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„Grüne Bevormundungspolitik“

Zuckersteuer und Energy-Drinks ab 16: Daniel Günther scheitert mit Forderung auf Bundesparteitag

Daniel Günther warb auf dem CDU-Bundesparteitag für eine Zuckersteuer und die Freigabe von Energy-Drinks erst ab 16 Jahren. Sein Antrag wurde unter anderem mit dem Verweis auf „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt.

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Daniel Günther konnte sich mit seiner Forderung nach einer Zuckersteuer und einer Altersgrenze für Energydrinks nicht durchsetzen. (IMAGO/Sven Simon)

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„Prävention durch Verantwortung: Sozialmarktwirtschaftliche Anreize zur Zuckerreduktion und wirksamer Jugendschutz“, hieß ein Antrag des CDU-Landesverbands Schleswig-Holstein auf dem Bundesparteitag der CDU, der die Einführung einer Zuckersteuer und eine Altersgrenze von 16 Jahren für den Kauf von Energy-Drinks forderte. Ministerpräsident Daniel Günther stellte den Antrag persönlich vor.

In seiner Rede handelte Günther die Forderung, Energy-Drinks erst ab 16 Jahren zu erlauben, kurz ab und verwies dazu auf Umfragen, die zeigen, dass es dafür eine Mehrheit in der Bevölkerung gibt. Ausführlicher ging Günther hingegen auf die Forderung einer Zuckersteuer ein. „Hier geht es auch um Jugend und Gesundheitsschutz. Wir brauchen eine Steuer mit Lenkungswirkung auf zuckerhaltige Getränke in unserem Land um diese massiven Gesundheitlichen Probleme entgegenzuwirken den der Zuckerkonsum hat. Ein Viertel unser Kinder sind übergewichtig. Viele adipös.“

Die gesellschaftlichen Kosten, die durch Zucker entstehen, beziffert Günther auf 17 Milliarden Euro. „Und ich sage euch, wenn es ein solches marktversagen gibt, dann ist unsere Antwort nicht Bürokratie, dann ist unsere Antwort auch nicht generelle Verbote, sondern dann macht ein ordentlicher Christdemokrat das wir nehmen markwirtschaftliche Instrumente mit einer Steuer mit Transparente Schwellenwerten, damit eben nicht mehr Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert werden.“

Günther verwies auf andere Länder, die ebenfalls eine Zuckersteuer einführten, und zwar nicht, um extra Einnahmen zu generieren. Zum Schluss sagte er: „Das ist etwas was Christdemokraten und Christdemokratinnen machen würden deswegen bitte ich herzlich im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen das wir dafür Stimmen das wir uns gegen diese Schäden aussprechen Diabetes Typ 2 Herz Kreislauf Erkrankungen in den Bereichen alles wird immer mehr weil wir bisher nicht gehandelt haben. Und deswegen sollte wir heute hier in aller Konsequenz sagen Ja zum Kinder und Jugendschutz und ja zu marktwirtschaftlichen Instrumente. Bitte um Unterstützung.“

Die Gegenrede zu Günthers Antrag kam von Vizegeneralsekretärin Christina Stumpp. Sie bezeichnete Günthers Vorstoß als „grüne Bevormundungspolitik“. Nach mehreren weiteren Wortmeldungen von Delegierten lehnte der Parteitag den Antrag von Günther ab.

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115 Kommentare

  • Stellt er seine Forderungen als Privatperson oder Parteigenosse?

    • Natürlich als Grüner Maulwurf.

    • Als Genosse.

    • Als Genossin. 😂

    • Als Genosse und U-Boot der Stasi-SED.

    • War er überhaupt in der Halle?

  • Wie wäre es mit mehr Sportunterricht und kostenlosen Sportangeboten für Kinder?

    • Die Sporthallen sind entweder Zweckentfremdet , Sanierungsbedürftigt oder beides.

      • Sport geht auch draußen.

    • Volle Zustimmung!
      In meiner Kindheit in den 70ern gab es auch schon gezuckerte Fanta, Florida Boy usw. Dennoch waren wir nicht übergewichtig, geschweige denn adipös. Es gab dreimal wöchentlich Sportunterricht, und nach der Schule waren wir draußen, mit oder ohne Fahrrad. Es gab Abenteuerspielplätze, Und das alles in der Großstadt.
      Allerdings existierten damals auch noch keine an den Händen festgeklebten Smartphones. Vielleicht sollte Houdini da mal ansetzen.

