Jahr ! Wer Erinnert sich nicht an vor 2 Jahren wo der DGB bei VW 10 % mehr Gehalt gefordert hat und eine Beschäftigungsgarantie !! Am ende standen Lohnkürzungen und die Kündigung des Haustarifvertrage 🙂 Ich muss da heute noch drüber Lachen .

  • Die Gewerkschaften und der DGB sind überhaupt nicht befugt sich so aufzuführen. Wenn sie nicht reden wollen, dann sollen sie es lassen. Wenn sie damit drohen die Mitglieder auf die Straße zu treiben, dann sollten die Mitglieder so schlau sein, zu Hause zu bleiben. Wenn die Mitglieder unter Druck gesetzt werden, dann sollten sie ihre Mitgliedschaft kündigen. Das spart viel Geld und das ist ohnehin knapp in diesen Zeiten.

  • Diese Reform in Sachen Arbeitszeit ist so abzulehnen.
    Sie steht im völligen Gegensatz zur eigentlichen technologischen Entwicklung und wird wenigen Menschen immer mehr abverlangen, da immer mehr Jobs wegfallen durch diesen technologischen Fortschritt. Die die übrig bleiben werden dann entsprechend mehrbelastet.
    Statt eine echte Reform im Sinne der Menschen zu bauen, also Arbeitszeiten runter auf die Hälfte mindestens, und dann die noch zu machende Arbeit auf die vielen Schultern zu verteilen, baut man hier eher ein Modell gegen die Menschen und wird das Leid im Land steigern, nur um weiterhin am total veralteten Arbeitsmodell zum Wohle der Nehmer der Arbeitsleistung, festzuhalten.

    Dieses alte Modell hätte man schon vor sicherlich 70-80 Jahren stetig aufbrechen müssen, immer gekoppelt an den Fortschritt. Dies hat man nicht versäumt, das wäre gelogen, man hat es vorsätzlich unterdrückt und dies mit Gegenmaßnahmen wie gepl. Obsoleszenz, Sinnlosjobs-Erschaffung uvm. aufrecht erhalten.

    • „Arbeitszeiten runter auf die Hälfte mindestens“ bei vollem Lohnausgleich?
      Wer bitte soll das bezahlen, oder wer soll von der Hälfte Lohn leben können?

      • Das sehe ich genauso. Die Produktionsabläufe erfolgen mit immer weniger menschlicher Arbeitskraft – dafür gibt es aber keinen Ausgleich an die Menschen, welche dadurch aus dem Prozess heraus fallen. Das ist auch einer der Gründe, warum die Sozialsysteme nicht mehr finanzierbar sind: Weniger Einzahler stehen immer mehr Nehmern gegenüber.
        Die Arbeitgeber, welche immerhin dadurch erhebliche Lohnkosten sparen, mit einer angemessenen Sonderabgabe zu belasten – zB einer Automatisierungs- oder Digitalisierungsabgabe, wurde immer wieder diskutiert, war aber offenbar nie umsetzbar.

        • @Hubert, Ihr Kommentar ist sehr kurz gedacht, denn ein guter Unternehmer investiert immer in die Zukunft und sieht nicht nur den gegenwärtigen Profit.

          Wenn ein Unternehmer die Wahl hat zwischen der Investition in Technik und menschlicher Arbeitskraft, wird er immer das wählen, was langfristig niedrigere Kosten verursacht.
          Das ist eindeutig die Technik.
          Die Anschaffungskosten sind zT hoch, können aber sofort via Abschreibungen steuersenkend eingesetzt werden. Ein Arbeitnehmer dagegen kostet nicht nur Lohn, Lohnnebenkosten, sondern auch Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Abfindung usw.

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        • Ich habe nichts anderes gesagt.
          Bei den Abschreibungen allerdings muss ich widersprechen, denn die verteilen sich bei investierten Millionensummen auch über Jahrzehnte.
          Übrigens bin ich selbst Arbeitgeber, ich weiß also was ich alles zu bezahlen habe.

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        • Vermutlich weil die Automatisierung und Digitalisierung ein Vermögen kostet, das sich selbst erst in Jahrzehnten amortisiert.

