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Daily Show

„Then you just have to start swimming“: Baerbocks bemüht witziger Auftritt bei US-Talkshowhost Jon Stewart

Annalena Baerbock bei Jon Stewart: Die Präsidentin der UN-Generalversammlung wollte Amerika erklären, warum die Vereinten Nationen unverzichtbar sind – und nebenbei charmant sein. Beides gelang nur mäßig.

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Annalena Baerbock zu Gast bei The Daily Show: Im Gespräch mit Moderator Jon Stewart (Foto: The Daily Show/Youtube)

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Annalena Baerbock, seit September Präsidentin der UN-Generalversammlung und damit eine der ranghöchsten Diplomatinnen der Welt, war diese Woche zu Gast in der amerikanischen Late-Night-Sendung Daily Show.

Wie man sie ansprechen solle, fragte Showmaster Jon Stewart zunächst – Madam President, Exzellenz, Botschafterin? Baerbock sagte, er könne wählen. Oder einfach Annalena. Wobei: Die Aussprache sei schwierig, es heiße „Lena, nicht Lina“.

Als Stewart schließlich fragte, wie das Amt des Präsidenten der Generalversammlung funktioniere, griff Baerbock zum Werkzeugkasten der bildhaften Sprache. Baerbock setzte mit einem knappen „Indeed“ an – als hätte sie die Frage gar nicht gehört, sondern nur darauf gewartet, dass sie aufhört. Auf Deutsch, erklärte sie, sage man, man werde ins kalte Wasser geworfen. Dann: „Und dann muss man einfach anfangen zu schwimmen.“ („And then you just have to start swimming.“)

Es wurde nicht besser. Den Rest des Auftritts erklärte sie dem Moderator die Welt. 193 Staaten an einen Tisch zu bringen, sei wie Thanksgiving mit der ganzen Familie. „Und Sie haben den mürrischen Onkel, und Sie haben Ihre Hippie-Mutter.“ („You have the cranky uncle, and you have your hippy mother.“) Ihre Aufgabe sei es, alle dazu zu bringen, „aus demselben Liederbuch zu singen“ – eine Formulierung, die ihr so gut gefiel, dass sie sie direkt dreimal benutzte.

Stewart fragte daraufhin, ob der verrückte Onkel oder die Hippie-Mutter die Atombombe habe. Baerbock antwortete trocken: „Nun, offen gesagt hat in der Geschichte die Frau kaum die Atombombe gehabt.“

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Beim Thema Nachfolge des UN-Generalsekretärs – Baerbock leitet das Auswahlverfahren für den Nachfolger von António Guterres – zeigte sie sich bemüht transparent. Die Anhörungen würden live im UN Web TV übertragen. Stewart war sichtlich überrascht. „Warte, das machen Sie live?“ Ja, sagte Baerbock. Transparenz gebe es eben auch in der internationalen Gemeinschaft.

Dass noch nie eine Frau den Posten des Generalsekretärs bekleidet hat, kommentierte sie pathetisch: „Es ist wirklich schwer zu erklären, dass man nach 80 Jahren keine Frau finden konnte, wenn man vier Milliarden potenzielle Kandidatinnen hat.“ Applaus.

Auf Stewarts Frage, welches denn gerade das schlimmste Land der Welt sei, antwortete die Präsidentin der Generalversammlung aller 193 Mitgliedstaaten erwartungsgemäß nicht. „Die Schlimmsten sind jene, die anderen Menschen ihre Würde absprechen.“ („The worst are those who deny dignity from other human beings.“)

Zum Schluss fragte Stewart, ob man die UN nicht gleich an die Ellisons verkaufen solle – die Milliardärsfamilie hinter Skydance und dem inzwischen vollzogenen Zusammenschluss mit Paramount, die zudem gerade an der Übernahme von Warner Bros. Discovery arbeitet. Baerbock lächelte und wies auf die laufende Kandidatensuche hin. „Wir haben sozusagen eine offene Ausschreibung.“ („We have, like, an open call, yeah, for candidates.“)

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53 Kommentare

  • Mich ärgert nur, dass deutsche Steuerzahler ihr UN Praktikum finanzieren müssen. Und das ist teuer!

    • Nicht nur Teuer sondern auch einfach peinlich!

  • Fehlt nur KGE als Bundespräsidentin, dann werden wir gut vertreten.

    • Ein einziger Alptraum!

  • Was ist eigentlich mit dem Täter des Messerangriffs von Worpswede neulich?

  • Man wähnt sich in einem schlechten Traum.

  • Ist das nicht Ricarda Lang auf dem Foto?

  • Oh Gott, bitte nicht noch mehr Schande!

  • eine mischung aus grün und rot.

    • Eine Mischung aus dumm und dämlich😎

  • „Es ist alles nur geklaut“, Prinzen
    „You better start swimmin‘ or you sink like a stone“, Bob Dylans
    Liedzeile aus
    the times they are a-changing

  • 3m Feldweg.

