Straße von Hormus
Saudi Aramco will binnen Tagen 70 Prozent der Ölexporte wieder ermöglichen
Trotz der Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus versucht Saudi Aramco, einen Großteil seiner Rohölexporte aufrechtzuerhalten. Der Konzern plant, Lieferungen über eine Pipeline zum Roten Meer umzuleiten.
Von
Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco will trotz der Störungen im Persischen Golf einen Großteil seiner Rohölexporte aufrechterhalten. Das berichteten Reuters und die Financial Times. Demnach soll innerhalb weniger Tage ein großer Teil der Lieferungen über die sogenannte East-West-Pipelineumgeleitet werden. Aramco wolle damit etwa 70 Prozent seiner üblichen Rohölexportewieder ermöglichen.
Die Pipeline soll in den kommenden Tagen ihre volle Kapazität von rund sieben Millionen Barrel pro Tag erreichen. Ein Teil dieser Menge wird allerdings im Land selbst verarbeitet: Laut Reuters gehen nahe zwei Millionen Barrel pro Tag an Raffinerien im Westen Saudi-Arabiens.
Werbung
Für den Export über Yanbu bliebe damit rechnerisch eine Größenordnung von etwa fünf Millionen Barrel täglich. Das würde zwar einen großen Teil der üblichen Lieferungen sichern, läge jedoch weiterhin deutlich unter dem normalen Exportniveau.
Normalerweise mehr als sieben Millionen Barrel Export täglich
Saudi-Arabien gehört zu den größten Rohölexporteuren der Welt. Im Februar lagen die Ausfuhren bei rund 7,2 Millionen Barrel pro Tag. Der überwiegende Teil – etwa 6,38 Millionen Barrel täglich – wurde über die Straße von Hormus verschifft.
Die aktuelle Krise hat diese Route stark beeinträchtigt. Tanker können dort derzeit kaum beladen werden. Deshalb verlagert der Konzern Lieferungen zunehmend an die Westküste des Landes. Um Kunden weiterhin beliefern zu können, greift das Unternehmen zusätzlich auf globale Lagerbestände zurück.
Lesen Sie auch:
ifo-Institut
Angebliche „Aufhellung“ der Stimmung: So tief drückt die Bundespolitik den Geschäftsklima-Index
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen bleibt sehr schlecht. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni nur minimal gestiegen. Grund ist die Hoffnung auf eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran. Die tieferliegenden Probleme des deutschen Wirtschaftsstandorts bleiben unverändert bestehen.Wirtschaftskrise
Hohe Gaspreise, steigende CO2-Kosten: Warum die Chemieindustrie abstirbt – und die Stimmung kippt
Die Geschäftserwartungen in der Chemieindustrie sind im Mai auf den niedrigsten Stand seit knapp vier Jahren gefallen. Vor allem die hohen Gaskosten und der konstant ansteigende CO2-Preis belasten heimische Chemieunternehmen finanziell.Die Straße von Hormus gehört zu den wichtigsten Energie-Routen der Welt. Schätzungen zufolge passieren dort normalerweise rund 20 Prozent des globalen Öl- und Flüssiggastransports.
Freund werden


Freund von Apollo News werden
Das wird schon – nur hier nicht.
Der übergewichtige Bundes-Michel heult mal wieder er wäre kurz vorm erfrieren und kurz vorm verhungern.
Wie schön für sie wenn sie davon nicht betroffen sind oder einfältig genug dies nicht zu begreifen.
Gute Nachrichten.
Mal gucken ob die Preise dann genauso schnell fallen wie sie stiegen.
Was sagen denn die Huti dazu? 🤔
so, wollen sie das….Gähn.
Nach Gaza und Epstein fliegen dem Iran die Herzen zu.