      • Damals konnten wir als Kinder auch noch ohne Nahkampfausbildung draussen spielen.

    • Da ist doch kein Geld für da, das haben die NGO’s schon für sich beansprucht

  • Ich sehe Zucker, verarbeitete Lebensmittel, Alkohol, Drogen…auch als ein gesundheitliches Risiko. Die staatliche Aufgabe ist Aufklärung zu den Risiken und nicht Kasse machen. Letztendlich müssen die Menschen für sich selbst entscheiden, was sie zu sich nehmen, zumal jeder von uns abhängig von seiner Genetik und seinem Lebensalter unterschiedliche Risiken hat und auch unterschiedlich viel vertragen kann.

    • Hildegard, wir wissen es doch alle. Es geht ihnen nie um die Gesundheit, es geht nur um die Kohle.

      • Genauso. Wie bei der tabaksteuer alkoholsteuer etc. Es geht nur ums Geld. Die Gesundheit ist diesen Menschen sowas von egal.

    • Die wollen doch nix ändern, nur ein bißchen Steuern kassieren.

    • Weniger Zucker schadet aber in der Regel nicht.
      In verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken ist so viel Zucker, dass die empfohlene Tagesmenge mit Leichtigkeit überschritten wird. Eine Regulierung ist hier zwingend erforderlich.

      -28
      • Eine fundierte Aufklärung durch Eltern und Schule wäre zwingend erforderlich, aber KEINE Regulierung.
        Wir regulieren uns jetzt schon zu Tode 🙁

        • Wer reguliert die Regulierer?

          14
        • Aufklärung durch Eltern ja,durch Schule Nein Nein Nein.Ich will nicht das meine Kinder durch das Wahrheitsministerium zu verweichlichten jasagern erzogen werden.

          3
      • Sie wollen also, dass der Stadt festlegt, was und wieviel davon wir essen und trinken dürfen? Das ist nicht mein Verständnis einer liberalen Gesellschaft.

        Wer nicht weiß, dass ein zu hohes Gewicht nicht gut für die Gesundheit ist und dass dieses durch zu hohe Kalorienaufnahme und/oder zu wenig Bewegung entsteht, geht mit Scheuklappen und Ohrenstöpseln durchs Leben. Aber man darf sich schon bewusst dafür entscheiden, „unvernünftige“ Dinge zu tun.

        • Es verbietet niemand in seinen Tee, Kaffee oder sonstigen 20 Zuckerwürfel reinzuhauen. Oder von mir aus eine ganze Packung Zucker aufzuessen.
          Es geht darum, dass es schlicht nicht erforderlich ist, pro 100ml 4-5 Gramm Zucker in einen Softdrink zu stecken.
          Einen Liter getrunken 50 Gramm Zucker oder ca. 15 Würfel.
          Das ist doch nicht mehr normal.

          -12
      • Eine Impfung dagegen halte ich für entschieden zielführender!

      • Regel dich selbst und du regelst die Welt.

      • Regulierung darf dann aber ausschließlich Sache der Eltern sein, nicht Sache des übergriffigen Nanny-Staats.

      • Eine Regulierung bei der Herstellung wäre verhandelbar. Zucker ist ein Nervengift. Und es wird absichtlich viel, oder überdosiert, in alle Lebensmittel getan damit es gut schmeckt und gekauft wird. Aber das ist ein anderes Thema. Was Günther will ist uns etwas vorzuschreiben und Kohle abzuziehen. Und das ist der Punkt.

      • Ich habe keine Regel, ist nicht mein Bier, was sich Leute aufs Tampon streuseln.

      • Wer keine verarbeiteten Lebensmittel isst und sich nur hin und wieder mal etwas Süßes gönnte, der hat kein gesundheitliches Problem. Warum sollen diejenigen, welche noch Hirn im Kopf haben, immer wieder für diejenigen zahlen, welche offenbar hirnlos durch die Welt rennen. Schon gar nicht ist einzusehen, dass sich der Staat mit dem Geld auch noch die Taschen voll macht. Der Haupttreiber für ungesunde Lebensmittel ist sogar der Staat selbst, weil er alles mit seiner Steuer- und Energiepolitik kaputt macht,was gute Lebensmittel liefert.