    • Mehr Hb als IQ.

  • Es gibt zu viele Annalenas
    ich schäme mich schon garnicht mehr.

  • Ind den USA scheint sie sich wohl zu fühlen.
    Bitte lasst sie dort ?!?

    • Dafür müssen wir zahlen.

    • wie sagte einst jemanf aus meinem erweitwerten Bekanntenkreis: „Es sind noch längst nicht alle Idioten in Amerika!“

  • Nun, der Hl. Thomas (vgl. ScG III, 150) diskutierte die Frage, wer wohl lernt – der Dumme, oder der Kluge.

    Und, was vermeintlich einfach scheint, ist es nicht:

    Der Dumme lernt nicht, denn sonst wäre er ja nicht dumm.

    Der Kluge braucht nicht lernen, denn er ist ja klug.

    Lernen wird nur der Dumme, der schon so klug ist, zu erkennen, daß er dumm ist und deshalb lernen muß, um klug zu werden.

    Für Annalena Legasthena wird es noch ein weiter Weg sein, bis auch sie zu der Erkenntnis gelangt, daß sie noch etwas lernen muß …

    • Nun, es gibt noch einen wesentlichen Unterschied zwischen den Klugen und den Dummen: Die Dummen glauben, nichts dazu lernen zu müssen, weil das, was sie wissen, bereits ausreichend ist. Die Klugen dagegen lernen ständig hinzu, weil sie stets glauben zu wenig zu wissen.

      • Wer meint, nichts mehr dazulernen zu müssen, hat seine Dummheit ausreichend bewiesen!

        • viele sind einfach dumm geboren, blöd aufgewachsen, haben nichts dazu gelernt und das meiste schon wieder vergessen.

          1
      • Also ich bin ja auch mal als Dummer gestartet:
        „Aus Büchern lernt man nix“ und englisch? „you are a pig“ „you are an ape“, das konnten meine Eltern, die white-Trash-Kriegskinder… dann wurde ich klug und konnte jedem Quanten“theoretiker“ die Leviten lesen, das hat nur Ärger gegeben…dann auch mal weisewaise…und jetzt bin ich auch endlich schlau geworden…endlich! …und meine: Meine Eltern hatten recht. Wär ich doch bloß gleich schlau geworden!

        Nur noch AfD.

        Doch einen Rat habe ich heute für „von dumm direkt zu schlau“: Die struturellen|fraktalen Algorithmen verstehen lernen: formal, logisch, mathematisch, evolutionär, biologisch, medizinisch… und insbesondere sozial…pathologisch.

        • ..ey Hammer-Lena-Lina, die BRD-Fachbücher waren alle für die Tonne, wir haben beim Studium nur aus DDR-Büchern was gelernt.
          Hier als Tip von Björn Höcke: ..auch und besonders für dich, aber nicht gleich vor Freude an die Decke springen, du weißt schon die Decke,
          äh dein Kopp… „war und ist nicht die hellste Torte als Kerze“, na du weißt schon, musst du nur um 360 Grad wenden, aber im Schonwaschgang bitte:

          Die Zerstörung des Völkerrechts

          https://afd-bjoern-hoecke.de/2026/04/18/die-zerstoerung-des-voelkerrechts/

          0
  • Insofern die „Würde des Menschen … auf ewigen, einem Jeden von Natur aus eigenen Rechten (beruht) (Jens, in: Brinkmann (Hrsg.), 1988: X), lässt sich die Würde nicht absprechen, wie Annalena Baerbock dadurch sich vor aller Augen geradewegs in der Irre verlierend behauptet, solange es davon keinen Begriff gibt. Was also gegeben ist, hängt nicht allein von der Natur ab, sondern davon, was der Einzelne darüber vermag. Herrscht Vermögenslosigkeit vor, bleibt es allein schon deshalb von vornherein gegenstandslos, worin namens der Vereinten Nationen in Erörterungen eingetreten werden soll. Die Präsidentin der Generalversammlung erschöpft sich somit bloß in einem amateurhaften Drauflosdenken.

    • Übrigens: Wie äußerst aberwitzig vor allem hierzulande die soziale Auseinandersetzung zur Frage der Würde des Menschen geführt wird, lässt schon daran erkennen, dass bekanntlich die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf es bereits einem Embryo noch im Mutterleib versagen wollte, sich im späteren Leben nach der Geburt davon einen eigenen Begriff zu machen, mit dem dann auch anderen eine Antwort zur Verfügung stünde, die daran anschließenden Erörterungen überhaupt erst einen Sinn verleihen würde.