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      • Schon mal was von Produktivität und schnelleren Maschinen gehört ,so läuft es in meiner Firma , neuere und schnellere Maschinen aber der Arbeitskräfte -Pool bleibt gleich oder wird verkleinert –> Nennt man Gewinnmaximierung auf dem Rücken des Arbeitnehmers

    • Wie soll das funktionieren? Für die neuen Jobs brauchen sie sehr intelligente und gut ausgebildete Leute. Da kann man nicht einfach mal weniger arbeiten und jemanden von der Straße einstellen, denn den gibt es nicht. Schon gar nicht bei dem was heute aus dem immer schlechter werdenden Schulsystem herauskommt.
      Also wird die Arbeit in andere Länder verlagert, denn nichts ist leider zu verlagern als die dahinter stehende IT. Das haben aber die meisten in Deutschland noch nicht kapiert und schon gar nicht die Politik.

      • Gerade die Jobs, wo man sehr gut ausgebildete Leute braucht, werden die sein, welche die KI zuerst „frisst“.
        Da wird sich noch mancher wundern, der heute glaubt, einen krisenfesten Beruf zu haben.

        • Stimmt. ITler, Informatiker, BWLer … das alles und noch viel mehr, werden KIs in wenigen Jahren selbst übernehmen.
          Die Arbeit an den Menschen, sprich Pflege wird auch von KI-gesteuerten Robotern zumindest drastisch reduziert.
          Zur Zeit ätzen mich die vollautomatisierten Einkaufscenter an. Bis man da wieder draußen ist, braucht man Ewigkeiten.

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    • Lohnkostenanteil Automobilindustrie:
      China 500 Euro
      Doofland 3000 Euro
      Wenn Sie zwölf mal so produktive sind, wie die Chinesen, dann können wir gerne über Ihren Vorschlag beraten.

      • Man kann aber nicht einfach die Lohnkosten miteinander vergleichen, ohne auch die Lebenshaltungskosten mit einzubeziehen.
        D ist ein Hochlohnland, weil wir extrem hohe Lebenshaltungskosten haben.
        In China sind die Lebenshaltungskosten ca. 40% niedriger als bei uns.

      • Eines ist ganz klar: Wenn man hochsozialisierte Systeme mit tiefsozialisierten Systemen konkurrieren lässt, wird letzteres immer gewinnen.
        Der „Wandel durch Handel“ war die größte Selbstverarschung aller Zeiten. Wobei ich nicht mal glaube, dass man da strunznaiv reingestolpert ist, sondern Diverse ihren Reibach machen wollten.

  • Das sind Zeichen eines beginnenden brutalen Verteilungskampfes in einem Land, in dem nach 6 Jahren Rezession die verfügbaren Ressourcen nicht mehr wachsen oder soger schrumpfen.

  • Eigentlich muß man dem DGB hier Recht geben. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist allerdings zwingend notwendig, damit die Industrie demnächst immer nach der jeweiligen Wetterlage produzieren kann. Und auch der DGB möchte ja unbedingt, daß Deutschland „klimaneutral“ wird.

  • Man darf nicht vergessen, dass in den Reihen des DGB eine vulgär-szientivistische Auslegung der Kritik der politischen Ökonomie seit langem hoch im Kurs steht. Zentral ist dabei der Satz, dass „das Kapital …rücksichtslos gegen die Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters (ist), wo es nicht durch die Gesellschaft zur Rücksicht gezwungen wird“ (MEW 23: 285). Angeblich wären dadurch Gewerkschaften berufen, Grenzen zu setzen wie nicht zuletzt den 8-Stunden-Tag. Dass sozioökonomische Mechanismen den Einzelnen seit jeher bis in die fernste Zukunft hinein zuvor entziehen, sobald Dritte auch nur versuchen, schneller als die Natur zu sein, gerät dabei völlig aus dem Blick. Wenn man so will, könnte insofern kritisiert werden, dass der DGB einer mit Geist gekoppelten Blindheit verfallen ist und kein Auge hat für das wirkliche Leben.

    • Das stimmt. Durch diese pol. Ökonomie wird der Kapitalist dem Arbeiter als Feind gegenüber gestellt und der sog. Klassenkampf damit begründet, welcher der Menschheit den Sozialismus beschert hat, der allerdings immer in Armut, Mangelwirtschaft und Staatsruin führte.

      Die These vom rücksichtslosen Kapital kann also nicht ganz stimmen, auch wenn es sicher Vertreter gibt, auf die dieser Vorwurf zutrifft.
      Eine gewisse politische Grenzziehung muss daher auch sein – aber nicht so, dass sie der privaten Wirtschaft die Luft zum Atmen nimmt.

      Wirtschaft braucht – wie alle Bereiche der Gesellschaft, Regeln. Diese aber müssen maßhaltig und ausgewogen sein und dürfen nicht zu Schieflagen führen. Das ist wahre politische Ökonomie, nicht das, was Sozialisten darunter verstehen.

