Staatsanwaltschaft Halle
Nach Festnahme in Tschechien: Marla Svenja Liebich lehnt Auslieferung nach Deutschland ab
Marla Svenja Liebich sitzt nach seiner Festnahme in Tschechien im Gefängnis Bory in Auslieferungshaft und lehnt laut Staatsanwaltschaft Halle eine Rückkehr nach Deutschland ab. Ein Gericht in Tschechien entscheidet nun über die Auslieferung.
Marla Svenja Liebich befindet sich nach seiner Festnahme in Tschechien derzeit im Gefängnis Bory in Pilsen in Auslieferungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft Halle der Bild zufolge bestätigte, lehnt Liebich eine Rückkehr nach Deutschland ab: „Der in Tschechien festgenommene verurteilte deutsche […] Liebich lehnt seine Auslieferung nach Deutschland ab“, so Oberstaatsanwalt Dennis Cernota.
Liebich hätte seine Haftstrafe, unter anderem wegen mehrfacher Volksverhetzung, bereits am 29. August 2025 antreten müssen, war jedoch nicht erschienen und galt seitdem als flüchtig. Nach monatelanger Suche wurde Liebich am 9. April 2026 im westböhmischen Ort Krasna festgenommen – während eines Besuchs bei seiner Freundin.
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Das Gefängnis Bory in Pilsen, in dem Liebich einsitzt, gilt als eine der sichersten und härtesten Haftanstalten Tschechiens. Rund 1.200 Inhaftierte, darunter viele wegen schwerer Kriminalität Verurteilte, sind dort untergebracht. Ein tschechisches Gericht muss nun über eine mögliche Auslieferung nach Deutschland entscheiden. Wie lange das Verfahren dauern wird, ist laut Staatsanwaltschaft unklar.
Nach Informationen der Bild würde Liebich im Fall einer Überstellung nach Deutschland im Frauengefängnis Chemnitz untergebracht werden. Seine frühere Änderung des Geschlechtseintrags sowie eine spätere Erklärung über eine mögliche weitere Änderung auf non-binär hätten darauf keinen Einfluss. Aus Sicherheitsgründen könnte Liebich dort, ähnlich wie einige andere Häftlinge, in Einzelhaft untergebracht werden.
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Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es, die Grünen, SED und SPD planten landesweite Solidaritätkampagnen für Marla Svenja.
Auch dass Katrin Göring-Eckardt bereits ein Ticket nach Tschechien gebucht habe, um Marla Svenja im Knast besuchen und die unmenschlichen Haftbedingungen verurteilen.
👍👍🤣🤣🤣🤣
Die arme Frau, Freiheit für Sven!
Svenja !
Das Selbstbestimmungsgesetz sieht ein Bußgeld für absichtliches Misgendern oder Deadnaming (Outing des Geschlechtswechsels) von bis zu 10.000 Euro vor.
NRW hat steuergeldfinanzierte Meldestellen u.a. für Queerfeindlichkeit eingerichtet.
Dort können MeldeHeld:*innen (unter dem Führenden hießen die Blockwart) ihren staatsbürgerlichen Pflichten nachkommen und absichtliches Misgendern melden. Es wird geraunt, dass MeldeHeld:*innen für jede Meldung Social Credit Points erhalten.
😳😵💫 ich habe eben gerade das Gender’n als Satire geschrieben… Das ist nicht euer ernst… Das man dafür 10.000€ Strafe zahlen muss, nur weil man es nicht tut. 🤨
HELDEN ! Mit “ EN“ !!!
Übrigens: “ gendern“ ist aus dem sächsischen und bedeutet, mit dem Boot kentern.
Sollte der europäische Haftbefehl nicht von einem deutschen Richter unterschrieben sein, hat er gute Chancen wieder auf freien Fuß zu kommen.
Bitte noch gendern, ansonsten Freigabe.
Wer Maja sagt, muss auch Marla sagen, liebe Altparteien und LGBTIQ+-Aktivist*Innen.
Eine starke Frau.
Korrekt!
Liebich (m/w/d) sollte nicht nur seine Auslieferung, sondern auch seine Haft an sich ablehnen. Das wäre doch mal konsequent.
Er könnte aber auch die Haft antreten, dort seine Tagebücher schreiben und sie dann an das Nachrichtenmagazin STERN verkaufen.
Was heisst, er lehnt seine Auslieferung ab? Kann man/frau sich das nach Belieben aussuchen, wo er/sie einfährt? Also, möglich ist ja alles unter heutigen Verhältnissen.
Wenn die tschechiche Stadt Pilsen schlau ist, behält sie Liebich in ihrem Gefängnis.
Als Touristenattraktion.
Vielleicht benennen sie auch eine Sorte ihres berühmten Pilsener Bieres nach ihm.
Die andere Biermarke aus der tschechichen Stadt Budweis ist ja bekanntlich mit linkswoker Werbung krachend gescheitert.