  • Energydrinks sind in der Tat fürs Herz gefährlich.

    • Auch das ist immer eine Frage der Menge. Aufklärung kann helfen. Steuern sind abzulehnen, denn die machen niemanden gesünder, sondern eher noch kränker.

    • Wasser in zu großen Mengen ebenfalls.

      • Selbst im Mittelalter wussten die Leute schon,daß Bier gesünder war als Wasser.

    • Diese Drinks sind reine Chemiecocktails und generell schädlich. Aber trotzdem kann man niemanden vorschreiben was und wieviel er konsumieren will. Wenn jemand ein halbes Pfund Zucker mit einem Energiedrink runterspülen will – bitte sehr. Die Konsequenzen hat er dann auch ohne zu jammern zu tragen. Aufklärung gibt es genug.
      Hier geht es wohl um das Gefühl der Macht über die Leute und die Liebe zum Geld.

    • Aber das ist privat. Punkt.

    • Gegen Zuviel Zucker und Stierhodensoftdrinks ist ja im Prinzip nichts einzuwenden . Aber man könnte ja auch nur einfach den Verkauf einschränken. Aber das würde ja kein Neues Geld in die Schatullen für mehr sozialistisch grüne Projekte gegen die Freiheit und Demokratie bringen .
      Auch Demos gegen Rechts sind eben nicht mit Haltung sondern nur mit Steuergeld zu organisieren und zu bezahlen .

    • Das ist der Aspartamzucker. Informieren!

      • Reines Gift….

    • Vor allem für die Nieren!

  • Und morgen wird er das alles gar nicht gesagt haben wollen.

  • Tja, und wieder ein „Früher wäre er danach zurückgetreten“-Moment.

  • Liegt an Jedem selber. Man muss diese Produkte ja nicht kaufen…

  • Mag sein, dass er in dieser Marginalie gescheitert ist. Aber er wird weiter an seinen heruntergezogenen Mundwinkeln arbeiten und eines Tages, so hofft er, wird er es uns zeigen.

    • Warten Sie ab – wenn der Gernegroß erstmal groß und Kanzler ist.🥶

    • Miersch und Stegner, auch mit Zentnergewichten an den Mundwinkeln, werden ihm sicher zur Seite stehen.🤣

    • Mutti zeigt ihm, wie man mit vier Fingern eine Raute macht.

  • Daniel Günther ist mit seinen Forderungen einer grünen Bevormundungspolitik gescheitert.
    Recht so, denn ich bin auch mit meiner Forderung nach einem Rücktritt Daniel Günthers gescheitert.

  • Aber bitte mit Sahne ist ein Hinweis, dass alte Damen sich in Konditoreien trotz Fehlernährung bester Gesundheit erfreuen.
    Sogar das will man ihnen verteuern

    • Ja, aber wie die nach ihren Sahneorgien scheißen, will ich nicht wissen. Da finde ich es schon in Ordnung, wenn jemand vertrauenswürdiges wie Daniel Günther sich drum kümmert. (Mal gespannt ob das durchgeht.) (Charmant: Bite noch Korrektur lesen, ich bin mir nicht ganz sicher!)

  • Dieses Gesicht spricht Bände.

    • Hass macht hässlich.

  • Statt den Bürger zu bevormunden, sollte der Lebensmittelindustrie mal auf die Finger geklopft werden. Was hat z.B. Traubenzucker in der Salami zu suchen?
    Oder generell chemische Farbstoffe, von denen keiner die Nebenwirkungen kennt, in Lebensmitteln. Geht es nicht ohne? Aber dafür wäre ja alles nicht so schön bunt, oder?

    Die Lebensmittelindustrie trägt Sorge dafür, dass die Menschen adipös und somit krank werden, von der die Pharmaindustrie profitiert. Und dann steigen die Krankenkassenbeiträge.
    Wie nach dem Motto: Mach Du sie krank, ich mach sie arm.

    • Traubenzucker ist kein Süßungsmittel in Salami, sondern ein „Starter-Futter“ für die Reifung, damit sie sicher, haltbar und aromatisch wird. Der Zucker wird von den Milchsäurebakterien verarbeitet. Ohne Milchsäurebakterien wird die Wurst „hohl“.