      • Insofern der Mensch selber ein Stück Natur ist, wie der Physiker Max Planck in seinem in Berlin-Grunewald am 1. Februar 1933 verfassten Geleitwort spätestens zu bedenken gibt, schafft bereits der Verzicht, nicht länger zu versuchen, die Natur in ihrer Geschwindigkeit zu übertreffen, eine „gemeinsame Basis für die eigene Gestaltungsfähigkeit und Gestaltbarkeit der Zukunft“ (Volkert/Hartz, in: Klitzke et al. (Hrsg.) 2000: 9). Angesichts dessen müsste heutzutage Yasmin Fahimi als gegenwärtige Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) lediglich darin innehalten, sich selbst als Person zu überholen. Allein schon dadurch würde es möglich sein, am 10. Juni 2026 auf Einladung des Bundeskanzlers stets konstruktive Gespräche vor allem mit den Arbeitgebern zu führen.

  • Das ist nicht der Deutsche, sondern irgendein Gewerkschaftsbund.

  • Es ist so offensichtlich, wie Politiker regelmäßig einen kontroversen Spruch raushauen, damit ihr Name in den Medien auftaucht und es ist, das haben Analysen bestätigt, dabei relativ egal, ob in einem positiven oder negativen Zusammenhang, und wie sehr Medien von diesen Politikertypus abhängig sind, ohne den sie nach kurzer Zeit ihre Redaktion dicht machen könnten. Deshalb sind die meisten Überschriften Zitat-Überschriften. Der Konkurrenzkampf hat Journalismus zu einem Trigger-Business gemacht und alles ist hochselbstreferenziell, d.h. 30% aller Artikel handeln von anderen Medien.

  • Die hat schon alles mit Merz besprochen – die DGB Funktionäre sind nichts anders als Funktionäre der Regierung – die haben noch nie was für die Arbeiter getan – nur für sich

    • Die DGB Funktionäre sind Funktionäre der SPD. Fahimi kommt auch von der SPD und hat jetzt beim DGB ein warmes Plätzchen gefunden.

  • Alle Untersuchungen zur Produktivität am Arbeitsplatz sprechen für eine Verkürzung der täglichen Arbeitszeit.
    Selbst Arbeitsplätze in Form von Job-Sharing sind äußerst produktiv.
    Aber die Regierung interessiert nur wie man Steuern erhöhen kann und Klimagedöns.

    • Auch hier: Wer soll davon leben können?
      „Job-Sharing“ ist auch nichts anderes als zwei Halbtagsjobs – das haben wir bereits.
      Wir haben unzählige Arbeitszeitmodelle. Wer da nix findet, dem ist nicht zu helfen.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei Gewerkschaften.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird eine Gewerkschaft nicht über die Einordnung von Gartenzwergen oder Schlümpfen verhandeln.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Warum trägt die kein Kopftuch?

  • Hat die oberhelle Fahimi schon mal mit ihren Arbeitnehmer geredet? Vielleicht gibt es da welche, vor allem Weitpendler, die würden ihre wöchentliche Arbeitszeit vielleicht gerne an drei oder vier Tagen leisten und so weniger unterwegs sein. Aber so weit kann ein Sozi vermutlich nicht denken. Und außerdem, wie viele Arbeitnehmer sind überhaupt in der Gewerkschaft? Sie spricht also bestimmt nicht für alle.

    • Schon mal was von Gleitarbeitszeit und Überstunden gehört, um dieses zu ermöglichen ?

      • Ja genau darum geht es. Gleitzeit ohne starre Obergrenze, damit man das flexibler legen kann. Warum das hier reflexartig abgelehnt wird, ist mir ein Rätsel. Bei uns würde das vieles vereinfachen, wenn sich nicht ständig der Staat von außen einmischen würde.

        • Die Gleitzeit-Arbeitszeitpläne für die Produktion, im Handel, in der Pflege usw. möchte ich sehen. Gleitzeit geht nur bei Büroarbeiten und bei Selbstständigen. Wenn die lieber Nachts arbeiten wollen, tut es niemandem weh. Alle anderen sind an Uhrzeiten gebunden und müssen fest eingeplant werden können.