Ein berühmter Pilsener war übrigens Jan Hus, dessen Anhänger im 15. Jh in Prag die Ratsherren aus dem Fenster auf einen Misthaufen warfen.
Die beiden namensgleichen Marken sind aber nicht miteinander verbunden
Naja wenn er/ sie/es seinen Ausweis weggeworfen hat und Asyl beantragt dann hat er vielleicht eine Chance eine Tschech*innen zu werden. 🤣
In Pilsen gibt es zumindest genießbares Bier – wäre ja in Berlin nicht unbedingt der Fall 🙂
Könnte ein interessanter Fall werden. Aufgrund welchen Vergehens werden die Liebich in dem Land länger einsperren? Wegen eines Meinungsdeliktes, welches es dort gar nicht gibt?
Bei Mord, Raub usw. wären zumindest gemeinsame Grundlagen vorhanden.
„Lustig“ in dem Zusammenhang auch der andere Artikel, fast zeitgleich, hier auf AN
Dort geht es um einen Iraker, der auf einen Iraner in dessen Wohnung geschossen hat, weil ihm dessen Fahne nicht gefallen hat.
Der kommt aber demnächst wieder frei, weil er nicht abgeschoben werden kann, weil kein Flieger geht…
Liebich soll in den Knast, weil etwas GESAGT wurde! Ein Meinungsverbrechen! Keine Gewalttat. Keine Schußwaffe! Keine Gefährdung von Menschenleben! Eine Meinungsäußerung!!!
Es ist einfach nur noch lächerlich!
Könnten Ungarn und Tschechien nicht ihre beiden exzentrischen deutschen Häftlinge gegeneinander austauschen? Oder beide in eine Zelle und dann klären die untereinander, wer der Mann sein soll und wer die Frau.
Bitte behaltet diese Person. Am besten im Löwengehege seine Zeit absitzen lassen.
Nach wie vor sollte diese Person eine Unterbringung in der Neutralen Türkischen Haftanstalt verbringen! Dort lernt man das Leben zu schätzen!
sprechen sie aus Erfahrung?
Apollo übernimmt fast 1:1 DPA? Was unterscheidet euch vom linksgrünfaschistischen Mainstream?
Bewerben Sie sich halt bei der Schülerzeitung als Redakteur. Oder haben Sie etwas noch nicht verstanden, dass sich Clickbaiting vermute nur bei minimalen Personalkosten lohnt?
Erst provozieren und dann Fahnenflüchtig.
Bei uns in Bayern sagt Hosenbiessler für Feigling.
Hmm. Hat jetzt Ihn der Mut verlassen.
Der war doch ein Neonazi ?
Oder liege ich da Falsch ?
– der deutsche Staat hat beurkundet, das Liebich mit weiblichen Geschlecht geboren wurde*
– Liebich ist nach eigenem bekunden Mitglied der Linken
*Zitat Liebich „das ist doch der Sinn einer Urkunde, bekunden was wahr ist“
: Im April 2015 stellte Sven Liebich einen Mitgliedsantrag bei der Partei „Die Linke“. Die Partei bestätigte den Antrag zwar, teilte jedoch mit, dass er seinen satzungsmäßigen Pflichten nicht nachgekommen sei und der Austritt festgestellt wurde.
Nun, der sed würde ich jetzt keine große Glaubwürdigkeit attestieren.
Für einen Austritt bedürfte es
a) einer Mitgliedschaft
b) eines Austritts durch das Mitglied (aktiver Vorgang)
Einen Austritt feststellen klingt doch sehr nach „DDR Rechtsstaatlichkeit“.
Werter @Jörg, der Liebich wäre nicht der erste, der von der radikalen Linken zur radikalen Rechten gewechselt hat.
Das Hufeisen, das Hufeisen…
Das ist doch Haarspalterei. Diese Person ist rechtskräftig wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung verurteilt. Dem Haftantritt hat er sich durch Flucht entzogen. Die ist jetzt beendet worden. Gut so!
Moin , eins muss man ihm lassen. Er führt Politik, Justiz und Medien vor.
Und jetzt beantragt er womöglich noch politisches Asyl in Tschechien.
Das ist ein Schauspiel erster Klasse 👍
Nun das Schicksal einer „rechtskräftigen Verurteilung“ teilt Liebich mit deutlich prominenteren Personen der deutschen Geschichte,
da gebe ich auch bei diesem Staat nur bedingt etwas drauf.
Ich finde seine Show unterhaltsam.
Auch unterhaltsamer als die spießige Tagesschau, die ihre verbliebenen Fans dressiert, ständig „Neonazi“ zu sagen.
Wenn Berufs-Linke „Neonazi“ sagen, finde ich das OK. Denn sie kriegen Geld dafür.
Aber viele einfache Leute sagen eifrig „Neonazi“ und merken gar nicht, daß sie trotzdem nicht belohnt werden. Keine Lob, kein Leckerli, nichts!
Mehr muss man dazu nicht sagen.
Dann sag mal, was du zu sagen hast!