  • Der Bekanntheitsgrad dieses Herrchens könnte nicht groß genug sein! Wenn der es denn wirklich zu was bringen sollte, werden wir uns an die Zeiten unter Friedrich dem Vierten genannt dem schön Langen noch zurücksehnen.

  • Sind Steuern marktwirtschaftliche Elemente?🤔

    • Genosse Günther geht davon aus..

    • Für grünkommunistische Christsozialisten JA.

  • Bitte Korrektur lesen und den Unterschied das/dass beachten sowie die Großschreibung von Substantiven.
    Diesen Artikel zu lesen, tut meinen Augen weh. Schade, zu den Äußerungen von Herrn Houdini gäbe es viel zu sagen.

  • Ist er jetzt der neue Erich Mielke, der in der DDR der mächtigste Mann der Staatssicherheit war?

  • In Kuba hat die Hälfte des Volkes Reis und Bohnen. Monate lang, Jahre, Jahrzente. Tag ein, Tag aus. Ja der böse Zucker ist zumindest dort keine Gefahr.

  • Lebt man gesünder wenn man 10 Cent für zucherheltige Grtränke mehr bezahlt

    • Sehr zutreffende Frage. Zumal man auch diejenigen bestraft, welche gar kein gesundheitliches Risiko haben, weil sie den Zucker sehr gut verstoffwechseln oder nur kleine Mengen zu sich nehmen.
      In der CDU steckt doch noch ein kleiner Restverstand, um nicht immer auf das einzugehen, wenn Günther mal wieder am Rad dreht.

    • Nein das nicht. Aber vielleicht „zwingt“ des die Hersteller zu mehr zuckerfreien Alternativen. Ich achte inzwischen aus gesundheitlichen Gründen auf meinen Zucker Konsum.
      Was da zb. in Softdrinks oder anderen Lebensmitteln zum Großteil an Zucker erhalten ist, das ist jenseits von gut und Böse.
      Die meisten dürften ihren Tagesbedarf um ein vielfaches überschreiten. Wer achtet schon bewusst auf zuckerfreie Lebensmittel?
      Ich mache das für mich, nicht weil ich es muss. Aber wer es wirklich muss, der muss Zuckerfrei oder Zuckerreduziert teilweise regelrecht suchen.

      • Der Witz ist, industriell erzeugte Alternativsüßungssmittel sind nicht wirklich besser auf lange Zeit. Der Körper gewöhnt sich daran und reagiert wie er eben auf Süße reagiert. Das Umdenken müsste also auf ganz anderer Ebene erfolgen

      • Ach ja, dieser zuckerfreie Zerodreck steht doch überall rum, dass man aufpassen muss, dass man das super gesunde zuckerausstauschstoffreiche Getränk nicht aus Versehen kauft.

      • Na und? Können Sie doch gern machen.

        Aber warum verlangen Sie, dass Ihr Fetisch auch allen anderen befohlen wird?

        Ich trinke täglich über 3 Liter Münchner Leitungswasser. Was würden Sie für einen Zwergenaufstand veranstalten, wenn ich das auch für Sie anordnen lassen würde?

        MERKEN SIE WAS?

  • Günther – was macht der eigentlich in der CDU?

    Darüber Rätsel ich schon seit Jahren…

  • „und verwies dazu auf Umfragen, die zeigen, dass es dafür eine Mehrheit in der Bevölkerung gibt“ … klingt gut, ist aber ein Nicht-Argument.

    Warum? Weil es Privat ist. Würdest du dich von deiner Freundin/Frau trennen/scheiden, nur weil es eine Mehrheit dafür gibt?

    Die Politiker dürfen nicht mehr ungeniert den privaten Bereich der Menschen regieren. Das muss künftig mit einer straken, wirklich demokratischen Verfassung verhindert werden.

  • Kiel Jong Ung hat sich im Parteitag geirrt..

  • Der macht geraden Schleswig-Holstein kriegstüchtig und russensicher. Aber Limo nur ab 16. 😛

  • Was ist mit der CDU los! Letzte Zuckungen von echter Liberalität?

  • Mit Zeigefinger der Grüne im schwarzen Anzug. Dazu dieser hübsche Gesichtsausdruck! Danke Herr Günther ich wähle nie mehr die CDU!

  • „Das heißt also, daß man Freiheit zensieren sollte und schlimmstenfalls verbieten?“

    „Ja!“

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