      • Nur zur Erinnerung: Der Philosoph Immanuel Kant wollte spätestens im Jahr 1784 wissen, wen eine Gesellschaft hervorbringt und wer der „kommende Mann“ ist. Mithin könnte es deshalb der Aufklärung seitdem nicht frontaler zuwiderlaufen, daran nur ein „freundliches Desinteresse“ zu haben, wie der frühere Bundespräsident Horst Köhler seiner damaligen Demission vorausgehend zuletzt noch reklamierte. Aber hiesig lässt die Bevölkerung sogar das Staatsoberhaupt einfach über die Klinge springen. Anders ist zumindest nicht erklärbar, wenn auf Vorschlag insbesondere der SPD der Deutsche Bundestag erst jüngst wieder vergangenen Sommer exemplarisch zur Richterwahl die Messer wetzen sollte.

  • oh, wichtige meldung !!!

    nicht wichtig:

    prekaerer wohnungsmarkt in D

    aber

    ** Wenig beachtet von der Öffentlichkeit hat sich die Bundesregierung am 14. April 2026 in ihrer „Erklärung über eine strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine“ dazu verpflichtet, den Aufbau bezahlbaren sozialen Wohnraums und kommunaler Wohnungsbaugesellschaften in der Ukraine mit deutscher Förderung zu unterstützen. Flankiert wird dies durch neue Finanzmittel von bis zu 233 Millionen Euro für die Entwicklungszusammenarbeit. **

    https://ostdeutscheallgemeine.com/article/wohnungsbau-fuer-die-ukraine-leerstelle-daheim-wie-berlin-einen-widerspruch-wegredet-10031979

    leute , wer abenteuerlustig ist, zieht in die ukraine in eine schoene neue wohnung und schmarotzt dort von allen deutschen steuern, was das zeug haelt.
    ¨¨

  • Völlig überflüssiger Artikel. Da hat man wohl auf einen Gag gelauert, und der kam nicht.

  • Das rhetorische Stalingrad. Immer wieder schön, wie sie Deutschland weiter zur Lachnummer macht. Ihre armen Kinder …

    • Die könnten den Nachnamen ablegen, sobald sie volljährig sind…..

  • Es ist peinlich zu wissen, dass Frau Baerbock eine Deutsche ist …. sein soll.
    Weniger peinlich wird es erinnert man sich daran, dass sie eine Grüne ist!

    • Ich finde das eher doppel-peinlich, denn Grün-Sein ist klarer Ausdruck von „doof, aber stur“.

  • Oberpeinlich!

  • „4 Milliarden. “
    Typisch feministischer Schwachsinn, der nicht danach fragt, ob die 4 Milliarden geeignet waren oder überhaupt kandidiert haben….
    Helga Schmid war eine, die geeignet war und kandidierte und sogar für den Posten vorgesehen war.
    Und die Feministin Baerbock kegelt sie weg…

    • „Kegelte“ klingt ja fast noch nach Wettbewerb.

      Ich bevorzuge „mobbte unter Ausnutzung ihres erschlichenen Amtes als Außenministerin“.

      • Nicht doch. Frauen sind doch regenbogenfurzende Einhörner. Und Feministinnen erst recht. Die Welt wäre so viel friedlicher und fairer, wenn nur Frauen an der Macht wären.

  • Lebenssekte braucht keiner. Den Schrottlink auch nicht.

  • „Wie man sie ansprechen solle…“ ob nun Lena oder LIna?

    …beides Hammer-Tanten, und die LINA wird ja scheint’s auch bald entlassen.

    „..und damit eine der ranghöchsten Diplomatinnen der Welt“

    ..wohl eher eine der teuersten Kaffee-Tanten…

    ..indeed:

    „Und dann muss man einfach anfangen zu schwimmen.“ („And then you just have to start swimming.“)

    Nicht Trampolin springen?
    ..hüppen: hüpf Häschen hüpf… Häschen in der Grube…

    Und was sagt Lina? äh ne, Lena! so zu Timmy und Erfandes…und so?

    ABBLENDE

    ..ach übrigens:
    Umfrageknaller bei KAUF DIR DEINE MEINUNG: Kubicki ganz vorne, als Mister „Die Leute wollen klare Kante“

    ..na dann Prost!!!
    Klare Kante: der neu Gebrannte… Gerstenaugen-Korn
    .

  • The Annalena must have the Entlassung, than back to Germany ,and than she must going to the Bürgeramt. Enough is Genug.

    • Oh my Dear, I break together.

  • 1 m Feldweg weiß mehr als die ganze alte je im leben gelernt hat.

    • Und wie ihr angeblicher – wahrscheinlich gekaufter – „Studienabschluss“ zeigt, auch noch die Hälfte vergessen.

      Jeder Teenie spricht nach der 1wöchigen Klassenfahrt nach London besser Englisch.

    • Der kranke Psycho wieder, der meinen Nickname klaut.

  • You can say you to me…

    • …with the bacon of hope.

  • So ist das eben mit dem Personal in einer KAKISTOKRATIE.

    Schlussendlich sind es ja auch immer die MAULENDEN Bürger höchstselbst die dafür sorgen, dass solche Gestalten letztlich in solche Ämter gelangen können.

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