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  • Der DGB ist mittlerweile ideologisch verblendet. Mit dieser Einstellung gewinnt man keine Arbeitsplätze. Die DGB Führung hat Zuviel Leute an Bord die nur von Steuergeld gelebt haben

  • Im 19. Jahrhundert waren Gewerkschaften durch und durch notwendig,
    um zu guten Arbeitsbedingungen und genügendem Schutz zu kommen.
    Ohne wirtschaftlichen Erfolg und ohne Konkurrenzfähigkeit weltweit aber
    können sie nichts mehr bewirken.

    Die Strukturen sind zerstört. Die Substanz ist zerstört. Die Konkurrenzfähigkeit ist zerstört. Deutschland hat keine sichere und bezahlbare Energieversorgung mehr.
    Deshalb geht es wirtschaftlich in einer Geschwindigkeit abwärts, die ihresgleichen sucht. Gewerkschaften sind von vorgestern. Sie haben zur Zukunft des Landes nichts mehr beizutragen.“Ihre“ SPD hat 1998 gemeinsam mit den Grünen die Energiewende ins Nichts begonnen, die jetzt den Wohlstand vernichtet. Ihr selbst seid die Ursache und die Täter.

  • Wir sollten die Gewerkschaften nach China exportieren – mitsamt dem Personal.
    Damit wäre dem Standort Deutschland in vielerlei Hinsicht sehr geholfen

  • Wann merkt der Merz denn endlich, dass er sich bei den Sozen mit den falschen ins Bett gelegt hat?

    Mit denen wird er niemals auch nur annähernd einen seiner Standpunkte umsetzen können und wird als der größter Kanzlerversager in die deutsche Geschichte eingehen.

    • Dabei haben Union und Sozen doch dasselbe Ziel: Eine EUdSSR!
      Der transformierten Union gehts gerade wie den NSDAPlern, die konnten sich mit der roten Verwandtschaft auch nicht einig werden.
      Es ist gerade so wie bei den Schiiten und Sunniten, – oder den Katholiken und Evangelikalen. Es geht nicht um das was, sondern nur um das wie.
      Wer darf für diese politischen Familien-Fehden leiden?
      Immer wieder das Volk und die Völker.

  • Hier wird nur eines Klar, der Arbeitende soll bis zum Umfallen arbeiten um Kranke Merz Ideologien für Kriegskassen zu erfüllen! Der DGB scheint wohl seinen Kurs zu ändern, zugunsten Unternehmer und deren Angestellten und arbeitenden! Dennoch ist Fahimi ehemalige SPD Politikerin und das lässt Vorsicht Walten aufkommen!

    • Überall dort wo „Deutsche(r)…..“ davorsteht ist Vorsicht geboten. Egal ob es die Bahn, die Ärztekammer, der Richterbund, die Umwelthilfe, der Ethikrat oder der Bundestag ist, keiner von denen ist neutral, geschweige denn im Dienst des Volkes!

  • „Ideologische Irrläufer“ , ist schon Lustig das vom DGB zu hören. Das sind doch alles Ideologen. Vom DGB kommt nichts mehr vernünftiges. Da wird alles blockiert. Besitzstände verteidigen. Und wenn von Wachstumsimpulse gesprochen wird, meint man Umverteilung.

  • Na, schauen wir mal, was die Systemparteien, das trojanische Pferd und die Systemparteiengewerkschaft während der Aktion Brot und Spiele (sprich WM) gegen die Menschen beschließt.

  • Gut, Merz freut sich. Da er sowieso nicht vorhatte, irgendeinen Plan mit Sinn und Verstand hinzubekommen (zu anstrengend…), hat er jetzt wenigstens einen Sündenbock, der an allem schuld ist.

  • Wer, bitte schön, zahlt mtl. 1% des Bruttolohns an diese Gurkentruppe ?

  • Mal was lustiges… ein Quiz!
    Stellt Euch vor, SpaceX wäre in Deutschland gegründet worden und müsste sich hier mit den Gewerkschaften, der DUH, den ganzen linken NGOs und den Klimajüngern rumschlagen.
    Wie weit wären sie bis heute gekommen? Kreuzen Sie an:
    a.) Wir hätten schon eine Basis auf dem Mond oder Mars
    b.) Der erste Testversuch eines umweltfreundlichen und klimaneutralen Triebwerks stünde bevor, wenn nicht eine seltene Zaun-Eidechse auf dem Launch Pad entdeckt worden wäre und diese erst umgesiedelt werden muss.
    c.) Die Genehmigungsanträge für Raumfahrttechnik, Launch Pad und Start wären „auf den Weg gebracht worden“ und sind im fortgeschrittenen Bearbeitungszustand, nach der Sommerpause.
    ☝️😏🤔😅

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